Schlebusch erkämpft sich das Glück – 1:0 Sieg bei Fortuna Köln U 23

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

Schlebusch erarbeitet sich das Glück zum Erfolg

Fußball-Landesliga: S.C. Fortuna Köln II – SV Schlebusch 0:1 (0:0).

Zu einem hart umkämpften Arbeitssieg kamen gestern Nachmittag die Schlebuscher Fußballer. Die von Stefan Müller trainierte Mannschaft setzte sich dank einer konzentrierten Leistung bei der Reserve von Fortuna Köln durch. Das Tor des Tages erzielte nach einer Stunde Maik Maier. Die perfekte Vorarbeit zum einzigen Treffer der Begegnung lieferte Michael Urban mit einem sehenswerten Sololauf über die rechte Seite. “Das war unser Lucky-Punch. Aber das notwendige Glück haben sich meine Jungs diesmal auch erarbeitet”, sagte Müller und freute sich über die drei Punkte.

Über weite Strecken war kein Leistungsunterschied zwischen den beiden Mannschaften erkennbar. Denis Labusga besaß nach zwölf Minuten die große Gelegenheit zum Führungstreffer. In der Folgezeit hatte das SVS-Team aber einige Male Glück, nicht schon früh in Rückstand zu geraten. Martin Schulz klärte in der 24. Minute für den bereits geschlagenen Torhüter Christoph Geschonneck auf der Linie, nach etwas mehr als einer halben Stunde traf Köln die Latte.
(lhep)

Mit Glück und Geschick gewinnt Schlebusch mit 1:0 bei Fortuna Köln U 23

Quelle:
Rheinfußball
http://rheinfussball.de/artikel/u-23-scheitert-an-latte-und-geschonneck/

Jan-Erik Birken mit viel Elan und perfekter Ballführung

Fortuna verliert unglücklich gegen Schlebusch mit 0:1

U 23 scheitert an Latte und Geschonneck

Aufmerksam verfolgt Raufeiser das Geschehen

Marcel Schulz sucht per Kopfball Tobias Balduan

Die erhoffte Reaktion kam. Dennoch verlor eine spielerisch gute U 23 am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz des Jean-Löring-Sportparks sehr unglücklich mit 0:1 gegen den SV Schlebusch. Die Fortuna war die bessere Elf mit einer Großzahl an klaren Chancen. Die Gäste waren aber effektiv, machten aus ihren einzigen zwei Gelegenheiten einen Treffer. Für das Team von Stefan Müller traf Maik in der 59. Minute zum Siegtreffer.

„Fußball ist ein Ergebnissport. Das 0:1 ist nun Mal Fakt. Wir haben eine ganz andere Leistung als noch in der Vorwoche gezeigt. Wir waren dominant, zielstrebig, aggressiv. Leider haben wir das Tor nicht gemacht. Schlebusch war gefühlt zweimal vor unserem Tor

Der Gegner war diszipliniert und geordnet.

Wir erkennen von linkks nach rechts
Labusga, Annas, Balduan, Maier, Martin Schulz und Raufeiser.

Aber wir haben dennoch das Spiel bestimmt. Wir hatten viele klare Chancen, aber wir belohnen uns leider nicht. Das positive müssen wir mitnehmen. Wenn wir diese Leistung regelmäßig abrufen würden, hätten wir mehr als drei Punkte auf dem Konto. Heute war ich stolz auf mein Team“, sagte Fortuna-Coach Robert Moran, der sein Team auf drei Positionen veränderte. Für den gesperrten Daniel Dogan, Edwin Gatackic und Jonathan Tandundu-Clausen kamen Manuel Kabambi, Gianluca Pavone und Muhammet Zengin in die erste Elf. Valerio Fariello rückte für Dogan erstmalig in dieser Saison in die Innenverteidigung.

Die Fortuna war gleich hellwach und hatte Zugriff auf das Spiel. Die Kölner gaben den Ton an. Nach 13 Minuten waren die Hausherren indes einmal unaufmerksam. Jan-Eric Birken flankte von rechts, die Hereingabe schoss Denis Labusga aus zehn Metern an die Latte. Ansonsten hatte die U 23 aber das Zepter fest in der Hand. Nach 26 Minuten nahm Gianluca Pavone Dominik Dohmen den Ball ab, lief alleine auf den Keeper zu, aber anstatt den Abschluss zu suchen, legte der Kölner nochmal quer und Schlebusch konnte klären. Nur vier Minuten später spielte Andreas Moog nach einer Ecke den Ball am langen Pfosten lauernd wieder nach innen. Lewis Biade schoss aus drei Metern an die Unterkante der Latte. Und wiederum vier Minuten weiter scheiterte Kabambi aus zehn Metern mit einem Seitfallzieher an Torwart Christoph Geschonneck.

Mit 0:0 ging es in die Kabine, ein 3:1 für Fortuna wäre ein faires Ergebnis gewesen. Nach dem Wechsel nutzte Schlebusch dann eine der ganz wenigen Unsicherheiten in der Kölner Abwehr zum Siegtreffer. Michael Urban passte den Ball genau durch die Mitte. Maik Maier, ansonsten komplett abgemeldet, schoss den Ball unter Zicos Resvanis hindurch zum 1:0 ins Netz (59.). Die Fortuna versuchte es weiter geduldig. Nach einem feinen Pass von Nils Remagen war Semih Güler auf der linken Seite frei vor Geschonneck, der den Winkel gut verkürzte und den Ball aus zehn Metern hielt (67.). Nur eine Minute danach köpfte Yannik Raufeiser einen Kopfball von Pavone von der eigenen Torlinie.

Schlebusch brachte den Sieg anschließend abgezockt über die Zeit.

Schlebusch I bringt vom Spiel bei Fortuna Köln 3 Punkte mit, Schlebusch II überrascht beim 0:0 in Holweide

Fortuna Köln II : SV Schlebusch 0:1 (0:0)

Mit dem Sieg bei den zu den Aufstiegsfavoriten zählenden Fortunen aus Köln gelang Stefan Müllers Jungs eine in Schlebusch sehr willkommene positive Überrachung. Dabei sah es vor dem Spiel garnicht so gut aus. Ohne den Doppeltorschützen der Vorwoche, Niklas Hammes, Breddemann, und die angeschlagenen Hinzmann und Herbel galt es besonders, durch mannschaftliche geschlossenes Auftreten die Akzente zu setzen, was überzeugend gelang. Diesmal spielten Routinier Balduan, Michael Urban und Raufeiser von Beginn an und zeigten, dass sie gleichwertige Spieler ihres Clubs sind. Zur Startbesetzung zählte diesmal auch Birken. Schütze des goldenen Tores war Goalgetter Maik Maier, der in der Vorwoche viel Pech bei seinen Torschüssen entwickelt hatte. Dieses Erfolgserlebnis hatte ihm in Schlebusch wohl Jeder gewünscht, mußte er doch gesundheitliche Probleme mit sich “herumschleppen”. Nächsten Sonntag (Anstoß 15:15 Uhr) geht es gegen den Topfavoriten Viktoria Köln II,
dessen 1. Mannschaft sich zur Zeit anschickt, den Aufstieg in die 3. Bundesliga zu schaffen. Da würde eine 2. Mannschaft in der Verbandsliga gewiß gut passen.
Übrigens:
Ohne den Punktverlust im Auftaktspiel gegen Homburg-Nümbrecht in der Nachspielzeit würde Schlebusch mit den Oberbergischen den Platz tauschen.

Aufstellung:
Geschonnek, Dohmen, Balduan (ab 81. Minute Halilovic), Annas, Denis Labusga, Marcel Schulz (ab 90. Engeländer), Michael Urban, Birken, Maier(ab 88. Weistroffer), Raufeiser, Martin Schulz.

SC Holweide : SV Schlebusch 0:0
Gegen die weiterhin ungeschlagenen Holweider holte unsere 2. Mannschaft überraschend einen Punkt. Die Gastgeber haben jetzt einen 6:1 Auswärtssieg in Rondorf und Unentschieden gegen den TFC Köln, Mülheim Nord und unsere Jungs auf ihrem Konto und sind als einziger Verein der Kreisliga Köln ungeschlagen. Nächste Woche kommt es zum Lokalderby gegen den SV Bergfried Leverkusen (Anstoß: 13:00 Uhr).

Aufstellung:
Grabinski (ab 57. Minute Förster), Ring, Reis, Lombo, Schmiedt, Reeke, Probst (ab 61. Liese), Zajaz, Mayer, Gladis (ab 76. Minute Mathias Urban), Yalaza.

Bambini 1 verliert gegen Worringen – Bambini 2 unterliegt dem SC Leverkusen

Nach starkem Beginn unserer Bambini 1 und der verdienten, sowie äußerst sehenswerten Führung verlor man kurzzeitig bei bestem Fußballwetter die Konzentration und in der Folge leider auch komplett den Faden. In dieser kurzen Phase, gelang es den Gästen aus Worringen, aus 3 Gelegenheiten, 3 Tore zu erzielen.

Mit einem 1:3, ging es dann auch in die Pause. In der zweiten Halbzeit, stimmte dann wieder vieles im Spiel des SVS. Aber mehr als ein weiterer sehenswerter Treffer, gelang unseren Jungs dann leider nicht. Auch, weil man allzu oft Angst vor der eigenen Courage hatte und insgesamt zu wenig den Abschluss suchte. Schlussendlich hat man nicht den Lohn für ein ansonsten gutes Spiel einfahren können.

Am nächsten Spieltag  geht es für unsere Erste Bambini im nächsten Heimspiel gegen den VfR Sinnersdorf. Dann hoffentlich mit besserem Ergebnis für den SVS.

 

Unsere zweite Bambini, die mit 4 U6 Spielern beim SC Leverkusen antrat, hatte einen denkbar schlechten Start in die Partie. Gleich die ersten zwei Aktionen wurden verschlafen, so dass es recht schnell 2:0 für die Gastgeber stand. Nach einem abwechslungsreichen Spiel, indem Schlebusch zwischenzeitlich mit einem schönen Freistoß auf 1:5 verkürzen konnte, setzte sich schlussendlich der SC mit der reiferen Spielanlage und sicher auch altersmäßigen Vorteilen deutlich mit 13:1 durch. Trotz allem kann man im Großen und Ganzen mit der Leistung zufrieden sein, die definitiv nicht dem letztlichen Ergebnis entspricht. Am nächsten Samstag spielt der SVS dann sein Auswärtsspiel bei der SpVg Flittard.

Der SV Schlebusch gewinnt das Lokalderby gegen den FC Leverkusen mit 5:2

Quelle:
Rheinische Post
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/sport/
Autor:
Markus Neukirch
Foto:
Uwe Miserius

Schlebusch lässt FC Leverkusen abblitzen

Schlebuschs Kapitän Dominik Dohmen (2. v. l.) setzte sich unmittelbar vor dem 1:0 für die Gastgeber gegen Vali Tsaprantzis (Nr. 7) und Marvin Fischer (Nr. 4) vom FC Leverkusen im Kopfballduell durch.

Mit 5:2 fertigt der SVS den Aufsteiger im Derby der Fußball-Landesliga ab.

Niklas Hammes und Michal Urban glänzen als Doppeltorschützen für die Schwarz-Gelben, die vor allem im ersten Durchgang eine tadellose Leistung abliefern. Von Markus Neukirch

Das erste Derby in der Fußball-Landesliga zwischen dem SV Schlebusch und dem FC Leverkusen war letztlich eine klare Angelegenheit: Mit 5:2 (3:0) siegten die Hausherren auch in dieser Höhe verdient – sehr zum Leidtragen der Verantwortlichen des Aufsteigers. “Mit so einer Einstellung gewinnt man in der Landesliga keinen Blumentopf”, sagte FCL-Boss Michael Kunz. Sein Spielertrainer Chrisovalantis Tsaprantzis sah es ähnlich. “Wir haben versucht, alles spielerisch zu lösen, was total in die Hose gegangen ist. Manchmal muss man auch einfach mal einen Ball ins Aus klären”, sagte er. Ihr Gegenüber Stefan Müller, Trainer der Schwarz-Gelben, war hingegen freilich zufrieden: “Die Jungs haben sich für ein gutes Spiel belohnt und mit dem ersten Sieg der Saison selbst ein Geschenk gemacht”.

Dabei war es ein Standard-Doppelschlag, der für die ersten Tore sorgte. Erst war es Niklas Hammes, der per Kopf nach einer Eckball-Verlängerung von Dominik Dohmen den Ball über die Linie brachte (18.), keine zwei Minuten später war es Tim Breddemann, der eine Ecke von Denis Labusga direkt ins kurze Eck wuchtete.

Schon vor der Führung war der SVS das effektivere und gefährlichere Team. Bahadir Incilli hatte aber gleich dreimal (gegen Maik Maier und Tim Herbel) entscheidend geblockt -und Christoph Hinzmann hatte mit seinem Fernschuss in Torwart Robin Spiegel seinen Meister gefunden. Auf der Gegenseite prüfte Amine Azzizi Christopher Geschonneck. Mit Hammes’ 3:0 (27.) nach einem langen Ball hatte Tsaprantzis genug. Er beorderte alle Ersatzspieler zum Aufwärmen, um in der Halbzeit dreimal zu wechseln.

Mit Aristote Mambasa Masudi für Samet Cetin, Schams Scharifi für Alex Leontaridis und Alexander Wilms für Vincenzo Bosa stellten die Gäste auf ein 4-3-3 um und entwickelten mehr Dominanz im Mittelfeld, ohne allerdings wirklich zu gefährlichen Szenen zu kommen. Die erste in der 53. führte allerdings gleich zum 3:1, als Martin Schulz nur noch ins eigene Tor klären konnte. Wilms’ Versuch wäre aber vermutlich auch so über die Linie getrudelt. Auf der Gegenseite beschränkten sich die Hausherren auf Konter, gingen aber fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. “Wenn wir den letzten Pass hinbekommen hätten, wäre die Partie früher entschieden gewesen”, sagte Müller. Er durfte sich trotzdem über das 4:1 freuen: Maier und Joker Michael Urban hebelten mit einem Doppelpass die FCL-Defensive aus – und Urban vollendete eiskalt zur Vorentscheidung. Zwar gelang Azzizi fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit noch das 2:4, doch die Schlebuscher Defensivabteilung um Kapitän Dominik Dohmen ließ nichts mehr anbrennen. Urban stellte in der Nachspielzeit nach starker Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Tobias Balduan sogar noch auf 5:2 und sorgte für einen restlos gelungenen Nachmittag für den Schlebuscher Anhang.

“Schlussendlich ist es auch in der Höhe verdient, weil wir aufgemacht haben, aber zu wenig Torgefahr verbreitet haben”, sagte ein geknickter Tsaprantzis. Aufgrund der klaren Verhältnisse auf dem Platz vermisste nicht nur er auch ein wenig die Derby-Stimmung trotz der rund 200 Zuschauer. “Bei unseren Duellen in der Bezirksliga war das noch anders. Heute sind wir aber dafür auch zu wenig energisch aufgetreten”, fügte er hinzu. Müller warf den Blick nach dem nicht nur für die Moral wichtigen Sieg nach vorne. “Die nächsten Gegner dürfen wir nun nicht auf die leichte Schulter nehmen – zumal sich urlaubsbedingt auch der Kader wieder verändern wird. Heute hatte ich zum ersten Mal fast alle Leute zusammen. Aber das ist und bleibt die Ausnahme”, sagte er.

Tabellarisch liegen beide Teams nach drei Spieltagen auf Kurs. Schlebusch muss am Sonntag zu Fortuna Köln, der FCL empfängt den Tabellendritten Lindenthal-Hohenlind.

FCL-Abwehrspieler Fatih Yildiz wurde derweil für seine Tätlichkeit in Wiehl für vier Partien gesperrt. Am Dienstag, im Viertelfinale des Kreispokals Köln (19.30 Uhr, Birkenberg) gegen den Mittelrheinligisten FC Pesch, wird er also fehlen.

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Fupa.net
Bericht:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

Souveräner Sieg für Schlebusch

Im Derby der Fußball-Landesliga gewinnt die Elf von Stefan Müller gegen den FC Leverkusen 5:2

Zwei Minuten lang verharrte Erkan Öztürk, Spielertrainer der Fußballer des FC Leverkusen, nach dem Abpfiff noch kopfschüttelnd auf dem Feld. Gerade hatte er mit seiner Mannschaft das erste Landesliga-Stadtderby beim SV Schlebusch mit 2:5 (0:3) verloren. „Verdient”, wie er auch gleich einräumte, „Schlebusch hatte einfach den größeren Willen. Dabei haben wir gut ins Spiel gefunden, kassieren aber dann zwei dumme Tore nach Standards, obwohl wir genau um diese Stärke der Schlebuscher wussten.”
Jeweils nach Eckstößen köpften Niklas Hammes (18.) und Tim Breddemann (20.) den SVS in Führung. Neun Minuten später traf Hammes gegen die zwischenzeitlich konsternierten Gäste sogar zum 3:0. Eine Minute vor dem Pausenpfiff hatte der sehr starke Denis Labusga, dessen Kreise die Gäste nie entscheidend stören konnten, noch die Großchance zum 4:0, doch sein Kopfballlupfer landete nur am Pfosten. Die Gastgeber hatten sich offensichtlich gut auf den Aufsteiger eingestellt und ließen in den ersten 45 Minuten kaum gefährliche Szenen vor dem eigenen Tor zu. Mit Beginn der zweiten Hälfte und drei neuen Spielern zeigte der FCL aber ein anderes, risikofreudigeres Gesicht. „Was blieb uns auch anderes übrig, als alles oder nichts zu spielen? Schade, dass wir in dieser starken Phase nur das eine Tor gemacht haben”, so Öztürk.
Nach einem Torschussversuch des eingewechselten Alexander Willms fälschte Yanik Raufeiser den Ball in die eigenen Maschen ab (54.) und ließ damit Hoffnung beim Aufsteiger aufkeimen. „Richtig ist, dass der FCL knapp 20 Minuten lang viel Druck machte. Aber weitere echte Torchancen haben wir eigentlich nicht zugelassen. Den Rest haben wir souverän nach Hause gebracht”, erklärte Schlebuschs Coach Stefan Müller, der sich mit dem 4:1 durch Michael Urban (74.) entspannt zurücklehnen konnte. Zwar gelang Amine Azzizi fünf Minuten vor dem Ende das zweite Tor für die Gäste, doch in der Nachspielzeit war Urban erneut zur Stelle und markierte den Schlusspunkt unter ein durchaus unterhaltsames Derby vor knapp 150 Zuschauern.
„In der Summe geht der Sieg sicherlich in Ordnung, weil wir ihn mehr gewollt haben. Ich hoffe, dass bei uns nun der Knoten geplatzt ist”, so Müller.

Ein Fest für die Schlebuscher Fussballfans, Schlebusch dominiert den Lokalrivalen, FC Leverkusen, überraschend deutlich, Schlebusch II wird unter Wert geschlagen

SV Schlebusch : FC Leverkusen 5:2 (3:0)

Wer vor dem Spiel gegen den hochkarätig aufgerüsteten Nachbarn, FC Leverkusen, mit einem klar favorisierten Gegner gerechnet hatte, rieb sich nach wenigen Minuten verwundert die Augen, legte der Außenseiter doch los, wie die Feuerwehr und gönnte den Gästen kaum Luft zum Atmen. Das Trainerduo Öztürk/Tsaprantzis, hatte offenbar die von der Lokalsportredaktion der Rheinischen Post betonte Favoritenstellung allzu gerne angenommen und hatte sichtlich Mühe, sich gegen den Schlebuscher Angriffswirbel zu behaupten. In der Folgezeit fehlten zusehends die Mittel, dem frühen Rückstand Etwas entgegen zu setzen. Zunächst bewies der Gästetorwart bei einer “Hinzmanngranate”seine hohe Torwartkunst, war aber zum ersten Male in der gleichen Minute machtlos gegen einen Hammeskopfball, der wie ein Schuß im FC Tor einschlug.

Hinzmann mit optimaler Schußtechnik

“Chris” Hinzmanns wuchtiger Volleyschuß aus ca. 18 Metern wäre durchaus ein Tor wertgewesen

Das Kopfballspiel stand in Trainer Müller’s Konzept offenkundig im Mittelpunkt des Schlebuscher Angriffsspiels, fand doch Breddemann Kopfball nur vier Minuten später ebenfalls den Weg ins FC – Tor. Nach 28. Minuten schlug es erneut in seinem Kasten ein. Wieder hatte Hammes per Kopf getroffen. Mit dem 3:0 schien “der Drops gelutscht” und dass wäre wohl auch der Fall gewesen, hätte nicht Goalgetter Maier in der 45. Minute, es versteht sich, erneut per Kopf, viel Pech entwickelt und nur den Querbalken getroffen.

Niklas Hammes verlängert den Ball ins Tor der Gäste.

Die ballgewandten Gäste, die nun deutlich mehr vom Spiel hatten, bewiesen in dieser Phase, ihre beachtliche Kombinationskunst,- benötigten allerdings Schlebuscher Unterstützung, da ohne Raufeisers Mißgeschick das 1:3 vermutlich nicht gefallen wäre. Dieser fälschte nämlich einen Schuß auf das heute von Christoph Geschonnek fehlerfrei gehütete Schlebuscher Tor so ab, dass der Anschlußtreffer nicht vermeidbar war. Das war für Stefan Müller wohl das Signal, weiterhin auf die “Angriffskarte” zu setzen und mit Urlauber Michael Urban jetzt noch verstärkter auf Attacke zu setzen. Unser “Micki”, nicht nur ein gefährlicher Konterspieler, sondern auch der Garant für die langen Wege auf dem Spielfeld, war anschließend von der FC Abwehr nie zu bremsen und buchte in der 60. und 91. Minute die Tore zum 4:1 und 5:2. Dazwischen hatte Azzizi in der 85. Minute das Ergebnis für die Gäste ein wenig erträglicher gestaltet. Ein noch klarerer Schlebuscher Sieg hätte durchaus seine Berechtigung gehabt, landete doch Denis Labusgas Kofballlupfer an der Querlatte des FC-Tores.

Christopher Hinzmann reicht dem fairen Verlierer die Hand.

Aufstellung:
Geschonnek, Dohmen, Hinzmann, Herbel, Breddemann, Annas (ab 54. Minute Michael Urban), D. Labusga (ab 89. Minute Balduan), Marcel Schulz, Maier (ab 81. Minute Birken), Hammes, Martin Schulz

SV Schlebusch II : FC Pesch II 2:4 (0:1)

Deutlich unter Wert unterlagen unsere Jungs der Pescher Reserve mit 2:4, hatten sie sich doch nach dem 0:1 Pausenrückstand mit Macht gegen den körperlich überlegenen Gegner gestemmt und nach deren Tor in der 47. Minute mit viel Angriffsgeist binnen 30 Minuten den Ausgleich durch Tore von Gürkan Yalaza und Rüdiger Probst erzielt. Anerkennend muß man festhalten, das das Pescher Tor zum 2:3, wäre es im Profifußball erzielt worden, wohl in die Auswahl zum Tor des Monats zur Wahl gestanden, traf doch der Pescher Schütze aus spitzem Winkel vehement in den Schlebuscher Torgiebel. Das Tor zum 2:4 in der Schlußphase war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Aufstellung:
Grabinski, Reis, Schmiedt, Rodrigues, Loritz, Probst, Zajaz, Ortiz, Schupp, Schultes.

So sehen es die Trainer – Vorschau auf das Spiel SV Schlebusch – FC Leverkusen

Quelle:
Rheinische Post

Müller warnt vor Sturm-Trio des FCL

Die Trainer Stefan Müller (SV Schlebusch) und Chrisovalantis Tsaprantzis (FC Leverkusen) haben vor dem Derby in der Fußball-Landesliga ihre Teams verglichen. Das überraschende Ergebnis: Aufsteiger FCL geht als Favorit in die Partie. Von Lars Hepp

Zum ersten Mal treffen in einem Landesliga-Spiel die Fußballer des SV Schlebusch und die des Aufsteigers FC Leverkusen aufeinander. Morgen (15.15 Uhr) geht es für beide Mannschaften um wichtige Punkte, denn der Start verlief bislang nicht wie gewünscht. Während der FCL mit einem Sieg und einer Niederlage auf Rang sechs platziert ist, belegen die Schlebuscher mit lediglich einem Zähler nur den zwölften Platz. Vor dem Nachbarschaftsduell wurden die Teams von den Trainern Stefan Müller vom SV Schlebusch und Chrisovalantis Tsaprantzis vom FCL verglichen.

Die Torhüter Beide Übungsleiter sind sich einig: Auf dieser Position haben die Fußballer vom Birkenberg eindeutig die Nase vorn. Robin Spiegel, der vom SV Frielingsdorf zum FC Leverkusen wechselte, dürfte Müller zufolge ein Garant auf dem Weg zum Klassenerhalt sein. Dahinter habe der FCL mit Fabian Mettke zudem einen weiteren, starken Schlussmann. “Da sind wir richtig gut aufgestellt und ich sehe uns eindeutig im Vorteil”, sagt Tsaprantzis. Christoph Geschonneck und Patrick Kuske gehört beim SVS die Zukunft, doch beide kommen aktuell nicht an die Qualität eines Robin Spiegel heran.

Die Abwehr In Dominik Dohmen und Martin Schulz können die Schlebuscher auf ein starkes Duo in der Innenverteidigung bauen. Nicht zuletzt hielt sich die SVS-Defensive beim 0:0 gegen den hochgehandelten TSV Germania Windeck schadlos. “Wir sind auf den Außenpositionen zudem sehr variabel. In diesem Bereich sehe ich beide Teams auf Augenhöhe”, betont Müller, der auch dem Nachbarn eine sehr gute Qualität bescheinigt. Bahadir Incilli und Kevin Luginger zählen zu den Leistungsträgern des FCL, Fatih Yildiz fehlt indes gesperrt.

Das Mittelfeld Beide Teams verfügen über einen breiten Kader und sind gerade in der Zentrale hervorragend besetzt. Beim SVS sind Tobias Balduan, Denis Labusga und Niklas Hammes für den Spielaufbau zuständig. “Ich stufe diesen Mannschaftsteil beim Gegner richtig stark ein. Da kommt jede Menge Arbeit auf uns zu, denn sie harmonieren richtig gut”, sagt Tsaprantzis. Müller sieht die FCL-Kicker ebenfalls mehr als ligatauglich aufgestellt. Nurullah Kayirtar, Erkan Özkan und Benjamin Wadenpohl haben schon höherklassig gespielt und sollten den FCL auch in kritischen Situationen führen können.

Der Sturm Neben der Torhüterposition sieht Müller im Angriff die größten Differenzen zwischen beiden Teams. Vincenzo Bosa, Amine Azzizi und Aristote Mambasa Masudi verkörpern Müller zufolge absolute Spitzenklasse. “Da ist der FCL bedeutend besser aufgestellt als wir. Allerdings ist das auch der Tatsache geschuldet, dass wir im Moment mit einigen Verletzungen zu kämpfen haben”, sagt Müller. Er muss weiter auf Tobias Grützner und Sebastian Labusga verzichten. Torjäger Maik Maier hat nach überstandener Krankheit noch nicht das Leistungsvermögen aus der Vorsaison erreicht. “Ich sehe uns hier im Vorteil und hoffe, dass wir das am Wochenende unter Beweis stellen können”, sagt Tsaprantzis. Lesley Petekrey (Muskelfaserriss) fällt verletzt aus.
Quelle: RP

Auftaktspiele der U7

Beim Heimspiel der U7 gegen Türk Genc, mussten sich die Schlebuscher Minikicker am Ende mit 6:3 geschlagen geben. Anzumerken wäre hier, noch das man eine tolle Leistung zeigte und auf das erste Spiel doch aufbauen kann. In Niehl kam es dann zum Aufeinandertreffen der zweiten U7 unseres SVS. Hier muss man leider sagen, dass man die erste Hälfte vollkommen verschlafen hatte, sich somit komplett unter Wert verkauft hat und zur Pause bereits mit 5:0 hinten lag. Eine klare Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit konnte zwar die Niederlage nicht abwenden, aber man konnte doch erhobenen Hauptes vom Platz gehen und sagen man hat alles gegeben. Endstand hier 9:0 völlig verdient für Ford Niehl.

Anbei ein paar Impressionen aus Niehl:

Schlebusch hätte durchaus in Windeck gewinnen können (müssen?)

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Markus Neukirch

SV Schlebusch verzweifelt an Windecks Torwart

Wem die Schlebuscher das Remis zu verdanken hatten, war offensichtlich: Windecks Torwart Matteo Tassarolo erwischte einen überragenden Tag, so dass die Partie in der Fußball-Landesliga zwischen Windeck und dem SV Schlebusch 0:0 endete.

“Was er heute gehalten hat, war schon klasse”, sagte SVS-Coach Stefan Müller. Etwas zerknirscht verwies er auf ein halbes Dutzend Chancen für die auf dem ebenso schweren wie holprigen Rasen dominante Mannschaft: seine in Schwarz-Gelb. Maik Maier scheiterte in der 53. freistehend am Schlussmann, Sekunden später strich ein Rettungsversuch knapp vorbei. Erneut Maier scheiterte per Handelfmeter in der 56. Minute an Tessarolo. Aber es war nicht nur Maier, der seinen Meister fand: Auch Martin Schulz brachte seinen Versuch nicht unter (77.). Kurz vor Schluss scheiterten dann auch noch Denis Labusga per Volley und Nicolau Annas (86.) im Nachfassen.

“Wir haben uns einfach nicht belohnt für einen ungeheuren Aufwand. Das ist extrem ärgerlich, zumal wir ja genug Möglichkeiten hatten. Da muss man so ein Tor vielleicht auch mal erzwingen”, sagte Müller. Er war aber auch ehrlich genug zu sagen, dass sein Team nach dem Chancenwucher in der Nachspielzeit eine gehörige Portion Glück hatte, dass es überhaupt mit einem Zähler die gut eineinhalbstündige Heimreise antreten konnte. Nach einem Ballverlust tauchte ein Windecker frei vor Christopher Geschonneck auf, jagte das Spielgerät aber über den Querbalken.

“Sonst hätten wir ganz belämmert dagestanden”, sagte Müller. So gelang den Schlebuschern nach der Niederlage zum Auftakt und dem Pokal-Aus zumindest ein kleines Erfolgserlebnis – wichtig vor dem Derby gegen Aufsteiger FC Leverkusen am Sonntag (15.15 Uhr, Im Bühl).

Rheinkassel-Langel – SV Schlebusch II 2:1 (1:0).

Unglücklich kassierte die Reserve der Schwarz-Gelben die erste Niederlage der Saison. “Die Jungs haben viel Aufwand betrieben, aus ihren Möglichkeiten trotz Ausfällen und Trainingsrückständen alles herausgeholt, aber sich leider nicht belohnt”, sagte Trainer Sven Cläs. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachte ein Fehler von Schlussmann Oliver Grabinski das 0:1, als er einen Ball fallen ließ. Aushilfsstoßstürmer Maurice Mayer fand in der 51. Minute eine Lücke und erzielte den Ausgleich. In der Schlussphase musste er jedoch – von Krämpfen geplagt – vom Platz. Da kassierte Schlebusch in Unterzahl dann das entscheidende zweite Gegentor.

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf

TSV Ger­ma­nia Wind­eck – SV Schle­busch 0:0

Dass die Wind­ecker auch im zwei­ten Spiel oh­ne Ge­gen­tref­fer blie­ben, hat­ten sie in er­ster Li­nie ih­rem Tor­wart Mat­teo Tes­sa­ro­lo zu ver­dan­ken, der ei­nen Fou­lelf­me­ter von Maik Mai­er pa­rier­te (57.). Ve­li Ümit nach Pass von Mar­kus Ble­chin­ger, Mar­vin Reitz und der kurz zu­vor ein­ge­wech­sel­te Ja­son Fran­ke, der in der Nach­spiel­zeit den Ball al­lein vor dem Schle­bus­cher Tor­hü­ter übers Tor schoss, hät­ten ge­gen die fa­vo­ri­sier­ten Gäs­te so­gar noch ei­nen Sieg her­aus­schie­ßen kön­nen. „Aber ich bin auch so zu­frie­den“, lob­te Trai­ner Mar­cus Voi­ke.

TSV Germania Windeck: Tessarolo, Hombeuel, Buchholz, Bröhl, Ümit (46. Ogawa), Zakrzewski, Hillmann, Göhsl, Blechinger, Müller (62. Reitz), Schwarz (90. Franke) – Trainer: Voike

SV Schlebusch: Geschonneck, Schulz, Dohmen, Hinzmann (72. Hammes), Raufeiser, Breddemann, Maier (88. Engeländer), Herbel, Annas, Labusga, Schulz – Trainer: Müller

Schiedsrichter: Schräder – Zuschauer: 130
Tore: Fehlanzeige
Besondere Vorkommnisse: Maier (SV Schlebusch) verschießt Foulelfmeter (57.).

Mit “Abwehrchef” Dohmen steht in Schlebusch’s Abwehr wieder die Null – Schlebusch II kommt mit einer Auswärtsniederlage aus Rheinkassel zurück

Germania Windeck 0 : SV Schlebusch 0

Mit Urlauber Dohmen zeigte die Schlebuscher Abwehr wieder ihre gewohnte Sicherheit, was für das Gastspiel beim Verbandsligaabsteiger Windeck von extremer Wichtigkeit war. Der Gastgeber ist immerhin für Sponsor Wernze bekanntlich ein Herzensanliegen, sodass schon vor der Begegnung klar war, dass in Windeck für Landesligagegner “die Trauben hoch hängen werden”. Wernze
der dem Vernehmen nach die Kölner Viktoria allzu gerne ins Fußballrampenlicht – sprich in die 3. Fußballbundesliga – führen möchte, kommt nämlich aus der Region unseres heutigen Gastgebers, der wohl kaum seinen großzügig unterstützten Heimverein sportlich vernachlässigen wird.
Trainer Stefan Müller, der diesmal auf den Urlauber Urban verzichten mußte, scheint jedenfalls das feste Gerüst einer Stammbesetzung gefunden zu haben. Dass aus Windeck nur ein Punkt aus die 90- minütige Rückreise nach Schlebusch mitgenommen werden konnte, lag wohl zu 80% am schier unschlagbaren Windecker Schlussmann Tessarolo, der selbst bei Maik Maiers Strafstoß vom Elfmeterpunkt in der 56. Minute nicht zu schlagen war. Drei Minuten zuvor gelang ihm das selte Kunststück, ein weiteren Maiertor zu verhindern, was bislang nur wenigen Gegnern gegen den Schlebuscher Goalgetter gelungen ist. Pech hatten unsere Jungs auch in der Schlußphase, als zuerst Labusga per Vollesschuß scheiterte und auch Annas beim Nachschuß den Ball nicht versenken konnte. Alle drei werden wohl das Rückspiel bereits schon jetzt im Focus haben. Stefan Müllers Schützlinge werden in der kommenden Tainingswoche keine besondere Motivation benötigen, sich auf den Gegner des kommenden Heimspiels einzustellen,- kommt doch am 10.09.2017 Lokalrivale FC Leverkusen zum Schlebuscher Bühl.

Aufstellung:
Geschonnek, Dohmen, Hinzmann (ab 72. Minute Hammes), Herbel, Breddemann, Annas, Labusga, Marcel Schulz, Maier, ab 88. Minute Engeländer), Raufeiser, Martin Schulz.

Rheinkassel-Langel : SVS II 2:1 (1:0)
Die, wenn es gegen den SV Schlebusch II geht, in aller Regel zuhause eine Macht sind, Nordkölner Gastgeber, konnten auch diesmal die Punkte in Rheinkassel behalten. Machen wir daher auch heute wieder “einen Haken an dieses Spiel” und freuen uns auf das Spiel gegen eine andere Zweitvertretung (FC Pesch II), die bereits drei Punkte auf ihrem Konto haben.

Aufstellung:
Grabinski, Reis, Rodrigues, Reeke, Heinen (ab 62. Minute Lombo), Zajaz (ab 74. Minute Wolfrum). Mayer, Truguero Ortiz, Schupp (ab 62. Minute Gladiz), Schultes.

Copyright © 2014 SV Schlebusch 1923 e. V.. All Rights Reserved.