„Der Sieger ist der Erste“

Ehrung der fairsten Mannschaften im „Verbandsfußball“ und Saisoneröfnnungsspiel gegen den TuS Marialinden
Anschließend gibt’s den Bericht über das Spiel unserer 2. Mannschaft gegen Flittard und das Pokalspiel beim SV Bergfried

Quelle:
http://www.fvm.de/news/uebersicht/detailseite/die-saison-ist-eroeffnet-fvm-ehrt-die-fairsten-mannschaften/
Unter diesen Link findet ihr weitere Fotos des Events

… hier aber zuerst mal die fairste Mannschaft des Bereichs des FVM (von allen Seniorenmannschaften)126bee2b85e97786e30b08633ee18e96

Umrahmt von der Verbandsspitze (obere Reihe links und rechts) sind abgebildet:
obere Reihe:
David Gsella , Tobias Balduan, Michael Gsella, Sven Wilk, Tim Herbel, Michael Urban, Nedim Basic, Ramon Weistroffer, Martin Schulz, Sascha Künzel, Alexander Ramthan, Tobias Grützner, Tim Breddemann, Tim Becker,
mittlere Reihe:
Stefan Müller, Rebecca Esser, Luka Prica,
untere Reihe:
Philipp Henning, Yannick Rodenkirch, Sebatian Labusga, Nick Rohrbeck, Christoph Geschonnek, Christopher Hinzmann, Maik Maier, Dominick Dohmen, Denisa Labusga, Yannik Raufeiser

Die Verbandsspitze wartet auf die Gewinner des Oddset-Fairnispreises der Saison 2015 -2016

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— und hier kommen die Mannschaften des Eröffnungsspiels „SV Schlebusch gegen den TuS Marialinden“ nebst Einlaufkindern und dem vorzüglichen Schiedrichtergespann mit Mark Jäger, Moritz Reder und Marco Weber

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Unser Fotograf Joachim Schulz hat dies trotz der beginnenden Dunkelheit gut „ins Bild gesetzt“.

Die Einlaufkinder haben ihren Auftrag erledigt

Die Einlaufkinder haben – wie man sieht mit, viel Spaß – ihre Aufgabe erledigt….

…. und Dominick Dohmen hat Ehrenpreis und Urkunde bereits aus der Hand des von Uli Herhaus, dem Fotografen des Leverkusener Anzeigers, halb verdeckten Vizepräsidenten des FVM, Jürgen Aust, bereits erhalten.

Jürgen Aust’s beeindruckende Schiedsrichterkarriere beinhaltet 161 Spiele der 1. Fußballbundesliga,
63 Spiele der 2. Liga, Einsätze als Fifaschiedsrichter in zwei Länderspielen und sechs Europapokalpartien.

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Auf der Website des Fußballverbandes Mittelrhein (WfV) hielt man das für alle Beteiligten mit viel Wärme, Herzlichkeit und ausgesprochen proffessioneller Kompetenz wie folgt fest:

Sie ist offiziell eröffnet, die neue Spielzeit im Fußball-Verband Mittelrhein! Am Freitag zeichnete der FVM im Rahmen der Saisonpremiere in Schlebusch zudem die fairsten Herren-Mannschaften der Saison 2015/16 mit dem Oddset-Fair-Play-Pokal und die vorbildlichsten Frauen sowie A-/B- und C-Junioren mit dem FVM-Fair-Play-Pokal und attraktiven Geldpreisen aus.
Der SV Schlebusch durfte als Sieger des Herren-Wettbewerbs zum zweiten Mal hintereinander die neue Spielzeit im Fußball-Verband Mittelrhein eröffnen. Im Landesliga-Duell trennten sich der Aufsteiger und der TuS Marialinden vor 300 Zuschauern 2:2 (2:1). Die TuS-Führung durch André Peters (14.) glich Niklas Hammes im Gegenzug (15.) aus, Dominik Dohmen (31.) brachte die Schlebuscher dann sogar in Führung. Erneut André Peters (61.) stellte mit seinem zweiten Treffer den Endstand her.
Hierzu Merken wir an, das das Tor zum 1:1 von Maik Maier erzielt wurde

Im Vorfeld des Spiels zeichnete der FVM die jeweils fairsten Mannschaften der Herren, Frauen und Junioren aus. Bei den Herren nahm neben dem SV Schlebusch, der für die wenigsten Maluspunkte für gelbe, gelb-rote, rote Karten und ähnliche Vergehen 2.000 Euro Prämie erhielt, der Bedburger BV als zweitfairstes Team einen Scheck über 1.500 Euro entgegen. Zudem freuten sich die Mannschaften des FC Union Schafhausen (3. Platz/1000 Euro), des SV Germania Eicherscheid (4. Platz/750 Euro) und des TuS Rheinland Dremmen (5. Platz/500 Euro) über die Anerkennung ihres fairen Verhaltens. Die Plätze 6 bis 9 belegten der SSV Merten, der Wahlscheider SV, der SV Lohmar, der Oberkasseler FV und der VfL Alfter, die auf den Staffelbesprechungen geehrt wurden und je 250 Euro erhielten.

Die Sieger im FVM-Fair-Play-Pokal der Frauen hatten neben der Heimmannschaft den kürzesten Anreiseweg: Die Spielerinnen des SV Bergfried Leverkusen kamen daher mit dem kompletten Team nach Schlebusch und nahmen den Siegerpokal und 1500 Euro für den ersten Platz entgegen, gefolgt von der DJK Südwest Köln und dem SV Eintracht Hohkeppel (beide Platz 2/je 875 Euro) sowie dem SC Stetternich (Platz 4/500 Euro) und TV Konzen (5. Platz/250 Euro). Die Teams SV Morsbach, 1. FFC Bergisch Gladbach II, TV Herkenrath, FC Borussia Derichsweiler und Vorwärts SpoHo II belegten die weiteren Plätze und erhalten ihre Fairness-Prämie in der kommenden Woche von je 100 Euro auf den Staffeltagungen.

Auch die fairsten Junioren wurden für ihr vorbildliches Verhalten ausgezeichnet. Im FVM-Fair-Play-Pokal der A-/B-Junioren siegten die A-Junioren von Union Schafhausen und nahmen neben dem Siegerpokal 1000 Euro Prämie in Empfang. Platz 2 belegten die B-Junioren der Sportfreunde Troisdorf 05 II (750 Euro) vor den B-Junioren von Alemannia Aachen II (500 Euro), U16 des 1. FC Köln (250 Euro) und den B-Junioren des FC Viktoria Köln sowie A-Junioren des SV Vorgebirge (je 150 Euro). Auf ihren Staffeltagungen nehmen die B-Junioren des FC Blau-Weiß Friesdorf, die B-Junioren des Euskirchener TC II, die A-Junioren des FC Hennef 05 und die B-Junioren des JFC Mondorf-Rheidt je 100 Euro entgegen.

Bei den C-Junioren stellte die U14 von Alemannia Aachen das fairste Team und erhielt 500 Euro Prämie, auf den weiteren Plätzen folgten Grün-Weiß Brauweiler U14 (400 Euro), der FV Wiehl (300 Euro) sowie die U14-Teams des FC Wegberg-Beeck, des SC Borussia Lindenthal-Hohenlind und des FC Düren-Niederau (je 100 Euro).

„Wir haben allein sieben Meister als faire Mannschaften auszeichnen können, auch von den anderen geehrten Teams hat ein großer Teil die letzte Saison auf den vorderen Plätzen beendet. Das zeigt, dass sportlicher Erfolg und Fair Play sich nicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen“, fasste FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen zusammen, der gemeinsam mit dem neuen FVM-Vizepräsidenten und Fair-Play-Beauftragten Jürgen Aust sowie den Vertretern der jeweiligen Spielausschüsse die Sieger und Platzierten ehrte. Auch am Ende der nun eröffneten Meisterschaftssaison wird der FVM wieder die fairsten Mannschaften aus den Verbandsstaffeln auszeichnen und mit attraktiven Geldpreisen belohnen. „Wir hoffen, dass der Oddset- und FVM-Fair-Play-Pokal ebenso wie unsere Auszeichnung der fairsten Gesten mit der Fair-Play-des-Monats-Urkunde erneut dazu beiträgt, dass die Mannschaften bei allem Streben nach sportlichem Erfolg auch das faire Miteinander in den Vordergrund stellen. Denn eins darf man nicht vergessen beim eigentlichen Sinn des Fußballs: Wir spielen miteinander, nicht gegeneinander“, so Aust.

und hier sind weitere Bilder eines denkwürdigen Event – wie immer von Joachim Schulz geliefert

[caption id="attachment_4054" align="aligncenter" width="3872"]Tim Becker hat vorbereitet und Maik Maier eiskalt abgeschlossen Kaum ist der Marialindener Torjubel verklungen und schon steht es 1:1

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Dominik Dohmens Kopfball zum 2:1 schien „die Weichen in Richtung Heimsieg gestellt zu haben“, aber es kam anders

Und so sah es die heimische Presse:
Quelle: fupa.net
Autor. Wolfram Kämpf und Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

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Kein Feuerwerk zum Auftakt
Schlebusch muss sich mit 2:2 arrangieren – VfL verliert mit 1:4 in Oberpleis
Es dauerte einige Stunden, bis sich bei Stefan Müller so etwas wie Zufriedenheit eingestellt hatte. „Natürlich habe ich vor der Partie gehofft, dass wir die Aufstiegseuphorie mitnehmen und mit einem Sieg starten, aber unterm Strich kann ich mit dem Resultat leben“, sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Schlebusch am Tag nach dem Unentschieden zum Saisonauftakt.

SV Schlebusch – TuS Marialinden 2:2 (2:1).

Unmittelbar nach dem Abpfiff des Spiels waren die Emotionen noch klarer sortiert. Die Spieler und Verantwortlichen der Gäste-Elf jubelten, während die Schlebuscher nicht gerade begeistert vom Feld schlichen. Sie hatten sich mehr vorgenommen, wollten auf besonderer Bühne glänzen. Schließlich kehrte der Klub mit der Freitagabend-Partie nicht nur in die Landesliga zurück, sondern er eröffnete als Fairplay-Sieger der Vorsaison auch offiziell und exklusiv den Spielbetrieb am Mittelrhein – und das vor vergleichsweise großer Kulisse von 300 Zuschauern.

Den Ehrungen der fairsten Herren-, Damen und Nachwuchsteams und dem Betreten des Platzes mit Einlaufkindern und ungewohnter Zeremonie folgte aber kein Schlebuscher Feuerwerk. Zu giftig und engagiert agierten die Gäste aus Marialinden und zu gut spielte TuS-Stürmer Andre Peters. „Ihn haben wir einfach nicht in den Griff bekommen“, bekannte auch Müller. Peters erzielte dann auch den ersten Treffer der Spielzeit (14.). Dabei profitierte er von einem Fehlpass des Schlebuschers Tim Breddemann im Spielaufbau, der dem TuS den schnellen Gegenstoß und anschließend das 1:0 ermöglichte. Nur wenige Sekunden später schlug der SVS aber zurück: Tim Beckers Schuss konnte TuS-Keeper Michael Demmer nicht festhalten und so staubte Zugang Maik Maier gegen seinen bisherigen Verein zum 1:1 ab. Nun hatte Schlebusch die Partie im Griff und nach einem Freistoß von Denis Labusga legte Dominik Dohmen per Kopfball das 2:1 nach (31.).

Wer nun an einen Sieg des Aufsteigers glaubte, wurde eines Besseren belehrt. Denn Marialinden wurde nach dem Wechsel wieder stärker und kam erneut durch Peters zum 2:2 (61.). Dabei blieb es, „und das war auch verdient so“, wie Müller fand. Für seine Mannschaft geht es bereits am Dienstag (19.35 Uhr) in der vierten Runde des Kreispokals mit der Partie beim A-Ligisten SV Bergfried weiter.

SV Schlebusch 1923: Prica, Dohmen, Hinzmann, Raufeiser, Schulz, Breddemann (74. Balduan), Grützner (84. Weistroffer), Maier, Labusga, Rohrbeck (65. Hammes), Becker – Trainer: Müller

TuS Marialinden 1946: Demmer, Engelbertz, Kohlenbach, Budweg, Weinrich, Feuser (76. Trachte), Trachte, Peters (90. Hennes), Eyvaz (70. Schramm), Datzert, Peters – Trainer: Höck
Schiedsrichter: Jäger – Zuschauer: 300
Tore: 0:1 Peters (14), 1:1 Maier (16.), 2:1 Dohmen (31.), 2:2 Peters (61.)
Basic muss pausieren

Der Schlebuscher Stürmer Nedim Basic hat sich im Abschlusstraining vor der Partie gegen Marialinden einen Finger gebrochen, als er bei einem Fangspiel am Trikot eines Gegenspielers hängenblieb. „Das war wirklich dämlich. Es ist noch offen, ob eine Operation nötig ist, aber vier bis sechs Wochen werde ich sicherlich pausieren müssen“, so Basic. Anfang der Woche sollen weitere Untersuchungen Klarheit bringen. Diese haben die Diagnose leider bestätigt (Bruch des rechten Ringfingers). Eine Operation ist jedoch zur Ausheilung des Bruchs nichterforderlich.

SV Schlebusch II : SpVg Flittard 1:2 (1:0)

Obwohl unsere 2. Mannschaft dem Gegner aus dem Kölner Osten in Sachen Ballbesitz deutlich voraus war, wollte Trainer Markus Müller nach dem Spiel die Berechtigung des Gästsieges nicht kleinreden, zudem dieser im Chancenverhältnis durchaus Vorteile hatte, was wohl auch an der größeren Erfahrung lag. Die Hoffnung auf einen Schlebuscher war angesichts der Pausenführung durch Daniel Schultens Hoffnung auf eine Wiederholung des Vorjahressieges erzeugt. Die mit Klüber, Fielauf, Bilstein, Schultens und Offermann mit gleich fünf Exschlebuschern antretenden Kölner, versuchten zunächst den den Spielfluss der im Schnitt jüngeren Gastgeber zu stören, was ihnen auch gelang. Die Verwarnungskarten des ansonst guten Schiedsrichters Lotz zwischen der 25. und 40. Minute bremste unverkennbar den Elan unser Spieler, die dieserhalb deutlich vorsichtiger in die Zweikämfe zu gehen gezwungen wurden. Jedenfalls war die Berechtigun der Verwarnung für Maurice Mayer war durchaus diskutabel. Enschieden wurde das Spiel durch zwei Kölner Tore innerhalb von vier Minuten (66. und 69. Minute) und dieser Vorsprung hatte bis zum Spielschluß Bestand.

Aufstellung:
Kuske, Maurice Mayer, Zajaz (ab 87. Minute Barbarski), Wilk, Bialek, Schultes, Künzel (ab 65. Minute Schmied) Patrice Mayer, Probst (ab 65 Min. Schmied) Henning (ab 60. Minute Reeke), S. Labusga

4. Runde des Bitburger Kreispokals
Bergfried Leverkusen SV Schlebusch 2:4 n.V.

Mit kompromißloser Härte und gelegentlich die Grenze streifenendem Einsatzwillen versuchte der Gastgeber die deutliche spielerische Schlebuscher Überlegenheit zu kompensieren, was auch ganz gut gelang. Allerdings hätte der sehr zurückhaltend und großzügig das Spiel leitende Schiedsrichter Korkmaz wohl besser schon in der 1. Halbzeit zu gelben Karten gegriffen hätte. Es ist müßig darüber zu spekulieren, ob es so weniger Regelwidrigkeiten gegeben hätte, wobei durchaus verständlich,- hatten die die Bergfrieder nach ihrem Führungstor durch einen Schuß aus gut und gerne rund 35 Metern Entfernung ihren Einsatz noch einmal befeuert. Als die ersten Mathildenhof bereits mit Wadenkrämpfen gequählt wurden. Mittlerweile waren die Schlebuscher durch Yannik Raufeisers cool verwandelten Strafstoß und Denis Labusga Volleyschuß mit 2:1 in Führung gegangen. Man wartete in der 94. Minute eigentlich auf den Abpfiff, aber es kam anders. Obwohl durch eine glasklare gelb-rote Karte personell unterlegenen Bergfrieder, die vor Ablauf der normalen Spielzei immer der Pause jede Gelegenheit genutzt hatten, Zeit zu schinden, wagten sie den letzten Angriff und zu ihrer grenzenlose Freude landete der Ball, aus spitzem Winkel abgesandt, im Schlebuscher Netz.
Die Freude währte allerdings nicht lange, denn jetzt zog der SV Schlebusch das Tempo noch einmal an und kam durch einen Doppelschlag von Hammes prompt zu zwei weiteren Toren. Die Gastgeber hatten inwischen die Zahl ihrer gelben Karten weiter erhöht. Beim Schlußpfiff hatten sie neben der gelb-roten Karte in 75 Minuten neunmal gelb eingesammelt. Dass dann in der 88. Minute auch ein SV-Spieler verwarnt wurde, war wohl dem Umstand geschuldet, dass auch der duldsamste Spieler irgentwann die Opferrolle ablegt und sich zu wehren beginnt. Mittlerweile hatte fast jeder Spieler im Schlebuscher Dress von erkennbar übermotivierten Gegnern kräftig „was auf die Socken bekommen und sich ungeahndet in der Horizontalen wiedergefunden“. Man kann auch als zweifacher Fairnispreissieger durchaus auch einmal seine Nerven verlieren. Dass es dann gleich viermal den gelben Karton für Schlebuscher Jungs gab, passte nicht unbedingt zur Linie der Spielleitung des guten Schiedsrichters Korkmaz, der ein schwer zu leitendes Match vor gelegentlich fanatischen Zuschauern sicher über die Zeit brachte.
Zum Schluß fragt man sich aus Gästesicht, ob es bei dem erst vor gut zehn Minuten einewechselten Spieler, statt der gelbroten Karte nicht auch eine ernstlich letzte Ermahnung gereicht hätte. Schiedsrichter Korkmaz deswegen zu kritisieren, wäre allerdings unfair, hatte er doch eine rundum überzeugende Leistung abgeliefert.

Regeländerungen zur Saison 2016/176

REGELÄNDERUNGEN ZUR SAISON 2016/17
KOMMENTIERT VON
MICHAEL BEITZEL (VERBANDSLEHRWART)

Quelle:
Fußballverband Mittelrhein – www.fvm.de

Als das International Football Association Board (IFAB) Ende letzten Jahres verkündete, die Spielregeln einer umfassenden Überarbeitung zu unterziehen, um diese „für jeden im Fußballbereich zugänglicher und verständlicher zu machen, das Verständnis, die Auslegung und die Anwendung zu vereinheitlichen sowie die Regeln dem modernen Fußball anzupassen“, waren die Regelexperten allerorten gespannt, wie sich unser Regelwerk in der Praxis an der Basis verändern würde und ob der daran gestellte Anspruch erfüllt würde.
Zwischenzeitlich liegt uns der deutsche Regeltext der FIFA in gesicherter Form vor. Die offizielle Auslegung der Spielregeln für den Bereich des DFB, die durch zusätzliche Erläuterungen des DFB im offiziellen Regelheft erfolgen wird, lässt zwar noch auf sich warten, jedoch wollen wir alle Betroffenen und Interessierten bereits jetzt über die wesentlichen, bis an die Basis durchschlagenden Änderungen informieren, zumal die Regeln im DFB-Gebiet offiziell ab dem 01.07.2016 gültig sind und die ersten Wettbewerbe unter den neuen Regeln demnächst anstehen oder bereits laufen. Wer sich umfassend informieren möchte, muss das Erscheinen des neuen DFB-Regelheftes abwarten, das wir selbstverständlich unmittelbar nach Erscheinen auf unserer Website fvm.de zum Download bereitstellen werden.
Wesentliche Änderungen ergeben sich in folgenden Bereichen, die wir zur besseren Auffind-barkeit nach Regeln und nicht nach Wertigkeit geordnet haben:

Nachfolgende Änderungen ergeben sich aus Regel 3 – Spieler –

1. Fehlverhalten von Auswechselspielern und Trainern und Vorteil

Eine der gravierendsten Änderungen stellt die Ahndung einer aufgrund eines Eingriffs durch einen Teamoffiziellen (Funktionäre, die im Spielbericht als solche eingetragen sind, wie z.B. Trainer, Co-Trainer, Mannschaftsverantwortlicher usw.), einen Auswechselspieler oder des Feldes verwiesenen Spieler herbeigeführten Spielunterbrechung dar. Konnte das Spiel bisher nach dem Eingriff nur mit einem Schiedsrichterball vorgesetzt werden (beim Auswechselspieler war bisher schon ein indirekter Freistoß möglich) wird das Spiel jetzt neu mit einem direkten Freistoß für das gegnerische Team oder sogar einem Strafstoß (soweit der Eingriff im eigenen Strafraum erfolgte) fortgesetzt. „Tat- bzw. Eingriffsort“ ist dort, wo die Beeinflussung des Spieles erfolgte. Als Konsequenz ist neu jetzt auch Vorteil möglich, selbst wenn eine der genannten Personen den Ball berührt hat, dieser jedoch trotzdem ins Tor geht und kein Spieler des verteidigenden Teams am Spielen des Balls gehindert wurde.
Bei einem Eingriff durch eine „Drittperson“ (also alle die, die nicht im Spielbericht eingetragen sind) bleibt es wie bisher bei der Spielfortsetzung mit Schiedsrichterball.
Merke: Der Eingriff von Teamoffiziellen, Auswechselspieler, ausgewechselten Spielern und Spieler, die des Feldes verwiesen wurden ins Spiel kann jetzt mit einem direkten Freistoß oder Strafstoß geahndet werden. Diese Art der Sanktion war bislang nur für Vergehen von Spielern gegenüber Gegenspielern vorgesehen. Die Anwendung der Vorteilbestimmung ist auch in diesen Fällen möglich, wenn die angreifende Mannschaft ein Tor erzielen kann und der „Eingreifende“ nicht einen Verteidiger am Spielen des Balles hindert. Ein Eingreifen im Sinne dieser Vorschrift setzt aber in jedem Fall ein Betreten des Spielfeldes voraus.

2. Mindestanzahl von Spielern

Das Spiel wird nicht angepfiffen oder neu zwingend nicht fortgesetzt, wenn eines der Teams dauerhaft (also nicht nur kurzzeitig durch vorübergehende Verletzung, Ausrüstungsmängeln oder Zeitstrafen in Jugendspielen) weniger als sieben Spieler hat. Früher bedurfte es hier eines Abbruchgesuchs durch den Spielführer der betroffenen Mannschaft, welches nach unserer Spielordnung an weitere Voraussetzungen geknüpft war. Jetzt ist der Schiedsrichter verpflichtet, das Spiel von sich aus zu beenden. Für (Jugend-)Mannschaften, die nominell mit weniger als 11 Spielern spielen (9er- und 7er-Mannschaften), liegt die „Abbruchgrenze“ bei weniger als 6 bzw. 5 Spielern.
Merke: Sinkt die Spielerzahl bei 11er-Mannschaften dauerhaft auf weniger als 7 Spieler, ist das Spiel durch den Schiedsrichter unabhängig vom Spielstand abzubrechen. Die Spielwertung erfolgt dann durch das Sportgericht.

Nachfolgende Änderung ergibt sich aus Regel 4 – Ausrüstung der Spieler
3. Verlust von Schuhen und Schienbeinschonern

Spieler, die versehentlich ihre Schuhe oder Schienbeinschoner verlieren, müssen diese so schnell wie möglich, spätestens jedoch in der folgenden Spielunterbrechung, wieder anziehen. Neu ist, dass wenn der Spieler davor den Ball spielt und/oder ein Tor erzielt, das Tor gegeben wird.
Merke: Ein Spieler kann nun auch ohne Schuhe oder mit nur einem Schuh versehen ein Tor erzielen, wenn er diesen/diese versehentlich verloren hat und bis zur Torerzielung keine Spielunterbrechung vorlag.

Nachfolgende Änderungen ergeben sich aus Regel 5 – Schiedsrichter

4. Verlassen des Spielfeldes nach Behandlung

Ein Spieler, der durch ein physisches Foul verletzt wurde, für das der Gegenspieler verwarnt oder des Feldes verwiesen wurde, darf auf dem Spielfeld bleiben, sofern die Untersuchung/Behandlung schnell (ca. 20-25 Sekunden) beendet wird.
Merke: Ein verletzter Spieler muss nach einer kurzen Behandlung das Spielfeld nicht mehr verlassen, wenn der Gegenspieler für das betreffende Foulspiel verwarnt oder des Feldes verwiesen wird.
5. Strafgewalt des Schiedsrichters und Entscheidungsrücknahme

Der Schiedsrichter hat die Befugnis, Disziplinarmaßnahmen neu vom Betreten des Spielfelds für die Kontrolle vor dem Spiel (offizielle Platzkontrolle) bis zum Verlassen des Spielfelds nach dem Spiel (einschließlich des Elfmeterschießens) zu ergreifen. Bisher begann die „Strafgewalt“ des Schiedsrichters erst mit dem Betreten des Spielfeldes zum Beginn des Spieles. Wie bisher dürfen vor dem Beginn des Spieles (d.h. vor dem ersten Anstoß) von einer Teilnahme ausgeschlossene Spieler allerdings noch ersetzt werden. Für Vergehen, die im Spiel begangen wurden, gilt der Schlusspfiff als endgültige Entscheidungs-grenze. Mit Disziplinarmaßnahmen nach dem Schlusspfiff können auch nur für Vergehen geahndet werden, die erst nach dem Schlusspfiff begangen werden (z.B. Beleidigung des SR-Teams nach dem Schlusspfiff oder Tätlichkeiten gegen Gegenspieler).
Neu wurde auch der Zeitpunkt für eine Entscheidungsrücknahme definiert, soweit das Spiel nicht fortgesetzt wird. Die Änderung einer Entscheidung ist nunmehr nicht mehr möglich, soweit der Schiedsrichter eine Halbzeit (einschließlich Nachspielzeit) beendet und das Spielfeld verlassen hat, auch wenn er feststellt, dass diese nicht korrekt ist oder er von einem seiner Schiedsrichterassistenten einen entsprechenden Hinweis erhalten hat. Es bleibt allerdings dabei, dass eine Entscheidung die während des laufenden Spieles getroffen wurde, nur bis zur Spielfortsetzung nach der betreffenden Unterbrechung zurückgenommen werden kann.
Merke: Die Befugnis des Schiedsrichters, Spieler von einer Teilnahme am Spiel auszuschließen beginnt jetzt bereits mit dem Betreten des Spielfeldes zur Platzkontrolle. Der Schiedsrichter kann getroffene Entscheidungen nach dem Halbzeit- oder Schlusspfiff noch zurück nehmen, wenn er das Spielfeld noch nicht verlassen hat.

Nachfolgende Änderungen ergeben sich aus Regel 8 – Beginn und Fortsetzung des Spiels

6. Spielfortsetzung Anstoß

Der Ball muss sich eindeutig bewegen, um im Spiel zu sein, und darf in jede Rich-tung getreten werden. Der Ball ist im Spiel, wenn er mit dem Fuß berührt wurde und sich eindeutig bewegt.
Merke: Der Ball muss sich beim Anstoß nicht mehr vorwärts bewegen. Nach wie vor darf jedoch aus dem Anstoß ein Tor direkt erzielt werden, so dass sich das Spielen nach vorne weiterhin anbietet.

7. Spielfortsetzung Schiedsrichterball

Hier ist neu, dass ein Tor nach einem Schiedsrichterball nur dann gültig erzielt werden kann, wenn mindestens zwei Spieler den Ball (nach der Bodenberührung) berührt haben.
Merke: Aus einem Schiedsrichterball kann nicht direkt ein Tor erzielt werden. Der Ball muss zuvor von mindestens zwei Spielern berührt worden sein.

Nachfolgende Änderungen ergeben sich aus Regel 11 – Abseits

8. Verteidigender Spieler außerhalb des Spielfelds

Ein Verteidiger, der das Spielfeld ohne die Erlaubnis des Schiedsrichters verlässt, gilt für die Beurteilung einer Abseitsstellung als auf der Tor- oder Seitenlinie stehend, bis das Spiel zum nächsten Mal unterbrochen wird oder das verteidigende Team den Ball in Richtung Mittellinie gespielt und dieser den Strafraum verlassen hat. Verlässt der Spieler absichtlich das Spielfeld, wird er bei der nächsten Spielunterbrechung verwarnt.
Neu ist hier, dass der Zeitpunkt, ab wann der Verteidiger bei der Beurteilung des Abseits nicht mehr berücksichtigt wird, nun klar definiert wurde.
Merke: Ein Verteidiger, der außerhalb des Spielfeldes gerät (ob absichtlich oder nicht), zählt in Bezug auf die Beurteilung der Abseitsstellung solange als auf der Tor- oder Seitenlinie stehend, bis das Spiel unterbrochen wurde oder die verteidigende Mannschaft den Ball in Richtung Mittellinie gespielt und der Ball dabei zumindest den Strafraum verlassen hat.
9. Ort der Spielfortsetzung bei Abseits

Bei einem Abseitsvergehen gibt der Schiedsrichter am Ort des Vergehens einen indirekten Freistoß, neu auch wenn sich der Ort in der eigenen Hälfte des Spielers befindet. Maßgeblich für die Ahndung der Abseitsstellung ist also nicht mehr der Ort, wo sich der Spieler bei Ballabgabe in Abseitsstellung befunden hat, sondern dort, wo er letztlich aktiv ins Spielgeschehen eingreift. Das kann dann auch in der eigenen Spielhälfte sein. Für die Ahndung der Abseitsstellung bleibt allerdings Voraussetzung, dass man sich zum Zeitpunkt der Ballabgabe in der gegnerischen Spielhälfte (die Mittellinie wurde hier nun eindeutig ausgeklammert) befunden haben muss.
Klar gestellt wurde, dass die Hände und Arme aller Spieler (auch der Torhüter) bei der Beurteilung der Abseitsstellung außen vor bleiben, weil man damit nicht erlaubt den Ball spielen darf.
Merke: Den indirekten Freistoß wegen einer Abseitsposition gibt es neu immer am Ort des aktiven Eingreifens ins Spielgeschehen und nicht mehr dort, wo sich der angreifende Spieler ursprünglich bei Ballabgabe in Abseitsstellung befunden hat. Auch der (verteidigende) Torwart hebt mit seinen Armen oder Händen nicht mehr die Abseitsstellung eines Stürmers auf.

Nachfolgende Änderungen ergeben sich aus Regel 12 – Fouls und unsportliches Verhalten –

10. Mehrfachbestrafung bei der Torchancenverhinderung

Die Verhinderung eines Tores oder einer klaren Torchance durch Foulspiel wurde bislang unabhängig vom Ort des Vergehens zwingend mit Feldverweis (Rot) geahndet. Nunmehr besteht die Möglichkeit, das Vergehen gegen einen Gegenspieler im eigenen Strafraum lediglich mit einer Verwarnung zu bestrafen, wenn für das Vergehen ein Strafstoß verhängt wird.
Allerdings ist weiterhin „Rot“ zwingend, wenn
 das Vergehen ist ein Halten, Ziehen oder Stoßen ist
 der Verteidiger nicht versucht, den Ball zu spielen
 der Verteidiger keine Möglichkeit hat, den Ball in einem Zweikampf zu spielen
 ungeachtet der Position auf dem Spielfeld das Vergehen ohnehin mit „Rot“ bestraft werden muss, weil es sich z.B. um brutales Spiel handelt
 das Tor oder die klare Torchance durch absichtliches Handspiel vereitelt wird
Merke: Für eine „Notbremse“ gibt es weiterhin „Rot“, außer, es handelt sich um ein Foulspiel innerhalb des Strafraums im Kampf um den Ball, wobei versucht wird, den Ball zu spielen.

11. Vergehen außerhalb des Platzes

Hier gibt es neuerdings drei Varianten, wenn der Schiedsrichter das laufende Spiel wegen eines Vergehens außerhalb des Spielfeldes unterbricht, um den Spieler zu bestrafen:
a) Der Spieler hat das Spielfeld bereits erlaubt verlassen (z.B. wegen Verletzung) und begeht außerhalb ein beliebiges Vergehen (z.B. Schlagen eines Zuschauers), dann bleibt es wie bisher bei der Spielfortsetzung mit Schiedsrichterball.
b) Der Spieler verlässt das Spielfeld (unerlaubt), um das Vergehen außerhalb des Spielfeldes zu begehen, dann bleibt es wie bisher bei der Spielfortsetzung mit indirektem Freistoß (wegen unerlaubten Verlassens des Spielfeldes).
c) Der Spieler gerät im Zuge des Spielgeschehens (und somit erlaubt) über die Begrenzungslinien und begeht dabei außerhalb des Spielfeldes ein Vergehen gegen einen anderen Spieler, dann gibt es jetzt neu einen Freistoß (je nach Vergehen direkt oder indirekt) auf der Seiten- oder Torlinie, an dem Punkt, der dem Vergehen am nächsten ist. Erfolgt die Ahndung mit direktem Freistoß und liegt dieser Punkt auf der Torlinie im Strafraum der Mannschaft, dessen Spieler das Vergehen begeht, so gibt es statt des direkten Freistoßes einen Strafstoß.
Merke: Gerät man im Zuge des Spielgeschehens (Zweikampf oder Umlaufen des Gegners) außerhalb des Spielfeldes und begeht dort ein Vergehen, dann wird man jetzt wegen dieses Vergehens mit einem direkten oder indirekten Freistoß auf der Seiten- oder Torlinie bestraft. Man wird so behandelt, als hätte man das Vergehen auf der Seiten- bzw. Torlinie begangen. Ein dabei zu verhängender direkter Freistoß im gegnerischen Strafraum wird dabei – wie üblich – in einen Strafstoß umgewandelt.

12. Vergehen gegen Mitspieler, Auswechselspieler, ausgewechselte Spieler, Teamoffizielle und Spieloffizielle

Auch hier tritt eine gravierende Änderung ein. Konnte bislang neben einem indirekten Freistoß, ein direkter Freistoß oder Strafstoß ausschließlich bei Vergehen eines Spielers gegenüber einem Gegenspieler verhängt werden, ist dies nun neu auch bei Vergehen gegenüber Mitspielern, Auswechselspielern, ausgewechselten Spielern, Teamoffiziellen oder Spieloffiziellen (Schiedsrichter und Assistenten) möglich. Lediglich bei Vergehen über sonstigen Person bleibt es wie bisher beim Schiedsrichter-Ball.
Merke: Ein direkter Freistoß oder Strafstoß kann nun auch bei Vergehen eines Spielers gegenüber Mitspielern, Auswechselspielern, ausgewechselten Spielern, Teamoffiziellen oder Spieloffiziellen verwirkt werden. Also Vorsicht, wenn der Torwart sich bei seinen Verteidigern über allzu lasches Abwehrverhalten beschwert und dabei Hand anlegt!

Nachfolgende Änderung ergibt sich aus Regel 14 – Strafstoß
13. Fehlverhalten beim Strafstoß

Entgegen dem Trend der letzten Jahre, die Schiedsrichter durch weniger „Pflichtver-warnungen“ im Rahmen der Strafstoßausführung zu genauerem Hinschauen und zur konsequenteren Ahndung von Verstößen (z.B. Täuschen oder zu frühes Betreten des Strafraums) zu animieren, hat man neu wieder „Pflichtverwarnungen“ rund um die Strafstoßausführung eingeführt.
Gelb gibt es jetzt (wieder), wenn
 sich der Torwart zu früh von der Torlinie löst und den Schuss abwehren kann, weswegen der Strafstoß wiederholt wird.
 der Schütze nach dem vollendeten Anlauf einen Schuss antäuscht
 ein Mitspieler des zuvor benannten Schützen den Strafstoß ausführt
Zusätzlich wird bei den beiden letzten Verstößen neu und systemwidrig auch dann ein indirekter Freistoß gegen die ausführende Mannschaft ausgesprochen, wenn ein Tor erzielt wird. Bis jetzt konnte dort nur eine Wiederholung des Strafstoßes angeordnet werden.
Merke: Zu frühes Lösen des Torwarts von der Torlinie, Antäuschen eines Schusses nach vollendetem Anlauf (Standbein befindet sich zur Ausführung des Schusses in der Nähe des Balles, Schussbein deutetet den Schuss an) und der unangekündigte Wechsel des Schützen beim Strafstoß werden jetzt mit Gelb geahndet. Außerdem werden das Täuschen und der Wechsel des Schützen bei der Ausführung unabhängig von der Wirkung (Tor oder kein Tor) mit indirektem Freistoß geahndet.

Zwei Punkte verschenkt – Zur Saisoneröffnung ein wenig begeisterndes Unentschieden

SV Schlebusch : Tus Marialinden 2:2 (2:1)

Nach der stimmungsvollen Siegerehrung der Gewinner des Fairplaycups vermochte das anschließende Eröffnungsspiel der Landesligasaison 2016/17 am Ende nur die Gäste zufrieden stimmen, die keineswegs unverdient einen Punkte aus dem Schlebuscher Bühl entführen konnten. In einem chancenarmen Spiel gingen die Gäste in der 14. Minute aus spitzem Winkel durch Pascal Peters mit 1:0 in Führung, nachdem der Ball im Mittelfeld leichtfertig dem Gegner überlassen worden war. Die Gästeführung hatte allerdings nur wenige Sekunden Bestand, denn Heimkehrer Maik Maier glich praktisch im Gegenzug mit plazieren Schrägschuß zum 1:1 aus. Danach gewann die Heimmannschaft mehr und mehr an Übergewicht ohne die robust und zweikampfstark fightenden Gäste vor deren Tor entscheidend unter Druck setzen zu können. So mußte in der 31. Spielminute ein Standart herhalten, um Schlebusch mit 2:1 in Führung zu bringen. Torschütze war diesmal Kapitän Dominik Dohmen. Acht Minuten später verfehlte nach einem Raufeiserfreistoß Martin Schulz hauchdünn das 3:1, was wohl den Sieg für Schlebusch bedeutet hätte. Danach gab es hüben, wie drüben kaum nennenswerte Offensivaktionen. Marialinden ließ mit kompromißlosem Körpereinsatz wenig zu, setzte immer wieder auf lange Befreiungsschläge und bekam den Ausgleich vom Gastgeber praktisch geschenkt. Eine hohe Flankte vor das Schlebuscher Tor wurde von der Schlebuscher Abwehr nicht gerade meisterlich pariert und schon stand es durch Andre Peters Kopfball 2:2. Danach gabs mehr und mehr Leerlauf im Schlebuscher Spiel. Da die Gäste unverkennbar die Kunst der Spielverzögerung bestens beherrschten und Schlebusch ebenso unverkennbar nun garnichts mehr gelingen wollte, konnte man über die letzten 30 Minuten getrost den „Mantel des Schweigens ausbreiten. Nicht unerwähnt sollte bleiben, das das Fehlen der sonstigen Leistungsträger Herbel, Basic, Urban und Rodenkirch der Schlebuscher Offensive nicht gerade gut tat.

Aufstellung:
Prica, Dohmen, Hinzmann, Rohrbeck (ab 65. Minute Hammes), Breddemann (ab 73. Minute Balduan), Becker, Dennis Labusga (ab 83. Minute Weistroffer), Grützner, Maier, Raufeiser, Schulz

Jan Hoepner „Ich habe meinen Traujob gefunden“

Quelle:
fupa.net
Autor:
Wolfram Kämpf

Der neue U-17-Trainer von Bayer 04, Jan Hoepner, über seine Aufgane und seine Ambitionen

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„Ich habe meinen Traumjob gefunden“
Der neue U-17-Trainer von Bayer 04, Jan Hoepner, über seine Aufgabe und seine Ambitionen

Herr Hoepner, im Frühjahr mussten Sie noch eine Dreifachbelastung als DFB-Stützpunktkoordinator im Fußball-Verband Mittelrhein, angehender Fußballlehrer und Familienvater meistern. Nun sind Sie endlich Fußballlehrer und kümmern sich beruflich ausschließlich um das Training der U-17-Junioren von Bayer Leverkusen, mit denen Sie am Sonntag bei Schalke 04 in die Bundesliga-Saison starten. Ist Ihr Leben entspannter geworden?

Es ist auf jeden Fall schön, sich auf eine Sache konzentrieren zu können. Natürlich war der Lehrgang zum Fußballlehrer sehr interessant, aber es war auch eine anstrengende Zeit. Zumal ich viel von zu Hause weg war. Jetzt kann ich manchmal mit dem Fahrrad zum Training fahren. Das ist perfekt.

Wie kam es denn zu dem Engagement in Leverkusen?

Ich habe im vergangenen Jahr bei der Profimannschaft ein Praktikum absolviert. Außerdem kannte ich Helmut Jungheim (Leiter des Bayer-04-Nachwuchsleistungszentrums/Anmerkung der Redaktion) von unserer gemeinsamen Zeit beim FVM. Es hat dann einige Gespräche gegeben und irgendwann stand fest, dass ich bei der U 17 anfangen würde.

Sie coachen das Bayer-Team gemeinsam mit dem langjährigen Profi Patrick Weiser, dessen Sohn Mitchell ebenfalls in der Bundesliga durchgestartet ist. Ihre aktive Karriere spielte sich indes im Amateurbereich beim SV Schlebusch ab und auch als Trainer haben Sie noch kein namhaftes Seniorenteam gecoacht. Müssen Sie sich bei Ihren Spielern und Ihrem neuen Klub Respekt verschaffen?

Nein. Respekt und Anerkennung verschafft man sich nicht mit einer tollen Vita, sondern durch inhaltlich und menschlich überzeugende Arbeit. Klar hat Patrick seine Erfahrung als Profi gemacht und das ist sicherlich nicht schädlich, aber ich glaube nicht, dass es im Team oder Klub irgendwelche Zweifel an mir gibt, weil ich einen anderen Lebenslauf habe.

Gibt es denn eine klare Aufgaben-Verteilung zwischen Ihnen und Patrick Weiser?

Zuletzt hat sich Patrick in erster Linie um die Defensivarbeit gekümmert und ich habe mich vordringlich mit der Offensive beschäftigt. Dadurch konnten wir parallel mit zwei Gruppen intensiv arbeiten. Aber wir haben keine grundsätzliche Absprache, die für alle Zeiten festgezurrt ist. Für uns beide ist es eine neue Situation, zu zweit eine Mannschaft zu betreuen, daher muss sich vieles noch einspielen. Wir müssen beide lernen, wann wir uns etwas zurücknehmen oder verstärkt in den Vordergrund treten müssen. Außerdem braucht es eine große Portion gegenseitiges Vertrauen. Da kommt es uns entgegen, dass wir schon bei der Fußballlehrer-Ausbildung Zimmerkollegen waren und uns sehr gut verstanden haben.

Das braucht es wohl auch. Die U-17-Mannschaft von Bayer 04 wurde schließlich vor einigen Wochen unter dem Trainerduo Markus Anfang und Tom Cichon Deutscher Meister. Die Messlatte liegt also sehr hoch.

Der Erfolg in der Vorsaison war zweifellos eine tolle Sache, aber im Jugendbereich ist die Personalfluktuation immer sehr hoch. Wir coachen also eine ganz andere Mannschaft. Zudem besteht unser oberstes Ziel ja nicht im Gewinn von Titeln, sondern der Ausbildung junger Spieler.

Mit Julian Nagelsmann ist einer Ihrer Kollegen bei der Ausbildung zum Fußballlehrer inzwischen Cheftrainer beim Bundesligisten TSG Hoffenheim. Sind Sie ganz bewusst in den Nachwuchsbereich gegangen?

Ja, das war eine ganz bewusste Entscheidung. Ich habe hier in Leverkusen meinen Traumjob gefunden. Der Fünf-Jahres-Vertrag eröffnet die Chance, Ideen zu entwickeln und Spieler über einen langen Zeitraum zu begleiten und voranzubringen. Das macht einfach Spaß. Wir können den Jungs helfen, ihren Traum von einer Profilaufbahn zu verwirklichen – auch wenn die Spieler ihren Weg natürlich letztlich selber gehen müssen.

Haben Sie denn eine Karriere in der Bundesliga für alle Zeiten abgehakt?

Im Moment bin ich hier glücklich und verschwende keinen Gedanken daran. Das heißt aber andererseits auch nicht, dass ich ein Engagement im Profibereich für immer ausschließe.

Das Gespräch führte Wolfram Kämpf
Zur Person:

Jan Hoepner (35) begann seine Fußballer-Laufbahn beim SV Schlebusch, dort debütierte er auch im Seniorenbereich. Doch schon wenige Jahre später zwangen ihn wiederkehrende Verletzungen zum Karriereende. Der Sportwissenschaftler engagierte sich fortan ausschließlich als Trainer und coachte unter anderem den C-Junioren-Regionalligisten SV Allner-Bödingen. Von 2009 an war Hoepner als DFB-Stützpunktkoordinator für die Nachwuchsförderung an den neun Standorten im Gebiet des Fußball-Verbands Mittelrhein verantwortlich. Seit Sommer coacht er gemeinsam mit dem einstigen Profi Patrick Weiser die U-17-Junioren von Bayer 04 Leverkusen.

Als „Statistiker“ des Vereins füge ich gerne an, dass Jan Hoepner ein klassisches Eigengewächs des SV Schlebusch ist und in seiner gesamten Karriere kein anderes Trikot, als das seines Heimatvereins getragen hat.
In Jan Hoepners Erfolgsbilanz sind 157 Meisterschaftseinsätze und 24 Tore verzeichnet. Von einer nur kurzen Karriere im Seniorenfußball kann man eigentlich nicht reden. Ohne seine Langzeitverletzung in der Saison 2008/09 hätte er es zweifelsohne auf weit mehr Einsätze und Tore gebracht. Seinen 1. Einsatz hatte er Anfang September 2001 beim Auswärtsspiel des SV Schlebusch beim FC Junkerdorf, der zwei Jahre später in die Regionalliga aufstieg und sein Spielrecht in dieser Klasse später durch Fusion an Victoria Köln weiterreichte. Damals war der Sport nach den Terrorangriffen auf die „Twintowers“ in New York am 11. September 2001 gerade in der öffentlichen Meinung in den Hintergrzund gerückt. Jan Hoepners Schritt in eine erfolgreiche Karriere war gleichzeitig das Pech des jetzigen Trainers unserer 1. Mannschaft, Stefan Müller, der sich an diesem Tag das Kreuzband gerissen hatte. Jan Hoepner hätte später um ein Haar beim MSV Duisburg seine Karriere fortgesetzt aber er blieb trotz dieser Verlockung seinem Verein treu. Sein Vater Joachim Hoepner, seit 2002 Präsident des Vereins und gerade für eine weitere Amtsperiode (vier Jahre) als Chef des SV Schlebuschs einstimmig wiedergewählt, brachte den SV Schlebusch mit kaum zu überbietenden Elan auf die Erfolgsspur. Er studierte, wie sein Sohn Jan, zunächst Sport, um dann alsbald als Anwalt „dem Recht zu dienen“. Aktuell führt er mit Tochter Nina die gemeinsame Rechtsanwaltspraxis.

Saisonvorschau 2016 – 2017

Mannscchaftsbild 2016 - 2017 Es fehlen: Michael Urban, Dennis Hill, Tim Herbel, Niklas Schilling und Yannik Rodenkirch

Neue Aufgaben für die Seriensieger
Der SV Schlebusch setzt auch nach dem Aufstieg auf seine mannschaftliche Geschlossenheit
Nedim Basic meistert weiter den Spagat. Oder besser gesagt, viele Kilometer auf der A 1 und A 4. Eigentlich wollte der Fußballer des SV Schlebusch die Pendelei zwischen der Leverkusener Heimat und seinem Studien- beziehungsweise Wohnort Aachen beenden, doch irgendwann im Frühsommer, kurz nach dem Aufstieg seiner Elf in die Landesliga, fanden die SV-Trainer Stefan Müller und David Gsella die richtigen Worte und stimmten den Angreifer um.

„Ich hatte schon damit begonnen, mich nach Klubs in Aachen und Umgebung umzusehen, aber es sprach einfach zu viel für den Verbleib in Schlebusch“, so Basic.

Platz eins auch im Fair-Play-Cup

Die Mannschaft sei schlicht eine richtig gute Truppe, das Trainergespann mache einen tollen Job und außerdem sei eine Fortsetzung des Engagements beim SVS besser für den eigenen Vater. Letzterer verpasst nämlich so gut wie kein Match seines Sohnes. „Er würde jeden Weg auf sich nehmen, um mich bei den Spielen zu unterstützen, aber so ist es doch etwas leichter für ihn“, meint Basic Junior.

Dennoch wird Papa Basic in der kommenden Spielzeit einige Male Neuland betreten. Denn Klubs wie der SSV Merten, der GKSC Hürth und der FV Bonn-Endenich standen dem SV Schlebusch bislang nicht gegenüber. Nedim Basic freut sich auf die Herausforderungen in der neuen Spielklasse. „Mit den Partien in der Landesliga fahren wir jetzt die Ernte für eine konzentrierte und starke Rückrunde in der Bezirksliga ein“, sagt der Torjäger, der in seinem Fußballerleben abgesehen von einer Saison als A-Junior ausschließlich für Schlebusch aufgelaufen ist.

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Nedim Basic (links) will mit dem SV Schlebusch auch in der Landesliga Akzente setzen. Foto: Uli Herhaus

Er selbst hat einen guten Teil zum Aufstieg beigetragen, 15 Treffer erzielt und einige Vorlagen gegeben. „Daran würde ich gerne anknüpfen, aber eine konkrete Zielmarke habe ich mir nicht gesetzt. Es geht ja in erster Linie nicht um mich, sondern um den Erfolg der Mannschaft“, sagt er.
Stefan Müller dürfte ihm bei diesen Worten freundlich auf die Schulter klopfen. Denn dem Coach ist nichts so wichtig wie Disziplin, mannschaftliche Geschlossenheit und ein ordentliches Auftreten seiner Spieler. Was vielleicht etwas altmodisch klingt, ist in Wahrheit ein Erfolgskonzept. Seine Mannschaft kommt nahezu ohne Sperren durch die Serie, eröffnet als Fair-Play-Cup-Sieger zum zweiten Mal in Folge die Spielzeit am Mittelrhein und sie gilt angesichts der guten Atmosphäre als äußerst attraktiv für Spieler. „Nur so ist es uns gelungen, begehrte Akteure wie Nedim, Denis Labusga oder Michael Urban zu halten“, sagt Müller.

Dass die gute Stimmung auch zu einem guten Stück den Erfolgen der Vergangenheit geschuldet ist, weiß aber auch der Trainer, der beim SVS seine vierte Saison angeht. Die inzwischen 19 Meisterschaftsspiele währende Siegesserie des Klubs dürfte in der Landesliga ein Ende finden. Der Härtetest für die gute Laune steht also noch aus. „Darauf sind wir vorbereitet“, verspricht der Trainer und Stürmer Basic stimmt ihm zu: „Wir werden sicher nicht nach drei Pleiten mit hängenden Köpfen herumlaufen und in eine Krise schlittern“, sagt er, zu gefestigt sei die Mannschaft und zu viel Wille und Potenzial schlummere in dem jungen Kader.

In der Tat blieb das Team erneut weitgehend zusammen. Verstärkung kam vorwiegend aus dem eigenen Nachwuchs. So haben zwar mit Marcel Schulz, der beruflich bedingt pausiert, und Marvin Mayer, den es zum SV Refrath zieht, auch zwei Spieler mit vielen Einsätzen das Team verlassen, doch die bisherigen A-Junioren Christoph Geschonneck, Alexander Ramthan, Sebastian Labusga und Philip Henning brennen auf ihre Chance. Hinzu kommen zwei Neulinge, deren Verpflichtung Müller als großen Glücksfall bezeichnet. Tim Becker (TV Herkenrath) und Maik Maier (TuS Marialinden) werden laut dem Trainer ohne große Eingewöhnungsphase eine echte Verstärkung sein.
Ein einstelliger Platz ist das Ziel

Dies ist gut so. Müller braucht agile, laufstarke Offensivspieler. Denn von seiner Philosophie will er auch in der höheren Spielklasse keinen Millimeter abweichen. „Wir wollen weiter unser ballbesitzorientiertes Offensivspiel aufziehen. Das ist unser Ding und daran wird sich nichts ändern“, sagt er.

Herausspringen soll ein einstelliger Tabellenplatz. „Damit wären wir absolut zufrieden“, sagt Müller. Glückt dies, stünden sicher auch die Chancen gut, Nedim Basic ein weiteres Jahr vom Nutzen der Pendelei zwischen Aachen und Schlebusch zu überzeugen.

Der Kader:
Zugänge: Tim Becker (TV Herkenrath), Maik Maier (TuS Marialinden), Christoph Geschonneck, Alexander Ramthan, Sebastian Labusga, Philip Henning (alle eigene A-Junioren).

Abgänge: Joos Sandtner (BV Bergisch Neukirchen), Marcel Schulz (pausiert), Niklas Grob (SSV Alkenrath), Marvin Mayer (SV Refrath), Dennis Decke (Karriereende), Dennis Reeke (eigene Reserve).

Tor: Dennis Hill, Luka Prica, Christoph Geschonneck.

Abwehr: Alexander Ramthan, Dominik Dohmen, Christopher Hinzmann, Yannick Raufeiser, Ramon Weistroffer, Sven Wilk, Martin Schulz.

Mittelfeld: Tobias Balduan, Tim Breddemann, Tim Herbel, Denis Labusga, Niklas Schilling, Niklas Hammes, Yannick Rodenkirch, Tobias Grützner, Sebastian Labusga.

Angriff: Tim Becker, Maik Maier, Nedim Basic, Sascha Künzel, Nick Rohrbeck, Michael Urban, Philip Henning.

Stefan Müller, Co-Trainer: David Gsella.

Quelle:
fupa.net
Autor:
Wolfram Kämpf
Bilder:
Uli Herhaus

B Junioren verliert auch das 2.te Spiel mit 1:2

Wenn eine Mannschaft derart viele Chancen auslässt verliert man am Ende leider verdient. Rheinsüd hat seine wenigen Chancen eiskalt genutzt und am Ende verdient mit 2:1 gewonnen. Hoch anzurechnen ist unserer B Jugend allerdings das sie sich nie aufgegeben hat und bis zur letzten Minute aufopferungsvoll gekämpft hat. Nun müssen die Jungs in der kommenden Saison in der Bezirksliga antreten und werden sicherlich oben angreifen wollen. Das Ziel sollte in jedem Falle der direkte Wiederaufstieg sein.

B Junioren verlieren mit 0:2

Unsere B Junioren haben das Hinspiel um die Qualifikation zur Mittelrheinliga mit 0:2 verloren. Das Spiel macht aber trotzdem Mut da beide Mannschaften zahlreiche Chancen hatten, und warum soll es im Rückspiel nicht andersherum laufen. Auf jeden Fall besteht nach wie vor die Chance im Rückspiel das Spiel zu drehen. Anstoß ist am kommenden Samstag den 25.6. um 16.00 Uhr auf der Sportanlage Sürther Str. 191 in 50999 Köln. Die Mannschaft hofft auf Ihre Unterstützung.

B Junioren hofft auf zahlreiche Unterstützung

Am kommenden Samstag den 18. Juni um 16.00 Uhr spielt unsere B Jugend gegen Rheinsüd um den Verbleib in der Mittelrheinliga. Die Mannschaft von Trainer Rainer Rick hofft auf zahlreiche Unterstützung der Anhänger des SV Schlebusch. Gespielt wird zunächst im heimischen Stadion „Im Bühl“. Das Rückspiel findet eine Woche später auf der Anlage von Rheinsüd statt.

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