Hallenturnier in Derschlag

Hallenturnier: SVS will Titel in Derschlag verteidigen

Zwei Spieler verlassen den SV Schlebusch

Robin Seinsch kehrt zum SSV Lützenkirchen zurück, Justin Engeländer geht nach Marialinden

Bereits am kommenden Wochenende wird der Fußballandesligist SV Schlebusch wieder aktiv sein.

Der Landesligist SV Schlebusch nimmt am Samstag an der Neuauflage des Turniers teil, das er Anfang 2018 überraschend gewann. Zwei Spieler verlassen den Verein.

Quelle:
Leverkusener Anzeiger

Autor.
Frank Graf

Zu Beginn des vergangenen Jahres sorgten die Fußballer des SV Schlebusch für eine Überraschung. Der Landesligist entschied beinahe schon sensationell das Hallenturnier im oberbergischen Derschlag zu seinen Gunsten. „Die Titelverteidigung dürfte in diesem Jahr weitaus schwerer werden, da auch Teams aus der Mittelrheinliga dabei sind“, erklärt Co-Trainer Kristian Fischer, der wie immer die Betreuung des Teams bei diesem Event übernehmen wird. Am Samstag ab 12 Uhr geht es los. Das Endspiel ist für ungefähr 18.40 Uhr geplant. In der Vorrunde bekommt es der SVS mit dem Gastgeber Borussia Derschlag, dem FV Wiehl, der SG Finnentrop/Barmenohl und dem SSV Wildbergerhütte-Odenspiel zu tun. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld in der anderen Gruppe mit dem FC Wiedenest-Othetal, dem SSV Homburg-Nümbrecht, dem SV Schönenbach, dem TSV Ründeroth und dem TV Herkenrath. Die Spielzeit beträgt einmal 15 Minuten. „In erster Linie wollen wir Spaß haben und niemand soll sich verletzen. Trotzdem wollen wir natürlich so weit wie möglich kommen“, betont Fischer.

Cheftrainer Stefan Müller genießt indes noch die Pause bis zum 27. Januar. „Wir werden uns in den folgenden sechs Wochen sehr intensiv auf die Rückrunde vorbereiten. Da wartet viel Arbeit auf uns“, sagt Müller, dessen Team zwei Abgänge zu vermelden hat: Justin Engeländer kehrt zu seinem Heimatverein TuS Marialinden zurück. Nach einem Kreuzbandriss fand der Spieler nicht mehr zu seiner alten Form und erhofft sich beim Bezirksligisten in erster Linie mehr Spielpraxis. Robin Seinsch schließt sich zudem seinem vorigen Verein SSV Lützenkirchen an. Das hat vor allem berufliche Gründe. Er kann durch seine Arbeit nicht mehr so oft am Training teilnehmen, wie es nötig wäre.

Zwei Spieler verlassen den SV Schlebusch

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Hallenturnier: SVS will Titel in Derschlag verteidigen

Nicolai Annas (am Ball) und der SVS haben sich am Samstag in Derschlag viel vorgenommen. Foto: Miserius, Uwe (umi)

Leverkusen Der Landesligist SV Schlebusch nimmt am Samstag an der Neuauflage des Turniers teil, das er Anfang 2018 überraschend gewann. Zwei Spieler verlassen den Verein.· 

·  Von Lars Hepp

Zu Beginn des vergangenen Jahres sorgten die Fußballer des SV Schlebusch für eine Überraschung. Der Landesligist entschied beinahe schon sensationell das Hallenturnier im oberbergischen Derschlag zu seinen Gunsten. „Die Titelverteidigung dürfte in diesem Jahr weitaus schwerer werden, da auch Teams aus der Mittelrheinliga dabei sind“, erklärt Co-Trainer Kristian Fischer, der wie immer die Betreuung des Teams bei diesem Event übernehmen wird. Am Samstag ab 12 Uhr geht es los. Das Endspiel ist für ungefähr 18.40 Uhr geplant. In der Vorrunde bekommt es der SVS mit dem Gastgeber Borussia Derschlag, dem FV Wiehl, der SG Finnentrop/Barmenohl und dem SSV Wildbergerhütte-Odenspiel zu tun. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld in der anderen Gruppe mit dem FC Wiedenest-Othetal, dem SSV Homburg-Nümbrecht, dem SV Schönenbach, dem TSV Ründeroth und dem TV Herkenrath. Die Spielzeit beträgt einmal 15 Minuten. „In erster Linie wollen wir Spaß haben und niemand soll sich verletzen. Trotzdem wollen wir natürlich so weit wie möglich kommen“, betont Fischer.

Cheftrainer Stefan Müller genießt indes noch die Pause bis zum 27. Januar. „Wir werden uns in den folgenden sechs Wochen sehr intensiv auf die Rückrunde vorbereiten. Da wartet viel Arbeit auf uns“, sagt Müller, dessen Team zwei Abgänge zu vermelden hat: Justin Engeländer kehrt zu seinem Heimatverein TuS Marialinden zurück. Nach einem Kreuzbandriss fand der Spieler nicht mehr zu seiner alten Form und erhofft sich beim Bezirksligisten in erster Linie mehr Spielpraxis. Robin Seinsch schließt sich zudem seinem vorigen Verein SSV Lützenkirchen an. Das hat vor allem berufliche Gründe. Er kann durch seine Arbeit nicht mehr so oft am Training teilnehmen, wie es nötig wäre.


Robin Seinsch kehr zum SSV Lützenkirchen zurück –

Justin Engeländer geht nach Marialinden

Bereits am Sonntag wird der SV Schlebusch







Zwei Spieler verlassen den SV Schlebusch

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

 

Leverkusen Der Landesligist SV Schlebusch nimmt am Samstag an der Neuauflage des Turniers teil, das er Anfang 2018 überraschend gewann. Zwei Spieler verlassen den Verein.

Von Lars Hepp

Zu Beginn des vergangenen Jahres sorgten die Fußballer des SV Schlebusch für eine Überraschung. Der Landesligist entschied beinahe schon sensationell das Hallenturnier im oberbergischen Derschlag zu seinen Gunsten. „Die Titelverteidigung dürfte in diesem Jahr weitaus schwerer werden, da auch Teams aus der Mittelrheinliga dabei sind“, erklärt Co-Trainer Kristian Fischer, der wie immer die Betreuung des Teams bei diesem Event übernehmen wird. Am Samstag ab 12 Uhr geht es los. Das Endspiel ist für ungefähr 18.40 Uhr geplant. In der Vorrunde bekommt es der SVS mit dem Gastgeber Borussia Derschlag, dem FV Wiehl, der SG Finnentrop/Barmenohl und dem SSV Wildbergerhütte-Odenspiel zu tun. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld in der anderen Gruppe mit dem FC Wiedenest-Othetal, dem SSV Homburg-Nümbrecht, dem SV Schönenbach, dem TSV Ründeroth und dem TV Herkenrath. Die Spielzeit beträgt einmal 15 Minuten. „In erster Linie wollen wir Spaß haben und niemand soll sich verletzen. Trotzdem wollen wir natürlich so weit wie möglich kommen“, betont Fischer.

Cheftrainer Stefan Müller genießt indes noch die Pause bis zum 27. Januar. „Wir werden uns in den folgenden sechs Wochen sehr intensiv auf die Rückrunde vorbereiten. Da wartet viel Arbeit auf uns“, sagt Müller, dessen Team zwei Abgänge zu vermelden hat: Justin Engeländer kehrt zu seinem Heimatverein TuS Marialinden zurück. Nach einem Kreuzbandriss fand der Spieler nicht mehr zu seiner alten Form und erhofft sich beim Bezirksligisten in erster Linie mehr Spielpraxis. Robin Seinsch schließt sich zudem seinem vorigen Verein SSV Lützenkirchen an. Das hat vor allem berufliche Gründe. Er kann durch seine Arbeit nicht mehr so oft am Training teilnehmen, wie es nötig wäre.










 

 

Raufeiser per Doppelschlag und Djaiz’ gar mit Viererpack bescheren Schlebusch sechs Punkte

Quelle:
Rheinische Post
Autoren:
Lars Hepp und Markus Neukirch
Foto:
Uwe Miserius

SVS-Stürmer Valentin Djaiz (M.) schießt den Ball zum 1:0 vorbei an Bergfrieds Keeper Sascha Mondorf. Insgesamt erzielte der 19-jährige Angreifer vier Tore im Derby für die Schlebuscher Reserve.
Foto: Miserius, Uwe (umi)

Rhein-Wupper In der Fußball-Kreisliga erzielt der 19-jährige Stürmer des SV Schlebusch II beim 4:2 gegen Bergfried Leverkusen alle Tore für sein Team. Der SC Hitdorf und der VfL Witzhelden verlieren ihre Spiele jeweils mit 0:1.

Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Fußball: Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – Bergfried Leverkusen 4:2 (4:1).

Die Zuschauer im Bühl sahen ein unterhaltsames Derby. „Schlussendlich haben wir eine grottige erste Halbzeit gespielt und in der zweiten etwas Pech gehabt – von den Chancen her war es dann ausgeglichen“, sagte Bergfrieds Coach André Fanroth. Sein Gegenüber Marco Treubmann schlug in die gleiche Kerbe: „Im zweiten Abschnitt haben wir etwas den Faden verloren und Bergfried ins Spiel kommen lassen, aber in einer tollen ersten Halbzeit den Grundstein für den Sieg gelegt.“

Einige Spieler wuchsen im Nachbarschaftsduell über sich hinaus. Zum Beispiel Justin Stauner. Der Torwart der SVS-Reserve bewahrte Schlebusch mit einigen sehenswerten Paraden vor dem Anschlusstreffer zum Ende der Partie. Auch der Pfosten half bei einem Versuch von Sascha Künzel mit (77.).

Im Angriff war es Valentin Djaiz, der den Unterschied machte: In der zwölften Minute war er frei auf links durch und legte den Ball platziert ins lange Eck zum 1:0 – auch, weil Bergfrieds Keeper Sascha Mondorf zuvor ausrutschte. Nach Künzels Ausgleich (24.) markierte Djaiz per Kopf nach einer Flanke von Daniel Schultes postwendend das 2:1 – und ließ noch zwei weitere Treffer in der 32. und 41. Minute folgen. Zuvor hatte der Gastgeber jeweils stark gekontert. „Das hat er richtig gut gemacht“, sagte Treubmann. Schlebusch hätte sogar höher führen können, aber Djaiz und Philippe Reis verzogen bei ihren Versuchen, als sie allein auf Mondorf zuliefen.

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – SpVg. Köln-Flittard 3:1 (1:0).

Raufeiser traf diesmal doppelt

Der SV Schlebusch ist mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Das Team von Trainer Stefan Müller bezwang den Nachbarn aus Köln-Flittard im Derby mit 3:1. Entsprechend ausgelassen ging es im Anschluss an die Partie auf der gemeinsam mit der Reserve und den Alten-Herren aus Schlebusch ausgerichteten Weihnachtsfeier zu. Abwehrspieler Dominik Dohmen ist zudem Vater geworden, was freilich zur guten Stimmung beitrug. „Das ist alles hervorragend gelaufen. Sportlich hat es gestimmt und auch das Drumherum passte perfekt. Wir können mit dem Verlauf sehr zufrieden sein“, sagte Coach Müller. Ein wenig begünstigt durch die anderen Ergebnisse und etlichen Spielausfälle überwintert das SVS-Team nun sogar auf dem zweiten Tabellenplatz. Müller: „Das setzt natürlich allem die Krone auf.“

Mit Beginn des zweiten Abschnitts übernahm zunächst der Gast das Kommando, der nun mehr vom Spiel hatte. In der 58. Minute gelang Flittard der Ausgleich. Die Begegnung drohte nun gänzlich zu kippen. „Da hatte der Gegner auf einmal Oberwasser und weitere Chancen“, sagte Müller. SVS-Torhüter Luka Prica vereitelte aber einen Rückstand und die Gastgeber kamen wieder besser ins Spiel. Hatte Seinsch in der 68. Minute nach seinem Solo-Lauf noch Pech, so machten es die Hausherren zwölf Minuten vor dem Ende besser. Nach einem Eckball von Tobias Grützner stand Marcel Schulz goldrichtig und markierte den Treffer zum 2:1. In der Schlussminute sorgte Raufeiser mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung.Das Duell mit Flittard erwies sich ähnlich wie das Hinspiel, das Schlebusch 2:1 gewann, als zähe Angelegenheit. Torraumszenen waren in der ersten halben Stunde Mangelware. Robin Seinsch hätte in der 37. Minute den Führungstreffer erzielen können, doch sein Alleingang entschärfte der letztjährige SVS-Schlussmann Patrick Kuske mit einer starken Parade. Kurz vor der Pause gingen die Platzherren dann aber doch in Führung: Nach einem Foul an Amine Azzizi erzielte Yannik Raufeiser mit einem sehenswerten Freistoß aus rund 20 Metern das 1:0.

Ein Sieg für den Neu-Vater Schlebusch widmet das 3:1 gegen Flittard Dominik Dohmen und seiner Familie

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

Luka Prica mitr resolutem Fausteinsatz


Schlebuschs Torwart Luka Price klärt gegen Flittards Tim Weyers – Foto: UH

Leverkusen. Zum Jahresabschluss feierte der Landesligist SV Schlebusch mit dem 3:1 (1:0) über die SpVg Flittard den achten Saisonsieg und hat sich damit endgültig in der Spitzengruppe festgesetzt.

„Hätte mir das jemand zu Saisonbeginn so erzählt, wäre von mir wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln gekommen. Wir spielen bislang eine grandiose Serie, auch wenn natürlich der eine oder andere Punkt mehr auf der Habenseite stehen könnte. Wir haben nahezu das Optimum herausgeholt und werden uns nun voll und ganz und absolut zufrieden auf unsere Weihnachtsfeier konzentrieren”, erklärte Schlebuschs Übungsleiter Stefan Müller kurz nach dem Abpfiff des Derbys, das über weite Strecken recht einseitig verlief.

Während die Gäste sich massiv im und am eigenen Strafraum formiert hatten und ausschließlich auf Fehler der Platzherren wartete, brauchten diese einige Minuten, um eine spielerische Linie zu finden. Mit einem Rumpfaufgebot — es fehlten sechs Stammkräfte — und dem Startelf-Debütanten Yannik Diehl hatte der SVS zwar die Partie im Griff, erspielte sich aber zunächst keine Torchancen. Erst nach 37 Minuten tauchte Robin Seinsch völlig frei vor dem ehemaligen Schlebuscher im Kölner Gehäuse, Patrick Kuske, auf, schob das Spielgerät jedoch knapp am Tor vorbei. Etwas später klärten die Gäste einen Kopfball von Seinsch auf der Linie. Mit einem direkten Freistoß sorgte Yannik Raufeiser zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff für das nun überfällige 1:0.

Auch nach dem Seitenwechsel brauchte Schlebusch eine Viertelstunde, um wieder den Rhythmus zu finden. Endgültig wachten die Gastgeber erst auf, nachdem Justin Wiehlpütz nach 59 Minuten zum überraschenden Ausgleich traf. Nach 77 Minuten stellte Marcel Schulz mit einem Kopfball an die Unterkante der Latte, von wo aus der Ball hinter die Torlinie sprang, die Weichen auf Sieg, Flittard fand nun keine Mittel mehr. Kurz vor Schluss krönte Raufeiser seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer nach sehenswertem Solo. „Die Jungs haben diesen Sieg auch Dominik Dohmen geschenkt, der wenige Stunden zuvor erstmals Vater wurde und während des Spiels verständlicherweise bei seiner kleinen Familie weilte”, berichtete Müller.

Schlebusch II empfängt Den SV Bergfried

Quelle:
Rheinische Post
AUtoren
Lars Hepp und Markus Neukirchen

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – Bergfried Leverkusen.

Zum Abschluss des Fußballjahres und Auftakt der Rückrunde steht am Samstag (12.45 Uhr) das Nachbarschaftsduell auf dem Programm. Praktisch zu Fuß könnte Bergfried über die B51 kommen, um das Spiel des Vierten beim Achten zu bestreiten. „Wir wollen noch einmal alles raushauen und eine gute Hinrunde mit einem Sieg abschließen“, sagt SVS-Coach Marco Treubmann. Sein Team hat allerdings nur eines der letzten sechs Spiele gewonnen, gleich viermal sprang am Ende nur ein punkt heraus. „Uns geht die Durchschlagskraft derzeit etwas ab. Trotzdem liegen wir absolut im Soll“, betont der Übungsleiter.

Den Umbruch im Sommer hat das Team offenbar gut verkraftet, mit derzeit 23 Punkten ist die Abstiegszone elf Zähler entfernt – und der Zweite Hitdorf nur fünf. Bergfried hingegen hat vier der letzten sechs Spiele gewonnen, nur die deutliche Pleite gegen Holweide (1:5) trübt die Bilanz. Auch die Torgefahr ist zurück: 22 Treffer erzielten die Blau-Weißen in diesem Zeitraum. „Es läuft besser, wenn auch noch nicht optimal. Wir bekommen zu viele leichte Gegentore“, sagt Trainer André Fanroth, der im Verlauf der Hinrunde seinen Nachfolger Lukas Beruda wieder abgelöst hatte.

Auf die Tabelle schaut Fanroth kaum. „Wichtig ist, dass wir uns stabilisiert haben und das Projekt der U23 mit der zweiten Mannschaft gut funktioniert“, sagt der Coach, der auch sportlicher Leiter ist. Ein Sieg könnte die Bergfrieder auf Rang zwei überwintern lassen, falls die Konkurrenz patzen sollte. Die Partie findet schon am Samstag statt, weil die Schwarz-Gelben am Abend ihre Weihnachtsfeier haben. Bergfried feiert traditionell erst im neuen Jahr. Das Hinspiel gewann der SVB glücklich mit 2:1, Marcel Rekus und Dominik Schmitz drehten den Rückstand, den Kenzo Nakanishi früh erzielt hatte.

Zwei Siege als vorgezogene Weihnachtsgeschenke, Schlebusch I schlägt Flittard mit 3:1 Schlebusch II läßt Bergfried beim 4:2 keine echte Chance

Buchstäblich mit dem letzten Aufgebot besiegtSchlebusch die SPVG Flittard mit 3:1 (1:1)

SV Schlebusch II : SV Bergfried 4:2 (4:1)

Als die Schlebuscher Zuschauer die Auswechselbank ihres Vereinns besichtigten, befanden sich dort mit Ersatztorwart Geschonnek, dem langzeitverletzte Hinzmann, Trainer Stefan Müller, sowie den bereits im Spiel der 2. Mannschaft gegen Bergfried Leverkusen eingesetzten Schupp und Djaiz nicht gerade ausgeruhtes Ersatzpersonal. Die auch diesmal fehlenden Kräfte pflegten derweil ihre Verletzungen und schließlich war ja auch noch die Stätte für die abendliche gemeinschaftliche Weihnachtsfeier der 1. und 2. Mannschaft und der Altherrenabteilung herzurichten, wozu es keine Verletzungsnachrichten zu berichten gab. Zur guten Stimmung trugen zweifelsohne natürlich auch die Meldungen über die 3:1 und 4:2 Siege gegen die Nachbarn Bergfried und Flittard bei, zumal Valentin Jakob Djaiz, sicher nicht nur einmal über seinen “Viererpack” am frühen Nachmittag berichtet haben dürfte (wann gewinnt man schon mal mit vier eigenen Toren gegen Bergfried?:
Die Tore der 1. Mannschaft gegen Nachbar Flittard teilten sich Yanik Raufeiser (zwei) und Marcel Schulz, wobei Yanik zweimal einnetzte und jetzt bereits 30 Tore auf seinem Konto hat (bei 177 Meisterschaftseinsätzen), während Marcel auf seine Torquote (24 Tore, 83 Pflichtspieltore) zweifellos stolz sein darf. Mit diesen Bilanzen können beide sicher zu recht zufrieden sein.

Aufstellungen:
1. Mannschaft:
Prica, Görgens, Hammes, Grützner, Breddemann, Seinsch (ab 91. Minute Ben Abdellah), Marcel Schulz, Diehlk (ab 81. Minute Ben Abdellah), Birken, Azzizi, Raufeiser.

2. Mannschaft:
Stauner, Schultes, Ermat, Schupp, Hahmann (ab 77. Minute Wagner), Lehmann, Nakanishi (ab 88. Minute Fischer), Wagner, Balduan, Reis, Reeke (ab 55. Minute Woryna), Dzaiz.

3:3 nach 3:0: SV Schlebusch gibt Drei-Tore-Vorsprung aus der Hand

Gegen die Reserve von Fortuna Köln führt der von Stefan Müller trainierte Fußball-Landesligist mit 3:0, ehe er komplett einbricht und das 3:3 kassiert.

Quelle:
Rheinische Post
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Von Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – S.C. Fortuna Köln II 3:3 (2:0).

Als drei Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt waren und Yannik Raufeiser der Treffer zum 3:0 durch einen sehenswerten Freistoß gelang, schienen die Schlebuscher Fußballer unaufhaltbar in Richtung des nächsten Sieges zu steuern. Damit verbunden gewesen wäre auch der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Doch es kam anders, die Mannschaft von Trainer Stefan Müller gab alle Vorteile aus den Händen und musste sich am Ende mit einer Punkteteilung zufrieden geben. „Das ist ganz bitter gelaufen, denn wir haben den Gegner mit unseren Unachtsamkeiten praktisch ins Spiel zurückgeholt“, berichtete Müller.

Breddemann bejubelt seinTor zum 1:0


Annas, Marcel Schulz, Görgens und Azzizi kommen zum zum gratulieren.

Zunächst lief es für die Schlebuscher nach Plan, von Anfang an agierten die Platzherren dominant. Schon nach zwölf Minuten gelang Tim Breddemann nach Vorarbeit von Marcel Schulz der Führungstreffer und die Gastgeber hätten fast im nächsten Angriff durch Nicolai Annas auf 2:0 erhöhen können. Doch der Versuch von Annas ging knapp daneben.

Mit zunehmender Dauer erarbeiteten sich auch die Domstädter Gelegenheiten, SVS-Keeper Christoph Geschonneck musste gleich zwei Mal seine Klasse unter Beweis stellen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hatten die Kölner Glück, als Annas per Kopfball nur die Latte traf. Marcel Schulz machte es kurz darauf besser und erhöhte nach Vorarbeit von Jan-Eric Birken auf 2:0. „Doch nach dem dritten Tor von uns war es wie abgeschnitten. Wir haben den Gegner regelrecht eingeladen“, sagte Müller.

In der 53. und 63. Minute verkürzte die Fortuna-Reserve, zehn Minuten vor dem Abpfiff gelang dem Gast der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. In der Nachspielzeit hatte Robin Seinsch großes Pech bei einem Pfostentreffer – bezeichnend für den Auftritt des SVS. „Es hat einfach nicht sollen sein. Wir müssen uns jetzt schütteln und ich hoffe, dass wir im Derby gegen Flittard wieder eine Reaktion sehen werden“, erklärte Müller.

SV Schlebusch verspielt ein 3:0

Quelle:
Fupa.net
Autor:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

SV Schlebusch verspielt ein 3:0

Landesligist muss sich gegen Fortuna Köln II mit einem 3:3 begnügen

Marcel Schulz im Kampf mit dem Fortunen Paffrath

Leverkusen. Nach einem wahren Fußballspektakel im Bühl trennten sich die Landesligisten SV Schlebusch und Fortuna Köln II 3:3 (2:0). Den Schlebuschern war es nicht gelungen, eine 3:0-Führung über Zeit zu bringen. Somit wurde der mögliche Sprung auf Platz zwei verpasst. „Im Endeffekt muss ich sagen, dass dieses Remis für uns doch ärgerlich ist, zumal wir alle drei Gegentore durch sensationelle Fehler selbst vorbereitet haben“, meinte SVS-Trainer Stefan Müller.

Tim Breddemann hatte die Platzherren nach 13 Minuten mit einem Schuss aus 16 Metern in den Winkel in Führung gebracht. Kurz darauf verpasste Nico Annas freistehend das 2:0. Auch die Gäste kamen nun zu guten Einschussmöglichkeiten, scheiterten jedoch zweimal am starken Christoph Geschonneck im Tor der Schwarz-Gelben. Dafür nutzte Schlebuschs Marcel Schulz seine nächste Chance, als er auf Zuspiel von Jan-Eric Birken noch Kölns Schlussmann aussteigen ließ und ins leere Tor einschob (38.). Kurz zuvor hatte Annas nur die Unterkante der Latte getroffen und Yannick Raufeiser im Nachsetzen zu hoch gezielt.

Nach einer turbulenten ersten Hälfte begann auch die zweite spektakulär, als sich Raufeisers Freistoßflanke vorbei an Freund und Feind ins Netz der Gäste setzte (47.). Wer nun dachte, der „Dreier“ für Schlebusch sei bereits eingetütet, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Es begann nämlich das Schlebuscher Fehlerfestival, das teilweise schon fast etwas von Slapstick hatte. Serhat Güler (54.), Manuel Kabambi (63.) und Jonathan Tandundu Clasen (80.) nutzten drei Aussetzer eines gastgebenden Spielers und sicherten der Fortuna-Reserve das am Ende gewiss nicht unverdiente Remis.

Nachdem Geschonneck mit einer weiteren Glanztat sogar das 3:4 verhinderte, hatte Robin Seinsch in der Nachspielzeit mit einem Pfostentreffer Pech. Über Langeweile wird sich jedenfalls nach diesen rund 95 Minuten im Regen niemand beschwert haben.

SV Schlebusch: Geschonneck, Birken, Dohmen, Hammes, Raufeiser, Breddemann, Görgens, Annas, Urban (84. Seinsch), Azzizi, Marcel Schulz.

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