Neue Fußballregeln

Regeländerungen für 2019/20 : Was sich für Fußballer und ihre Trainer in dieser Saison ändert
Amateurfußball: Diese Regeln ändern sich in dieser Saison
Karten für Trainer, vier Auswechslungen, Punktabzüge – Die neue Saison bringt nicht nur im Fußball-Verband Mittelrhein neue Regeln mit sich. Ein Überblick.
Jedes Jahr wird das Regelwerk des Fußballs angepasst. Auch in dieser Saison gibt es einige Veränderungen. Wir stellen die wichtigsten vor.
Auswechslungen Von der Kreis- bis zur Regionalliga und im Pokal darf bei Männern, Frauen und in der Jugend ab der kommenden Spielzeit vier Mal gewechselt werden. „Einen Spieler mehr auf den Rasen bringen zu können, ist für uns eine gute Sache“, sagt Stefan Müller, Trainer des Landesligisten SV Schlebusch. „Das gibt uns mehr Optionen.“ Bei den Frauen wird zudem das Wiedereinwechseln in der Bezirksliga eingeführt. Wer ausgewechselt wird, muss das Spielfeld über die nächste Begrenzungslinie verlassen – und nicht mehr wie bisher an der Mittellinie.
Nichtantritt Teams, die nicht zu einem Spiel antreten, werden nicht mehr nur mit einem Ordnungsgeld bestraft, sondern auch mit dem Abzug von drei Punkten. Dieser wird auf die folgende Saison angerechnet. Maximal neun Zähler können einem Verein abgezogen werden, auch bei einem Abstieg werden die Minuspunkte mit in die neue Saison genommen. „Das finde ich grundsätzlich gut. Für mich ist Nichtantritt ein absolutes No-Go“, betont Müller, für den bei dieser Regeländerung der Gedanke des Fußballs im Mittelpunkt steht. „Man kriegt immer eine Mannschaft zusammen. Zur Not greift man auf Spieler aus Jugend, Reserve oder auch den alten Herren zurück.“
Schiedsrichter

Jeder Verein ist seit jeher verpflichtet, Schiedsrichter zu stellen. Das war gerade für kleine Klubs oft ein Problem. Ergebnis: Zahlung von Schiedsrichter-Untersoll-Gebühren. „Wir wollten die kleineren Vereine entlasten und zugleich die Ausbildung von Jungschiedsrichtern stärker anerkennen“, erklärt der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses im Fußball-Verband Mittelrhein, Peter Oprei. Vereine sollen nun so viele Schiedsrichter stellen, wie in ihrem Ligabetrieb für ein Spiel benötigt werden – also drei. Kreisligisten müssen nur einen Unparteiischen stellen. Zudem werden Jungschiedsrichter als vollwertige Referees auf das Vereinskontingent angerechnet.

Schiedsrichterball

Beim Schiedsrichterball ist nur noch ein Spieler des Teams beteiligt, das den Ball zuletzt berührt hat. Alle anderen Spieler müssen einen Abstand von mindestens vier Metern zum Ball einhalten. Schiedsrichterball gibt es auch, wenn der Ball den Schiedsrichter berührt und dadurch der Ballbesitz wechselt oder gar ein Tor fällt.
Spielgemeinschaften Es bleibt dabei: Spielgemeinschaften dürfen nicht in die Verbandsspielklassen aufsteigen. Wird eine Spielgemeinschaft Meister, steigt der Zweitplatzierte auf und der Dritte geht in den Quotientenvergleich mit den Vizemeistern der anderen Kreisligen A.

Seitenwahl

Vor dem Spiel kann der Kapitän einer Mannschaft, der beim Münzwurf gewinnt, wieder zwischen Seitenwahl und Anstoß entscheiden.

Abstoß

Beim Abstoß darf der Ball jetzt auch im Strafraum von einem Mitspieler angenommen werden. Gegnerische Spieler müssen den Strafraum aber weiterhin vor dem Abstoß verlassen haben – es sei denn, sie bleiben passiv.

Strafstoß

Beim Elfmeter muss der Torwart nur noch mit einem Fuß auf oder über der Torlinie bleiben.

Handspiel

Mit der Hand erzielte Tore zählen nicht, unabhängig von der Art des Handspiels. Ansonsten liegt beim Handspiel der Fokus auf dem Kriterium „Vergrößerung der Körperfläche“. Schießt sich ein Spieler selbst an oder nutzt er den Arm zum Abstützen bei einer Grätsche, wird das Handspiel nicht bestraft.

Verwarnungen für Trainer

Auch für Trainer sind jetzt Gelbe, Gelb-Rote und Rote Karten möglich. Es gibt zum Beispiel bei wiederholtem oder übertriebenem Reklamieren Gelb und bei Schiedsrichterbeleidigung Rot. Bei entsprechendem Verhalten von der Bank, bei dem der eigentlich Schuldige nicht ermittelt werden kann, wird ebenfalls der Coach zur Verantwortung gezogen. „Ich denke nicht, dass das eine gute Änderung ist“, sagt Udo Dornhaus, Trainer des SC Hitdorf in der Kreisliga A. „Wenn irgendwer etwas auf den Platz ruft – und das muss nicht einmal einer von unserer Bank sein – und ich am Ende dafür eine Karte sehe, ist das mindestens unglücklich und öffnet Tür und Tor für willkürliche Entscheidungen durch die Schiedsrichter.“

Schlebusch erreicht locker die nächste Kreispokalrunde

Schlebusch zieht in die zweite Runde des Bitburger- Kreispokals ein


RSV Urbach : SV Schlebusch 0:4 (0:2)

Nach dem strapaziösen 2:4 gegen den Verbandsligisten FV Hürth hatte der SV Schlebusch gerade einmal 1 1/2 Ruhetage und mußte im Pokalspiel beim RSV Urbach die letzten Kraftreserven mobilisieren.
Da kam es ihm sicherlich sehr gelegen, dass die Gastgeber in der 31. Spielminute einen Spieler mit der roten Karte verloren.
Am Pokalsieg waren beteiligt:

Geschonnek, Rick, Nentwig (ab 40. Minute Annas), Rohrbeck (ab 75. Minute Breddemann), Birken (ab 81. Minute Raufeiser), Dohmen, Herbel, Hammes, Bartels, Grützner, Mandrella.

Schlebusch erreicht mit einem schmucklosen 4:0 (2:0) Sieg in Urbach die nächste Pokalrunde

Ohne große Mühe gewinnt Schlebusch im Bitburger KreisPokal in Urbach mit 4:0.

Offfenkundig vom 2:4 gegen die klassenhöheren Hürther am Freitagabend doch noch stark belastet, war zunächst kräfteschonendes Spiel angesagt, wobei die Gastgeber mit einer roten Karte in der 31. Minute den Jungs aus Schlebusch offenkundig “in die Karten spielten”. Mit dem demm Schlebuscher 2:0 noch vor dem Wechsel und zwei weiteren Toren in der zweiten Halbzeit machte Schlebusch dann den Sack zu und wartet nun auf den nächsten Gegner.

Am Sieg beteiligt waren:
Geschonnek, Rick, Dohmem,Herbel, Hammes, Rohrbeck (ab 75. Minute Breddemann), Bartels, Nentwig (ab 40. Minute Annas) Grützner Birken ((ab 81. Minute Raufeiser), Mandrella.

Glattes 4:0 (2:0) in Urbach – Schlebusch erreicht die nächste Runde des Bitburger- Kreispokals

RSV Urbach : SV Schlebusch 0:4 (0:2)

Auch in diesem Jahr hat der Bitburger Vereinspokals wieder seine eigenen Gesetze und auch diesmal war der klassentiefere Pokalteilnehmer, RSV Urbach, ein würdiger Kreisligavertreter. Schlebusch hatte offenbar noch die Belastung des Spiels gegen den klassenhöheren Verbandsligisten, FC Hürth, vor gerade einmal 1 1/2 Tagen in den Knochen. Das Spiel gegen Hürth, bei dem man ein höchst achtbares 2:4 erreicht und den Hürthern nach langem 2:2 Gleichstand Alles abverlangt hatte, brachte Schlebusch ein beachtliches Unentschieden,- fiel das vierte Tor der Gäste doch in der Schlußminute. Gegen Urbach stand es zur Pause 0:2 für den Gast aus der Landesliga und da in der zweiten Halbzeit ebenfalls zwei Tore für Schlebusch fielen, war der 4:0 Sieg zweifellos verdient, wozu angemerkt werden muß, dass Gastgeber Urbach ab der 31. Minute nach einer roten Karte mur noch mit 9 Feldspielern auf dem Platz stand.

Am Schlebuscher Sieg waren beteiligt:

Geschonnek, Rick, Dohmen, Herbel, Hammes, Rohrbeck (ab 75. Minute Breddemann), Bartels, Nentwig (ab 40. Minute Annas), Grützner, Birken, Mandrella.

Schlebusch läßt dem Bezirksligisten FC Leverlusen keine echte Erfolgschance

https://www.facebook.com/svschlebusch/photos/a.562892847146749/1823454267757261/?type=3Quelle:

Erste mit 9-2 Sieg im Derby-Testspiel gegen den FC Leverkusen

Durch die Pokalspiele im Oberbergischen wurde das ursprüngliche Testspiel gegen den Heiligenhauser SV abgesagt und kurzfristig wurde das Spiel gegen den Nachbarn angesetzt.
Bereits nach 10 Minuten führte der Gast durch Tore von Mombasa und Bosa mit 2-0, ehe unsere Jungs das Spiel durch eine klare Leistungssteigerung bis zu Halbzeit drehen und entscheiden konnte…
In der 21. Minute konnte Yannik Raufeiser mit einem Freistoßtor den Anschluss herstellen, in der 25. Minute sorgte ein Eigentor von Bosa für den Ausgleich. In der Folgezeit erhöhte man das Tempo und konnte das Ergebnis bis zur Halbzeit durch Tore von Michael Urban (3), Tim Breddemann(2) sowie Saif Ayadi auf 8-2 in die Höhe schrauben. Nach dem Seitenwechsel traf Saif Ayadi mit dem 9-2 zum Endergebnis.

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Beim Landesligisten richtet sich der Blick auf die anstehende Saison. Joshua Hauske und Wandinger sollen für mehr Torgefahr sorgen

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

Zum Eintritt in die Winterpause vor knapp sieben Monaten war bei den Fußballern des SV Schlebusch noch alles in bester Ordnung. Der Landesligist hatte zwar eine Begegnung mehr absolviert als die meisten Konkurrenten, doch vollkommen zu Recht ging die von Stefan Müller trainierte Mannschaft nach einer starken Hinrunde als Tabellenzweiter in das neue Jahr.

„Meine Jungs haben in der ersten Saisonhälfte toll gearbeitet und sich viele Erfolge erkämpft“, blickt Müller gerne auf die Hinserie zurück. Zum damaligen Zeitpunkt war sogar die Hoffnung auf den Sprung in die Mittelrheinliga nicht völlig abwegig. Alles sah nach einer rundum gelungenen Spielzeit aus. Doch nach dem Saisonende ist die Stimmung nicht mehr rosarot, denn nach der Winterpause folgten vergleichsweise viele Niederlagen und der Absturz auf Rang sechs in er Schlusstabelle.

Laut Müller ist das kein Beinbruch, sondern vielmehr die logische Konsequenz aus einigen ungünstigen Entwicklungen. „Wir haben leider keine gute Vorbereitung auf die Rückrunde hinbekommen. Viele Spieler fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen, hinzu kamen nicht vorhersehbare Verletzungen“, erklärt der Coach. Zudem verließen die Schlebuscher den zunächst erfolgreich eingeschlagenen Weg. Der Einsatz in den Spielen ließ ein bisschen nach und das spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider.

Zum Teil fehlten aber schlicht Alternativen, die Müller bei schwerwiegenden Ausfällen und anderen brenzligen Situationen ins Spiel bringen konnte. „Das beste Beispiel ist die Begegnung beim FV Bonn-Endenich, wo wir mit 0:2 im Rückstand liegen. Ich hätte gerne Spieler für die Offensive gebracht, doch es waren ausschließlich Defensivakteure verfügbar“, erinnert sich Müller. Die Partie beim direkten Konkurrenten ging 0:3 verloren.

Doch beim SVS sind seit jeher Ruhe und Weitsicht das Motto. Die schwache Rückrunde ist analysiert und der Blick richtet sich längst nach vorne. Durch die namhaften Zugänge Joschua Hauschke vom 1. FC Monheim und Marcel Wandeinger von Eintracht Hohkeppel wurden nicht nur zwei Spieler mit Schlebuscher „Stallgeruch“ verpflichtet, das Duo soll auch die vor einem Jahr entstandene Lücke schließen, die durch die Abgänge von Maik Maier und Dennis Labusga entstanden ist. Die einstigen SVS-Angreifer brachten es pro Saison auf gut 40 Torbeteiligungen – eine Stärke, die bislang unzureichend kompensiert wurde.

„Mit dem neuen Gespann sollten wir wieder wesentlich durchschlagskräftiger werden“, sagt Müller, der neben dem aus der zweiten Mannschaft hochgezogenen Torhüter Justin Stauner und Mustafa Uzun von Genlerbirligi Opladen noch einen weiteren neuen Akteur in Schlebusch begrüßen kann: Linksfuß Tolgahan Cakir ging ebenfalls aus der SVS-Jugend hervor und wechselt nun aus der U19 von Deutz 05 zurück zum Bühl. „Für uns wird der neu entstehende Konkurrenzkampf wichtig sein – und dann schauen wir mal nach einer intensiven Vorbereitungsphase, wohin es gehen kann“, erklärt Müller.

SVS erhöht sein Offensiv-Niveau

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto
Uli Herhaus

SVS erhöht sein Offensiv-NiveauSchlebusch geht mit einem breiter aufgestellten Angriff in die Landesliga-Saison

Die letzte Saison hat Fußball-Landesligist SV Schlebusch auf Rang sechs abgeschlossen. Nach dem Aufstieg der Schwarz-Gelben war dies zwar die schlechteste Platzierung, aber unbestritten immer noch als sehr vernünftig zu bezeichnen. „Ich konnte gut damit leben, denn es war eine schwierige Spielzeit. Es war einfach nicht mehr drin, da uns in der Rückrunde schlichtweg die personellen Möglichkeiten fehlten – gerade im Offensivbereich”, blickt Coach Stefan Müller ohne jeden Ärger zurück.

Um eine ähnliche Situation zu verhindern, haben sich die Schlebuscher zur neuen Saison in der Offensive personell breiter aufgestellt. Und wenn dann alle fit sind, wird sich auch das Niveau gewiss heben. Joshua Hauschke ist nach zwei Mittelfußbrüchen längst noch nicht in Bestform, und auch Marcel Wandinger ist recht verletzungsanfällig. Mustafa Uzun kommt aus der Kreisliga A und wird sich an das Tempo und die Physis in der Landesliga erst einmal gewöhnen müssen. Als echte Alternative für die Innenverteidigung freut sich Müller über den Zugang von Patrick Paffrath: „Für beide Seiten ein Glücksfall.”

Was die Rolle betrifft, die seine Mannschaft möglicherweise spielen wird, will sich Müller nicht zu weit aus dem Fenster hängen: „Das muss man abwarten. Unser Anspruch ist es allerdings, wieder im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Im Optimalfall ist das auch sicherlich möglich.” Während er die Aufsteiger noch nicht recht einschätzen kann, ist sich Müller sicher, dass es an der Spitze mehr als nur einen Kandidaten für den Aufstieg geben wird: „Dafür kommen einige in Frage, unter anderem Endenich und Merten. Aber auch hier wird man erst nach den ersten fünf, sechs Spieltagen mehr sagen können. Ein Solo eines Teams erwarte ich jedenfalls nicht. Grundsätzlich wird die Liga richtig stark sein.”

Zugänge: Uzun (Genclerbirligi Opladen), Hauschke (FC Monheim), Paffrath (Fortuna Köln II), Wandinger (Eintracht Hohkeppel)

Abgänge: Azzizi (FC Leverkusen), Prica, Weistroffer, Hinzmann (alle Laufbahnende)

Der Kader:

Tor: Justin Stauner, Christoph Geschonneck

Abwehr: Martin Schulz, Patrick Paffrath, Niklas Hammes, Yannick Raufeiser, Jan-Eric Birken, Dominik Dohmen

Mittelfeld/Angriff: Tim Herbel, Saif Ayadi, Michael Urban, Marcel Schulz, Marcel Wandinger, Tim Breddemann, Mustafa Uzun, Joshua Hauschke, Nicolai Annas, Tobias Grützner, David Görgens, Marco Mandrella, Fabian Nentwig, Nick Rohrbeck

SVS erhöht sein Offensiv-Niveau
Schlebusch geht mit einem breiter aufgestellten Angriff in die Landesliga-Saison
Die letzte Saison hat Fußball-Landesligist SV Schlebusch auf Rang sechs abgeschlossen. Nach dem Aufstieg der Schwarz-Gelben war dies zwar die schlechteste Platzierung, aber unbestritten immer noch als sehr vernünftig zu bezeichnen. „Ich konnte gut damit leben, denn es war eine schwierige Spielzeit. Es war einfach nicht mehr drin, da uns in der Rückrunde schlichtweg die personellen Möglichkeiten fehlten – gerade im Offensivbereich”, blickt Coach Stefan Müller ohne jeden Ärger zurück.

Um eine ähnliche Situation zu verhindern, haben sich die Schlebuscher zur neuen Saison in der Offensive personell breiter aufgestellt. Und wenn dann alle fit sind, wird sich auch das Niveau gewiss heben. Joshua Hauschke ist nach zwei Mittelfußbrüchen längst noch nicht in Bestform, und auch Marcel Wandinger ist recht verletzungsanfällig. Mustafa Uzun kommt aus der Kreisliga A und wird sich an das Tempo und die Physis in der Landesliga erst einmal gewöhnen müssen. Als echte Alternative für die Innenverteidigung freut sich Müller über den Zugang von Patrick Paffrath: „Für beide Seiten ein Glücksfall.”

Was die Rolle betrifft, die seine Mannschaft möglicherweise spielen wird, will sich Müller nicht zu weit aus dem Fenster hängen: „Das muss man abwarten. Unser Anspruch ist es allerdings, wieder im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Im Optimalfall ist das auch sicherlich möglich.” Während er die Aufsteiger noch nicht recht einschätzen kann, ist sich Müller sicher, dass es an der Spitze mehr als nur einen Kandidaten für den Aufstieg geben wird: „Dafür kommen einige in Frage, unter anderem Endenich und Merten. Aber auch hier wird man erst nach den ersten fünf, sechs Spieltagen mehr sagen können. Ein Solo eines Teams erwarte ich jedenfalls nicht. Grundsätzlich wird die Liga richtig stark sein.”

D3 SV Schlebusch: Saisonabschluss 2018/2019

Eine außergewöhnliche Saison ist zu Ende gegangen für die Mannschaft der D3 des SV Schlebusch, außergewöhnlich aus verschiedenen Gründen: Zum einen musste die sieggewohnte und -verwöhnte Truppe lernen, in einer Staffel mit z.T. zwei Jahre älteren gegnerischen Mannschaften auch mit Niederlagen umzugehen, zum anderen wurde der Abschluss mit drei  Turnieren und zwei Freundschaftsspielen bei hohen Außentemperaturen zu einer besonderen Herausforderung. Nicht, dass man es aus den vergangenen Jahren nicht gewohnt war, auch nach dem letzten Saisonspiel noch an jedem Wochenende sich in trauter Eltern- und Kinderrunde zusammenzufinden, um die Samstage und Sonntage miteinander zu teilen. Das Außergewöhnliche diesmal war, dass ein Turnier uns gemeinsam in die Hauptstadt Sachsens nach Dresden führte. Also formierte sich schnurstracks ein Organisationsteam, das sich um An- und Abreise, Unterkunft sowie das Programm vor Ort kümmerte. Schon bei der Anreise zeigte sich: Alle Verkehrsmittel führen nach Dresden, wenn das Navigationssystem mitspielt, nur eben in ganz verschiedenem Tempo. Die PKWs und Gruppenbusse mussten sich nur der verkehrsmitteltypischen Hindernisse, wie Staus oder Baustellen, erwehren, konnten aber ansonsten mehr oder weniger selbstbestimmt (das bezieht sich auch auf die Musik, die während der Fahrt gehört wurde) ihr Ziel erreichen. Das Team Deutsche Bahn musste hingegen schon längere Wartezeiten, mehrfaches Umsteigen und eine interessante Route über Frankfurt/Main in Kauf nehmen, erreichte sein Ziel aber noch im Hellen. Das vermeintlich schnellste Verkehrsmittel stellte die Reisenden am allermeisten auf eine harte Geduldsprobe: Ein annullierter Flug und eine um zwei Stunden verspätete Umbuchung ließen diese Gruppe mit der größten Verspätung in Dresden ankommen.
Die Tage in Dresden waren äußerst abwechslungsreich und voller Ereignisse: Am Freitag widerlegte das Team eindrucksvoll das Vorurteil, dass Fußballspieler intellektuelle Dünnbrettbohrer sind und zu viele Kopfbälle die Gehirntätigkeit einschränken. Es stellte sich erfolgreich einer Altstadtrallye, die nicht nur körperliche Ausdauer, sondern vor allem geistige Fitness erforderte: Man musste zählen, rechnen, lesen, Informationen verarbeiten und einer schriftlichen Wegbeschreibung folgen, was im Zeitalter von GPS und Navigation nicht selbstverständlich ist. Der Tag beinhaltete außerdem je nach Geschmack noch Eisessen, eine Schiffstour, Besichtigungen der Neustadt und Geldverdienen durch Tanzen. Die nächsten beiden Tage standen ganz im Zeichen des Fußballs mit der Teilnahme am Saxonia-Cup in den Elbauen am Heinz-Steyer-Stadion, der Heimat des Dresdener SC, in dem man sich beachtlich schlug, und einem Freundschaftsspiel gegen das Team des Vereins „Gebergrund Goppeln“, der rund um ein Vereinsheim, das Neid hervorrufen kann, zum Vereinsfest einlud. Unsere Jungs trotzten der unbarmherzigen Sonne und den ein Jahr älteren Gegenspielern ein gutes 1:2 ab. Die andauernde Spielpraxis bewährte sich. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass auch die freien Zeiten in den zweieinhalb Tagen von den schwarz-gelben Fußballern (sie fielen in der Stadt nicht auf) mit Sport ausgefüllt wurden, sei es am Altmarkt in der Stadt, sei es in der Jugendherberge durch Tischtennisspielen – vielleicht eine Abteilung, die dem SV Schlebusch auf ganz anderem Terrain auch Erfolg bringen könnte.

Am Ende dieser erinnerungswürdigen Fahrt bleibt vor allen den Organisatoren der Fahrt, den Fahrern und Helfern vor Ort und den Trainern Dank zu sagen.

B – Jugend gewinnt Turnier in Delrath

Nach einer sehr guten Saison 2018/2019 und einem erfolgreichen zweiten Tabellenplatz in der Sonderliga, in der man hauptsächlich gegen den älteren Jahrgang gespielt hat – machte sich das Team von Reimund Kedeinis und Dennis Henrichs auf den Weg zu einem Abschlussturnier in Delrath bei Dormagen!

Im ersten Spiel spielte man direkt gegen den Gastgeber.
Gleich im ersten Spiel gelang dem SvS ein sehr guter Start und so stand es nach Abpfiff 2-0.

Im zweiten Spiel konnte man sich mit  5-0 durchsetzen.
Damit war für alle teilnehmenden Mannschaften klar, dass der SvS dieses Turnier unbedingt für sich entscheiden möchte.

Im dritten Spiel gewann man gegen Neuss-Weissenberg mit 4-0 und brachte somit die Vorentscheidung im Kampf um den Turniersieg.

In Spiel 4 konnte man noch etwas fürs Torverhältnis tun und besiegte die SG Kaarst mit 5-0!

Somit war klar, dass der SvS  das Turnier nach vier Siegen aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 17-0 in insgesamt 80 gespielten Minuten für sich entscheiden konnte.

Die Vorbereitung auf die Spielzeit 2019/2020 beginnt am 05.08.2019 um 18.30 Uhr.

Von da an heißt es Vollgas geben um in der Bezirksliga ein Zeichen zu setzen.

Spieler, die gewillt sind in jedem Spiel 110% Einsatz zu zeigen, sind hierzu gerne eingeladen, sich am 05.08.2019 auf dem Sportplatz im Bühl einzufinden.