Patrick Kuske hielt die Punkte fest – Nedim Basic schießt das Siegtor zum 2:1

SV Schlebusch II SC Holweide 2 : 1 (0:1)

In einem Kampfbetonten, gelegentlich überharten Spiel setzte zunächst der Gast die Akzente, obschon das Holweider Führungstor mehr ein Zufallsprodukt war. Danach drückte unsere Mannschaft bei immer noch hochsommerlichen Temperaturen gehörig auf das Tempo, während die Gäste sich mit bedingungslosem Körpereinsatz ihrer Haut erwehrten. So hatte der gute und stets unaufgeregte Schiedsricher Chris Bordowski das Spiel immer sicher im Griff. Bei gelegentlichen Scharmützeln brachte er mit klaren Ansagen die Gemüter problemlos wieder zur Ruhe, bevor die Temperamente „überkochen konnten. Das leidenschaftliche Anrennen der Schlebuscher wurde dann in der 57. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Rorschütze war der fleißige Niko Schmiedt mit einer präzisen Direktabnahme. Wenig überraschen konnte, dass dem ballsicheren Nedim Basic, der ebenso wie Urlauber Hinzmann und Sebastian Labusga aus dem Kader der 1.Mannschaft bei der Reserve aushalf, vorbehalten war, um die 80. Minute den Siegtreffer zu markieren. Gegen seinen Volleyschuß war der gute Justin Stauner chancenlos. Diesen kennt man in Leverkusen noch bestens als großes Torwarttalent des VfL Leverkusen.
Das gegen Ende mit Macht auftrumpfende Gästeteam fand danach Mal um Mal in Patrick Kuske seinen Meister, hatte aber auch ein wenig Pech mit Aluminiumtreffern.

Aufstellung:
Kuske, Zajaz, Matthias Urban, Reis (ab 46. Minute Maurice Mayer), Bialek. Schultes, Hinzmann, Basic, Schmiedt 65. Minute Barbarski), Sebastian Labusga, Patrik Mayer (ab 80. Minute Lombo).

Presseinfo zum Spiel SG Worringen gegen den SV Schlebusch

Und so hatte fupa.net, das Internetportal des Leverkusener Anzeiger die Begegnung gesehen:

SG Worringen — SV Schlebusch 1:3 (0:0).

Der SV Schlebusch feierte ein 3:1 bei der SG Worringen um den einstigen VfL-Coach Bayer Kesisoglu. „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch ein wenig schwergetan und hatten bei zwei Großchancen des Gegners Glück”, sagte SVS-Trainer Stefan Müller, für dessen Team Tobias Grützner vor der Pause die einzige echte Möglichkeit vergab. „Insgesamt waren wir zu lethargisch.”

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Fortan attackierte seine Elf aber früher und spielte mutiger nach vorne. Prompt markierte Niklas Hammes die Führung (66.), die allerdings Gero Pletto für die Hausherren zehn Minuten später ausgleichen konnte. Davon jedoch unbeeindruckt antwortete Dominik Dohmen in der Schlussphase mit dem 2:1 (81.), ehe Denis Labusga zum 3:1 (90.) traf.

Aufstellung:
Prica, Dohmen, Balduan, Becker (ab 71. Minute Basic), Denis Labusga, Hammes, Raufeiser, Grützner (ab 84. Minute Aydogan) Wilk, Maier (ab 90. Minute Ramthan), Martin Schulz.

Den Spielbericht der „Rheinischen Post“ geben wir auch heute gerne wieder:

Auf dem für seine Mannschaft ungewohnten Naturrasen musste Torhüter Luca Prica in der fünften und 18. Minute sein ganzes Können aufbieten, um die Gäste vor einem Rückstand zu bewahren. Tobias Grützner hätte in der 20. Minute die Führung für die Schlebuscher erzielen müssen, doch er scheiterte freistehend. Nach etwas mehr als einer Stunde war Niklas Hammes mit der Führung zur Stelle. Den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (76.) beantwortete Schlebusch mit zwei späten Treffern. Dominik Dohmen (81.) und Denis Labusga (90.) machten alles klar für den Aufsteiger, der als Tabellenfünfter nur zwei Punkte hinter der Spitze rangiert.
Quelle: RP

Ergänzend und abrundend soll auch noch „Rheinfußball zu Wort kommen:
Autorin:
Judith Zacharias
Link:
http://rheinfussball.de/artikel/hinten-heraus-aufgedreht/

Der SV Schlebusch schiebt sich in der ersten Landesligastaffel weiter nach vorne. Durch den dritten Sieg im fünften Spiel der angelaufenen Saison erklimmen die Leverkusener den fünften Tabellenplatz. Mit 3:1 (0:0) setzte sich der SVS in Worringen durch.

Als elf Punkte gegen den Abstieg bezeichnet SVS-Trainer Stefan Müller die aktuelle Ausbeute seiner Mannschaft. „Wir sind im Soll, keine Frage. Aber ich sage nochmal: Wir wollen uns schnellstmöglich von unten entfernen“, hält sich der SVS-Coach weiter bedeckt. „Im letzten Jahr stand Marialinden zur Winterpause auch weit oben und hat letztlich den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag klar gemacht. Wir müssen weiter auf Zack bleiben.“

Dass für die Schlebuscher in dieser Saison sogar mehr drin sein könnte als der ausgegebene Klassenerhalt, zeigte der Auftritt in Worringen. Bei den Nordkölnern zeigte der Aufsteiger, dass er sich während eines Spiels steigern kann und hatte zudem die Kraft, die Begegnung hinten heraus für sich zu entscheiden. „Wir sind nicht gut reingekommen und haben auf Grund des aggressiven Gegners nicht unsere Linie gefunden. Über die Nullnummer zur Halbzeit waren wir glücklich“, erklärt Müller.

In der Halbzeitpause schaffte es seine Mannschaft, den Reset-Knopf zu drücken und kam mit starkem Willen aus der Kabine. „Wir haben zwei Gänge hochgefahren und den Kampf angenommen“, hat der Übungsleiter den Schlüssel zum Erfolg ausgemacht. Niklas Hammes hatte die Gäste in Führung gebracht (66.), die sich in der Folgezeit jedoch das 1:1 durch Gero Pletto fingen (76.). Hinten heraus drehte der SVS jedoch noch einmal auf und machte durch Kapitän Dominik Dohmen und Denis Labusga den Auswärtserfolg perfekt (81./90.).

übrigens:
RHEINFUSSBALL und Köln.Sport wachsen noch enger zusammen.
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Schlebusch II ohne wirkliche Chance in Stammheim

TuS Stammheim : SV Schlebusch II 3:0 (1:0)

Letzlich chancenlos waren unsere Jungs beim Nachbarn Stammheim. Bereits nach fünfzehn Minuten lagen sie mit 0:1 im Rückstand und brachten auch danach so recht nichts zustande. Man versuchte zwar mehr Ballbesitz zu haben, aber Torchancen und erst Recht Treffer wollten nicht gelingen. Die Tore fielen in der 53. und 76. Minute. Nun heist es am kommenden Sonntag die Ärmel auf zu krempeln und den Mut nicht zu verlieren.

Aufstellung:
Kuske, Zajaz, Mathhias Urban, Reis, Lombo (ab 82. Minute Gockel), Bialek, Funke (ab 60. Minute Wolfrum),Schmied, Künzel, Dantz (ab 70. Minute Wagner), Reeke.

Schlebusch gewinnt nach dem Sieg in Deutz auch in Worringen – Schlebusch II unterliegt in Stammheim mit 0:3

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Mit Nedim Basic, Eren Aydogan und Alexander Ramthan feierten drei Spieler ihr Saisondebut

Für die nachfolgenden Fotos bedanken wir uns von Herzen bei Joachim Schulz

Beim 3:1 Sieg in Worringen waren die Personalsorgen des Trainerduos Müller/Gsella ein wenig gemildert, obschon mit Breddemann, Herbel, Schilling, Weistroffer, Hinzmann, Urban, Rodenkirch, Henning und Künzel weiterhin zehn Spieler fehlten, von denen sieben in der Vorsaison die Schlebuscher Offensive verstärkten.

Zunächst mußte Luca Prica zweimal zupacken, was ihm blendend gelang

Becker, Wilk, Schulz und Balduan schauer gebannt zu

Prica muß zupacken

Becker, Martin Schulz, Balduan und Wilk schauen, wie gebannt, zu

…das galt auch für Worringens Torhüter dem diesmal Grützner die „Arbeit“ schwer macht.
Erneut ist Balduan Beobachter.

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Um vorweg das Resümee zu ziehen kann festgestellt werden, dass der zu Saisonbeginn mit 25 Neuzugängen „runderneuerte“ Gastgeber nicht leicht zu besiegen war. Nach der torlosen 1. Halbzeit ging Schlebusch in der 66. Spielminute durch Niklas Hammes mit 1:0 in Führung,

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Balduan gratuliert

Die Führung hatte allerdings nur 10 Minuten Bestand.

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In der 76. Minute glich Worringen durch Tuncer aus, was den Schlebuscher Siegeswillen allerdings nicht mehr entscheidend mindern konnte. Angeführt von Spielführer Dohmen, der in der noch jungen Saison beim fünften Spiel bereits sein drittes Tor erzielte, war der Worringer Kampfgeist zum zweiten Mal „angeknockt“

Diesmal schauen Basic und Grützner zu

und durch Denis Labusgas 3:1 in der Schlußminute war Worringen dann vollends am Boden, was Torjäger Maik Maier sehr gut fand.

05_20160919_worringen_svs_84< Dass Nedim Basics Handbruch soweit verheilt ist, dass er, geschützt durch eine Manschette, sein Comeback feiern konnte, gibt für die nächsten Wochen Anlaß zu vorsichtigen Optimismus. Wann sein Torjägerkollege Urban wieder am Ball sein wird, bleibt abzuwarten. Mit Allrounder Herbel, den Flügelflitzern Schilling und Rodenkirch und Abwehras Weistroffer wird im Verlauf der noch langen Saison das Spielertableau hoffentlich bald wieder komplett sein. In einem getrennten Bericht kommentieren wir das Auswärtsspiel unserer 2. Mannschaft in Stammheim. Hieran anschließend folgt das Presseinfo der lokalen Sportmedien.

Der SVS gewinnt in Deutz mit 3:1 – die „Reserve“ verliert das Spiel bei Deutzer II mit 0:5

SpVg Deutz 05 II : SV SchlebuschII 0:5 (0:1)

In einem ausgesprochen „farbigen“ Spiel kam unsere 2. Mannschaft mit einer 0:5 Klatsche zurück nach Schlebusch. Dabei hatte man ihnen – um es einmal positiv zu bewerten – von Beginn an mit bedingungslosem Einsatz kämpfenden Gastgeber in der 1. Halbzeit offenbar den „Schneid abgekauft“. Ergebnistechnisch galt das zweifelsohne für den Deutzer Offensivspieler Pascal Kirchmeyer, der insgesamt vier Tore seiner Statistik hinzufügen konnte. Das 5. Tor gelang in der 76. Minute Dominik Schmitz. Fragen lassen sollten sich die Deutzer, ob man den Einsatz evtl. nicht doch ein ein wenig „herabfahren“ gekonnt hätte. Vier gelbe Karten in einer relativ kurzen Zeitspanne der 1. Halbzeit durch den als ausgesprochen gelassen und stets um Ausgleich bemühten Schiedrichters, Timo Mainz, sind jedenfalls wohl eher nicht unbedingt Zeugnis eines rücksichtsvollen Spielverlaufs. Das Timo Mainz in der Beurteilung der Fairnis von Fußballspielern besonders kompetent ist, stellt der 28-Jährige seit sechs Jahren als Beisitzer der Kreisspruchkammer Köln unter Beweis, deren Vorsitz er mittlerweile von der „Institution“ in diesem Amt, Karl-Heinz Grimm, übernommen hat. Dieser saß diesem Rechtsorgan 27 Jahre vor. Wer sich für den rheinischen Karneval interessiert, kennt Timo Mainz vermutlich auch als Tanzoffizier der auch im TV-Sitzungskarneval sehr geschätzten Höppemötzjer (früher auch bei den Kammerkätzchen).
Der Vollständigkeit halber darf nicht unerwähnt bleiben, dass sich in der Schlußminute ein Schlebuscher die rote Karte abholen durfte.

Aufstellung:
Kuske, Bialek, Probst (ab 5. Minute Dantz), Baumerich (ab 30. Minute Kuhlewind), Aydogan, Reeke, Matthias Urban, Reis, Zajaz (ab 80. Minute Schmiedt), Schultes, Ben Abdellah.

SpVg. Deutz 1 (Neils) : SV Schlebusch 3 (Maier, Hammes, Labusga)

Fotos: Joachim Schulz

Von der „Klatsche“ ihrer Kameraden der 2. Mannschaft wenig beeindruckt und ebensowenig durch das erneute Fehlen einer kompletten Mannschaft (neben den eingesetzten Spielern saßen nur noch Christoph Geschonnek als 2. Torwart, der gerade wieder genesene Ramthan und der angeschlagene Rohrbeck auf der Bank) übernahm unsere Mannschaft sofort die Initiative. Es überraschte nicht, dass ein Tor von Maik Maier, der steil geschickt dem guten Gierens im Deutzer Tor keine Abwehrchance ließ und bereits sein 5. Saisontor zum 0:1 Halbzeitergebnis erzielte, auch diesmal wieder seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte.

Maik Maier hat zum 1:0 getroffen

Viertes Saisonspiel und bereits der 5. Treffer


Maik Maier hat zum 1:0 getroffen. Ihm gratulieren (von links nach rechts:
Breddemann, Raufeiser, Grützner und Becker.

Vermutlich hatten sich die Hausherren für die 2. Halbzeit Einiges vorgenommen, doch
bereits zehn Minuten nach Wiederbeginn stand es 0:2.
Diesmal hatte Niklas Hammes per Kopf eingenetzt.

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Breddemann, Dohmen und Becker beobachten die Szene sicherkich mit großer Freude

Mit Denis Labusgas drittem Tor in der 63. Minute war dann „der Drops gelutscht“.

Hier nimmt er Maß und das 3:0 ist fällig[/caption]



Gierens im Deutzer Tor kann Labusgas Schuß nur noch nachschaen

….und der kann nach seinem 1. Saisonspiel natürlich befreit jubeln und Balduan eilt zur Gratulation herbei.

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Das späte Ehretor der Deutzer in der 89. Minute war dann bloße Ergebniskosmetik. Durch den Gewinn dreier Punkte rückten unsere Jungs mit jetzt 8 Punkten weiterhin ungeschlagen (ebenso wie Fortuna Köln und die starken Pescher) auf den 7. Platz vor. Am nächsten Sonntag steht jetzt die Begegnung bei der SG Worringen an.

Aufstellung:
Prica, Raufeiser, Schulz (ab 85. Minute Sebastian Labusga), Wilk, Dohmen, Denis Labusga (ab 85. Minute Sascha Künzel), Maier, Breddemann, Grützner, Hammes (ab 63. Minute Balduan), Becker.

Eine lange Serie geht zu Ende – Mit einem Rumpfkader verliert Schlebusch im Kreispokal nach Verlängerung gegen Pesch

Quelle:
fupa.net
Autoren:
Wolfram Kämpf und Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

SV Schlebusch : FC Pesch 2:4 (0:1; 2:2)

Das Ende einer langen Serie
Im Kreispokal kassiert der SV Schlebusch gegen Pesch die erste Pflichtspiel-Pleite seit Oktober 2015

Seit Dienstagabend können sich die Fußballer und Fans des SV Schlebusch das Rückwärtszählen sparen. Nur noch 49 Tage fehlten dem Team vor dem Kreispokal-Spiel gegen den FC Pesch, um ein ganzes Jahr ohne Pflichtspiel-Niederlage voll zu machen. Doch aus dem runden Jubiläum wird nichts. Der SVS musste sich im landesligainternen Viertelfinale dem Rivalen aus dem Kölner Nordwesten mit 2:4 n.V. (1:0; 2:2) geschlagen geben.
„Es gibt Schlimmeres“, sagte SVS-Coach Stefan Müller am Morgen nach der ersten Pleite seit dem 25. Oktober (1:3 beim 1. FC Spich). „Niederlagen tun immer weh, aber die Meisterschaft ist für uns wichtiger.“
Einen heftigen Kater hatte das Pokal-Aus also nicht hinterlassen. Dabei war die Pleite durchaus ärgerlich. Denn Schlebusch hatte sich nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem frühen Rückstand (3./Granit Rama) gefangen und war seinerseits in Führung gegangen. Zunächst hatte Kapitän Dominik Dohmen nach einem Freistoß von Yannick Raufeiser per Kopfball ausgeglichen (70.), ehe Niklas Hammes ein Solo mit dem 2:1 vollendete (78.).
„Zu diesem Zeitpunkt sah es wirklich gut aus für uns“, fand Müller. Doch der Coach wurde eines Besseren belehrt. Tief in der Nachspielzeit war seine Elf zu weit aufgerückt und ermöglichte Miron Wessels das 2:2. „Da haben wir uns absolut blauäugig verhalten. Das Ding hätten wir nach Hause bringen müssen“, erklärte Müller.
Es kam noch schlimmer: In der Verlängerung drehte Pesch beflügelt vom Glück des späten Ausgleichs auf, während beim in den vergangenen Wochen personell geschwächten SVS zusehends die Kräfte schwanden. Die Konsequenz waren die beiden Treffer des FC in der 108. und 117. Minute durch Tarkan Aydin und erneut Rama.
Weiter geht es für Schlebusch mit der Liga-Partie bei der SV Deutz 05 (So., 15.15 Uhr). Eine äußerst schwierige Aufgabe, denn die 05er gelten als äußerst offensivstark. Zumal David Marti Alegre am Sonntag sein Comeback feierte und beim 2:2 in Worringen sogleich traf. In der vergangenen Serie erzielte der Toptorjäger in 24 Spielen 24 Tore. Immerhin hat Deutz ebenfalls im Kreispokal Kräfte gelassen – wenn auch mit anderem Ausgang: Das Team setzte sich beim SC West mit 2:1 durch.

Raufeiser, wieder auf dem Weg nach vorne.

Yannik Raufeiser als „Dampfmacher“ auf der Außenbahn

Die Erfolgsserie ging zu Ende

Schlebusch verliert seit dem 25. Oktober 2015 zum 1. Mal wieder ein Pflichtspiel

SV Schlebusch : FC Pesch 2:4 n.V (0:1; 2:2)


K.o. in der Nachspielzeit – SVS verpasst Pokal-Halbfinale

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Leverkusen. Für die Fußballer des SV Schlebusch war im Viertelfinale des Kreispokals Endstation. Die Mannschaft von Trainer Stefan Müller musste sich im Landesliga-Duell dem FC Pesch mit 2:4 (0:1/2:2) nach Verlängerung geschlagen geben und verpasste damit ein reizvolles Halbfinale gegen den FC Leverkusen. „Das ist sehr bitter für uns, denn wir hatten die Begegnung eigentlich lange Zeit im Griff“, berichtete Müller.

Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit kassierten die Schlebuscher den 2:2-Ausgleich durch einen Konter. Zuvor hatten Dominik Dohmen (71.) und Niklas Hammes (78.) den frühen 0:1-Rückstand nach 180 Sekunden in eine 2:1-Führung gedreht. „Wir waren am Drücker und hatten alle Möglichkeiten auf unserer Seite. In der Verlängerung hatte der Gegner den psychologischen Vorteil und bekam die zweite Luft“, erklärte der Coach. In der 108. und 117. Minute kassierten die Schlebuscher die weiteren Gegentore.

Deutz 05 – SV Schlebusch (Sonntag, 15.15 Uhr). In der Landesliga geht es am Sonntag zum ehemaligen Bezirksliga-Konkurrenten nach Köln-Deutz. Die Domstädter sind schleppend aus den Startlöchern gekommen, erst ein Punkt aus drei Partien steht zu Buche. Müller schätzt den Gegner wesentlich stärker ein, sieht Deutz auch in der Favoritenrolle. „Sie haben eine der besten Offensivreihen der gesamten Liga“, findet Müller, der weiter auf eine Vielzahl von Spielern verzichten muss. Neben den fünf Langzeitverletzten fallen in Christopher Hinzmann, Ramon Weistroffer (beide Urlaub) und Nick Rohrbeck (Knie) drei wichtige Kräfte aus.

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Abwehrchef Domonik Dohmen erzielt das 1:1.

Nicht wenige Zuschauer wollten den Zeitpunkt des Ausgleichs in der 5. Minute der Nachspielzeit gesehen haben, was durchaus nachvollziebar ist,- hatte doch Maier in der 94. Minute die Querlatte des Pescher Tores getroffen. Solange die Gästeführung Bestand hatte, hatte sich Pesch verständlicherweise zwischen der 46. und der 77. Minute bei Spielunterbrechungen (Behandlungspausen) mehrfach ziemlich viel Zeit gelassen. Nun ja,- nicht immer wird solches Tun belohnt.

Raufeiser, wieder auf dem Weg nach vorne.

Yannik Raufeiser als „Dampfmacher“ auf der Außenbahn

Torgeschenke und viel Pech – Pokalaus gegen glückliche Pescher

SV Schlebusch : FC Pesch 2:4 n.V.
Hätte man vor dem Spiel gewettet, dass Pesch eine Wiederholung der frühen Führung, wie im
Meisterschaftsspiel am 28. August 2016, wohl nie mehr gelingen werde, hätte diese Wette glatt verloren.
War das Pescher Führungstor vor 9 Tagen in der 2. Minute gefallen, waren es diesmal immerhin 3 Minuten. Bei Schlebuscher Ballbesitz wollte Goalie Geschonnek den Ball beschleunigt an seine Offensive senden, als der Pescher Rama dazwischen „spritzte“ und mit einem Heber ins leere Schlebuscher Tor schlenzte. Hiervon erholte sich die Schlebuscher Elf bis zum Pausenpfiff nicht so recht, während der bis dahin dominierende Gegner seine verdiente Führung untermauerte und mit einem Lattenfreistoß durchaus seine Führung hätte ausbauen können. Nach dem Wiederanpfiff stand dann eine ganz andere Schlebuscher Elf auf dem Platz. Nun gabs es eigentlich nur eine Spielrichtung; Richtung Pescher Tor. Die größte Schlebuscher Ausgleichschance hatte Becker in der 64. Minute, als er eine scharfe Hereingabe von Raufeiser um Zentimeter am langen Pfosten vorbeischob. Fünf Minuten später lag dann der Ball tatsächlich im Pescher Tor. Getrofffen hatte per Kopf Kapitain Dominik Dohmen und mit Hammes 2:1 in der 77. Minute war der Jubel der Schlebuscher Fans natürlich groß. Nun hatten die Gäste, die zuvor jede Chance zur Spielverzögrung genutzt hatten, nun gar keine Zeit mehr, zu verlieren. Die Schlüsselszene spielte sich dann in der 94. Minute ab. Raufeiser wollte unbedingt die Entscheidung erzwingen, irgendwie knallte seine Hereingabe gegen die Querlatte und im Gegenzug gelang Pesch durch Wessels in der 95. Spielminute der Ausgleich. In der Verlängerung verließ Geschonnek ein weiteres Mal das Glück und Pesch konnte das eigene Glück in Gestalt eines „gechenkten“ Tores kaum fassen. Die Stoppuhr des Verfassers dieser Zeilen hatte zu diesem Zeitpunkt gerade die 110. Minute angezeigt, worauf es natürlich nach dem 4. Pescher Tor kurz vor Toresschluß auch nicht mehr ankam.

Festzuhalten bleibt, dass das rassige und schnelle Spiel in Schiedsrichter Cemal Cam einen vorzüglichen Leiter hatte

Aufstellung:
Geschonnek, Dohmen, Schultz, Balduan, Becker (ab 70. Minute Sascha Künzel), Denis Labusga (ab 70. Minute Sebastian Labusga), Hammes, Raufeiser, Grützner (ab 88. Minute Breddemann) , Wilk, Maier

Wiehl beim Schlebuscher 4:0 nur eine Halbzeit auf Augenhöhe, Schlebusch II schickt Mülheim Nord mit 1:7 nach Hause

SV Schlebusch : FV Wiehl 2000 4:0 (0:0)

Nur knapp 50 Minuten konnten die Gäste in Schlebusch mithalten und versuchten bei Schlebuscher Ballverlusten mit schnellen Konterattacken offensive Akzente zu setzen. Die von Kapitän Dominik Dohmen blendend dirigierte Schlebuscher Abwehrreihe ließ allerdings nur eine gute Gästechance zu, die von Luca Prica gekonnt pariert wurde. Wiehls guter Keeper Hoffmann benötigte da schon ein wenig Glück, um Dohmens Kopfball mit einem Blitzreflex abzuwehren. Chancenlos war er dann allerdings in der 59. Spielminute, als Maik Maier in eine scharfe Raufeiser Hereingabe „spritzte“ und volley zum 1:1 vollendete. Beim 2:0 nur neun Minuten später trug sich Yannik Raufeiser selbst in die Torliste ein und krönte hiermit seine blitzsaubere Tagesleistung. Beim 3:0 war dann wieder Maik Maier dran, der von der Wiehler Abwehr nie zu stoppen war. Beim 4:0 ließ sich Dominik Dohmen in der 85. Minute nicht nehmen, selbst einzunetzen und rundete damit eine erfreuliche Mannschaftsleistung ab. Rohrbeck, Balduan und Künzel fanden sich nach ihrer Einwechslung harmonisch in eine geschlossen gute Mannschaftsleistung ein.
Aufstellung:
Prica, Dohmen, Breddemann, Becker (ab 65. Minute Rohrbeck) , Denis Labusga (ab 80. Minute Künzel), Hammes, Grützner (ab 86. Minute Balduan), Wilk, Maier, Raufeiser, Schulz.

SV Schlebusch II : SC Köln-Mülheim Nord 7:1 (3:0)

Beim 1. Saisonsieg gab es für die Gäste rein garnichts zu „erben“ in regelmäßigen Abständen fielen die Schlebuscher Tore, wobei manche Beobachter acht Tore der Jungs von Markus Müller gezählt hatten. Ein Tor mehr oder weniger sollte allerdings kein Streigrund sein, zumal Schiedsrichter Mustafa Öztürk eine gelegentlich hektisch agierende Gästeelf bei Bedarf „einnordete“ und dem Spiel ein sehr guter Leiter war. Nach dem Mülheimer Ehrentor in der 59. Minute hatte die postwendende Schlebuscher Antwort durch Adil Ben Abdellahs 5:1 bei einigen Mülheimern offenbar Lust auf eine „Holzerei“ geweckt. Eine gelbrote Karte für einen Mülheimer brachte dann jedoch wieder Ruhe und Ordnung ins Spiel. Zwei weitere Schlebuscher Tore hatten darüber hinaus wohl auch die unübersehbare Mülheimer Resignation zur Folge. Beim nächsten Auswärtsspiel bei Deutz II und eine Woche später in Stammheim wäre jeder Schlebuscher Fan herzlich willkommen!!!!!

Aufstellung:
Kuske, Zajaz, Mathias Urban (ab 61. Minute Dantz), Reis (ab 70. Minute Alani), Bialek, Aydogan, Schmiedt (ab 70. Minute Lombo), Ben Abdellah, Probst, Schultes, Baumerich.

Oberberg Aktuell berichtete wie folgt:
Quelle:
http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=69&tx_ttnews[tt_news]=182903&cHash=681dc22039

SV Schlebusch – FV Wiehl 4:0 (0:0).

Nach dem gelungenen Start mit zwei Siegen aus zwei Begegnungen hat’s den FV Wiehl erwischt – und das am Ende ziemlich happig. „Das Ergebnis hört sich deutlich an, aber das Spiel war über weite Strecken ausgeglichen“, sagte Trainer Ingo Kippels. Von Beginn zeigten die Mannschaften eine hohe Laufbereitschaft. Die erste Chance für die Gäste besaß Ozan Taskiran, der aber bei einem Konter zu früh das Tempo herausnahm und mit seinem schwächeren Fuß abschloss. Dann wagte Schlebusch sich aus der Deckung – FV-Keeper Lukas Hoffmann parierte nach einem Eckball und einem Freistoß famos (22., 23.). Sein Gegenüber wollte sich nicht lumpen lassen und vereitelte den Führungstreffer von Markus Wagner mit einem Wahnsinnsreflex (32.). „Das hätte das 0:1 sein müssen“, so Kippels. Auch Jan Peters fand im Schlussmann seinen Meister. Hoffmann wehrte vor dem Kabinengang noch einen Weitschuss ab.

Drei Minuten nach Wiederbeginn schlossen die offensiv glänzend besetzten Platzherren einen schnell vorgetragenen Angriff erfolgreich ab – und die Wiehler befanden sich plötzlich in der Situation, mehr riskieren zu müssen. Fabian Mantsch versuchte es aus der zweiten Reihe, bevor ein Eigentor von Kapitän Jonathan Noß, der eine scharfe Hereingabe abfälschte, die Not des FV vergrößerte. „Das 2:0 war der Knackpunkt. Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben, aber man hat schon gemerkt, dass die jungen Spieler etwas verunsichert waren“, sagte Kippels. Mit seinem zweiten Treffer sorgte der Ex-Marialindener Maik Maier für die endgültige Entscheidung. Dominik Dohmen traf im Anschluss an eine Ecke zum 4:0. „Man muss den Jungs auch mal ein Spiel zugestehen, wo es einen auf den Deckel gibt. Das gehört zum Lernprozess dazu“, meinte Kippels abschließend.

Tore
1:0 Maik Maier (48.), 2:0 Jonathan Noß (66. Eigentor), 3:0 Maik Maier (76.), 4:0 Dominik Dohmen (84.).

FV Wiehl

Lukas Hoffmann; Sven Wurm, Jonathan Noß, Dominik Knotte, Alexander Tomm, Fabian Mantsch, Kevin Ufer, Ozan Taskiran (66. Michael Krestel), Michael Möller (75. Markus Möller), Jan Peters (59. Florian Harnisch), Markus Wagner.

Wir merken an, dass der Ex-Marialindener Maik Maier ein echtes Schlebuscher Eigengewächs ist und seit frühester Jugend das Schlebuscher Trikot getragen hat. In Marialinden ist er unverkennbar gereift. Zur Schlebuscher Offensive – quasi Spieler der 1. Elf -gehören auch die zur Zeit verletzten Spieler Schilling, Basic, Urban und Rodenkirch, sowie der Allrounder Herbel. Sie alle zählen, ebenso wie Hinzmann und Weistroffer, zur Stammelf der Meistersaison 2015/2016.

Fupa.net brachte es auf den Punkt:
Autoren:
Frank Graf und Tim Miebach
Foto:
Uli Herhaus

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Maik Maier überspringt fair den Wiehler Torhüter

SV Schlebusch — FV Wiehl 4:0 (0:0).

Obwohl Stefan Müller auf eine ganze Elf hatte verzichten müssen, feierten seine Landesliga-Fußballer den ersten Saisonerfolg. „Den Ausfall von elf Spielern auf diese Art und Weise wegzustecken, ist nicht selbstverständlich. Ich kann nur den Hut vor meinen Jungs ziehen”, sagte der Trainer des SV Schlebusch nach dem Erfolg über den FV Wiehl.

Dabei war es wieder einmal Maik Maier, der mit seinen Saisontoren drei und vier maßgeblich zum 4:0-Sieg beitrug. In der ersten Halbzeit hatten sich beide Teams weitestgehend neutralisiert. Auch Luka Prica stand einmal im Mittelpunkt des Geschehens: Nach einem Konter der Wiehler behielt der Schlebuscher Keeper im Eins-gegen-Eins-Duell die Oberhand.

Nach der Pause verdiente sich die Heimelf aber die drei Punkte mit einer Demonstration der Stärke. Maier traf nach einer Flanke von Yannik Raufeiser (48.). Anschließend hatte Schlebusch Glück, dass sich eine abgefälschte Flanke von Raufeiser über Gästekeeper Lukas Hoffmann hinweg ins Netz senkte: 2:0 (66.). Zehn Minuten später schickte Denis Labusga seinen Sturmkollegen Maier auf die Reise; der Linksfuß behielt abermals die Nerven und vollstreckte eiskalt zum 3:0. Den Schlusspunkt setzte der Kapitän: Nach einem Eckball von Raufeiser traf Dominik Dohmen per Kopf zum 4:0 (83.).

Schlebusch empfängt am Sonntag (15:15 Uhr) den FV Wiehl

Quelle:
fupa.net
Autor:
Tim Miebach
Foto:
Uli Herhaus

SV Schlebusch – FV Wiehl (So., 15.15 Uhr).

Die Bilanz der Wiehler nach dem zweiten Spieltag könnte besser nicht sein. Zwei Siege fuhr das Team von Trainer Ingo Kippels ein und kassierte dabei noch kein Gegentor. Doch es gibt auch eine Schattenseite des Erfolgs. Den jüngsten 2:0-Sieg gegen Deutz bezahlte man mit zwei schweren Verletzungen. Waldemar Kilb, unsanft von einem Kölner von den Beinen geholt, hat sich am Knöchel verletzt. Ein MRT steht noch aus, doch deutete sich an, dass Kilb zumindest einen Bänderriss davongetragen hat. „Wir hoffen, dass nichts gebrochen ist“, sagt Kippels, der einen Tag nach der Begegnung gleich die nächste schlechte Nachricht erhielt. Markus Hayer hat es ebenfalls mit einem Bänderriss erwischt. „Beide werden für die nächsten Wochen ausfallen. Aber wir haben es auch gegen Deutz über weite Strecken geschafft, ohne die beiden auszukommen.“ Kilb spielte nämlich nur zehn Minuten, ehe er ausgewechselt werden musste, Hayer kam rund 20 Minuten vor Ende erst zum Einsatz.
„Wir haben derzeit den Vorteil, dass wir auch Impulse von der Bank setzen können“, zeigt sich Kippels in der Situation gelassen. „Der Konkurrenzkampf im Training ist gut. Alle wollen sich anbieten.“

Auch beim Gegner ist die Situation nicht gerade rosig. Trainer Stefan Müller muss auf neun Spieler verzichten. „Wir hatten in der Aufstiegssaison das Glück, von Verletzungen verschont geblieben zu sein, darum sind wir auch souverän aufgestiegen“, sagt er, will aber nicht klagen, auch wenn die Punktausbeute bislang nicht seinen Erwartungen entsprach. „Einen oder zwei Punkte hätte ich gerne mehr auf dem Konto, aber uns war immer klar, dass wir die Eichhörnchentaktik anwenden wollen. Noch sind wir im grünen Bereich.“

Kippels will nicht zu sehr auf den Gegner schauen und ist noch immer davon überzeugt, dass die Schlebuscher sich am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel einsortieren. „Sie sind sehr gut eingespielt und haben mit Maik Maier aus Marialinden und Tim Becker aus Herkenrath offensiv noch zugelegt.“

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Schnell, kopfballstark und unberechenbar
Zugang Maik Maier wird in Schlebusch bislang den hohen Erwartungen vollauf gerecht

Leverkusen. Sein linker Fuß ist in der ganzen Liga gefürchtet – und er hat dem SV Schlebusch die ersten beiden Punkte nach dem Aufstieg in die Fußball-Landesliga beschert. Im jüngsten Duell beim Kölner Rivalen FC Pesch (1:1) markierte Maik Maier den Ausgleich und bewies dabei, wie viel Gefühl in seinem starken Bein steckt: Nach einem langen Diagonalball von Christopher Hinzmann schaltete der 23-Jährige den Turbo ein und lupfte die Kugel aus vollem Lauf über den gegnerischen Keeper hinweg ins Tor.

Sein Premierentreffer war zwar weniger spektakulär zustande gekommen, hatte den Liga-Neuling aus Leverkusen aber letztlich ebenfalls vor einer Niederlage bewahrt: Ausgerechnet im Duell mit seinem vorherigen Klub TuS Marialinden (2:2) staubte Maier zum zwischenzeitlichen 1:1 ab.

Dass der Angreifer so schnell eingeschlagen hat, überrascht Stefan Müller nicht. „Maik ist schließlich ein Schlebuscher Junge und brauchte daher keine Eingewöhnungszeit – er fühlt sich sauwohl hier“, so der Trainer des SVS, der dem Sommertransfer noch viele weitere Tore zutraut.

Maiers bisherige Quote – für Marialinden traf er in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt 27 Mal – sei „gut, aber ausbaufähig. Für mindestens 15 Treffer ist Maik allein in dieser Saison gut“, sagt Müller und liefert prompt die Begründung. Seine Mannschaft sei grundsätzlich offensiver ausgerichtet, weshalb Maier zwangsläufig zu mehr Abschlüssen komme als bei seinem Ex-Verein.

Ein großes Plus des Stürmers ist seine Unberechenbarkeit. Wer den Mann mit der Nummer 21 auf dem Rücken auf seinen starken linken Fuß reduziert, tut ihm unrecht. Müller beschreibt ihn obendrein als „pfeilschnell und kopfballstark, zur Not trifft er auch mit rechts“. Die derzeitige Verletzungsmisere der Schlebuscher macht Maiers Verpflichtung im Nachhinein umso wertvoller. Schließlich fallen mit Niklas Schilling, Yannick Rodenkirch, Michael Urban und Nedim Basic gleich vier Offensivkräfte noch einige Wochen lang aus. Allein letztere beiden zeichneten in der Vorsaison für 27 Tore verantwortlich.

Weil neben dem ebenfalls langzeitverletzten Mittelfeldmotor Tim Herbel auch Ramon Weistroffer (Beckenverletzung) am Sonntag nicht zur Verfügung steht, sind für die Partie gegen den FV Wiehl Müllers Improvisationskünste gefragt. Zumal sich unter der Woche auch noch Tim Breddemann sowie Christopher Hinzmann in den Urlaub verabschiedeten und Philip Henning ein einmonatiges Auslandsstudium begonnen hat.

Gut also, dass der Schlebuscher Kader breit aufgestellt wurde. „Wir sind immer noch in der Lage, jedem Gegner Schwierigkeiten zu bereiten“, sagt Müller. Obwohl seine Elf noch kein Spiel gewonnen hat, wäre er auch diesmal mit einem Remis zufrieden. Wiehl zählt der Schlebuscher Coach schließlich zu den drei stärksten Teams der Liga.

Der Rivale aus dem Oberbergischen besitze zwar nicht den einen überragenden Spieler, dafür zähle das Kollektiv „zum Besten, was diese Spielklasse zu bieten hat“. In der Tat hat FVW-Trainer Ingo Kippels seit seinem Amtsantritt im Oktober 2011 Großes geleistet: Er formte aus einer durchschnittlichen A-Liga-Mannschaft einen ambitionierten Landesligisten, der bereits in seinem zweiten Jahr in dieser Spielklasse zu den Geheimfavoriten auf den Aufstieg in die Mittelrheinliga zählt.

Mit den Auftaktsiegen bei der SG Worringen (3:0) und gegen die hoch gehandelte SV Deutz 05 (2:0) nährte der FV Wiehl die Hoffnung seiner Anhänger auf eine noch erfolgreichere Spielzeit als in der Vorsaison (5.). „Dass die Wiehler als einziges Team der Liga noch kein Gegentor kassiert haben, ist kein Zufall. Sie verteidigen klug und kompromisslos“, sagt Müller. Maiers linken Fuß werden aber auch sie mit Sicherheit fürchten.

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