Schlebusch beendet die Saison auf Platz 3

Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

Schlebusch beschließt die Saison auf Platz drei
Landesligist setzt sich am letzten Spieltag gegen den FV Bad Honnef mit 2:1 durch – Aufsteiger Deutz 05 verabschiedet sich mit einer Niederlage

SV Schlebusch – FV Bad Honnef 2:1 –

Der SV Schlebusch gewann zum Saisonausklang gegen den FV Bad Honnef mit 2:1 (0:0) und schließt die Spielzeit 2017/18 wie schon die Saison davor auf Platz drei ab. „Und damit bin ich mehr als zufrieden. Man sagt ja, dass die zweite Saison nach dem Aufstieg die schwierigste ist, und dafür haben wir das sehr, sehr gut gemeistert”, erklärte SVS-Trainer Stefan Müller, der abschließend einen hochverdienten Arbeitssieg seiner Mannschaft sah, die viel Aufwand betrieb und den solide stehenden Gegner immer beschäftigte.

Nach einer an Aufregern raren ersten Hälfte begann die zweite mit dem überraschenden 0:1 für Bad Honnef (49.). Es dauerte ein paar Minuten, ehe die Platzherren das verdauten. Nach 66 Minuten gelang Nico Annas mit einem Flachschuss aus 20 Metern der verdiente Ausgleich, ehe der eingewechselte Tobias Grützner auf Zuspiel von Maik Maier für den Siegtreffer sorgte (84.). Neben Maier (Altenberg) kamen Tobias Balduan (2. Mannschaft), Denis Labusga (Monheim) sowie Patrick Kuske und Janik Ring (beide Flittard) letztmals zum Einsatz. Einen weiteren Zugang will Stefan Müller unter der Woche bekanntgeben.

Schiedsrichter: Patrick Seul (Bayer 04) –
Tore: 0:1 Milot Hakolli (49.), 1:1 Nicolai Annas (66.), 2:1 Marcel Schulz (85.)

Eine ordentliche Leistung beim 2:1 Sieg gegen den FV Bad Honnef

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

SV Schlebusch – FV Bad Honnef 2:1 (0:0). Durch den hart umkämpften Heimsieg über den Tabellenelften aus Bad Honnef schließen die Schlebuscher wie schon im Vorjahr die Spielzeit als Dritter ab. “Wir mussten uns heute noch einmal richtig strecken. Aber das ist uns gelungen und wir können sehr zufrieden und stolz mit der Runde sein”, betonte Trainer Stefan Müller.

Lange Zeit neutralisierten sich die Teams weit entfernt von den beiden Torräumen. Der Start von der zweiten Halbzeit stand ganz im Zeichen der Gäste, die nach gerade mal vier Minuten in Führung gingen. Doch die Schlebuscher ließen sich nicht aus der Ruhe bringen: Nicolai Annas (66.) gelang mit einem Flachschuss aus 20 Metern der 1:1-Ausgleich. Sechs Minuten vor dem Abpfiff war Tobias Grützner dann mit dem Siegtreffer zur Stelle, Maik Maier hatte hierfür die hervorragende Vorarbeit geleistet.
(lhep)

Bei brütender Hitze hochverdientes 2:1 gegen Bad Honnef, Schlebusch II siegt mit 5:3ohne

SV Schlebusch : FV Bad Honnef 2:1 (0:0)
Passend zu den schwülheißen Temperaturen schleppte sich die die Begegnung in der 1. Halbzeit ohne echte Höhepunkte dahin, sieht man mal davon ab, das Marcel Schulz`s Heber auf die Oberkante des Honnefer Tores, kurz ein wenig Aufmerksamkeit erregte. Ansonsten war das Spiel bestenfalls mittelprächtig, was sich nach dem Führungstor der Gäste in der 49. Minute durch Hakolli dann deutlich besserte.Dazu trug sicherlich auch bei, dass die zunächst geschonten Herbel, Maier und Grützner (auch Dohmen, Breddemann Rohrbeck und Hammes hatten heute frei) der Ball jetzt nahezu ununterbrochen nur eine Richtung kannte, die Richtung zum Bad Honnefer Tor. Hatten Weistroffer, der sich Mal um Mal in die Schlebuscher Attacken einreihte und Marcel Schulz zwei mal per Kopf ihr “Visier ein wenig zu hoch eingestellt” und Maik Maier erkennbar allzu gerne sein zunächst letztes Tor vor seinem Wechsel nach Altenberg erzielt, war es dann zunächst Nikolay Annas, der mit einem präzisen Schuß aus ca.20 Metern dem guten Honnefer Keeper keine Abwehrchance ließ. Tobias Grützner, der neben Marcel Schulz von allen Schlebuschern das Tor wohl am meisten wollte, war es dann vorbehalten, dieses auch zu erzielen, indem er eine blitzschnelle Kombination, bombensicher ins Bad Honnefer abschloß.

Aufstellung:
Kuske, Hinsmann, Balduan, Annas, Labusga, Schulz, Marcel, Urban,Weistroffer, Ring, Raufeiser, Schulz, Martin (Herbel, Maier, Grützner, für Hinzmann, Annas, Raufeiser)

Sr:
Patrick Seul,

Annas und Marcel Schulz treffen nach 0:1 Rückstand, Je zweimal Probst und Barbarski sowie Pechlivanidis ringen Humboldt Gremberg nieder
Um es vorwegzunehmen:

Die Gäste, obwohl schon längst als Absteiger feststehend, hielten bis zum Ende der Punkterunde durch und verdienten sich hohes Lob, die reguläre Punkterunde bis zum letzten Schlußpfiff der Meisterschaft in der Kreisliga A ablaufen zu lassen, und gerieten trotz ihres Abstieg zum Musterbild der Fairnis. Leider ist es seit vielen Jahren ärgerliche Begleiterscheinung, dass Vereine, die nicht mehr mitmachen mögen, die Meisterschaft in der Regel vorzeitig verlassen, wenn sie sich chancenlos sehen, und dass es da auch mit den Grembergern ab diesem Jahr eine seltene Ausnahme gibt, die hoffentlich Nachfolger finden wird. Möge dieses Beispiel künftig möglichst viele Nachahmer finden. Humboldt-Gremberg gelang es bei wahrhaft tropischen Temperaturen im Schlebuscher Bühl bis zur Halbzeit sogar die Führung zu behaupten und erst als Torjäger Rüdiger Probst und Denis Barbarski nach der Pause das Tempo deutlich erhöhten und in kurzer Folge fünfmal einnetzten (auch Pechliavanidis war erneut bei den Torschützen), nahm das Spiel den erwarteten Verlauf. Dass die Gäste auch jetzt nicht die “Zügel schleifen ließen” war dann geradezu vorbildlich, womit bewiesen sei, dass ihre Moral auch jetzt noch intakt war, was mit den Gästetoren zwei und drei völlig zu recht belohnt wurde

Aufstellung:
Hahman, Lombo, Matthias Urban (46. Min. Wagner), delibalta (ab 46. Minute Pechlivanidis), Schmiedt, Probst, Barbarski, Wolfrum (ab 46. Min. Alay), Schupp, Schultes.

VieleTore, Harakiri und Dramatik

Quelle:
https://www.fupa.net/berichte/fc-leverkusen-ein-46-besiegelt-den-abstieg-2088684.html
Autor:
Frank Graf

SV Lohmar — SV Schlebusch 4:6 (2:3).

Nach Mondorf steigt auch Lohmar ab
4:6-Heimniederlage gegen den SV Schlebusch besiegelt das Schicksal der Rot-Schwarzen

Nach dem vorletzten Spieltag ist es traurige Gewissheit: Der SV Lohmar spielt in der anstehenden Saison in der Bezirksliga. Während man selbst dem SV Schlebusch unterlag, punkteten die Konkurrenten aus Wiehl, Rheinbach und Bonn-Endenich allesamt. Mit einem Heimerfolg hätte man am letzten Spieltag zumindest noch den FV Wiehl (und theoretisch auch den VfL Rheinbach) überholen können.
Die Enttäuschung im Lohmarer Lager hielt sich dennoch in Grenzen. „Eigentlich waren wir ja schon nach der Hinrunde abgestiegen — daher hatten wir lange genug Zeit, uns auf diesen Tag X vorzubereiten”, sagte Trainer Thomas Gärtner. Bei ihm überwog am Ende sogar der Stolz: „Was die Jungs in diesem Jahr geleistet haben, war fantastisch.” 25 Punkte holte der SVL in 14 Rückrundenspielen — eine nahezu aufstiegsreife Bilanz.

Mit dem Wissen, dass nur ein Sieg die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechterhalten würde, suchten die Lohmarer ihr Heil von Beginn an in fast bedingungsloser Offensive. Zunächst sah es auch so aus, als könnte die Marschroute von Trainer Thomas Gärtner aufgehen. Jeffrey Eshun (22., 37.) fand auf die Führungstreffer der Gäste die passende Antwort. Nach einem Eigentor der Schlebuscher hieß es kurzzeitig sogar 3:3 (53.), ehe der Tabellendritte erneut davonzog (55., 65.). Mit dem 4:5 ließ Aleksa Savic noch einmal Hoffnung aufkeimen (65.). Ein Konter zum 4:6 besiegelte dann aber den Abstieg (84.). „Am Schluss waren die Schlebuscher einfach abgezockter“, musste der scheidende Trainer Gärtner einsehen.

Tore: 0:1 Marcel Schulz (19. Foulelfmeter), 1:1 Jeffrey Eshun (22.), 1:2 Yannick Raufeiser (25.), 1:3 Tim Herbel (26.), 2:3 Jeffrey Eshun (37.), 3:3 (53. Eigentor), 3:4 Yannick Raufeiser (55.), 3:5 Denis Labusga (65.), 4:5 Aleksa Savic (66.), 4:6 Michael Urban (85.)

Schiedsrichter: Dirk Alexander Molitor (Bielstein) – Zuschauer: 50

SV Lohmar: Schneider, Njangue, Ruhnau-Geuenich, Hupfeld (88. Dagge), Savic, Schröer, Salis, Herberg (86. Popova), Louis-Jacques (31. Zawistowski), Bockrath, Eshun – Trainer: Gärtner

SV Schlebusch: Prica, Schulz, Dohmen, Hinzmann (60. Rohrbeck), Raufeiser, Breddemann, Grützner (57. Labusga), Herbel, Annas (74. Balduan), Urban, Schulz – Trainer: Müller

Schiedsrichter: Molitor – Zuschauer: 50

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

FC Leverkusen steigt nach 2:5-Blamage ab

SV Lohmar – SV Schlebusch 4:6 (2:3).

Im Abstiegskampf wollten sich die Schlebuscher keine Wettbewerbsverzerrung nachsagen lassen. Die Mannschaft agierte von Anfang an engagiert. “Wir haben in der Offensive sehr viele Akzente setzen können. Das war erfreulich”, sagte Trainer Stefan Müller. Marcel Schulz brachte die Gäste nach 19 Minuten durch einen Foulelfmeter in Führung. Zwar gelang den Platzherren nur gut 180 Sekunden später der Ausgleich, doch die Schlebuscher ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen.

Yannick Raufeiser (25.) und Tim Herbel (26.) sorgten mit ihren Treffern für mehr Ruhe in den Aktionen. Kurz vor Halbzeitpause konnte Lohmar ein weiteres Mal verkürzen. Raufeiser sollte gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts erneut in den Mittelpunkt geraten. Zunächst unterlief dem Schlebuscher Spieler ein Eigentor (53.), nur kurze Zeit später bügelte er seinen Fehler wieder aus – mit dem Tor zum 4:3. Denis Labusga (65.) und Michael Urban (85.) sorgten mit ihren Treffern für die Entscheidung, den Gastgebern sollte nur noch der zwischenzeitliche 5:4-Anschluss nach etwas mehr als einer Stunde gelingen.

Zehn Tore und ein begeisternder Auswärtssieg gegen starke Gastgeber

SV Lohmar : SV Schlebusch 4:6 (2:3)

Es wurde gestürmt, was das Zeug hielt

Von Beginn an mit offenem Visier kämpften die Kontrahenten in Lohmar, wobei die Gastgeber nach einer couragierten Aufholjagd in der Rückrunde mit viel Mut und einem aufopfernden Kampfgeiste das schier Unmögliche doch noch vollbringen wollten, was nur heißen konnte, einen Sieg gegen Schlebusch einzufahren. Nach dem 3:3 Unentschieden im auf den gestrigen Samstag vorverlegten Nachbarschaftsduell zwischen Nümbrecht und Wiehl konnten die Siegkreisler nur noch – nicht zuletzt ihres ernüchternden Torverhältnis (-17 gegenüber -9) bei zwei Siegen darauf hoffen, die Wiehler doch noch zu überholen.
Die Voraussetzungen hier hatten die Lohmarer in einer hervorragenden Rückrunde geschaffen und sich Punkt für Punkte an die Abstiegsanwärter herangeschoben. Hatten sie in der Hinrunde nur 7 Punkte eingefahren (1 Sieg und nur vier unentschieden). In der Rückrunde schickten sie sich nun an, das Wunder doch noch zu schaffen und so starteten sie eine imponierende Punktejagd. Nach dem heutigen 29. Spieltag können sie stolz aber sicher auch mit viel Enttäuschung auf 25 Rückrundenpunkte (8 Siege und ein Unentschieden) verweisen, die einen 6:1 Sieg gegen Brühl und Erfolge gegen Homburg-Nümbrecht, ein 3:0 bei den heimstarken Windeckern, sowie weitere Siege u.a. gegen den FC Leverkusen, Viktoria Köln,in Oberpleis und gegen Wiehl. In Lohmar erwischte Schlebusch einen guten Start und kam durch Marcel Schulz´s Elfmetertor in der 19. Spielminute zum frühen 1:0. Nur drei Minuten später gelang Eshun der Ausgleich und weitere drei Minuten später dann ging es Schlag auf Schlag. Mit einem Doppelschlag markierten Yanik Raufeiser und Tim Herbel binnen zwei Minuten erst einmal eine zwei Tore Führung,die Eshun in der 37. Minute noch einmal verkürzen konnte. Durch Yanik Raufeisers Mißgeschick eines Eigentores kamen die Gastgeber kurz noch enmal auf Schlagdistanz, die erneut durch Raufeiser in der 55. Minute ausgebaut werden konnte. Dennis Labusga und Michael Urbahn sorgten dann für die weiteren Schlebuscher Tore, denen Savic nur noch ein Lohmarer Tor entgegensetzen konnte.

Aufstellung:
Prica, Dohmen, Hinzmann (ab 60. Minute Rohrbeck), Herbel, Breddemann, Annas (ab 74. Minute Balduan), Marcel Schulz, Urban, Grützner (ab 57. Minute Labusga), Raufeiser, Martin Schulz

In Unterzahl chancenlos

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

SV Schlebusch – SC Brühl 2:4 (1:2). Den Kampf um den zweiten Platz haben die Schlebuscher Fußballer endgültig verloren. Die Mannschaft von Trainer Stefan Müller musste sich gestern dem Gast aus Brühl geschlagen geben und ist damit sogar auf Rang vier zurückgefallen. “Wir haben drei riesengroße Geschenke verteilt. Da dürfen wir uns dann auch nicht beschweren, wenn wir am Ende leer ausgehen”, sagte Müller.

Schon nach sieben Minuten kassierten die Schlebuscher den 0:1-Rückstand. Dabei hinterließ die SVS-Hintermannschaft keinen sattelfesten Eindruck. Doch die Platzherren ließen sich davon zunächst nicht beirren: Tim Breddemann war nach etwas mehr als einer halben Stunde mit dem Ausgleich zur Stelle. Doch nur kurz danach erlaubte sich die Müller-Truppe den nächsten Patzer, der zum neuerlichen Rückstand führte. Niklas Hammes erzielte nach fast einer Stunde das 2:2, sollte aber kurze Zeit später zur tragischen Figur avancieren. Hammes wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung des Feldes mit roter Karte verwiesen. Müller vermisste in dieser Situation das Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters. Damit war der Weg frei für die Brühler, die mit zwei späten Toren für die Entscheidung sorgten. “Heute war einfach nicht unser Tag, weil wir zum einen zu viele Fehler gemacht und zum anderen unsere zum Teil hochkarätigen Chancen nicht verwertet haben”, betonte der Coach.

“Rumpftruppe” in Unterzahl chancenlos

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Fran Graf
Foto:
Uli Herhaus

SV Schlebusch : SC Brühl 2:4 (1:2)

Tim Herbel – die personifizierte Leistungskonstante

SV Schlebusch – SC Brühl 06/45 2:4 (1:2)

Derweil hat der SV Schlebusch im Kampf um Platz zwei erneut geschwächelt, konnte die Steilvorlage der Oberpleiser durch deren Heimniederlage gegen Homburg-Nümbrecht nicht annehmen und verlor gegen den SC Brühl mit 2:4 (1:2). „Das Schlimme ist, dass wir uns bei allem betriebenen Aufwand durch drei brutale Fehler vor den ersten drei Gegentoren selbst bestraft haben. Deshalb bin ich auch enttäuscht”, erklärte Schlebuschs Trainer Stefan Müller, dessen Elf durch Niklas Hammes schon nach drei Minuten die Großchance zur Führung hatte. Stattdessen musste man vier Minuten später dem ersten Rückstand hinterherlaufen, weil die cleveren Gäste durch Martin Notz einen krassen Ballverlust der Schlebuscher am eigenen Strafraum eiskalt nutzten.

Eine gute halbe Stunde war gespielt, als Tim Breddemann das 1:1 gelang. Kurz darauf jedoch unterlief Hammes ein Foulspiel im eigenen Sechzehner. Den fälligen Elfmeter verwandelte Notz zum 1:2.

Mit neuem Mut kam der SVS aus der Pause und hatte auch direkt eine Großchance durch Nick Rohrbeck, dessen Schuss von der Linie gekratzt wurde. Nach 58 Minuten dann egalisierte Hammes per Kopfball. Hammes blieb der Protagonist schlechthin. In der 76. Minute wurde er nach vermeintlicher Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen. „Ein guter Schiedsrichter zeigt in solch einer Situation Fingerspitzengefühl und lässt die Karte stecken”, befand Müller. Vier Minuten später nutzte Oscar von Lehmann den nächsten Fehler der Platzherren zur Führung für Brühl, ehe Tolga Gercek in der Nachspielzeit alles klar machte.

SV Schlebusch: Prica, Raufeiser, Schulz (85. Dohmen), Breddemann, Hammes, Herbel, Grützner (69. Annas), Labusga, Urban (79. Ring), Rohrbeck, Schulz – Trainer: Müller

SC Brühl 06/45: Nolden, Winnersbach, Palaz (64. von Lehmann), Wilking, Velinov, Halm (85. Japes), Reichardt, von Lehmann, Aykac (46. Scholl), Notz, Gercek – Trainer: Notz – Trainer: Notz

Schiedsrichter: Carvalho – Zuschauer: 40
Tore: 0:1 Notz (7.), 1:1 Breddemann (33.), 1:2 Notz (38. Foulelfmeter), 2:2 Hammes (58.), 2:3 von Lehmann (80.), 2:4 Gercek (90.)
Rot: Hammes (76./SV Schlebusch/)

SV Schlebusch “verdaddelt” das Spiel gegen Brühl, Schlebusch II muß sich dem SC West geschlagen geben.

SV Schlebusch : gegen den SC Brühl 2:4 (1:2)

Mit einem ausgesprochen dünnen Spielerkader traf unsere Mannschaft gegen agressiv aufspielende Brühler, die völlig verdient die Punkte aus dem Bühl enführten. Dass es heute keinen “Sahnetag” geben werden sollte, war Skeptikern schon nach Breddemanns kapitalen Schnitzer in der 12. Minute klar, der im Mittelfeld dem gegnerischen Stürmer Notz den Ball unbeabsichtigt in den Lauf legte, der problemlos zur frühen Führung verwerten konnte. Knapp eine halbe Stunde später hatte Breddemann sein Mißgeschick wieder wettgemacht, als er überlegt zum 1:1 traf. Dem erneuten Rückstand per Strafstoß in der 43. Minute ging diesmal ein Ballverlust von Hammes voraus, wobei der Elfmeterpfiff keineswegs unumstritten war,- war der Brühler Notz doch diesmal knapp hinter der Strafraumgrenze ins Fliegen geraten und mit einer flachen Kurve bis deutlich hinter den Strafstoßpunkt gesegelt. Warum Schiedsrichter Carvalho offenbar mit dem Gefoulten Rücksprache hielt, ob er zurecht auf Elfmeter zu erkennen gedachte, stellte eine leicht zu mißdeutende Szene war. Der augenscheinliche Brasilianer Josè Carvalho, kurz vor der Vollendung seines 50. Lebensjahres, kommt offenbar aus dem Fußballkreis Duisburg, wo er zwischen 2017 und 2018 zahlreiche Spiele der Kreisliegen C bis A leitete und derzeitig im Lehrstab des Fußballkreises Köln tätig ist. Anhaltspunkte dass dieser Annahme eine Personenverwechslung zugrunde liegen könnte, gibt das Internet augenscheinlich nicht her. Für die Beurteilung uneingeschränkt belastbarer Tatsachen (Berechtigung einer Elfmeterentscheidung, rK oder nicht, usw.) fehlt die Zeit für letzlich zu vernachlässiegende Recherchen zu Tatsachenentscheidungen. Nachdem Hammes in der 54. Minute den 2:2 Ausgleich erzielt hatte, trafen sich die bereits erwähnten Personen dann an der Seitenlinie der Schlebuscher Hälfte nahe der Eckfahne erneut wieder, und auch diesmal war das Aufeinandertreffen für die Schlebuscher kein Gutes. Was war geschehen? Hammes, der seinem Gegenspieler körperlich deutlich überlegen war, hatte diesen nicht unbedingt regelwidrig mit der Schulter gerempelt, worauf dieser über die Seitenlinie stolperte, jedoch, was deutlich zu betonen war, nicht einmal zu Fall gebracht hatte. Carvalho zückte jedenfalls gleichwohl alsbald den roten Karton, was anschließend von den Brühlern zu zwei weiteren Toren genutzt wurde.
Die Enttäuschung der Schlebuscher war umso größer, hatte man doch nach 2015 und 2016 auch in der auslaufenden Saison in der Spielzeit 2017/2018 wieder die souveräne Führung in der Wertung das Ottsetpokalwettbewerbs ganz ohne gelbrote und rote Karten inne, und steht jetzt nach einer mustergültig fair geführten Saison mit leeren Händen da. Nur am Rande sei erwähnt, dass sich die Brühler in etlichen Situationen auch nicht gerade als als Musterknaben erwiesen hatten, wobei der rote Karton durchaus das eine oder andere Mal die schiedsrichterliche Tasche hätte verlassen können (so jedenfalls in der Beurteilung Brühler Offizieller) . Fair behandelt vom 23. Mann hatte sich jedenfalls heute das Heimpublikum nicht immer gefühlt.

Aufstellung:
Prica, Martin Schulz (85. Dohmen), Breddemann, Marcel Schulz, Urban (79.Annas), Labusga, Grützner, Hammes, HerbeL, Rohrbeck, Raueiser.

SV Schlebusch II : SC West Köln 0:2 (0:1)

Ebenso, wie die 1. Mannschaft, war der Mannschaftskader der 2. Mannschaft wieder einmal deutlich ausgedünnt, So gab es nicht wunder, dass der Aufstiegsmitfavorit letzlich völlig zu recht die Punkte mit nach Ehrenfeld nehmen durfte. Dabei hatte unsere 2. Manschaft eigentlich über die gesamte Spieldauer recht gefällig mitgemischt, aber eben im Gegensatz zum Gast das Toreschießen versaumt. Mit Deleibalta und Matthias Urban hatte Trainer Bayer Kesisoglu ebenso wie Stefan Müller nur zwei Einwechselspieler zur Verfügung, sodass bei wahrhaft tropischen Temperaturen gegen Ende des Spieles die Kräfte sichtlich schwanden, wobei bei “Oldie” Tobias Balduan wohl auch diesmal der AKKU schier unerschöpflich gefüllt zu sein schien.

Aufstellung:
Kuske, Balduan, Reis (ab 70. Minute Delibalta), Schmiedt, Loritz (ab 46. Minuze Matthias Urban), Probst, Aydogan, Mayer, Schupp,Schultes:

Neue Datenschutzrichtlinie

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Der SC Brühl kommt zum Schlebuscher Bühl

Quelle:
Fupa.net
Autor:
Frank Graf

SV Schlebusch – SC Brühl 06/45 (So 15:15) –

Beim SV Schlebusch sieht man weiterhin die Möglichkeit, Platz zwei zu erreichen. Den belegt der TuS Oberpleis mit 47 Punkten, während Schlebusch auf 43 kommt. Durch Siege über Brühl (Sonntag, 15.15 Uhr, im Bühl) und in Lohmar könnte der SVS zum letzten Spieltag hin ein echtes Finale um Platz zwei erzwingen, wenn man daheim auf Bad Honnef trifft, während es Oberpleis mit dem FC Leverkusen zu tun bekommt, für den dann möglicherweise selbst ein Endspiel ansteht.

So weit möchte Schlebuschs Trainer Stefan Müller allerdings noch nicht denken: „Zunächst einmal steht eine schwierige Aufgabe gegen die Brühler an, die ja den Klassenverbleib noch nicht endgültig gesichert haben”, sagt er.