SV Schlebusch
Nächstes Spiel

04.03.2012 15:00 Uhr



DJK BW Friesdorf

SVS

 

Unsere Partner
Hüttemann Nickel & Hoepner
Heicken OptikHotel AlscherAvea

Spielberichte der Saison 2011/2012



15. Spieltag SSV Merten - SV Schlebusch 0:1 (0:0)

Schlebusch ist Herbstmeister

LANDESLIGA Rennette-Elf siegt in Merten

 

VON MICHAEL RAHM UND FRANK GRAF (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Der SV Schlebusch hat es tatsächlich geschafft. Die Mannschaft von Trainer Thomas Rennette beendete die Halbserie in der Landesliga als Spitzenreiter. Nach dem 1:0 (0:0) beim SV Merten musste der Coach aber eingestehen, dass zumindest dieser Sieg eher glücklich zustandekam.

Seine Mannschaft stand vor allem im ersten Durchgang unter Druck. Torwart David Gsella hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel. "In der Pause habe ich unsere Fehler deutlich angesprochen und ab da lief es besser", freute sich Rennette. Nach einem schweren Zusammenprall zwischen Ilyas Katar und dem Mertener Torwart waren die Schlebuscher endgültig wach. Ein Strafstoß, der an Maik Maier verursacht wurde, entschied schließlich die Partie, Jonas Hergesell verwandelte diesen sicher (74.).

"Wir genießen das jetzt und bereiten uns dann im neuen Jahr gewissenhaft auf die Rückrunde vor", war Rennette darauf bedacht, trotz der Herbstmeisterschaft nicht zu euphorisch zu wirken.

SV Schlebusch: Gsella, Hergesell, Dohmen, Al Khabbachi (86. Kügler), Breddemann, Herbel, Hinzmann, Tsaprantzis, Katar (53. Maier), Kawohl, Scheidler (82. Wilk) 


14. Spieltag SV Schlebusch - VfL Rheinbach 1:0

Schlebusch besiegt Schauten

LANDESLIGA Die Rennette-Elf ist neuer Tabellenführer

 

Von Michael Rahm und Frank Graf (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Am 14. Spieltag der Fußball-Landesliga endete das Duell des SV Schlebusch gegen Nils Schauten 1:0 (0:0). Er ist Torwart des VfL Rheinbach und trieb die Angreifer der Gastgeber am Bühl zur Verzweiflung.

Von der ersten Minute an waren die Schlebuscher dominant. Ein Treffer wollte ihnen aber nicht gelingen. Vor allem Thomas Scheidler wird diese Nacht von Rheinbachs Keeper geträumt haben. Was der Mittelstürmer auch versuchte, Schauten hatte die richtige Antwort. "Er machte das Spiel seines Lebens", fand auch Schlebuschs Trainer Thomas Rennette nach dem Abpfiff. Die Rheinbacher kassierten bisher erst 14 Gegentore. In Schlebusch weiß jetzt jeder wieso.

Eine Energieleistung des starken Jonas Hergesell, ein schöner Pass von Scheidler sowie ein überlegter Schuss von Daniel Kawohl führten dann aber doch noch zum Siegtreffer für die Gastgeber (54.). Die Schlebuscher übernahmen damit sogar die Tabellenführung. Eine willkommene Belohnung für einen couragierten Auftritt gegen den VfL Rheinbach und Nils Schauten.

SV Schlebusch: Gsella, Hergesell, Dohmen, Hinzmann, Herbel, Katar (63. Maier), Tsaprantzis, Breddemann, Scheidler (74. Fritzinger), Kawohl, Al Khabbachi (84. Maletz).


13. Spieltag Siegburger SV - SV Schlebusch 1:3 (1:0)

LANDESLIGA - Schlebusch dreht das Spiel spät

VON MICHAEL RAHMUND FRANK GRAF (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Es war eine kuriose Szene, die zur Wende beim 3:1 (0:1)-Sieg des SV Schlebusch beim Siegburger SV führte. Die Gastgeber waren früh in Führung gegangen (5.). Es dauerte bis zur 75. Minute, ehe Schlebusch ausglich. Siegburgs Torwart nahm einen Rückpass im Fünfmeterraum auf, der Schiedsrichter pfiff zurecht. Falko Fritzinger führte den indirekten Freistoß schnell aus und passte auf Samir Al Khabbachi, der zum Ausgleich einschob.

Von diesem Schock erholten sich die Siegburger nicht mehr. Schlebusch erzielte durch Daniel Kawohl (86.) und einen verwandelten Elfmeter von Jonas Hergesell sogar noch zwei weitere Tore. Trainer Thomas Rennette meinte nach Abpfiff, dass seine Mannschaft die Begegnung nicht nur wegen des schnell ausgeführten Freistoßes gewonnen hätte. "Wir waren das bessere Team, hatten anfänglich nur im Abschluss etwas Pech", so der Schlebuscher Coach.

Bester Spieler war für Rennette Chrisovalantis Tsaprantzis, der die mit Abstand größte Laufarbeit bei den Leverkusenern absolvierte. "Er hat heute so viele Kilometer abgespult wie sonst die Bender-Zwillinge in der Bundesliga", zollte Rennette seinem Mittelfeldspieler ein Extralob.

SV Schlebusch: Gsella, Hergesell, Dohmen, Hinzmann, Herbel, Katar (60. Maier), Tsaprantzis (80. Wilk), Breddemann, Scheidler, Kawohl, Al Khabbachi.

 


11. Spieltag 1. FC Spich - SV Schlebusch 1:4 (1:2)

Von Michael Rahm und Frank Graf-Kölner Stadt Anzeiger (Lokalsport Leverkusen)

Auch für den SV Schlebusch verlief der Spieltag nach Wunsch. Die Mannschaft von Trainer Thomas Rennette gewann beim Tabellenzehnten in Spich mit 4:1 (2:1). Daniel Kawohl erzielte bereits nach fünf Minuten die Führung, die Sebastian Kügler rund eine halbe Stunde später ausbaute (38.). Nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber (45.) entschieden Chrisovalantis Tsaprantzis (50.) und Kawohl (85.) mit seinem zweiten Treffer die Partie.

SVS: Gsella, Hergesell, Dohmen, Hinzmann, Herbel, Kügler (51. Maletz), Tsaprantzis, Breddemann, Daum (30. Scheidler), Kawohl, Al Khabbachi (70. Katar).


10. Spieltag SVS - FC Pesch 2:1 (0:1)

Von Michael Rahm und Frank Graf (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Schlebusch schlägt Pesch knapp mit 2:1.

Auch Ligakonkurrent SV Schlebusch konnte sein Heimspiel gegen den FC Pesch erfolgreich bestreiten. Allerdings war es für die Mannschaft von Thomas Rennette ein schwerer, harter Kampf, den die Gastgeber mit 2:1 (0:1) gegen den Tabellenvorletzten für sich entschieden. Die Gäste gingen am Bühl sogar in Führung (11.). „Ein Tor aus dem nichts“, wie es der Schlebuscher Trainer formulierte. Einen ordentlichen Einstand von Beginn an gab Maik Maier. Für den angeschlagenen David Daum feierte zudem Thomas Scheidler sein Startelf-Debüt. Es war eine gute Idee von Rennette, ihn dem erfahreneren Sebastian Kügler vorzuziehen. Kügler blieb zunächst draußen, da er beruflich bedingt momentan nur eingeschränkt trainieren kann. Scheidler erzielte den wichtigen Ausgleich und rechtfertigte somit seine Nominierung (50.).Es wurde jedoch für die Schlebuscher nicht wesentlich einfachen, waren die Gäste von ihrem neuen Trainer Reinhold Höck gut eingestellt worden. „Pesch hat erst unter den Woche den Coach gewechselt, dass hat mich schon überrascht“, wunderte sich Rennette. Am Ende war er erleichtert, als der ansonsten schwache Chrisovalantis Tsaprantzis in der Schlussminute den verdienten Siegtreffer erzielte.

SVS: Gsella, Hergesell, Dohmen, Hinzmann, Herbel, Schilling (54. Kügler), Tsaprantzis, Breddemann, Scheidler (Maletz), Kawohl, Maier (70. Al Khabbachi).


9. Spieltag VfR Wipperfürth - SVS 1:9 (1:5)

Schlebusch feiert ein Torfestival

LANDESLIGA 9:1-Sieg in Wipperfürth

MICHAEL RAHM UND FRANK GRAF (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Guido Gerlach war am Sonntagnachmittag ein vielbeschäftigter Mann. Er betreut die Homepage des SV Schlebusch und bietet an Landesliga-Spieltagen einen Live-Ticker auf der Facebook-Seite des Klubs an. Gerlach tippte sich beim Auswärtsspiel gegen den VfR Wipperfürth die Finger wund. Der SV Schlebusch gewann deutlich mit 9:1.

Trainer Thomas Rennette wollte anschließend gar nicht groß auf das Geschehen auf dem Platz eingehen, drückte vielmehr seine Erleichterung aus. "Endlich haben wir auch spielerisch überzeugen können", freute sich der Coach nicht nur über die vielen Tore. Jonas Hergesell hatte das muntere Toreschießen in der neunten Minute eröffnet, die Schlebuscher anschließend leichtes Spiel. Falko Fritzinger erhöhte (13.), ehe er verletzt raus musste. Auch diese Situation überstanden die Schlebuscher ohne Probleme. Der eingewechselte Maik Maier (Korrektur: Daniel Kawohl) (34.), David Daum (36.) und Daniel Kawohl (44.) sorgten noch vor der Pause für ein 5:1. Nach dem Wechsel ging es mit dem Schützenfest weiter. Erneut Daum (49.), Chrisovalantis Tsaprantzis (56.), Maier (80.) und wieder Kawohl (88.) stellten den Endstand her.

SVS: Gsella, Hergesell, Breddemann, Herbel, Dohmen, Schilling, Tsaprantzis, Kawohl, Daum (67. Scheidler ), Fritzinger (22. Maier), Hinzmann (70. Katar). 


8. Spieltag SV Schlebusch - 1.SF Brüser Berg 1:1 (0:0)

Schlebusch vermisst die Leichtigkeit

VON MICHAEL RAHM UND FRANK GRAF (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Nach dem Schlusspfiff empfand Trainer Thomas Rennette nur tiefe Enttäuschung. Seine Mannschaft hatte sich viel vorgenommen, um den eigenen Zuschauern am Bühl ein schönes Spiel zu bieten. Mehr als ein 1:1 (0:0) konnten die Spieler ihren Fans aber nicht zeigen. Die Gegner vom Brüser Berg igelten sich von Beginn an in der eigenen Hälfte ein, die Gastgeber rannten gegen das Abwehr-Bollwerk an. "Die Gäste schossen zum ersten Mal in der 70. Minute auf unser Tor", erklärte Rennette frustriert.

Als dann endlich Daniel Kawohl das erlösende Tor erzielte (70.), wurde die Aufgabe nicht einfacher. Im Gegenteil, der Gegner bestrafte ein unentschlossenes Abwehrverhalten der Schlebuscher eiskalt und erzielte acht Minuten vor dem Ende sogar noch den Ausgleich. Bis dahin hatte Rennette schon zwei seiner besten Stürmer ausgewechselt, da sie sich gegen die vielbeinige Brüser Defensive aufrieben. "Uns fehlt momentan einfach die Leichtigkeit, die uns in der Vergangenheit ausgezeichnet hat", analysierte der Schlebuscher Coach. Der beste Spieler auf dem Platz war für ihn Tim Herbel, der aber auch nicht verhindern konnte, dass nach dem Schlusspfiff die Schlebusch Zuschauer, Trainer und Spieler enttäuscht waren.

SV Schlebusch: Gsella, Hergesell, Dohmen, Hinzmann (76. Maletz), Herbel, Kügler, Tsaprantzis, Breddemann, Daum (65. Schilling), Kawohl, Fritzinger (82.Maier) 


7.Spieltag SV Wachtberg - SV Schlebusch 0:4 (0:0)

LANDESLIGA Schlebusch mit klarem Sieg

VON MICHAEL RAHM UND FRANK GRAF (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Die Landesliga-Fußballer des SV Schlebusch haben in die Erfolgsspur zurückgefunden. Beim SV Wachtberg setzten sie sich klar mit 4:0 (0:0) durch. Allerdings fanden die Schlebuscher erst im zweiten Durchgang das Tor. "In der Pause habe ich an die Geduld der Spieler appelliert", sagte Trainer Thomas Rennette nach dem Schlusspfiff. Der Coach musste dann aber nicht lange auf das erste Erfolgserlebnis warten. David Daum traf nach einer Ecke per Kopf (46.). Anschließend hatten die Schlebuscher leichtes Spiel und ein glückliches Händchen bei den Wechseln. Nachdem Tim Herbel nachlegte (65.), stachen die Joker. Niklas Schilling, für Daum in der Partie, erzielte das 3:0 (74.), ehe der eingewechselte Maik Maier einen Strafstoß herausholte, den der ebenfalls kurz zuvor hereingenommene Ilyas Katar verwandelte (83.). "Es war ein hochverdienter Sieg", freute sich Rennette über die Rückkehr in die Erfolgsspur.

SVS: Gsella, Hergesell, Dohmen, Hinzmann (77. Katar), Herbel, Kügler (63. Maier), Tsaprantzis, Breddemann, Daum (73. Schilling), Wilk, Fritzinger. 


12. Spieltag SV Schlebusch - SG Worringen 2:5 (1:3)

Worringen zu stark für Schlebusch

LANDESLIGA Die Rennette-Elf gerät früh in Rückstand

VON MICHAEL RAHM (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Es gibt Tage, an denen muss man sich eingestehen, dass der Gegner besser ist. Der siebte Spieltag in der Landesliga war für die Fußballer des SV Schlebusch ein solcher Tag. Bereits nach fünf Minuten lagen sie am heimischen Bühl gegen die SG Köln-Woringen mit 0:2 zurück und verloren am Ende mit 2:5 (1:3).

Chrisovalantis Tsaprantzis hielt seine Mannschaft mit dem Anschlusstreffer zwar im Spiel (21.), die Gäste stellten aber noch vor der Pause den alten Abstand wieder her (42.). Nach dem Wechsel verkürzten die Leverkusener durch Tim Breddemann erneut (48.). Anschließend mussten sie sich der Qualität des Gegners jedoch endgültig beugen (65., 80.). "Vor allem die beiden Worringer Angreifer haben uns heute das Leben schwer gemacht. In dieser Form werden sie wohl auch aufsteigen", sagte Trainer Thomas Rennette nach der Partie. Er bemängelte bei seiner Elf vor allem das Arbeiten gegen den Ball. "Da müssen wir uns in den nächsten Wochen steigern", führte der Coach aus.

Die Zweite Mannschaft des Klubs hat dagegen ihr Heimspiel in der Kölner Kreisliga A gewonnen. Beim 2:1-Erfolg über den TFC Köln erzielte Thomas Scheidler beide Treffer für die Heim-Mannschaft. Für die "Erste" ist er aber laut Rennette momentan noch keine Option.

SVS: Gsella, Hergesell, Dohmen, Breddemann, Hinzmann, Herbel (72. Maier), Tsaprantzis, Kawohl, Daum (80. Katar), Fritzinger, Kügler (67. Al Khabbachi).


6. Spieltag SV Schlebusch - SV Bergisch Gladbach 09 II 1:1 (0:1)

Eine gefühlte Niederlage

LANDESLIGA Dem SV Schlebusch mangelt es an Effektivität

VON MICHAEL RAHM (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Die Landesliga-Fußballer des SV Schlebusch befinden sich momentan in einer schwierigen Situation. Sie machen nicht viel anders als zu Beginn der Saison, aber die Siege bleiben aus.

"Momentan sind die Götter nicht auf unserer Seite", sagte Trainer Thomas Rennette nach dem enttäuschenden 1:1 (0:1) gegen Bergisch Gladbach II. Die Gastgeber dominierten über weite Strecken die Partie, verpassten es dabei aber, ihre zahlreichen Torchancen zu verwandeln. Stattdessen gingen die Gäste sogar nach einer halben Stunde in Führung, während die Schlebuscher weiter ihren verpassten Möglichkeiten nachtrauerten.

Immerhin gelang Daniel Kawohl noch der Ausgleich (65.). Selbst eine gelb-rote Karte für einen Akteur der Gegner half den Schlebuschern nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. "Für uns eine gefühlte Niederlage", kommentierte Rennette anschließend.

SV Schlebusch: Gsella, Herbel, Hergesell, Breddemann, Dohmen, Hinzmann (69. Maier), Daum, Tsaprantzis, Kawohl (87. Wilk), Kügler, Fritzinger.


5. Spieltag SV Deutz 05 - SVS 1:2 (0:2)

Fussball-Landesliga 1

Von Michael Rahm und Frank Graf (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Der SV Schlebusch unterliegt in der Fußball-Landesliga 1 beim SV Deutz 05 mit 1:2 und sortiert sich im Mittelfeld der Tabelle ein.

Leverkusen - Für die Fußballer des SV Schlebusch wurde es die erwartet schwere Aufgabe, die sich sogar als unlösbar erwies. Bei Deutz 05 kassierte die Mannschaft von Trainer Thomas Rennette ihre zweite Niederlage in Folge und muss sich nun im Mittelfeld der Liga einsortieren.

Nach der 1:2 (0:2)-Schlappe stellte sich Frage, womit die Schlebuscher die meisten Probleme hatten. Mit der eigenen Abschlussschwäche oder dem Ascheplatz. „Wir sind eine Mannschaft die eher über das spielerische kommt, von daher hat uns der schwer bespielbare Ascheplatz sicher nicht geholfen. Trotzdem hatten wir genug Chancen bereits in der ersten Hälfte das Spiel zu entscheiden“, sagte Rennette nach dem Schlusspfiff. Es trafen aber nur die Deutzer (23., 33.). Im zweiten Durchgang verkürzte Sebastian Kügler, zu mehr reichte es für die Schlebuscher nicht mehr.

SV Schlebusch: Gsella, Hergesell, Dohmen, Al Khabbachi (46. Maier), Herbel (79. Katar), Wilk (59. Hinzmann), Tsaprantzis, Breddemann, Kügler, Kawohl, Fritzinger.


4. Spieltag SV Schlebusch - Bonner SC 3:4 (1:2)

Schlebuscher Kampf ohne Lohn

LANDESLIGA 3:4-Niederlage gegen Bonn

VON MICHAEL RAHM UND FRANK GRAF (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Leverkusen. Wenn Thomas Rennette, Trainer des SV Schlebusch, fünf Minuten vor Schluss einen Spieler einwechselt, der noch nicht mal auf der offiziellen Klub-Homepage im Mannschaftskader auftaucht, weiß man, wie ernst die personelle Lage beim Landesligisten ist. Gegen den Bonner SC konnte Routinier Jan Hoepner aber nichts mehr ausrichten. Die Schlebuscher kassierten mit 3:4 (1:2) die erste Saisonniederlage. Sie verloren die Partie in der ersten Hälfte, als sie "nie die Spielpräsenz hatten, die wir bisher gewohnt waren", wie es Thomas Rennette formulierte. Die Gäste gingen durch einen Doppelschlag in Führung (25., 28.), ehe die Hausherren durch Daniel Kawohl noch vor der Pause den Anschluss erzielten. Der Mittelfeldspieler war es auch, der kurz nach Wiederanpfiff die beste Chance zum Ausgleich verpasste. Die Bonner machten es besser und legten das dritte Tor nach (50.). Wieder kamen die Schlebuscher durch einen Treffer von Sebastian Kügler ran (73.), mussten aber kurz darauf erneut einen Rückschlag verkraften, als der SC den alten Abstand wiederherstellte (76.). Der SVS gab sich immer noch nicht geschlagen, Falko Fritzinger gelang der erneute Anschlusstreffer (84.). Zu mehr reichte es allerdings nicht.

SV Schlebusch: Gsella, Dohmen, Breddemann (85. Hoppner), Herbel, Hergesell, Wilk (52. Maier), Al Khabbachi, Kawohl, Tsaprantzis, Fritzinger, Kügler. 


3. Spieltag FV Bad Honnef - SV Schlebusch 1:2 (0:2)

Perfekter Start für Schlebusch

Von Frank Graf und Michael Rahm (Leverkusener Anzeiger-Lokalsport)

Dritter Sieg im dritten Spiel: Daniel Kawohl und Sebastian Kügler machen den tollen Saisonstart des SV Schlebusch perfekt.

Der SV Schlebusch feierte unterdessen einen perfekten Saisonstart, er gewann beim FV Bad Honnef mit 2:1 und überzeugte vor allem im ersten Durchgang. Daniel Kawohl erzielte die frühe Führung (6.) mit einem Abstauber, Honnefs Torhüter hatte den Schuss von Samir Al Khabbachi nur abklatschen können. Als dann Sebastian Kügler das zweite Tor erzielte (18.), waren die Schlebuscher auf einem sehr guten Weg. „Wir haben es dann aber verpasst, weitere Tore nachzulegen“, fand Trainer Thomas Rennette kritische Worte.

Im zweiten Durchgang drehten die Gastgeber auf und brachten die Leverkusener immer mehr in Bedrängnis. Außer dem Anschlusstreffer (50.) gelang Honnef jedoch kein weiteres Tor, so dass Rennette mit seiner Elf den dritten Sieg im dritten Spiel feiern konnte. Möglicherweise bezahlten sie den Erfolg aber teuer. Luka Ziegler musste mit Verdacht auf Mittelfußbruch frühzeitig raus. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

SVS: Gsella, Hergesell, Dohmen, Al Khabbachi, Herbel, Ziegler (63. Heuser, Tsaprantzis, Breddemann, Kügler (46. Maletz), Kawohl (75. Maier), Fritzinger.


2. Spieltag VfL Leverkusen - SV Schlebusch 0:3 (0:2)

Schlebusch ist Leverkusens Nummer zwei

Die Gäste gewinnen das Derby an der Tannenbergstraße deutlich mit 3:0, VfL-Trainer Brunetto bleibt aber gelassen

VON MICHAEL RAHM (Kölner Stadt Anzeiger-Lokalsport Leverkusen)

Leverkusen. Die Fußballbücher der Stadt müssen in diesem Jahr umgeschrieben werden. Der VfL Leverkusen ist hinter Bayer 04 nicht mehr uneingeschränkt der zweitbeste Fußballverein der Stadt. Der SV Schlebusch hat aufgeschlossen und den Lokalrivalen an diesem Wochenende sogar überholt.

Im Landesliga-Derby beim VfL setzten sich die Gäste klar mit 3:0 (2:0) durch und zeigten dabei eine starke Vorstellung. Die Schlebuscher sind vor allem in ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit ein großes Stück weiter als der Absteiger aus der Mittelrheinliga. "Das verwundert aber nicht. Die Schlebuscher sind so zusammengeblieben, während ich 13 neue Spieler integrieren musste", blieb VfL-Trainer Giuseppe Brunetto nach dem Schlusspfiff gelassen. Er analysierte zudem treffend: "Schlebusch hat uns heute den Schneid abgekauft, das muss man ihnen zugestehen."

Die Mannschaft von Trainer Thomas Rennette begann aggressiv und dynamisch. Bezeichnend dafür war die Entstehung des 1:0, als VfL-Außenverteidiger Eren Canatar unter Druck gesetzt wurde und den Ball verlor. Schlebuschs Außenverteidiger Jonas Hergesell nahm den Ball auf und schob ein. Die übrigen zwei Gegentreffer bezeichnete Brunetto als "Sonntagsschüsse".

In der Tat waren die Treffer von Daniel Kawohl (20.) und Sven Wilk (78.) schön anzusehen. Zwei Fernschüsse, die so platziert waren, dass VfL-Keeper Andreas Kath keine Abwehrchance hatte. "Vor allem der Treffer von Sven hat mich gefreut. Es ist toll, wenn einer gerade aus der A-Jugend kommt und ihm dann so ein Tor gelingt", freute sich Rennette über seinen Joker. Dieser wurde anschließend fast erdrückt, als er zur eigenen Bank stürmte und sich dort von seinen Mannschaftskollegen feiern ließ.

An einem Spiel, an dem eigentlich alles gut war, hatte Rennette aber dann doch etwas zu kritisieren: "Der Elfmeter hätte ruhig noch reingehen können." Torwart David Gsella versuchte sich fünf Minuten vor Schluss an einem Handelfmeter. Gegenüber Andreas Kath hielt jedoch. Es war also nicht alles schlecht beim VfL Leverkusen. Die Mannschaft braucht noch Zeit, um sich einzuspielen. Spielerisch fehlt noch Einiges, mit Standards waren die Gastgeber aber immer gefährlich. So auch beim Stand von 0:2, als Hakan Yalcin die Latte traf.

Mit hohen Bällen sollte die Abwehr zudem in dieser Spielzeit wenig Problem haben. Daniel Valdivieso und Rene Schillings sind große, erfahrene Innenverteidiger. Spielerisch muss der VfL allerdings zulegen. Wie Brunetto jedoch richtig bemerkte, "ist es erst der zweite Spieltag". Der SVS ist unterdessen auf einem guten Weg und schaut sich die Liga als Tabellendritter von oben an. 

Statistik

VfL Leverkusen: Kath, Koudjegbe, Schillings, Valdivieso, Canatar, Tuhan (70. Uzunay), Yalcin, Dornbach (61. Yildizlar), Kreuer, Düzardic (72. Heber), Götz.

SV Schlebusch: Gsella, Hergesell, Dohmen, Breddemann, Herbel, Ziegler (72. Wilk), Al Khabbachi (79. Heuser), Tsaprantzis, Kawohl, Fritzinger, Kügler (55. Maletz). -

Schiedsrichter: Jolk (Bergisch Gladbach),

Zuschauer: 150. -

Tore: Hergesell (11.), Kügler (20.), Wilk (78.).

Besonderes Vorkommniss: Kath pariert Elfmeter von Gsella (85.).


1. Spieltag SVS - DJK BW Friesdorf 1:0 (1:0)

Quelle: Kölner Stadt Anzeiger (Lokalsport Leverkusen)

Schlebusch gewinnt glanzlos

Der SV Schlebusch schlägt die DJK BW Friesdorf mit 1:0.

Dem SV Schlebusch gelang ein guter, aber kein spektakulärer Saisonstart, der in der Schlussminute noch einen Dämpfer erhielt. Beim 1:0 (1:0) über denDJK BW Friesdorf erzielte Zugang Luka Ziegler das goldene Tor (30.). Er war mit einem Distanzschuss aus 25 Metern erfolgreich. Trainer Thomas Rennette zeigte sich mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden und lobte seine Mannschaft ausdrücklich. Nach dem Wechsel standen die Schlebuscher zwar in der Defensive sicher und ließen nichts mehr zu, konnten jedoch erst in der Schlussphase für Gefahr vor dem Tor der Gäste sorgen. Rennette hatte sich dafür entschieden, noch nicht mit David Daum zu beginnen. Der Stürmer hatte sich am Ende der letzten Saison eine schwere Fußverletzung zugezogen. Nach rund einer Stunde wechselte er ihn dann doch noch ein. Daum blieb jedoch nicht bis zum Schlusspfiff auf dem Feld. Kurz vor dem Ende grätschte er im Mittelfeld in seinen Gegner. Diesen Zweikampf bewertete der Unparteiische als grobes Foulspiel und zeigte direkt die Rote Karte.

SV Schlebusch: Gsella, Hergesell, Dohmen, Al Khabbachi (80. Maier), Herbel, Ziegler (72. Maletz), Tsaprantzis, Breddemann, Kügler (63. Daum), Kawohl, Fritzinger.