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Remis hilft dem SV Schlebusch nur bedingt

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

SV Schlebusch – SSV Homburg-Nümbrecht 1:1 (0:0).
Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel – unter dieser Floskel lässt sich der Auftritt des SV Schlebusch am Sonntag charakterisieren. In der Partie gegen den Tabellenzehnten kam die Mannschaft von Trainer Stefan Müller nicht über ein ernüchterndes 1:1 hinaus. „Klar hatten wir uns das anders vorgestellt und wären mit einem Sieg vorne mit dabei gewesen. Das ist irgendwie schade, doch ich kann meiner Mannschaft nur ein Lob für 60 super Minuten aussprechen. Leider haben wir das Niveau nicht halten können“, sagte der Trainer.

In der ersten Halbzeit lief für die Schlebuscher zunächst alles nach Plan. Die Platzherren erspielten sich schnell gute Chancen. Doch die beiden Möglichkeiten durch Marcel Schulz wurden nicht verwertet. So dauerte es bis zur 55. Minute, ehe Yannik Raufeiser das 1:0 für den SVS erzielte. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich bei den Gastgebern aber immer wieder Nachlässigkeiten ein. Den Oberbergischen gelang in der 70. Minute schließlich der Ausgleich. „Der Punkt bringt uns nicht wirklich weiter, aber ein Riesenproblem entsteht dadurch auch nicht“, betonte Müller. In der Schlussphase gab es noch Gelegenheiten auf beiden Seiten, doch die Abschlüsse waren allesamt zu ungenau.

Viel Aufwand für einen Punkt

SV Schlebusch – SSV Homburg-Nümbrecht 1:1 (0:0).

Quelle:
Oberberg Aktuell

Der SSV Homburg-Nümbrecht konnte seinen Sieglos-Serie zwar nicht stoppen, doch den Zähler gegen den SV Schlebusch nahm Trainer Torsten Reisewitz gerne in Empfang. „Wenn du beim Tabellendritten in Rückstand gerätst und 1:1 spielst, kannst du das getrost mitnehmen. Erst recht aufgrund der anderen Ergebnisse“, schilderte der Übungsleiter, der von einem „typischen Unentschieden-Spiel“ sprach. Gänzlich auszuschalten war der topbesetzte SVS-Angriff in der ersten halben Stunde nicht. „Wir haben es aber immer geschafft, irgendwie noch einen Fuß dazwischen zu bekommen“, schilderte Reisewitz. Da auch Keeper Christian Salmen umsichtig mitspielte, brannte in der SSV-Defensivküche nichts an.

Nach der Drangperiode der Schlebuscher sorgte Nümbrecht häufiger für Entlastung.  Torwart Luka Prica entschärfte eine Doppel-Kopfballchance von Julian Opitz (45.). Nach der Pause zunächst ein ähnliches Bild: Der SSV hielt die Hausherren vom Kasten weg, bis ein Patzer im Spielaufbau dem Gegner das 1:0 ermöglichte. Pech für den bis dahin überragenden Jan Luca Krämer: Er wollte den Schussversuch blocken, wurde jedoch getunnelt.

„Wie die Mannschaft auf den Treffer reagiert hat, war überragend“, sah Reisewitz nach langer Zeit die verloren geglaubten Comeback-Qualitäten seiner Schützlinge wieder. Der Ausgleich resultierte aus einer Ecke von Tom Barth, der bereits in Hälfte eins für den angeschlagenen Christian Rüttgers (Schlag auf dem Knöchel) eingewechselt worden war. Nachdem Robin Brummenbaum den Ball abgelenkt hatte, drosch Krämer das Spielgerät in die Maschen. „Das war der Lohn für seine starke Leistung“, so Reisewitz.

Zum Schluss wurde der SSV noch bei einigen aussichtstreichen Konteransätzen verhaltensauffällig, Zählbares sprang allerdings nicht heraus. „Leider haben wir im letzten Drittel die falsche Entscheidung getroffen“, bemängelte Reisewitz die fehlende Präzision bei den Pässen in die Spitze.



Viel Aufwand für nur einen Punkt

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Fotor:
Uli Herhaus

Viel Aufwand für nur einen Punkt
SV Schlebusch trennt sich in der Landesliga 1:1 vom SSV Homburg-Nümbrecht

 

Viel Aufwand betrieben und doch nur mit einem Punkt belohnt: Fußball-Landesligist SV Schlebusch musste sich trotz einer guten Leistung mit einem 1:1 (0:0) gegen Homburg-Nümbrecht begnügen. Gerade im ersten Durchgang zeigten die Schlebuscher sehr ansehnlichen Fußball, ließen den Gegner kaum zur Entfaltung kommen und erspielten sich zwei hochkarätige Möglichkeiten durch Marcel Schulz (23./33.). 60 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff durften sich die Platzherren jedoch bei ihrem Schlussmann Luka Prica bedanken, der mit einer Klasseparade nach einem Kopfball das torlose Remis in die Pause rettete.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der SVS und ging auch völlig verdient nach 55 Minuten in Führung, als Yannick Raufeiser einen Aussetzer von Nümbrechts Torhüter nutzte und den Ball in leere Tor schob.

Danach wurden auch die Gäste wesentlich aktiver, scheinbar mit Wut im Bauch. Die Folge war das Ausgleichstor nach 69 Minuten. „Wir wollten hinten eine Situation spielerisch lösen, und daraus resultierte ein unnötiger Eckstoß. Danach flipperte die Kugel wild durch unsere Box und lang auf einmal im Netz”, schilderte Schlebuschs Trainer Stefan Müller diese Situation.

Fortan ging es hin und her, doch beide erspielten sich keine nennenswerten Chancen mehr. Am Ende, das räumte Müller ein, ging der Punkt in Ordnung: „Schade, dass unser Aufwand nicht weiter belohnt wurde.”

Vorschau zum Spiel SV Schlebusch : SSV Homburg-Nümbrecht

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Fotor:
Uwe Miserius

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – SSV Homburg-Nümbrecht.

An den 9. September des vergangenen Jahres erinnert man sich im Lager des SV Schlebusch nicht gerne. Damals kassierte die Mannschaft von Trainer Stefan Müller in Homburg-Nümbrecht mit dem 1:5 seine bislang höchste Saisonniederlage. Am Sonntag (15.15 Uhr) kommt es nun zum zweiten Aufeinandertreffen – und die SVS-Fußballer brennen auf eine Revanche. „Nach unserem Sieg in Windeck gehen wir mit breiter Brust in die Partie. Die Jungs wollen einiges geraderücken nach dem völlig missratenen Hinspiel“, erklärt Co-Trainer Kristian Fischer.
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Auch von der aktuellen Tabellensituation lassen sich die Schlebuscher Verantwortlichen nicht beeindrucken. Die Mannschaft hat sich auf dem dritten Rang behauptet und bei zwei Zählern Rückstand zum Tabellenzweiten FV Bonn-Endenich noch alle Optionen nach oben. Der SSV Homburg-Nümbrecht liegt als Achter bislang indes weit hinter den Erwartungen zurück.

„Wir zählen diesen Gegner aber nach wie vor zu den spielstärksten Teams der Liga und lassen uns von der Tabellensituation nicht täuschen“, betont Fischer, der einige Ausfälle zu beklagen hat: Nicolai Annas fällt aufgrund einer Mandelentzündung aus, Torhüter Christoph Geschonneck laboriert zudem an einer Schulterverletzung. Dazu hat sich Michael Urban in den Urlaub verabschiedet.

Schlebusch läßt Windeck keine Chance

Schlebusch erobert in Windeck drei Punkte

Germania Windeck : SV Schlebusch 0:2 (0:0)

Seitdem Germania Windeck mit dem Verbandsligaabstieg 2018 mit dem dem SV Schlebusch wieder in einer Klasse spielt gab es in der Bilanz beider Vereine einen 2:0 Sieg der Siegkreisler im Schlebuscher Bühl und zwei Unentschieden. Nun ist die Bilanz mit dem heutigen 2:0 Sieg der Müllerschützlinge in Windeck absolut ausgeglichen, wobei Schlebusch sich den Auswärtssieg durchaus verdiente und neben dem VfL Rheinbach der einzige Sieger des 17. Spieltages war. In der Landesliga gab es nämlich neben diesen Siegen diesmal nur zwei Unentschieden, wobei die Niederlage der bisher mit 27 Punkten einen Punkt hinter unserer Mannschaft platzierten Viktoria Reserve durchaus gelegen kam, während der Verlust zweier Punkte der Zweitvertretung der Kölner Fortuna auch die angenehme Folge hat, dass Schlebusch jetzt wieder Tabellendritter ist.
Der 2:0 Erfolg kam durch Tore von Jan-Eric Birken in der 71. Spielminuteund den finalen Treffer von Nick Rohrbeck in der Schlußminute zustande.

Hier holt sich der glückliche Schlebuscher Jan Eric Birken die Glückwünsche seiner Kollegen zu seinem Führungstor zum 1:0 ab.


Nick Rohrbecke schießt und überwindet den Windecker Torhüter

Der Windecker Spieler mit der Nr. 10 sieht verdient die rote Karte.

Schlebusch läßt Germania Windeck keine Chance

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Fotor:
Uli Haus

Sieg in der Windlotterie

Schlebusch ist nach dem 2:0 in Windeck Landesliga-Zweiter

Leverkusen. In der Landesliga gewann der SV Schlebusch die „Windlotterie” bei Germania Windeck verdient mit 2:0 (0:0) und sprang somit auf Platz zwei. „Die Bedingungen waren hart an der Grenze”, befand Schlebuschs Trainer Stefan Müller, der seine Mannschaft perfekt darauf eingestellt hatte.

Während der SVS bei seinem Jahreseinstieg fast ausschließlich mit flachen Bällen operierte, um dem Wind so möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, versuchten es die fußballerisch limitierten Windecker stets mit hohen, weiten Bällen, mit denen niemand etwas anfangen konnte. So war es nicht verwunderlich, dass Schlebuschs Torhüter Luka Prica keinen einzigen Schuss parieren musste.

Dennoch dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Jan-Erik Birken die in allen Belangen besseren Gäste mit einem Distanzschuss in den Winkel in Führung brachte. Wenige Minuten vor dem Abpfiff machte der eingewechselte Nick Rohrbeck auf Zuspiel von Amine Azzizi, der ebenfalls erst in der Schlussphase ins Spiel gekommen war, alles klar. Es war ein Geduldspiel gegen einen destruktiven Gegner und einen unberechenbaren Wind, das die Schlebuscher gut beherrschten. „Wir haben das Beste aus den Verhältnissen gemacht und nie die Ruhe verloren. Viel verdienter kann man ein Spiel nicht gewinnen”, meinte Müller.


Marco Mandrella und Saif Ayadi verstärken den SV Schlebusch

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Vorschau auf die Rückrunde der Saison 2018/2019 den  SV Schlebusch

Kniebeschwerden bremsen derzeit SVS-Angreifer Amine Azzizi (am Ball) aus. Eine Untersuchung soll Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.

Der Fußball-Landesligist ist in die Vorbereitung auf die Rückrunde eingestiegen. Am Sonntag testet das Team von Trainer Stefan Müller beim SV Bergfried.
Mit Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde haben die Landesliga-Fußballer des SV Schlebusch zwei Zugänge präsentiert, die den Kader verstärken sollen. Der erst 20-jährige Marco Mandrella kommt vom Bezirksligisten TuS Marialinden in das Team von Trainer Stefan Müller.

Der gelernte Außenstürmer sammelte auch schon beim TuS Herkenrath Erfahrungen in der Mittelrheinliga. „Marco soll als Ersatz für Robin Seinsch einspringen, der nach Lützenkirchen zurückgewechselt ist. Wir sind uns sicher, dass er diese Lücke schließen kann“, betont Müller.

Als zweiten neuen Mann für die Rückrunde präsentiert der SVS den Stürmer Saif Ayadi, der vom Mittelrheinligisten BW Friesdorf nach Schlebusch wechselt. Der 23-jährige Linksfuß kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück, denn der in Schlebusch lebende Ayadi begann seine fußballerische Laufbahn einst beim SVS. „Das ist für uns eine richtig tolle Sache. Saif passt perfekt in unser Konzept“, sagt Müller über den Heimkehrer.
Seit dieser Woche haben er und seine Schützlinge die Trainingsarbeit aufgenommen. Bereits am Sonntag (11 Uhr) steigt das erste Testspiel beim Kreisligisten SV Bergfried Leverkusen. Durch die Rückkehr von Nick Rohrbeck nach langer Verletzung und Dominik Dohmen nach einer Vaterpause erhalten die Schlebuscher zudem zwei wichtige Kräfte in den Kader zurück.
Dafür muss Müller im Moment noch auf die Urlauber Christopher Hinzmann und Marcel Schulz verzichten. Zudem ist ungewiss, wann Amine Azzizi seine Kniebeschwerden auskuriert hat und mittrainieren kann. Genauere Untersuchungen beim Offensivspieler sollen Aufschluss über das Ausmaß der Verletzung geben. Der Trainer hofft freilich, dass es keine schlimme Diagnose geben wird. 16 Einsätze, drei Tore und drei Vorlagen stehen in Azzizis Hinrundenbilanz.
„Wir wollen in den kommenden Wochen den Grundstein für eine gute Rückrunde legen. Dass wir derzeit auf Platz zwei der Tabelle stehen, ist dafür sicherlich eine tolle Motivation“, sagt Müller. „Alle Spieler ziehen hervorragend mit.“

Raufeiser per Doppelschlag und Djaiz’ gar mit Viererpack bescheren Schlebusch sechs Punkte

Quelle:
Rheinische Post
Autoren:
Lars Hepp und Markus Neukirch
Foto:
Uwe Miserius

SVS-Stürmer Valentin Djaiz (M.) schießt den Ball zum 1:0 vorbei an Bergfrieds Keeper Sascha Mondorf. Insgesamt erzielte der 19-jährige Angreifer vier Tore im Derby für die Schlebuscher Reserve.
Foto: Miserius, Uwe (umi)

Rhein-Wupper In der Fußball-Kreisliga erzielt der 19-jährige Stürmer des SV Schlebusch II beim 4:2 gegen Bergfried Leverkusen alle Tore für sein Team. Der SC Hitdorf und der VfL Witzhelden verlieren ihre Spiele jeweils mit 0:1.

Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Fußball: Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – Bergfried Leverkusen 4:2 (4:1).

Die Zuschauer im Bühl sahen ein unterhaltsames Derby. „Schlussendlich haben wir eine grottige erste Halbzeit gespielt und in der zweiten etwas Pech gehabt – von den Chancen her war es dann ausgeglichen“, sagte Bergfrieds Coach André Fanroth. Sein Gegenüber Marco Treubmann schlug in die gleiche Kerbe: „Im zweiten Abschnitt haben wir etwas den Faden verloren und Bergfried ins Spiel kommen lassen, aber in einer tollen ersten Halbzeit den Grundstein für den Sieg gelegt.“

Einige Spieler wuchsen im Nachbarschaftsduell über sich hinaus. Zum Beispiel Justin Stauner. Der Torwart der SVS-Reserve bewahrte Schlebusch mit einigen sehenswerten Paraden vor dem Anschlusstreffer zum Ende der Partie. Auch der Pfosten half bei einem Versuch von Sascha Künzel mit (77.).

Im Angriff war es Valentin Djaiz, der den Unterschied machte: In der zwölften Minute war er frei auf links durch und legte den Ball platziert ins lange Eck zum 1:0 – auch, weil Bergfrieds Keeper Sascha Mondorf zuvor ausrutschte. Nach Künzels Ausgleich (24.) markierte Djaiz per Kopf nach einer Flanke von Daniel Schultes postwendend das 2:1 – und ließ noch zwei weitere Treffer in der 32. und 41. Minute folgen. Zuvor hatte der Gastgeber jeweils stark gekontert. „Das hat er richtig gut gemacht“, sagte Treubmann. Schlebusch hätte sogar höher führen können, aber Djaiz und Philippe Reis verzogen bei ihren Versuchen, als sie allein auf Mondorf zuliefen.

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – SpVg. Köln-Flittard 3:1 (1:0).

Raufeiser traf diesmal doppelt

Der SV Schlebusch ist mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Das Team von Trainer Stefan Müller bezwang den Nachbarn aus Köln-Flittard im Derby mit 3:1. Entsprechend ausgelassen ging es im Anschluss an die Partie auf der gemeinsam mit der Reserve und den Alten-Herren aus Schlebusch ausgerichteten Weihnachtsfeier zu. Abwehrspieler Dominik Dohmen ist zudem Vater geworden, was freilich zur guten Stimmung beitrug. „Das ist alles hervorragend gelaufen. Sportlich hat es gestimmt und auch das Drumherum passte perfekt. Wir können mit dem Verlauf sehr zufrieden sein“, sagte Coach Müller. Ein wenig begünstigt durch die anderen Ergebnisse und etlichen Spielausfälle überwintert das SVS-Team nun sogar auf dem zweiten Tabellenplatz. Müller: „Das setzt natürlich allem die Krone auf.“

Mit Beginn des zweiten Abschnitts übernahm zunächst der Gast das Kommando, der nun mehr vom Spiel hatte. In der 58. Minute gelang Flittard der Ausgleich. Die Begegnung drohte nun gänzlich zu kippen. „Da hatte der Gegner auf einmal Oberwasser und weitere Chancen“, sagte Müller. SVS-Torhüter Luka Prica vereitelte aber einen Rückstand und die Gastgeber kamen wieder besser ins Spiel. Hatte Seinsch in der 68. Minute nach seinem Solo-Lauf noch Pech, so machten es die Hausherren zwölf Minuten vor dem Ende besser. Nach einem Eckball von Tobias Grützner stand Marcel Schulz goldrichtig und markierte den Treffer zum 2:1. In der Schlussminute sorgte Raufeiser mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung.Das Duell mit Flittard erwies sich ähnlich wie das Hinspiel, das Schlebusch 2:1 gewann, als zähe Angelegenheit. Torraumszenen waren in der ersten halben Stunde Mangelware. Robin Seinsch hätte in der 37. Minute den Führungstreffer erzielen können, doch sein Alleingang entschärfte der letztjährige SVS-Schlussmann Patrick Kuske mit einer starken Parade. Kurz vor der Pause gingen die Platzherren dann aber doch in Führung: Nach einem Foul an Amine Azzizi erzielte Yannik Raufeiser mit einem sehenswerten Freistoß aus rund 20 Metern das 1:0.

Schlebusch II empfängt Den SV Bergfried

Quelle:
Rheinische Post
AUtoren
Lars Hepp und Markus Neukirchen

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – Bergfried Leverkusen.

Zum Abschluss des Fußballjahres und Auftakt der Rückrunde steht am Samstag (12.45 Uhr) das Nachbarschaftsduell auf dem Programm. Praktisch zu Fuß könnte Bergfried über die B51 kommen, um das Spiel des Vierten beim Achten zu bestreiten. „Wir wollen noch einmal alles raushauen und eine gute Hinrunde mit einem Sieg abschließen“, sagt SVS-Coach Marco Treubmann. Sein Team hat allerdings nur eines der letzten sechs Spiele gewonnen, gleich viermal sprang am Ende nur ein punkt heraus. „Uns geht die Durchschlagskraft derzeit etwas ab. Trotzdem liegen wir absolut im Soll“, betont der Übungsleiter.

Den Umbruch im Sommer hat das Team offenbar gut verkraftet, mit derzeit 23 Punkten ist die Abstiegszone elf Zähler entfernt – und der Zweite Hitdorf nur fünf. Bergfried hingegen hat vier der letzten sechs Spiele gewonnen, nur die deutliche Pleite gegen Holweide (1:5) trübt die Bilanz. Auch die Torgefahr ist zurück: 22 Treffer erzielten die Blau-Weißen in diesem Zeitraum. „Es läuft besser, wenn auch noch nicht optimal. Wir bekommen zu viele leichte Gegentore“, sagt Trainer André Fanroth, der im Verlauf der Hinrunde seinen Nachfolger Lukas Beruda wieder abgelöst hatte.

Auf die Tabelle schaut Fanroth kaum. „Wichtig ist, dass wir uns stabilisiert haben und das Projekt der U23 mit der zweiten Mannschaft gut funktioniert“, sagt der Coach, der auch sportlicher Leiter ist. Ein Sieg könnte die Bergfrieder auf Rang zwei überwintern lassen, falls die Konkurrenz patzen sollte. Die Partie findet schon am Samstag statt, weil die Schwarz-Gelben am Abend ihre Weihnachtsfeier haben. Bergfried feiert traditionell erst im neuen Jahr. Das Hinspiel gewann der SVB glücklich mit 2:1, Marcel Rekus und Dominik Schmitz drehten den Rückstand, den Kenzo Nakanishi früh erzielt hatte.

Zwei Siege als vorgezogene Weihnachtsgeschenke, Schlebusch I schlägt Flittard mit 3:1 Schlebusch II läßt Bergfried beim 4:2 keine echte Chance

Buchstäblich mit dem letzten Aufgebot besiegtSchlebusch die SPVG Flittard mit 3:1 (1:1)

SV Schlebusch II : SV Bergfried 4:2 (4:1)

Als die Schlebuscher Zuschauer die Auswechselbank ihres Vereinns besichtigten, befanden sich dort mit Ersatztorwart Geschonnek, dem langzeitverletzte Hinzmann, Trainer Stefan Müller, sowie den bereits im Spiel der 2. Mannschaft gegen Bergfried Leverkusen eingesetzten Schupp und Djaiz nicht gerade ausgeruhtes Ersatzpersonal. Die auch diesmal fehlenden Kräfte pflegten derweil ihre Verletzungen und schließlich war ja auch noch die Stätte für die abendliche gemeinschaftliche Weihnachtsfeier der 1. und 2. Mannschaft und der Altherrenabteilung herzurichten, wozu es keine Verletzungsnachrichten zu berichten gab. Zur guten Stimmung trugen zweifelsohne natürlich auch die Meldungen über die 3:1 und 4:2 Siege gegen die Nachbarn Bergfried und Flittard bei, zumal Valentin Jakob Djaiz, sicher nicht nur einmal über seinen “Viererpack” am frühen Nachmittag berichtet haben dürfte (wann gewinnt man schon mal mit vier eigenen Toren gegen Bergfried?:
Die Tore der 1. Mannschaft gegen Nachbar Flittard teilten sich Yanik Raufeiser (zwei) und Marcel Schulz, wobei Yanik zweimal einnetzte und jetzt bereits 30 Tore auf seinem Konto hat (bei 177 Meisterschaftseinsätzen), während Marcel auf seine Torquote (24 Tore, 83 Pflichtspieltore) zweifellos stolz sein darf. Mit diesen Bilanzen können beide sicher zu recht zufrieden sein.

Aufstellungen:
1. Mannschaft:
Prica, Görgens, Hammes, Grützner, Breddemann, Seinsch (ab 91. Minute Ben Abdellah), Marcel Schulz, Diehlk (ab 81. Minute Ben Abdellah), Birken, Azzizi, Raufeiser.

2. Mannschaft:
Stauner, Schultes, Ermat, Schupp, Hahmann (ab 77. Minute Wagner), Lehmann, Nakanishi (ab 88. Minute Fischer), Wagner, Balduan, Reis, Reeke (ab 55. Minute Woryna), Dzaiz.

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