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Die Sensation bleibt aus: SVS verkauft sich gegen Aachen teuer

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Markus Neukirch
Foto:
Uwe Miserius

Trotz einer guten Leistung gegen den ehemaligen Fußball-Bundesligisten unterliegt das Team aus Schlebusch in der zweiten Runde des Mittelrheinpokals mit 1:3 gegen die Alemannia. Coach Stefan Müller ist dennoch stolz auf seine Elf.

SVS-Spieler Tim Herbel (am Ball) setzt sich im Duell der Schwarz-Gelben gegen zwei Aachener durch. Azzizi verfolgt gebannt die Szene.

Tim Herbel auf dem Weg zum Ausgleichstor

Der Fußball-Landesligist SV Schlebusch hat die große Überraschung gegen Alemannia Aachen verpasst. 1:3 (1:2) unterlag das Team von Trainer Stefan Müller gegen den Regionalligisten.

Sowohl Verein als auch Mannschaft verkauften sich in der 2. Runde des Verbandspokals aber außerordentlich gut. Und wer weiß: Wenn Niklas Hammes in der zweiten Minute der Nachspielzeit bei seinem Volley mit vollem Risiko getroffen hätte, hätte es vielleicht noch zum Weiterkommen gereicht, doch der Ball flog knapp am Tor vorbei. Beim anschließenden Angriff gegen aufgerückte Schlebuscher markierte Aachens Blendi Idrizi dann den Endstand.

Begonnen hatten die Schlebuscher vor offiziell 999 Zuschauern „Im Bühl“ frech. Drei Ecken in den ersten zehn Minuten brachten aber keine Gefahr. Die Gäste bestimmten die Partie und gingen nach einem Missverständnis von SVS-Schlussmann Christoph Geschonneck und Hammes durch Manuel Glowacz in Front (12.). „Solche Fehler passieren, weil wir immer alles spielerisch lösen wollen. Ist ärgerlich, aber wir sind ja zurückgekommen“, sagte Trainer Coach Müller. Geschonneck verhinderte das 0:2 mit einer starken Parade, Dominik Dohmen kratzte mit einer Willensleistung den Ball von der Linie, ehe der SVS endgültig ins Spiel fand: Ein starker Konter brachte den Ausgleich, als nach einem 60-Meter-Sprint Kapitän Tim Herbel frei vor dem Aachener Tor auftauchte und eiskalt abschloss (28.). Fünf Minuten später hatten die Hausherren dann Pech. Ein Fernschuss von Glowacz wäre wohl ins Seitenaus geflogen, wurde aber unhaltbar zum erneuten Rückstand abgefälscht. „Sehr unglücklich“, sagte Müller.

Coach Müller wechselt zwei Mal spät im Pokal

SVS
Geschonneck; Birken, Dohmen, Hammes, Raufeiser (83. Rohrbeck, Breddemann, Herbel, Grützner, Annas (90. M. Urban), Azzizi (62. Seinsch), M. Schulz.

Tore 0:1 M. Glowacz (12.), 1:1 T. Herbel (28.), 1:2 Glowacz (33.), 1:3 B. Idrizi (93.).
Nach der Pause bestimmte der Favorit weiter die Partie, schwächte sich aber nominell: Kapitän Peter Hackenberg ließ sich von Marcel Schulz düpieren, beging ein Foul und sah für seine Notbremse Rot (50.). „Der Platzverweis hat uns nicht unbedingt in die Karten gespielt, weil Aachen das Spiel dann deutlich breiter aufgezogen hat. Die Jungs haben aber das Beste daraus gemacht“, betonte Müller.
Marcel Schulz (r.) vergab aber aus aussichtsreicher Position.

Viel Lob und Anerkennung für den SV Schlebusch

Fotos:
Joachim Schulz

– wie stets in bewährter Qualität trotz ungünstigem “Schmuddelwetter –

Sein Sohn Martin mußte seiner Verletzung wegen heute leider passen.

Begrüßung der Fans vor dem Spiel

SV Schlebusch : TSV Alemania Aachen 1:3 (1:2)

Vor gut gefüllten Zuschauerrängen zeigte der SV Schlebusch gegen den zwei Ligen höhe spielenden Gast aus Aachen eine couragierte Leistung und gestaltete das Spiel über die gesamte Spieldauer weitgehend offen. Dabei hatten sie in der Auftaktphase reichlich Pech, als eine Hereingabe der Gäste in der 11. Minute so unglücklich abgefälscht wurde, dass sie im Schlebuscher Tor landete. Glowacz, der offenbar als letzter Aachener am Ball gewesen war, wurde vom guten Schiedsrichter Tietze als Torschütze im Spielbogen vermerkt, was sich nach Schlebuschs Ausgleichstreffer in der 28. Minute nach sehenswertem Doppelpass wenig später wiederholen sollte. Erneut erschien deswegen Glowacz auf dem Spielbogen und auch diesmal landete der abgefälschte Ball im Schlebuscher Tor.

Tim Herbel bejubelt sein Ausgleichstor

Zwischenzeitlich hatte Torschütze Tim Herbel mit seinem Tor viel Jubel beim Publikum erzeugt, wobei man feststellen konnte, dass die Nachbarvereine mit zahlreichen Aktiven und Fans im Schlebuscher Bühl vertreten waren.
Für ihre Unterstützung danken wir von Herzen !!!!!!.

Die perfekte Vorarbeit mit einem Traumpass leistete Nikolai Annas.

Danach entwickelte sich ein erfreulich offenes Spieler zweier auf die Offensive bedachter Mannschaften, wobei Schlebusch nur durch eine Aachener Notbremse unmittelbar vor der Strafraumgrenze der Grenzstädter um die wohl beste Ausgleichschance gebracht wurde. Auf den Platzverweis des Aachener”Übeltäters” hätte man hier wohl allzu gerne verzichtet.


Wer Marcel Schulz’Treffsicherheit vor dem gegnerischen Tor kennt, kann dies nachvollziehen.

Christoph Geschonnek und seine Vorderleute bei einer brenzligen Szene im Schlebuscher Strafraum

Diesmal waren Chris Geschonnek und seine Abwehrkollegen nicht zu bezwingen

Das dritte Tor der Gäste in der 93. Spielminute gegen eine jetzt weit geöffnete Schlebuscher Defensive diente zum Schluß nur noch der Ergebniskorrektur:

Aufstellungen:
SV Schlebusch:
Geschonnek, Dohmen, Herbel, Hammes, Breddemann, Annas, Marcel Schulz, Grützner, Birken, Azzizi, Raufeiser
(Seinsch, Rohrbeck, Urban f. Raufeiser, Annas, Azzizi)

Alemania Aachen:
Zeaiter, Salata, Rakk, Garnier, Hackenberg, Müller, Temür, Redjeb, Glowacz, Pütz, Idrizi (Kaiser, Boele,
Boesen f. Rakk, Temur, Idrizi)

Schiedsrichter:
Martin Tietze

Assistenten:
Peter Bobczek und Philipp Schöneseiffen

Fußballfest in Schwarz und Gelb

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Schlebusch Das Spiel der Spiele: Am Samstag tritt das Team des SV Schlebusch im Mittelrheinpokal gegen Alemannia Aachen an.

Vertreter von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt am Donnerstag bei der Begehung der Anlage des SV Schlebusch. Die Tribüne soll zum Gästebereich werden. In der Mitte Dirk Dreher vom Vorstand.

Fußball-Mittelrheinpokal, zweite Runde, SV Schlebusch gegen TSV Alemannia Aachen. Auf die Frage nach dem Spiel der Spiele findet Trainer Stefan Müller klare Worte: „Ja, das ist es für uns. Sportlich wie organisatorisch kommen wir in dieser Partie absolut an unsere Grenzen. Doch der gesamte Verein und das Umfeld freuen sich auf dieses Duell.“

Am Samstag (14 Uhr) empfangen die Landesliga-Fußballer des SV Schlebusch den Traditionsverein aus Aachen, gekämpft wird um den Einzug in die dritte Pokalrunde auf Verbandsebene. Die Aachener zählen zweifelsohne zu den bekannten Vereinen im Westen schlechthin. Um die Jahrtausendwende spielte die Mannschaft vom legendären Tivoli noch in der Bundesliga, tolle Spieler wie Willi Landgraf oder Erik Meijer bestimmten das Geschehen in der Grenzstadt.
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INFO
Die Aachener Fans sitzen auf der Tribüne

Trennung Die Aachener Fans bekommen die Tribünenseite zur Verfügung gestellt. Die Heimzuschauer werden hinter dem Fangzaun links sowie auf der Gegengerade platziert. Verfügbare Parkplätze sind Im Bühl, von-Diergardt-Str., Hermann-Waibel-Str., Morsbroicher Straße.

Mittlerweile findet sich der Verein in der Regionalliga West wieder, belegt aktuell den neunten Tabellenrang. „Das ist für uns ein absolutes Traumlos. Dieser Gegner ist das interessanteste, was wir in der Auslosung hätten bekommen können“, erzählt Müller, der auf die verletzten Spieler Fabian Nentwig, Ramon Weistroffer und Martin Schulz verzichten muss.

Vor drei Jahren gab es schon einmal ein ungleiches Aufeinandertreffen in der zweiten Pokalrunde, damals gegen Aachens Liga-Konkurrenten FC Viktoria Köln. In dieser Begegnung musste sich das SVS-Team nach einem tollen Kampf nur denkbar knapp mit 0:1 geschlagen geben. „Wir wollen auch diesen Gegner wieder so lange wie eben möglich ärgern und zu einem guten Ergebnis kommen“, kündigt Trainer Müller an.

Alle Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und alle freuen sich auf das große Spiel am 24.11.18 um 14.00 Uhr.

Nach vielen guten Gesprächen mit der Polizei, Ordnungsamt, Straßenverkehrsamt der Stadt Leverkusen und den Kollegen aus Aachen wird das Spiel nun endgültig „Im Bühl“ stattfinden.

Viele Fußballinteressierte aus Leverkusen und Umgebung, sowie eine große Anzahl Fans aus der Kaiserstadt Aachen wollen nach Schlebusch kommen.

Hierzu gibt es einige wichtige Informationen, die aus verkehrstechnischen Gründen befolgt werden müssen:

Für unsere Gäste aus Aachen gilt folgender Anfahrtsweg zum Parkplatz:

Nach der Abfahrt Leverkusen auf der A 3 Richtung Schlebusch fahren. Nach ca. 1,7 km an der Ampel links in den Carl-Carstens-Ring einbiegen.

Dort wird es nach ca. 800 m Stellplätze am Straßenrand für die Busse geben und 100 m weiter ist dann die Einfahrt des Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, wo man zum Parkplatz geleitet wird. Alle PKW´S werden dort auf dem Aschenplatz Ihren Stellplatz zugewiesen bekommen.

Für die Fans aus den Bussen ist ein Durchgang zum Aschenplatz vorhanden und sie werden mit den anreisenden PKW-Fahrern über den Aschenplatz zum Haupteingang geleitet.

Für alle Schlebuscher und Leverkusener:

Alle Schlebuscher werden auf die verfügbaren Parkplätze „ Im Bühl“, von-Diergardt-Str, Hermann-Waibel-Str., Morsbroicher Str. verwiesen, bzw. gebeten nicht unbedingt mit dem PKW anzureisen.

Die Schlebuscher und Leverkusener Zuschauer werden am Eingang kurz hinter dem Parkplatz „ Im Bühl“ Ihren Zugang haben. Zugang über die von-Diergardt-Str..

Fantrennung:

Die Aachener Fans bekommen die komplette Tribünenseite zur Verfügung gestellt. Die Schlebuscher und Leverkusener Zuschauer werden dann hinter dem Fangzaun links sowie auf der Gegengerade platziert werden.

Unter dem Motto „schwarz-gelbes Fußballfest“ – weil beide Mannschaften in diesen Vereinsfarben auflaufen – wird auch drumherum gerade sehr viel auf die Beine gestellt und organisiert. Ob es die Gänge zu den Behörden, der Stadt, der Polizei und der Feuerwehr sind oder die Frage, wie die Parkplatzsituation am Bühl in den Griff zu bekommen ist. Denn die Aachener Anhängerschaft reist auch mit einigen Fanbussen an, für die Fläche geschaffen werden müsse, sagt Müller. Angeblich wollen bis zu tausend Alemannia-Anhänger ihr Team in Leverkusen unterstützen.

„Wir stoßen in ganz vielen Bereichen absolut an unsere Grenzen. Zum Glück gibt es aber sehr positive Resonanz und extrem viele Unterstützer, die uns im Moment behilflich sind“, sagt der Übungsleiter zufrieden. Auch die eigene Infrastruktur sieht er „absolut am Limit“. Ob es die Ordnungskräfte sind, die fehlenden Toiletten-Häuschen – die Verantwortlichen hatten im Vorfeld jede Menge zu tun.

Aber auch der Zuspruch der umliegenden Fußball-Vereine sei dermaßen positiv gewesen, erzählt Müller. Deshalb rechnen auch die Gastgeber am Samstag mit vielen Anhängern und interessierten Zuschauern. Beim vergangenen Pokalhighlight gegen Viktoria kamen 1000 Zuschauer, diese Zahl dürfte nun „pulverisiert“ werden, vermuten die Veranstalter. Für den SVS ist dieses „Spiel der Spiele“ in jedem Fall die perfekte Gelegenheit, etwas fürs Image zu tun und Eigenwerbung zu betreiben.

 

Wir hoffen auf eine schönes Fußballfest und wünschen allen Fans eine gute Anreise.

Schlebusch springt auf Platz drei

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor: Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

<strong>SV Schlebusch : FV Bonn-Endenich 3:1 (1:0)

Schlebusch springt auf Platz drei
Landesliga-Fußballer setzen sich im Spitzenspiel gegen Endenich mit 3:1 durch

Martin Schulz klärt per Kopf, im Hintergrund Tim Herbel, mit der Nr 19 Jan-Eric Birken

Leverkusen. In der Landesliga hat der SV Schlebusch mit dem 3:1 (1:0) im Spitzenspiel über den Tabellenzweiten FV Bonn-Endenich den Sprung auf Platz drei geschafft. „Ich bin sehr glücklich und froh, dass sich die Jungs diesmal für den enormen Aufwand belohnt haben”, meinte SVS-Coach Stefan Müller.

In der Anfangsphase hatte seine Elf jedoch gegen starke Bonner einige brenzlige Momente zu überstehen. Wie aus dem Nichts gingen die Platzherren jedoch dann nach 29 Minuten durch Marcel Schulz nach einem sehenswerten Zuspiel von Nicolai Annas in Führung. Damit hatte man den Gäste vorrübergehend den Wind aus den Segeln genommen, ohne jedoch selbst vor der Pause noch zu weiteren Torchancen zu kommen.

Nach 55 Minuten drohte die Partie zu kippen, als Leonardo nach einem klugen Pass für den Ausgleich sorgte. „Aber meine Mannschaft hat Charakter bewiesen. Ich denke, wir waren auch etwas entschlossener als der Gegner”, meinte Müller.

Mit einem Schuss aus gut 25 Metern erzielte Marcel Schulz, der 90 Minuten lang unermüdlich unterwegs war, sein zweites Tor (76.), und nach 85 Minuten sorgte Nico Annas mit einem verwandelten Strafstoß für die Entscheidung. Robin Seinsch war zuvor gefoult worden. Allerdings musste auch Schlebuschs Torwart Christoph Geschonneck noch den Anschlusstreffer der Gäste (81.) verhindern.

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp Und Martin Klein
Fotos:
Uwe Miserius

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – TFC Köln 1:1 (1:1).

Es war das erwartete Geduldsspiel für den SVS II, aber es ging nicht auf. „Uns hat im letzten Drittel einfach die Gefahr gefehlt. Bei gefühlt 25:1 Torschüssen ist das bitter“, erklärte Trainer Marco Treubmann. Sein Team bestimmte von Beginn an die Partie. Allerdings ließen Dennis Reeke und Co. einige gute Möglichkeiten liegen, ehe ein Stellungsfehler bei einem langen Ball das 0:1 brachte (17.). Zwei Minuten später glich Reeke per Strafstoß aus. Es sollte der letzte Treffer der Partie bleiben. „Unsere Flanken waren nicht gut und unser Abschluss auch nicht. Da muss man dann mit dem Punkt leben“, sagte Treubmann.

SVS glückt Generalprobe vor dem Pokalspiel gegen Aachen

Leverkusen Mit einer sehr konzentrierten Vorstellung und einem 3:1-Erfolg über den Tabellenzweiten aus Bonn haben sich die Schlebuscher in der Spitzengruppe zurückgemeldet und die schwächeren Auftritte der vergangenen Wochen vergessen gemacht.

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – FV Bonn-Endenich 3:1 (1:0).

„Wir sind super glücklich über diesen Sieg und haben uns damit wieder in der Verfolgergruppe behauptet.

Jetzt können wir uns in aller Ruhe auf das Pokalspiel gegen Alemannia Aachen vorbereiten“, betonte Co-Trainer Kristian Fischer, der wie die Mannschaft und der gesamte Verein dem Kracher gegen den früheren Bundesligisten am kommenden Wochenende entgegenfiebert.

In der Anfangsphase hatten die SVS-Fußballer einige Probleme mit der aggressiven Spielart der Gäste. Fischer zufolge habe sich sein Team in die Begegnung „hineingearbeitet“. Nach einer halben Stunde gelang Marcel Schulz der Führungstreffer nach Vorlage von Nicolai Annas. „Danach haben wir mehr Sicherheit bekommen“, sagte Fischer. Doch in der 55. Minute erfolgte ein Rückschlag: Ein Ballverlust im Mittelfeld wurde vom Gegner eiskalt mit dem Ausgleichstreffer bestraft. Zum Glück habe sich sein Team dadurch aber nicht aus der Bahn werfen lassen, sagte Fischer.

Jan Eric Birken vergab in der 72. Minute noch freistehend, doch Marcel Schulz erzielte kurz danach den neuerlichen Führungstreffer. Der stark aufspielende Annas krönte fünf Minuten vor dem Ende seine Leistung mit dem entscheidenden Tor zum 3:1 durch einen verwandelten Foulelfmeter. Robin Seinsch war vorab vom Bonner Torhüter zu Fall gebracht worden.

SVS-Schlussmann Christoph Geschonneck zeigte im Anschluss einige starke Paraden und hielt somit den wichtigen Schlebuscher Sieg fest. „Wir wollen jetzt natürlich auch in der Spitze bleiben. In den kommenden Wochen warten noch schöne Herausforderungen auf uns. Die erste haben unsere Jungs bravourös gelöst“, betonte Fischer.

Schlebusch schlägt starke Endenicher 3:1 (1:0) – Schlebusch II und der TFC Köln teilen sich die Punkte

Fotos:
Joachim Schulz

SV Schlebusch : FV Bonn – Endenich 3:1 (1:0)

Um es vorweg zu sagen:
Der Endenicher Wunsch, aus Schlebusch einen Punkt mitzunehmen, sollte ein unerfüllter Wunsch bleiben. Zwar hatten die Gäste zunächst deutlich mehr Ballbesitz und bestimmten das Spiel, doch gleich der 1. erfolgversprechende Schlebuscher Angriff brachte Stefan Müllers Truppe die 1:0 Führung. Ein Steilangriff über die linke Seite brachte Marcel Schulz im Sturmzenrtrum in Position, dessen Direktabnahme kurz und trocken abgezogen dem Endenicher Torwart keine Abwehrchance ließ.

Marcel Schulz kurz nachdem er den Ball Richtung Endenichs Tor geschossen hat.

Freudige “Rudelbildung” nach dem 1:0 durch Marcel Schulz.

Das wollten die Bonner natürlich nicht hinnehmen und erzielten bereits in der 55. Minute durch Dos Santos den Ausgleichstreffer. Marcel Schulz, der in Heiligenhaus nach einer rüden Attacke mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus gelandet war, hatte diese offenbar gut weggesteckt und ließ es sich nicht nehmen, auch das zweite Schlebuscher Tor in der 70. Spielminute zu erzielen. Für das Endergebnis übernahm dann Nikolai Annas, wie Marcel Schulz Polizist, per Foulelfmeter die Verantwortung, womit der “Dreier” gegen den derzeitigen Tabellendritten perfekt war. Der Sieg gegen einen starken Gast, hat sicherlich die gute Stimmung für das Pokalspiel am kommenden Samstag gegen Alemannia Aachen weiter angeheizt. Dazu trägt natürlich auch bei, dass unsere Jungs jetzt den 3. Platz einnehmen.

Aufstellung:
Geschonnek, Hammes, Herbel, Annas, Marcel Schulz, Görgens (ab 60. Minute Breddemann), Grützner (ab 82. Minute Dohmen), Birken, Raufeiser, Martin Schulz, Azzizi (ab 55. Minute Seinsch).

Schlebusch II : TFC Köln 1:1

Gegen die mit viel Einsatz kämpfenden Gäste erreichte unsere zweite Mannschaft diesmal leider nur eine Punkteteilung, die jedoch ausreichte, den 5. Rang zu verteidigen. Mit einem Sieg wäre man allerdings auf den 3. Platz vorgerückt. Dafür müssen in den beiden letzten Hinrundenbegegnungen gegen Pesch II und Rondorf allerdings weitere Punkte her, die wir den Spielern unserer 2. Mannschaft von Herzen wünschen

Aufstellung:
Stauner, Reis, Schmauser, Schupp, Bock, Diehl (ab 79. Minute Ben Abdellah), Amausssou- Tchibata, (ab 83. Minute Fraije), Tziaugra, Reeke, Djaiz, Nakanishi

Topspiel der Woche Landesliga – Staffel 1: SV Schlebusch – FV Bonn-Endenich (Sonntag, 15:15 Uhr

Quelle:
Rheinfussball
https://rheinfussball.de/artikel/topspiel-der-woche-1542357482334/

Topspiel der Woche
Landesliga – Staffel 1: SV Schlebusch – FV Bonn-Endenich (Sonntag, 15:15 Uhr)

Im Topspiel fordert der SV Schlebusch den FV Bonn-Endenich heraus. Schlebusch trennte sich im vorigen Match 1:1 vom Heiligenhauser SV. Letzte Woche gewann der FV Endenich gegen den SC Borussia Lindenthal-Hohenlind mit 2:1. Somit belegt der FVE mit 26 Punkten den zweiten Tabellenplatz.

Mit 21 gesammelten Zählern hat der SVS den vierten Platz im Klassement inne. Der Gastgeber wartet mit einer Bilanz von insgesamt sechs Erfolgen, drei Unentschieden sowie drei Pleiten auf. Beleg für das durchwachsene Heimabschneiden des SV Schlebusch sind acht Punkte aus sechs Spielen.
Der FV Bonn-Endenich tritt mit einer positiven Bilanz von zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen an. Der Gast verbucht acht Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen auf der Habenseite. In der Fremde sammelte der FV Endenich erst fünf Zähler.
Beide Mannschaften liegen in der Tabelle nur fünf Punkte auseinander. Insbesondere den Angriff von Schlebusch gilt es für den FVE in Schach zu halten. Durchschnittlich lässt der SV Schlebusch den Ball mehr als zweimal pro Partie im Netz zappeln. Schlebusch ist gewillt, dem Favoriten in die Suppe zu spucken. Die letzten Ergebnisse stärkten definitiv das Selbstbewusstsein.

Schlebusch empfängt FV Bonn-Endenich

SV Schlebusch – FV Bonn-Endenich (So 15:15)

Im Leverkusener Stadtteil Schlebusch empfängt der Vierte den Zweiten. Andererseits könnte die Partie auch Zwölfter gegen Elfter heißen. Das sind die aktuellen Platzierungen beider Teams in der Heim- bzw. Auswärtstabelle. Sowohl die Gastgeber (acht Punkte aus sechs Spielen) als auch Endenich (fünf von 15 möglichen Punkten) bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm auf eigenem bzw. fremdem Platz. „Es wird ein 50-50-Spiel“, wagt FVE-Coach Dennis Ochs keine Prognose und würde gerne einen Punkt mitnehmen. Die Form stimmt bei den Bonnern, die sechs der letzten sieben Spiele gewannen. Die Bilanz spricht mit 3:1-Siegen (zwei Unentschieden) für die Gäste. Bis auf das 1:5 in Schlebusch in der Vorsaison waren es meist enge Partien.

1:1 in Heiligenhaus: SVS betreibt viel Aufwand für ein Remis beim Letzten

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Das hätte der Siegtreffer sein können

Amine Azzizi hatte den Ball für das Siegtor in Heiligenhaus auf dem Fuß

Der Punkt ist letztlich zu wenig für den Landesligisten, um weiterhin in der Spitzengruppe der Tabelle mitmischen zu können.

Fußball-Landesliga: Heiligenhauser SV – SV Schlebusch 1:1 (1:1).

Die Schlebuscher Fußballer hatten sich für das vorgezogen Auswärtsspiel beim Schlusslicht Heiligenhauser SV vorgenommen, den Abstand zu den Spitzenplätzen weiter zu verringen. Doch was am Ende für den favorisierten Tabellenvierten heraussprang, war zu wenig für den Anspruch des Landesligisten. „Wir haben sehr viel Aufwand betrieben, doch einmal mehr fehlte uns die Effektivität. Das ist enttäuschend“, berichtete Stefan Müller. Einen Vorwurf wollte der Trainer seiner Mannschaft aber dennoch nicht machen.

In der 13. Minute kassierten die Schlebuscher nach einem Fehlpass im Spielaufbau mit dem Rückstand eine kalte Dusche. Doch das SVS-Team ließ sich davon nicht beeindrucken und suchte weiter sein Heil in der Offensive. Nach etwas mehr als einer halben Stunde erzielte Tim Herbel den verdienten Ausgleichstreffer. Tobias Grützner hatte hierfür die Vorarbeit geleistet.

Kurz vor dem Seitenwechsel gab es aus Schlebuscher Sicht noch eine sehr strittige Situation. Im HSV-Strafraum wurde Marcel Schulz zu Fall gebracht, doch der wohl fällige Elfmeterpfiff blieb aus. „Aus meiner Sicht nicht war das nicht nachvollziehbar. Es war ein klares Foulspiel zu erkennen“, sagte Müller. In der zweiten Halbzeit warfen die Gäste weiterhin alles nach vorne: Amine Azzizi hatte großes Pech bei einem Pfostentreffer (54.). In der 68. Minute scheiterte Jan-Eric Birken ebenfalls aus vielversprechender Position. „In der Schlussphase hat meine Mannschaft aber leider total die Ordnung verloren und nicht mehr konsequent nach vorne gespielt. Von daher konnten wir die schwächeren Ergebnisse der Konkurrenten selbst nicht ausnutzen“, erklärte der Coach.

Hitdorf schlägt passive SVS Reserve

Der Fußball-Kreisligist gewinnt das Derby gegen Schlebusch mit 3:1.

Quelle:
Rheinische Post
Von Lars Hepp und Markus Neukirch
Foto Uwe Miserius

Fußball-Kreisliga A Köln: SC Hitdorf – SV Schlebusch II 3:1 (1:0). „Derbysieger, Derbysieger“ sangen die Hitdorfer nach acht Minuten Nachspielzeit – und das zurecht.

„Wir haben zu lange zu passiv agiert und die wenigen Chancen vergeben“, sagte Gäste-Coach Marco Traubmann. Sein Gegenüber Udo Dornhaus lobte sein Team: „Angesichts unserer personellen Probleme muss ich den Hut ziehen. Das war eine starke Leistung.“ In einer ereignisarmen ersten Hälfte ging der SCH per Standard in Front: Marlon Beckhoff zog in der 20. Minute einen Eckball auf den kurzen Pfosten, wo Michael Wloczyk und zwei Schlebuscher in die Flanke sprangen. Wer wirklich zuletzt am Ball war, konnte nicht abschließend geklärt werden. Der Schiedsrichter wertete es als Eigentor von Doci Ermal. Auf der Gegenseite verzog Dennis Reeke beim einzigen gefährlichen Angriff deutlich (23.).

Der SCH kam besser aus der Pause. Justin Stauner parierte stark gegen Bastian Prensena (56.), ehe ein zweiter Standard das 2:0 bedeutete: Kamill Grendzinski beförderte mit dem Hinterkopf eine Freistoßflanke von Dogan Uzungelis ins Eck (68.). Mit dem 3:0 durch Beckhoff nach Pass von Prensena schien die Partie gelaufen. Christopher Hinzmanns 1:3 (79.) aber weckte die Schlebuscher auf und sie drückten bis zum Spielende aufs Tor von Tom Meißner, der eine gute Leistung bot. Beide Teams beendeten das Spiel zu zehnt: Kai Lehmann schied auf Schlebuscher Seite verletzt aus (88.), Marlon Beckhoff sah Gelb-Rot nach einem harten Einsteigen gegen Malik Amoussou-Tchibara.

Vernünftige unter den Jecken

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf

Vernünftige unter den Jecken

Um nicht am 11.11. spielen zu müssen, tritt Schlebusch heute beim Heiligenhauser SV an
Leverkusen. Um nicht ausgerechnet zur Eröffnung der Karnevalssession am Sonntag spielen zu müssen, haben sich etliche Vereine der Fußball-Landesliga bereits frühzeitig um eine Spielverlegung bemüht. Beinahe zeitgleich taten dies auch die Verantwortlichen des Heiligenhauser SV und des SV Schlebusch, deren Erste Mannschaften nun schon am heutigen Freitagabend ab 20 Uhr im Rolf-Hahn-Stadion zu Overath aufeinandertreffen.

„Überall findet man halt fußballspielende Jecken, wobei ich denke, dass wir noch die vernünftigeren sind. Aber es ist schon okay, nicht am 11.11. spielen zu müssen”, meint SVS-Trainer Stefan Müller, dessen Spieler Nikolai Annas und Marcel Schulz sowieso anderweitig tätig sein werden — nämlich als Polizisten im Einsatz.

Heute Abend jedoch werden sie spielen können, wie fast der komplette Schlebuscher Kader. Dass Heiligenhaus am Tabellenende steht, beeindruckt Müller wenig: „Wir werden sehr konzentriert dort antreten, denn es würde auch charakterlich gar nicht zu uns passen, diesen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.” Zuletzt hat das Schlusslicht noch mit einem 2:2 gegen Lindenthal-Hohenlind aufhorchen lassen. (fg)

Quelle:
Rheinische Post
Autor:’Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

SVS-Mittelfeldspieler Nicolai Annas beim Schussversuch.

„Es gibt keine einfachen Partien“: SV Schlebusch erwartet ein Kampfspiel beim Schlusslicht

Leverkusen Für den Fußball-Landesligisten geht es darum, den faden Beigeschmack des 3:3 vom vergangenen Wochenende loszuwerden und mit einem Sieg beim Heiligenhauser SV zu den vordersten Plätzen aufzuschließen.

Fußball-Landesliga: Heiligenhauser SV – SV Schlebusch. Keine der Spitzenmannschaften konnte am vergangenen Wochenende einen Sieg landen. Weder Ligaprimus FC Pesch noch der Tabellenzweite FV Bonn-Endenich oder auch der Dritte S.C. Fortuna Köln II kamen im besten Fall über ein Unentschieden hinaus. Der SV Schlebusch besaß die große Gelegenheit, mit einem Heimsieg über den Tabellenachten TuS Oberpleis Boden gutzumachen. Doch trotz dreimaliger Führung brachte die von Stefan Müller trainierte Mannschaft den Vorsprung nicht über die Zeit und musste sich mit einem 3:3 begnügen.

„Natürlich war das ärgerlich. Aber man muss auch mal mit solchen Ergebnissen zufrieden sein. Wichtig ist, dass wir jetzt wieder einen Sieg nachlegen“, betont Müller. Am Freitagabend (20 Uhr) sind die Schlebuscher nun zu Gast beim Schlusslicht Heiligenhauser SV, das aus den ersten elf Partien erst einen Sieg feierte. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt für das Team zum jetzigen Zeitpunkt schon sechs Punkte. „Wir müssen diesem Gegner die volle Aufmerksamkeit widmen. In der Spielklasse gibt es keine einfachen Aufgaben und auch diese Partie wird uns alles abverlangen“, ist sich Müller sicher. Der SVS-Coach erwartet vor allem viel Aggressivität und fordert eine entsprechende Bereitschaft seiner Mannschaft.