Spielbericht 2. Mannschaft

Hitdorf schlägt passive SVS Reserve

Der Fußball-Kreisligist gewinnt das Derby gegen Schlebusch mit 3:1.

Quelle:
Rheinische Post
Von Lars Hepp und Markus Neukirch
Foto Uwe Miserius

Fußball-Kreisliga A Köln: SC Hitdorf – SV Schlebusch II 3:1 (1:0). „Derbysieger, Derbysieger“ sangen die Hitdorfer nach acht Minuten Nachspielzeit – und das zurecht.

„Wir haben zu lange zu passiv agiert und die wenigen Chancen vergeben“, sagte Gäste-Coach Marco Traubmann. Sein Gegenüber Udo Dornhaus lobte sein Team: „Angesichts unserer personellen Probleme muss ich den Hut ziehen. Das war eine starke Leistung.“ In einer ereignisarmen ersten Hälfte ging der SCH per Standard in Front: Marlon Beckhoff zog in der 20. Minute einen Eckball auf den kurzen Pfosten, wo Michael Wloczyk und zwei Schlebuscher in die Flanke sprangen. Wer wirklich zuletzt am Ball war, konnte nicht abschließend geklärt werden. Der Schiedsrichter wertete es als Eigentor von Doci Ermal. Auf der Gegenseite verzog Dennis Reeke beim einzigen gefährlichen Angriff deutlich (23.).

Der SCH kam besser aus der Pause. Justin Stauner parierte stark gegen Bastian Prensena (56.), ehe ein zweiter Standard das 2:0 bedeutete: Kamill Grendzinski beförderte mit dem Hinterkopf eine Freistoßflanke von Dogan Uzungelis ins Eck (68.). Mit dem 3:0 durch Beckhoff nach Pass von Prensena schien die Partie gelaufen. Christopher Hinzmanns 1:3 (79.) aber weckte die Schlebuscher auf und sie drückten bis zum Spielende aufs Tor von Tom Meißner, der eine gute Leistung bot. Beide Teams beendeten das Spiel zu zehnt: Kai Lehmann schied auf Schlebuscher Seite verletzt aus (88.), Marlon Beckhoff sah Gelb-Rot nach einem harten Einsteigen gegen Malik Amoussou-Tchibara.

Schlebusch bestimmte fast über die gesamte Spielzeit das Spiel, ging dreimal in Führung und verlor doch zwei Punkte – Schlebusch II gewann hochverdient gegen Rheinkassel-Langel

SV Schlebusch TuS Oberpleis 3:3 (1:1)

Die Zuschauer im Schlebuscher Bühl waren sich nach dem Spiel weitgehend einig ein Klassespiel gesehen zu haben bei dem sechs Tore – je drei für beide Mannschaften fielen, wobei dem Schlebusch ganz klar die Offensivakzente gesetzt hatte. Aus der Sicht der Gastgeber blieb allerdings auch ein etwas bitterer Akzent zurück, war das Oberpleiser 3:3 Ausgleichstor wohl aus klarer Abseitsposition gefallen, wobei der junge Assistent offenbar etwas unglücklich positioniert war. Kritikwürdig schien manchen auch, dass der sehr agile Hammes unmittelbar nach dem 3:3 der Gäste im Fünfmeterraum der Gäste bei einem grenzwertigen Einsatz eines Oberpleisers zu Fall gebracht worden war, und Schlebusch leidenschaftlich einen Strafstoß forderte, der vielen durchaus vertretbar erschien. Den mochte der Unparteiische aber zur Enttauschung der Schlebuscher nicht verhängen, wobei eines wohl von “Freund, wie Gegner einheitlich gesehen wurde, das Spiel zweier guter Spitzenmannschaften war gewiß nicht von einem einseitigen Schiedsrichter geleitet worden:
Zum Spielverlauf berichten:
Für die frühe Schlebuscher Führung sorgte in der 7. Minute Tim Breddemann, die aber nur sieben Minuten Bestand hatte, weil Lokotsch in der 14. Minute für Oberpleis ausgleichen konnte. Nach der Halbzeitpause brauchte Tobias Grützner gerade einmal 5 Minuten für das 2:1. Das wollte “Starstürmer” Tim Miebach, immer noch die Torgarantie in Person, nicht dabei bewenden lassen, und als der Ball aus spitzem Winkel fast auf der Torlinien in seine Nähe kam, hatte er kaum Mühe, diesen ins lange Eck zu “zaubern” und Geschonnek aus zu manövrieren. Zwei Minuten später war Schlebusch dann wieder in Führung und diesmal hatte Nikolai Annas bewiesen, dass er auch weiß, wo das Tor steht, auch wenn es bis dahin sehr weit war (ca. 55 Meter).

Ein weiterer Annas Knaller hätte zuvor dem Oberpleiser Keeper fast die Arme weggerissen.

Der Mann mit dem wohl besten Schuß im Schlebuscher Mannschaftskader


Der letzte Ausgleichstreffer der Gäste war dann Anlaß zur bereits erwähnten Abseitskritik, die nun getrost vergessen werden soll.

Aufstellung (SV Schlebusch)
Geschonnek, Herbel, Dohmen, Breddemann, Marcel Schulz, Hammes, Birken, Grützner, Annas, Azzizi, Engeländer, Raufeiser, Martin Schulz, Engeländer

Reke schießt das Tor des Tages

Die konstant guten Leistungen unserer 2. Mannschaft sind mittlerweile längst am Tabellenbild der Kreisliga A Köln unübersehbar abgebildet. Trainer Treubmanns Schützlinge können zurecht stolz darauf sein, auf den 3. Platz vorgerückt zu sein,- haben sie doch den bisherigen Vierten Hitdorf an sich vorbeiziehen lassen müssen und erfreulicherweise auch unsere Jungs. Dabei hatte man doch im Kreis der Konkurrenz geunkt, dass Schlebusch II nach dem Verlust fast der gesamten Mannschaft an die Konkurrenten aus Altenberg und Flittard, die Kreisligazugehörigkeit nicht verteidigen können werde, weil ein geregelter Spiel- und Trainingsbetrieb kaum möglich sein werde. Jetzt trifft man im Schlebuscher Bühl an den Trainingstagen bis zu 28 Spieler unserer Reserve an und dass ist wohl einer der Gründe, dass es mit Schlebuschs Zweiten steil aufwärts gegangen ist. Das Tor zum heutigen Sieg gegen Rheinkassels-Lange erzielte diesmal Dennis Günther Reeke, dem wir hierzu gerne gratulieren.

Aufstellung:
Stauner, Daci, Ziangre, Daci, Hahmann, Lehmann, Balduan (ab 99. Minute Fischer), Amoussou-Tchibara, Reeke, Gashi (ab 89. Minute Wagner), Nakanishi (ab 85. Minute Schmeiser).

Schlebusch II siegt bei DSK Köln mit 1:0 und verliert zuhause gegen starke Deutzer mit 3:4

DSK Köln gegen SV Schlebusch II 0:1 (0:0)

Schlebusch II : Deutz 05 II 3:4 1:2

Ein in ausgesprochen kraftraubendes Wochenendprogramm muteten die Verantwortlichen den Spielern unserer 2. Mannschaft zu, die sich in der Nacht zum Freitag über ihren 1. Auswärtssieg beim 1:0 bei DSK Köln freuen durften (Torschütze Dennis Günther Reeke per Foulelfmeter. Rund 2 1/2 Tage später stand dann in der Mittagshitze des Schlebuscher Bühls bereits um 13:00 Uhr das Heimspiel gegen die Deutzer Reserve an, wobei sich die Rechtsrheinischen zudem noch die Hilfe der Verbandsligatruppe ihres Vereins stützen konnten die am Sonntag spielfrei war. Das war wohl doch ein bischen zu viel des Guten und so war es kaum zu vermeiden im Heimspiel dann den “Kürzerern” zu ziehen. Wir sind sicher, das Marco Treubmanns Truppe sich auch durch die Strapazen zweier Spiel in so kurzer Folge in ihrer Endwicklung nicht zurückwerfen lassen wird.

Aufstellung:
Stauner, Bock (ab 46. Minute Wagner), Fischer (ab 60. Minute Reis), Schupp, Lehmann, Amoussou – Tschibara, Balduan, Probst (ab 60. Minute Pechlivanidis), Reeke, Gashi.

Schlebusch erkämpft gegen Viktoria Köln ein mehr als verdientes Remis, Schlebusch II läßt Stammheim keine Chance

SV Schlebusch : Viktoria Köln II 1:1 (0:1)

Von Beginn an setzte der Gast auf sein starkes Forechecking und nutzte gleich den 1. Ballgewinn in der 17. Minute mit einer blitzschnellen Direktkombination über vier Station zum Führungstor. Danach brauchte Stefan Müllers Mannschaft einige Zeit das eigene Spiel zu sortieren, sodass Chancen auf beiden Seiten bis zur Pause Mangelware blieben. Die Viktoria verließ sich ein ums andere Mal auf die eigenen Größenvorteile und Spieler mit Gardemaß, während unsere Jungs immer wieder Steilpässe über beide Flanken vielversprechend auf die Viktoriabwehr, brauchte, allerdings auch eine Glanzparade von Geschonnek, um nicht weiter in Rückstand zu geraten. Nach der gelbroten Karte für einen Viktorianer ging das Spiel nur noch in eine Richtung und nach dem Ausgleichstor durch Robin Seinsch und pausenloser Schlebuscher Sturmaktionen hätte Schlebusch das Spiel eigentlich noch gewinnen müssen. Dafür hätte allerdings Raufeisers Foulelfmeter mehr Druck haben müssen, um nicht eine Beute des Viktoria Keepers zu werden. Hier wäre vermutlich der schmerzlich vermißte Urban als Standartelfteterschütze gefragt gewesen, dem wir für seine Leistenoperation zu Wochenbeginn eine schnelle Genesung wünschen.

Aufstellung:
Geschonnek, Herbel, Hammes, Annas, Marcel Schulz, Breddemann, Grützner (ab 46. Minute Seinsch), Birken, Azzizi, Raufeiser, Martin Schulz.

SV Schlebusch II : Tus Stammheim 3:3 (2:0)

Über die gesamte Spieldauer ließen unsere Jungs dem Nachbarn aus Stammheim nicht die Spur einer Chance. Das klare 3:0 läßt nicht annähernt ersehen, wie klar die Schlebuscher Überlegenheit über die gesamte Spieldauer ausfiel. So kam es letztlich nicht darauf an, ob bei Schlebuscher Konterangriffen über das halbe Feld tatsächlich Schlebuscher Abseitspositionen vorangegangen waren.

Aufstellung:
Stauner, Schultes, Ermal, Schupp, Amoussou-Tschibara, Lehmann, Balduan, Frayje, Reeke (ab 75. Minute Reis), Gashi

Schlebusch II schickt den Spitzenreiter der Kreisliga A mit 0:3 nach Hause, blendendes Comebeck von Dennis Dennis Reeke nach 8-monatiger Pause

Quelle:
Rheinische Post
Autoren:
Dennis Hepp und Markus Neukirchen

Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – BW Köln 3:0 (1:0).

Daheim sind die Schwarz-Gelben eine Macht: Auch der bislang ungeschlagene Spitzenreiter BW Köln verlor im Bühl mit 0:3. „Die Jungs haben das richtig gut gemacht – vorne wie hinten. Sie haben sich nach der Pleite letzte Woche sehr gut präsentiert“, erklärte Trainer Marco Traubmann. Dennis Reeke, der nach achtmonatigem Auslandsaufenthalt sein Saison- und Startelf-Debüt gab, traf in der 34. Minute zur verdienten Führung. Malik Amoussu-Tchibara erhöhte nach einer Stunde Spielzeit und besorgte in der Nachspielzeit auch den Endstand.

Gegen routinierte Windecker war Schlebusch letzlich chancenlos, Schlebusch II gewinnt gegen Prometheus Porz mit 3:0

Schlebusch : TSV Germania Windeck 0:2 (0:2)

Ganze 15 Minuten dauerte die “Schlebuscher Herrlichkeit” und in dieser kurzen Zeitspanne war das Spiel für Schlebusch praktisch entschiesen. Man hatte nämlich zwei große Torchancen durch Marcel Schulz und Tobias Grützner ohne die nötige Konzentration vergeben und zweimal freistehend über das Gästetor geschossen. Als der pfeilschnelle Morioka in der 16. Spielminute mit einem präzisen Steilpass für alle Schlebuscher viel zu schnell deren linke Seite “aufriss”, der Ball an den Schlebuscher Pfosten prallte und von dort den Weg in Pricas Tor fand, war das Spiel. wie sich anschließend zeigen sollte entschieden. Dazu reichte das zweite Gästetor nur acht Minuten später, denn danach war die Müllertruppe völlig von der Rolle. Serienweise fanden Schlebuscher Pässe den Weg zum Gegner oder ins Niemandsland. Angriffe in die Windecker Gefahrenzone blieben ausgesprochen selten. Mann hatte eigentlich kaum das Gefühl, dass es irgendwann eine Wende im Spiel geben könnte. Die wenigen Angriffsversuche der Schwarzgelben versandeten regelmäßig im Nichts,- sieht man einmal davon ab, das der in der 74. Minute eingewechselte Seinsch in nur 16 Minuten Spielzeit bei zwei Einschußchancen weit mehr erreichte als alle anderen Offensivkräfte zusammen in der vollen Spielzeit. Jedenfalls konnten die Gäste ohne übermässige Bemühungen ihren Sieg recht locker übder die Zeit bringen. Von der guten Form des Auswärtssieges in Flittard war jedenfalls gestern ausgesprochen wenig zu sehen.

Aufsteööung
Prica, Herbel, Hammes, Breddemann (ab 62. Annas), Marcel Schulz, Urban (ab 80. Engeländer), Weistroffer, Grützner (ab 74. Seinsch), Birken, Azzizi, Raufeiser.

Schlebusch II : Prometheus Porz 3:0 (1:0)
Unbeeindruckt von der Niederlage am Vorsonntag beim Lokalrivalen Bergfried Leverkusen ging unsere Zweite das 1. Heimspiel der Saison gegen die stark gestarteten Porzer an und belohnte sich mit einem überraschend glatten Sieg.
Torschützen waren Quasim Fraye, Kenzo Nakanishi und Schlebuschs Torschütze vom Dienst, Rüdiger Probst. Die Arbeit von Trainer Marco Treubmann beginnt unverkennbar erste Früchte zu tragen.

Aufstellung:
Stauner, Schultes, Lombo (ab 89 Bock), Schupp, Schmauser, Lehmann, Malik Amoussou-Tchibara, Balduan, Fraye (ab &8. Waryna, Nakanischi, Probst.

Bergfried entscheidet das enge Derby für sich

Autor.
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

RHEIN-WUPPER Der 2:1-Sieg gegen die Reserve des SV Schlebusch war hart umkämpft. Dominik Schmitz erzielte das entscheidende Tor.

Bergfried Leverkusen – SV Schlebusch II 2:1 (1:1).

Es war kein schönes Derby, dafür ein intensives vor gut 150 Zuschauern. In der Schlussphase musste nicht nur Bergfrieds Marcel Rekus mit Krämpfen behandelt werden, er biss aber auf die Zähne und rettete den Sieg über die Zeit. Zwar hatten Rüdiger Probst und Petros Pechlivanidis noch zwei Freistöße aus aussichtsreichen Positionen, der Ausgleich aber wollte den Schwarz-Gelben nicht mehr gelingen. Deren Coach Marco Treubmann befand, dass „schlichtweg das Team, das einen Fehler weniger gemacht hat, gewonnen hat. Ein Remis wäre verdient gewesen.“

Sein Gegenüber Lukas Beruda war zufrieden mit den ersten 70 Minuten seiner Elf. Er bemängelte nur, dass die Konter am Ende nicht konsequenter zu Ende gespielt worden waren. Kenzo Nakanishi hatte den SVS II in der 10. Minute in Front gebracht, als er einen Konter mustergültig abschloss. Rekus gelang eine Viertelstunde später der Ausgleich – nach einem Eckball hatte Sebastian Bamberg den Verteidiger erspäht. Der Treffer zum 2:1 durch Dominik Schmitz (56.) war der sehenswerteste der drei: Sascha Künzel war auf links geschickt worden, flankte von der Außenlinie, Schmitz nahm den Ball direkt aus 15 Metern volley, Justin Stauner parierte, aber Schmitz stocherte den Ball im Nachgang über die Linie.

Schlebusch entscheidet das Lokalderby in Flittard für sich – Schlebusch II unterliegt Beim SV Bergfried mit 1:2

SpVg Flittard : SV Schlebusch 1:2 (0:1)

Obwohl ohne die letztjährigen Stützen (Dominik Dohmen, Martin Schulz, Nick Rohrbeck, Christopher Hinzmann und die im Pokal gleich neunmal erfolgreiche brandgefährlichen Sturmspitze, Valentin Djaiz, aus dem eigenen Nachwuchs zeigte der SV Schlebusch in Flittard gleich, dass man Alles daran setzen würde, auch in diesem Jahr in der Landesliga eine gute Rolle zu spielen. Natürlich kam den Gelb-Schwarzen zugute, dass Ramon Weistroffer bereits in der der 4. Minute das 1:0 markieren konnte, dem der bereits in den letzten Jahren torgefährliche Marcel Schulz in der 52. Spielminute das 2. Tor für seine Farben folgen ließ. Wie sich später erweisen sollte, war damit “der Drops gelutscht”, denn Zivoders Anschlußtor in der 58. Minute war letztlich nur Ergebniskorrektur. In einem gut besuchten Nachbarschaftduell mit 200 Zuschauern kannten sich die Mannschaften unübersehbar gut,- hatte doch Flittards neuer Trainer David Gsella, in rund zwei Jahrzehnten Tätigkeit als Trainer und Spieler im Schlebuscher Bühl deutlich gemacht, wie seine Schützlinge nach seinem Gusto ihr Spiel anzulegen haben, was für seinen “Unterstützer” Sven Cläs nicht minder gilt.
Jedenfalls durften nach dem Spiel zweifelsohne im Wesentlichen nur die Schützlinge von Stefan Müller und seines Assistenten Kristian Fischer zufrieden in das nur neun Kilometer von Flittard entfernte Schlebusch zurückkehren, während gleich neun Exschlebuscher im Flittarder Dress Grund hatten, die Köpfe hängen zu lassen.

Aufstellung (der Gewinner):

Prica, Herbel,Hammes, Breddemann, Seinsch, Marcel Schulz, Urban, Weistroffer, Grützner, Raufeiser (a 53. Minute Annas f. Urban, ab 70. Minute Azzizi f. Marcel Schulz und ab 85. Minute Görgens f. Seinsch).

SV Bergfried Leverkusen : SV Schlebusch II 2:1 (1:1)

Weit besser alserwartet schlug sich die weitgehend neu formierte Schlebischer Zweite gegen klar favorisierte Gastgeber, die von ihrem neuen Trainer Treutmann gut eingestellt durchaus einen Punkt in den Schlebuscher Bühl ergattern gekonnt hätten. Weniger als eine Hand voll Spieler hatten in der Vorsaison im Schlebucher Trikot gesteckt und werden künftig zweifelos durchaus erfolgsorientiert ihre Spiele angehen können,-trainieren sie doch unübersehbar gut für künftge Aufgaben.

Aufstellung:
Stauner, Fischer, Schupp, Hahmann, Schmauser,Lehmann, Amoussou-Tchibara, Balduan, Frayje Nakanishi, Probst (Pechlivanidis, Reis, Förster für Freyje, Schmauser und Nakanishi)

Autor.
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

RHEIN-WUPPER Der 2:1-Sieg gegen die Reserve des SV Schlebusch war hart umkämpft. Dominik Schmitz erzielte das entscheidende Tor.

Bergfried Leverkusen – SV Schlebusch II 2:1 (1:1).

Es war kein schönes Derby, dafür ein intensives vor gut 150 Zuschauern. In der Schlussphase musste nicht nur Bergfrieds Marcel Rekus mit Krämpfen behandelt werden, er biss aber auf die Zähne und rettete den Sieg über die Zeit. Zwar hatten Rüdiger Probst und Petros Pechlivanidis noch zwei Freistöße aus aussichtsreichen Positionen, der Ausgleich aber wollte den Schwarz-Gelben nicht mehr gelingen. Deren Coach Marco Treubmann befand, dass „schlichtweg das Team, das einen Fehler weniger gemacht hat, gewonnen hat. Ein Remis wäre verdient gewesen.“

Sein Gegenüber Lukas Beruda war zufrieden mit den ersten 70 Minuten seiner Elf. Er bemängelte nur, dass die Konter am Ende nicht konsequenter zu Ende gespielt worden waren. Kenzo Nakanishi hatte den SVS II in der 10. Minute in Front gebracht, als er einen Konter mustergültig abschloss. Rekus gelang eine Viertelstunde später der Ausgleich – nach einem Eckball hatte Sebastian Bamberg den Verteidiger erspäht. Der Treffer zum 2:1 durch Dominik Schmitz (56.) war der sehenswerteste der drei: Sascha Künzel war auf links geschickt worden, flankte von der Außenlinie, Schmitz nahm den Ball direkt aus 15 Metern volley, Justin Stauner parierte, aber Schmitz stocherte den Ball im Nachgang über die Linie.

SV Schlebusch “verdaddelt” das Spiel gegen Brühl, Schlebusch II muß sich dem SC West geschlagen geben.

SV Schlebusch : gegen den SC Brühl 2:4 (1:2)

Mit einem ausgesprochen dünnen Spielerkader traf unsere Mannschaft gegen agressiv aufspielende Brühler, die völlig verdient die Punkte aus dem Bühl enführten. Dass es heute keinen “Sahnetag” geben werden sollte, war Skeptikern schon nach Breddemanns kapitalen Schnitzer in der 12. Minute klar, der im Mittelfeld dem gegnerischen Stürmer Notz den Ball unbeabsichtigt in den Lauf legte, der problemlos zur frühen Führung verwerten konnte. Knapp eine halbe Stunde später hatte Breddemann sein Mißgeschick wieder wettgemacht, als er überlegt zum 1:1 traf. Dem erneuten Rückstand per Strafstoß in der 43. Minute ging diesmal ein Ballverlust von Hammes voraus, wobei der Elfmeterpfiff keineswegs unumstritten war,- war der Brühler Notz doch diesmal knapp hinter der Strafraumgrenze ins Fliegen geraten und mit einer flachen Kurve bis deutlich hinter den Strafstoßpunkt gesegelt. Warum Schiedsrichter Carvalho offenbar mit dem Gefoulten Rücksprache hielt, ob er zurecht auf Elfmeter zu erkennen gedachte, stellte eine leicht zu mißdeutende Szene war. Der augenscheinliche Brasilianer Josè Carvalho, kurz vor der Vollendung seines 50. Lebensjahres, kommt offenbar aus dem Fußballkreis Duisburg, wo er zwischen 2017 und 2018 zahlreiche Spiele der Kreisliegen C bis A leitete und derzeitig im Lehrstab des Fußballkreises Köln tätig ist. Anhaltspunkte dass dieser Annahme eine Personenverwechslung zugrunde liegen könnte, gibt das Internet augenscheinlich nicht her. Für die Beurteilung uneingeschränkt belastbarer Tatsachen (Berechtigung einer Elfmeterentscheidung, rK oder nicht, usw.) fehlt die Zeit für letzlich zu vernachlässiegende Recherchen zu Tatsachenentscheidungen. Nachdem Hammes in der 54. Minute den 2:2 Ausgleich erzielt hatte, trafen sich die bereits erwähnten Personen dann an der Seitenlinie der Schlebuscher Hälfte nahe der Eckfahne erneut wieder, und auch diesmal war das Aufeinandertreffen für die Schlebuscher kein Gutes. Was war geschehen? Hammes, der seinem Gegenspieler körperlich deutlich überlegen war, hatte diesen nicht unbedingt regelwidrig mit der Schulter gerempelt, worauf dieser über die Seitenlinie stolperte, jedoch, was deutlich zu betonen war, nicht einmal zu Fall gebracht hatte. Carvalho zückte jedenfalls gleichwohl alsbald den roten Karton, was anschließend von den Brühlern zu zwei weiteren Toren genutzt wurde.
Die Enttäuschung der Schlebuscher war umso größer, hatte man doch nach 2015 und 2016 auch in der auslaufenden Saison in der Spielzeit 2017/2018 wieder die souveräne Führung in der Wertung das Ottsetpokalwettbewerbs ganz ohne gelbrote und rote Karten inne, und steht jetzt nach einer mustergültig fair geführten Saison mit leeren Händen da. Nur am Rande sei erwähnt, dass sich die Brühler in etlichen Situationen auch nicht gerade als als Musterknaben erwiesen hatten, wobei der rote Karton durchaus das eine oder andere Mal die schiedsrichterliche Tasche hätte verlassen können (so jedenfalls in der Beurteilung Brühler Offizieller) . Fair behandelt vom 23. Mann hatte sich jedenfalls heute das Heimpublikum nicht immer gefühlt.

Aufstellung:
Prica, Martin Schulz (85. Dohmen), Breddemann, Marcel Schulz, Urban (79.Annas), Labusga, Grützner, Hammes, HerbeL, Rohrbeck, Raueiser.

SV Schlebusch II : SC West Köln 0:2 (0:1)

Ebenso, wie die 1. Mannschaft, war der Mannschaftskader der 2. Mannschaft wieder einmal deutlich ausgedünnt, So gab es nicht wunder, dass der Aufstiegsmitfavorit letzlich völlig zu recht die Punkte mit nach Ehrenfeld nehmen durfte. Dabei hatte unsere 2. Manschaft eigentlich über die gesamte Spieldauer recht gefällig mitgemischt, aber eben im Gegensatz zum Gast das Toreschießen versaumt. Mit Deleibalta und Matthias Urban hatte Trainer Bayer Kesisoglu ebenso wie Stefan Müller nur zwei Einwechselspieler zur Verfügung, sodass bei wahrhaft tropischen Temperaturen gegen Ende des Spieles die Kräfte sichtlich schwanden, wobei bei “Oldie” Tobias Balduan wohl auch diesmal der AKKU schier unerschöpflich gefüllt zu sein schien.

Aufstellung:
Kuske, Balduan, Reis (ab 70. Minute Delibalta), Schmiedt, Loritz (ab 46. Minuze Matthias Urban), Probst, Aydogan, Mayer, Schupp,Schultes:

Schlebusch verteidigt seinen 3. Tabellenplatz, Hohenlind II übernimmt die Tabellenspitze

Borussia Lindenthal-Hohenlind : Sv schlebusch 3:3 (2:2)

In der Westkampfbahn, unmittelbar neben dem Rheinenergiestadion, traf der Tabellenvierte auf den Tabellendritten Schlebusch und, um es vorweg zu nehmen, beide bewahrten sich ihre Aufstiegschancen. Von Beginn an spielten beide Mannschaften mit offenen Visier, wobei die Gastgeber eindeutig die Initiative übernahmen und folgerichtig denn auch in der 28. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Obwohl Stefan Müllers Schützlinge ohne den zuletzt überragenden Torhüter Chris Geschonnek, Christopher Hinzmann, den zunächst pausierenden Labusga, Balduan, Urban, Maier, Hammes, sowie Rekonvaleszent Engeländer ohne acht Stammspieler antreten mußte. Wer über Insiderwissen bzgl. der Personalstruktur des Schlebuscher Mannschaftsgefüges verfügt, wird festgestellt haben, dass in der Anfangsbesetzung gleich fünf Offensivkräfte fehlten, war sicherlich überrascht, dass Schlebusch unmittelbar nach dem Hohenlinder Führungstor zurückschlug und bereits im Gegenzug durch Tim Herbel ausglich. Die erneute Führung der Gastgeber durch Takana in der 42. Minute glich der erstmalig von Beginn an eingesetzte Janik Leon Ring nur zwei Minuten später aus, sodaß es zur Halbzeitpause 2:2 stand und auch das dritte Führungstor der Gastgeber aus der 53. Minute bedeutete auch nicht, dass Schlebusch sich jetzt geschlagen gegeben hätte. Da so viele Offensivkräfte fehlten. übernahm Tim Breddemann in der 83. Minute die Initiative und sein Tor zum 3:3 bedeutete das 3:3 Endergebnis, was sicherlich den Intensionen beider Mannschaften nach ein gerechtes Ergebnis war.
Aufstellung:
Prica, Dohmen, Herbel, Breddemann, Annas (ab 69. Minute Rohrbeck), Marcel Schulz (ab 63. Minute Labusga), Grützner, Birken, Ring (ab 89. Minute Weistroffer), Raufeiser, Martin Schulz.

Borussia Lindenthal-Hohenlind II : SV Schlebusch II 2:0 (1:0)

Im Vorspiel der Landesligapartie konnte unsere zweite Mannschaft, die unter der Trainingsregie von Bayer Kesisoglu mit einer überragenden Erfolgsserie ins Mittelfeld der Tabelle vorstieß, in Hohenlind nicht hieran anknüpfen. Die Gastgeber, die mit ihrem 2:0 Sieg die Spitzenposition der Kreisliga übernehmen konnten, dürften in der Konkurrenz mit Nachbar Bergfried Leverkusen und den SC West Köln durchaus nicht chancenlos sein.

Aufstellung:
Grabinski, Reis (ab 73. Minute Delibalta), Balduan, Schmiedt, Pechlivanidis, Probst, Barbarski (ab 61. Minute Wagner) , Wolfrum, Maurice Mayer, Schupp, Schultes

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