Spielbericht 2. Mannschaft

Schlebusch II schickt den Spitzenreiter der Kreisliga A mit 0:3 nach Hause, blendendes Comebeck von Dennis Dennis Reeke nach 8-monatiger Pause

Quelle:
Rheinische Post
Autoren:
Dennis Hepp und Markus Neukirchen

Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – BW Köln 3:0 (1:0).

Daheim sind die Schwarz-Gelben eine Macht: Auch der bislang ungeschlagene Spitzenreiter BW Köln verlor im Bühl mit 0:3. „Die Jungs haben das richtig gut gemacht – vorne wie hinten. Sie haben sich nach der Pleite letzte Woche sehr gut präsentiert“, erklärte Trainer Marco Traubmann. Dennis Reeke, der nach achtmonatigem Auslandsaufenthalt sein Saison- und Startelf-Debüt gab, traf in der 34. Minute zur verdienten Führung. Malik Amoussu-Tchibara erhöhte nach einer Stunde Spielzeit und besorgte in der Nachspielzeit auch den Endstand.

Gegen routinierte Windecker war Schlebusch letzlich chancenlos, Schlebusch II gewinnt gegen Prometheus Porz mit 3:0

Schlebusch : TSV Germania Windeck 0:2 (0:2)

Ganze 15 Minuten dauerte die “Schlebuscher Herrlichkeit” und in dieser kurzen Zeitspanne war das Spiel für Schlebusch praktisch entschiesen. Man hatte nämlich zwei große Torchancen durch Marcel Schulz und Tobias Grützner ohne die nötige Konzentration vergeben und zweimal freistehend über das Gästetor geschossen. Als der pfeilschnelle Morioka in der 16. Spielminute mit einem präzisen Steilpass für alle Schlebuscher viel zu schnell deren linke Seite “aufriss”, der Ball an den Schlebuscher Pfosten prallte und von dort den Weg in Pricas Tor fand, war das Spiel. wie sich anschließend zeigen sollte entschieden. Dazu reichte das zweite Gästetor nur acht Minuten später, denn danach war die Müllertruppe völlig von der Rolle. Serienweise fanden Schlebuscher Pässe den Weg zum Gegner oder ins Niemandsland. Angriffe in die Windecker Gefahrenzone blieben ausgesprochen selten. Mann hatte eigentlich kaum das Gefühl, dass es irgendwann eine Wende im Spiel geben könnte. Die wenigen Angriffsversuche der Schwarzgelben versandeten regelmäßig im Nichts,- sieht man einmal davon ab, das der in der 74. Minute eingewechselte Seinsch in nur 16 Minuten Spielzeit bei zwei Einschußchancen weit mehr erreichte als alle anderen Offensivkräfte zusammen in der vollen Spielzeit. Jedenfalls konnten die Gäste ohne übermässige Bemühungen ihren Sieg recht locker übder die Zeit bringen. Von der guten Form des Auswärtssieges in Flittard war jedenfalls gestern ausgesprochen wenig zu sehen.

Aufsteööung
Prica, Herbel, Hammes, Breddemann (ab 62. Annas), Marcel Schulz, Urban (ab 80. Engeländer), Weistroffer, Grützner (ab 74. Seinsch), Birken, Azzizi, Raufeiser.

Schlebusch II : Prometheus Porz 3:0 (1:0)
Unbeeindruckt von der Niederlage am Vorsonntag beim Lokalrivalen Bergfried Leverkusen ging unsere Zweite das 1. Heimspiel der Saison gegen die stark gestarteten Porzer an und belohnte sich mit einem überraschend glatten Sieg.
Torschützen waren Quasim Fraye, Kenzo Nakanishi und Schlebuschs Torschütze vom Dienst, Rüdiger Probst. Die Arbeit von Trainer Marco Treubmann beginnt unverkennbar erste Früchte zu tragen.

Aufstellung:
Stauner, Schultes, Lombo (ab 89 Bock), Schupp, Schmauser, Lehmann, Malik Amoussou-Tchibara, Balduan, Fraye (ab &8. Waryna, Nakanischi, Probst.

Bergfried entscheidet das enge Derby für sich

Autor.
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

RHEIN-WUPPER Der 2:1-Sieg gegen die Reserve des SV Schlebusch war hart umkämpft. Dominik Schmitz erzielte das entscheidende Tor.

Bergfried Leverkusen – SV Schlebusch II 2:1 (1:1).

Es war kein schönes Derby, dafür ein intensives vor gut 150 Zuschauern. In der Schlussphase musste nicht nur Bergfrieds Marcel Rekus mit Krämpfen behandelt werden, er biss aber auf die Zähne und rettete den Sieg über die Zeit. Zwar hatten Rüdiger Probst und Petros Pechlivanidis noch zwei Freistöße aus aussichtsreichen Positionen, der Ausgleich aber wollte den Schwarz-Gelben nicht mehr gelingen. Deren Coach Marco Treubmann befand, dass „schlichtweg das Team, das einen Fehler weniger gemacht hat, gewonnen hat. Ein Remis wäre verdient gewesen.“

Sein Gegenüber Lukas Beruda war zufrieden mit den ersten 70 Minuten seiner Elf. Er bemängelte nur, dass die Konter am Ende nicht konsequenter zu Ende gespielt worden waren. Kenzo Nakanishi hatte den SVS II in der 10. Minute in Front gebracht, als er einen Konter mustergültig abschloss. Rekus gelang eine Viertelstunde später der Ausgleich – nach einem Eckball hatte Sebastian Bamberg den Verteidiger erspäht. Der Treffer zum 2:1 durch Dominik Schmitz (56.) war der sehenswerteste der drei: Sascha Künzel war auf links geschickt worden, flankte von der Außenlinie, Schmitz nahm den Ball direkt aus 15 Metern volley, Justin Stauner parierte, aber Schmitz stocherte den Ball im Nachgang über die Linie.

Schlebusch entscheidet das Lokalderby in Flittard für sich – Schlebusch II unterliegt Beim SV Bergfried mit 1:2

SpVg Flittard : SV Schlebusch 1:2 (0:1)

Obwohl ohne die letztjährigen Stützen (Dominik Dohmen, Martin Schulz, Nick Rohrbeck, Christopher Hinzmann und die im Pokal gleich neunmal erfolgreiche brandgefährlichen Sturmspitze, Valentin Djaiz, aus dem eigenen Nachwuchs zeigte der SV Schlebusch in Flittard gleich, dass man Alles daran setzen würde, auch in diesem Jahr in der Landesliga eine gute Rolle zu spielen. Natürlich kam den Gelb-Schwarzen zugute, dass Ramon Weistroffer bereits in der der 4. Minute das 1:0 markieren konnte, dem der bereits in den letzten Jahren torgefährliche Marcel Schulz in der 52. Spielminute das 2. Tor für seine Farben folgen ließ. Wie sich später erweisen sollte, war damit “der Drops gelutscht”, denn Zivoders Anschlußtor in der 58. Minute war letztlich nur Ergebniskorrektur. In einem gut besuchten Nachbarschaftduell mit 200 Zuschauern kannten sich die Mannschaften unübersehbar gut,- hatte doch Flittards neuer Trainer David Gsella, in rund zwei Jahrzehnten Tätigkeit als Trainer und Spieler im Schlebuscher Bühl deutlich gemacht, wie seine Schützlinge nach seinem Gusto ihr Spiel anzulegen haben, was für seinen “Unterstützer” Sven Cläs nicht minder gilt.
Jedenfalls durften nach dem Spiel zweifelsohne im Wesentlichen nur die Schützlinge von Stefan Müller und seines Assistenten Kristian Fischer zufrieden in das nur neun Kilometer von Flittard entfernte Schlebusch zurückkehren, während gleich neun Exschlebuscher im Flittarder Dress Grund hatten, die Köpfe hängen zu lassen.

Aufstellung (der Gewinner):

Prica, Herbel,Hammes, Breddemann, Seinsch, Marcel Schulz, Urban, Weistroffer, Grützner, Raufeiser (a 53. Minute Annas f. Urban, ab 70. Minute Azzizi f. Marcel Schulz und ab 85. Minute Görgens f. Seinsch).

SV Bergfried Leverkusen : SV Schlebusch II 2:1 (1:1)

Weit besser alserwartet schlug sich die weitgehend neu formierte Schlebischer Zweite gegen klar favorisierte Gastgeber, die von ihrem neuen Trainer Treutmann gut eingestellt durchaus einen Punkt in den Schlebuscher Bühl ergattern gekonnt hätten. Weniger als eine Hand voll Spieler hatten in der Vorsaison im Schlebucher Trikot gesteckt und werden künftig zweifelos durchaus erfolgsorientiert ihre Spiele angehen können,-trainieren sie doch unübersehbar gut für künftge Aufgaben.

Aufstellung:
Stauner, Fischer, Schupp, Hahmann, Schmauser,Lehmann, Amoussou-Tchibara, Balduan, Frayje Nakanishi, Probst (Pechlivanidis, Reis, Förster für Freyje, Schmauser und Nakanishi)

Autor.
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

RHEIN-WUPPER Der 2:1-Sieg gegen die Reserve des SV Schlebusch war hart umkämpft. Dominik Schmitz erzielte das entscheidende Tor.

Bergfried Leverkusen – SV Schlebusch II 2:1 (1:1).

Es war kein schönes Derby, dafür ein intensives vor gut 150 Zuschauern. In der Schlussphase musste nicht nur Bergfrieds Marcel Rekus mit Krämpfen behandelt werden, er biss aber auf die Zähne und rettete den Sieg über die Zeit. Zwar hatten Rüdiger Probst und Petros Pechlivanidis noch zwei Freistöße aus aussichtsreichen Positionen, der Ausgleich aber wollte den Schwarz-Gelben nicht mehr gelingen. Deren Coach Marco Treubmann befand, dass „schlichtweg das Team, das einen Fehler weniger gemacht hat, gewonnen hat. Ein Remis wäre verdient gewesen.“

Sein Gegenüber Lukas Beruda war zufrieden mit den ersten 70 Minuten seiner Elf. Er bemängelte nur, dass die Konter am Ende nicht konsequenter zu Ende gespielt worden waren. Kenzo Nakanishi hatte den SVS II in der 10. Minute in Front gebracht, als er einen Konter mustergültig abschloss. Rekus gelang eine Viertelstunde später der Ausgleich – nach einem Eckball hatte Sebastian Bamberg den Verteidiger erspäht. Der Treffer zum 2:1 durch Dominik Schmitz (56.) war der sehenswerteste der drei: Sascha Künzel war auf links geschickt worden, flankte von der Außenlinie, Schmitz nahm den Ball direkt aus 15 Metern volley, Justin Stauner parierte, aber Schmitz stocherte den Ball im Nachgang über die Linie.

SV Schlebusch “verdaddelt” das Spiel gegen Brühl, Schlebusch II muß sich dem SC West geschlagen geben.

SV Schlebusch : gegen den SC Brühl 2:4 (1:2)

Mit einem ausgesprochen dünnen Spielerkader traf unsere Mannschaft gegen agressiv aufspielende Brühler, die völlig verdient die Punkte aus dem Bühl enführten. Dass es heute keinen “Sahnetag” geben werden sollte, war Skeptikern schon nach Breddemanns kapitalen Schnitzer in der 12. Minute klar, der im Mittelfeld dem gegnerischen Stürmer Notz den Ball unbeabsichtigt in den Lauf legte, der problemlos zur frühen Führung verwerten konnte. Knapp eine halbe Stunde später hatte Breddemann sein Mißgeschick wieder wettgemacht, als er überlegt zum 1:1 traf. Dem erneuten Rückstand per Strafstoß in der 43. Minute ging diesmal ein Ballverlust von Hammes voraus, wobei der Elfmeterpfiff keineswegs unumstritten war,- war der Brühler Notz doch diesmal knapp hinter der Strafraumgrenze ins Fliegen geraten und mit einer flachen Kurve bis deutlich hinter den Strafstoßpunkt gesegelt. Warum Schiedsrichter Carvalho offenbar mit dem Gefoulten Rücksprache hielt, ob er zurecht auf Elfmeter zu erkennen gedachte, stellte eine leicht zu mißdeutende Szene war. Der augenscheinliche Brasilianer Josè Carvalho, kurz vor der Vollendung seines 50. Lebensjahres, kommt offenbar aus dem Fußballkreis Duisburg, wo er zwischen 2017 und 2018 zahlreiche Spiele der Kreisliegen C bis A leitete und derzeitig im Lehrstab des Fußballkreises Köln tätig ist. Anhaltspunkte dass dieser Annahme eine Personenverwechslung zugrunde liegen könnte, gibt das Internet augenscheinlich nicht her. Für die Beurteilung uneingeschränkt belastbarer Tatsachen (Berechtigung einer Elfmeterentscheidung, rK oder nicht, usw.) fehlt die Zeit für letzlich zu vernachlässiegende Recherchen zu Tatsachenentscheidungen. Nachdem Hammes in der 54. Minute den 2:2 Ausgleich erzielt hatte, trafen sich die bereits erwähnten Personen dann an der Seitenlinie der Schlebuscher Hälfte nahe der Eckfahne erneut wieder, und auch diesmal war das Aufeinandertreffen für die Schlebuscher kein Gutes. Was war geschehen? Hammes, der seinem Gegenspieler körperlich deutlich überlegen war, hatte diesen nicht unbedingt regelwidrig mit der Schulter gerempelt, worauf dieser über die Seitenlinie stolperte, jedoch, was deutlich zu betonen war, nicht einmal zu Fall gebracht hatte. Carvalho zückte jedenfalls gleichwohl alsbald den roten Karton, was anschließend von den Brühlern zu zwei weiteren Toren genutzt wurde.
Die Enttäuschung der Schlebuscher war umso größer, hatte man doch nach 2015 und 2016 auch in der auslaufenden Saison in der Spielzeit 2017/2018 wieder die souveräne Führung in der Wertung das Ottsetpokalwettbewerbs ganz ohne gelbrote und rote Karten inne, und steht jetzt nach einer mustergültig fair geführten Saison mit leeren Händen da. Nur am Rande sei erwähnt, dass sich die Brühler in etlichen Situationen auch nicht gerade als als Musterknaben erwiesen hatten, wobei der rote Karton durchaus das eine oder andere Mal die schiedsrichterliche Tasche hätte verlassen können (so jedenfalls in der Beurteilung Brühler Offizieller) . Fair behandelt vom 23. Mann hatte sich jedenfalls heute das Heimpublikum nicht immer gefühlt.

Aufstellung:
Prica, Martin Schulz (85. Dohmen), Breddemann, Marcel Schulz, Urban (79.Annas), Labusga, Grützner, Hammes, HerbeL, Rohrbeck, Raueiser.

SV Schlebusch II : SC West Köln 0:2 (0:1)

Ebenso, wie die 1. Mannschaft, war der Mannschaftskader der 2. Mannschaft wieder einmal deutlich ausgedünnt, So gab es nicht wunder, dass der Aufstiegsmitfavorit letzlich völlig zu recht die Punkte mit nach Ehrenfeld nehmen durfte. Dabei hatte unsere 2. Manschaft eigentlich über die gesamte Spieldauer recht gefällig mitgemischt, aber eben im Gegensatz zum Gast das Toreschießen versaumt. Mit Deleibalta und Matthias Urban hatte Trainer Bayer Kesisoglu ebenso wie Stefan Müller nur zwei Einwechselspieler zur Verfügung, sodass bei wahrhaft tropischen Temperaturen gegen Ende des Spieles die Kräfte sichtlich schwanden, wobei bei “Oldie” Tobias Balduan wohl auch diesmal der AKKU schier unerschöpflich gefüllt zu sein schien.

Aufstellung:
Kuske, Balduan, Reis (ab 70. Minute Delibalta), Schmiedt, Loritz (ab 46. Minuze Matthias Urban), Probst, Aydogan, Mayer, Schupp,Schultes:

Schlebusch verteidigt seinen 3. Tabellenplatz, Hohenlind II übernimmt die Tabellenspitze

Borussia Lindenthal-Hohenlind : Sv schlebusch 3:3 (2:2)

In der Westkampfbahn, unmittelbar neben dem Rheinenergiestadion, traf der Tabellenvierte auf den Tabellendritten Schlebusch und, um es vorweg zu nehmen, beide bewahrten sich ihre Aufstiegschancen. Von Beginn an spielten beide Mannschaften mit offenen Visier, wobei die Gastgeber eindeutig die Initiative übernahmen und folgerichtig denn auch in der 28. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Obwohl Stefan Müllers Schützlinge ohne den zuletzt überragenden Torhüter Chris Geschonnek, Christopher Hinzmann, den zunächst pausierenden Labusga, Balduan, Urban, Maier, Hammes, sowie Rekonvaleszent Engeländer ohne acht Stammspieler antreten mußte. Wer über Insiderwissen bzgl. der Personalstruktur des Schlebuscher Mannschaftsgefüges verfügt, wird festgestellt haben, dass in der Anfangsbesetzung gleich fünf Offensivkräfte fehlten, war sicherlich überrascht, dass Schlebusch unmittelbar nach dem Hohenlinder Führungstor zurückschlug und bereits im Gegenzug durch Tim Herbel ausglich. Die erneute Führung der Gastgeber durch Takana in der 42. Minute glich der erstmalig von Beginn an eingesetzte Janik Leon Ring nur zwei Minuten später aus, sodaß es zur Halbzeitpause 2:2 stand und auch das dritte Führungstor der Gastgeber aus der 53. Minute bedeutete auch nicht, dass Schlebusch sich jetzt geschlagen gegeben hätte. Da so viele Offensivkräfte fehlten. übernahm Tim Breddemann in der 83. Minute die Initiative und sein Tor zum 3:3 bedeutete das 3:3 Endergebnis, was sicherlich den Intensionen beider Mannschaften nach ein gerechtes Ergebnis war.
Aufstellung:
Prica, Dohmen, Herbel, Breddemann, Annas (ab 69. Minute Rohrbeck), Marcel Schulz (ab 63. Minute Labusga), Grützner, Birken, Ring (ab 89. Minute Weistroffer), Raufeiser, Martin Schulz.

Borussia Lindenthal-Hohenlind II : SV Schlebusch II 2:0 (1:0)

Im Vorspiel der Landesligapartie konnte unsere zweite Mannschaft, die unter der Trainingsregie von Bayer Kesisoglu mit einer überragenden Erfolgsserie ins Mittelfeld der Tabelle vorstieß, in Hohenlind nicht hieran anknüpfen. Die Gastgeber, die mit ihrem 2:0 Sieg die Spitzenposition der Kreisliga übernehmen konnten, dürften in der Konkurrenz mit Nachbar Bergfried Leverkusen und den SC West Köln durchaus nicht chancenlos sein.

Aufstellung:
Grabinski, Reis (ab 73. Minute Delibalta), Balduan, Schmiedt, Pechlivanidis, Probst, Barbarski (ab 61. Minute Wagner) , Wolfrum, Maurice Mayer, Schupp, Schultes

Knappe Niederlage gegen Meister Deutz, Schlebusch II holt wichtigen Punkt gegen Deutz II

SV Schlebusch : Deutz 05 2:3 (0:1)

Schlebusch legte von Beginn an los, wie die Feuerwehr und um ein Haar wäre dieses taktische Konzept aufgegangen. In der 3. Minute gab es ein wahres Bombardement auf das Tor des als Meister und Aufsteiger feststehenden Gastes, der einiges Glück benötigte dass der Ball mehrfach von der vielbeinigen Deutzer Abwehr (gleich dreimal auf der Linie) abprallte. So dauerte es dann bis zur 34. Minute, bis der Ex-Hennefer Tobias Blum aus der Distanz “durch Freund und Feind” hindurch mehr Glück hatte und Christoph Geschonnek keine Chance ließ. Toptorjäger David Marti Alegre, dessen Spielbeteiligung sich bis dahin darauf beschränkt hatte, sich im Rücken des engagierten Birken “freizuschleichen”, hatte kurz vor der Pause seine erste Chance, hatte jedoch sein Visier noch nicht eingestellt und verfehlte das Schlebuscher Tor. Zehn Minute nach dem Wechsel sah man dann allerdings, dass seine 36 Tore (Stand Heute) kein Zufall sind. Ein kurzer Antritt, eine schnelle Drehung und schon stand es 2:0 und nur fünf Minuten später hatte der Spanier sein zweites Tor erzielt. Mußte man nun gar befürchten, dass Schicksal des Nachbarn, FC Leverkusen, zu teilen, der vor Wochenfrist in Deutz ein 0:8 eingeschenkt bekommen hatte, durfte anschließend miterleben, dass Schlebuschs Offensive auch ihre Qualitäten hat. Bis dahin hatte man den mit Muskelfaserriss ausgefallenen Michael Urban, doch sehr vermisst,- ist er doch nicht nur Dirigent, sondern auch treffsicherer Stürmer. Das Trainerduo Müller und Fischer warf mit Herbel und Annas zwei Offensivkräfte ins Rennen und war durch deren Tore urplötzlich wieder in Schlagdistanz. Es wäre zu schön gewesen, wenn Marcel Schulz bei seiner Kopfballchance ca. 7 Minuten vor Toresschluß nicht um Zentimeter zu kurz gekommen wäre: Aber sei es drum, dass Aufstiegsrennen geht weiter. Hierbei kann endlich auch wieder Tobias Grützner mitmischen, der weit länger, als ein Jahr verletzt war.

Aufstellung:
Geschonnek, Dohmen, Rohrbeck (ab 76. Minute Annas), Breddemann, Labusga, Marcel Schulz, Hammes, Birken, Maier (ab 65. Minute Grützner), Raufeiser, Martin Schulz (am 46. Minute Herbel)

SV Schlebusch II : Deutz 05 II 0:0

Ein ausgesprochen ausgeglichenes Spiel lieferten sich die Zweitvertretungen der Mannschaften des Spitzenereignisses des Landesligagescghehens, das mit dem torlosen Unentschieden zweifellos ein gerechtes Ergebnis hatte. Beide Teams hatten bei glühender Mittagshitze nie vor, die Kräfte zu schonen, sodaß die Begegnung hin und her wogte. Man konnte kaum übersehen, dass offenkundig ein Unentschieden nicht im Interesse beider Teams lag, sodass die Zuschauer auch ohne Tore gute Fussballunterhaltung geboten erhielten. Mit dem Gewinn eines Punktes verbesserten Bayer Kesisoglus Jungs ihr Punktekonto auf 30 auf und da Mülheim Nord bei Lindenthal – Hohenlind mit 1:6 “unterging” trennen uns von diesem Team jetzt 9 Punkte und 37 Punkte. Das heißt allerdings keines wegs dass unser Nachbar nicht noch Chancen auf den Klassenerhalt hätten. Die ebenfalls abstiegsgefährdeten Mannschaften von Rondorf und Prometheus sind mit 22 und 25 Punkten auch noch “in der Verlosung” und haben zudem beide noch ein Nachholspiel “vor der Brust”. Rondorf und Prometheus spielen zudem noch gegeneinander. An Spannung wird es daher auch am Ende der Kreisligatabelle wohl kaum mangeln.

Aufstellung:
Grabinski, Hahmann, Weistroffer (ab 59. Minute Lombo=, Balduan, Matthias Urban (ab 68. Minute Pechlivanidis), Loritz, Probst, Schmiedt (ab 72. Minute Delebalto), Schupp, Reis, Barbarski.

Schlebusch II sicherte sich beim GSV Prometheus Porz drei wichtige Punkte

GSV Prometheus Porz : SV Schlebusch II 0:4 (0:2)
Trainer Bayer Kesisoglu und seine Schlebuscher Jungs konnten nach dem 4:0 Sieg beim GSV Prometheus Porz nach dem Schlußpfiff der Nachholbegegnung ihr Arme zum Jubel hochreißen, – hatten sie doch ihre Saisonbilanz mit zwei Siegen binnen drei Tagen von von 23 auf 29 Punkte optimal aufgebessert. Nach dem Verlust der wichtigsten Stützen der Schlebuscher Reserve vor Saisonbeginn, die es allesamt zum SV Altenberg zog, was man im Bühl garnicht gerne sah, sah es zunächst gar nicht rosig aus in Sachen Klassenerhalt. Wie man jetzt konstatieren darf, war der Trainerwechsel von Sven Cläs zu Bayer Kesisoglu offenbar die beste Medizin für eine “kränkelnde” Truppe, die in der in der Hinrunde ganze 12 Punkte und einem 13 Platz erreicht hatte. In der Rückrunde konnte man mitttlerweile 17 Zähler einfahren und darf Stolz feststellen, in der aktuellen Wertung den 4. Rückrundenplatz Platz erreicht zu haben, sodaß man getrost davon ausgehen kann, beste Chancen auf ein weiteres Jahr in der höchsten Kreisliga unseres Fußballkreises vor sich sehen wird.
Danke: Bayer Kesisoglu !!!!!!

PS.:
29 Punkte können natürlich in den restlichen Saisonspielen gegen Deutz 05 II, Lindenthal-Hohenlind II, SC West, Rheinkassel-Langel und Gremberg-Humboldt durchaus noch gesteigert werden.

Unbefriedigendes 2:4 beim TFC Köln

Quelle:
Rheinische Post
Autoren:
Lars Hepp und Markus Neukirch

TFC Köln : SV Schlebusch II 4:2

Coach Bayer Kesisoglu war bedient. “Die Einstellung hat nicht gestimmt und dann verliert man völlig verdient, obwohl man in Sachen Ballbesitz und Kondition die bessere Mannschaft ist”, sagte der Coach. Sicher wog das frühe Ausscheiden von Daniel Schultes (6.) schwer, de facto aber wehrten sich die Schlebuscher erst, als es schon 0:4 stand (73.). Matthias Urban (75.) und Tobias Balduan (81.) betrieben Ergebniskosmetik. “Auch der spätere Anstoß wegen des Gewitters ist keine Entschuldigung für dieses Versagen”, betonte Kesisoglu.

Eine kuriose Ergebnisumkehr – Schlebusch unterliegt nach 4:0 in Oberpleis diesmal zuhause mit 0:4

SV Schlebusch : Tus Oberpleis 0:4 (0:2)
Hatte man im Hinspiel noch dank überlegener Taktik die Gastgeber noch mit 4:0 distanziert, drehten diesmal die Siegkreisler den Spieß exakt um. Gestützt auf eine vielbeinige Abwehr mit zumeist 8 tiefgestaffelten Dfensivspielern konterten sie über die pfeilschnellen Lorenz und Henscheid immer wieder über die Flügel und kamen durch Tore in der 8. und 22. Minute beinahe ohne Gegenwehr zur 2:0 Halbzeitführung. Schlebusch hatte vor der Pause durch Marcel Schulz’s Distanzschuß, der knapp am Tor vorbeistrich und zwei “Knaller von Balduan, die beide auf der Linie abgeblockt wurden, eigentlich die einzigen Chancen und liefen sich in der 2. Halbzeit regelmäßig im gegnerischen Abwehrbollwerk fest. Die Gäste operierten da weit erfolgsversprechender und kamen durch Lorenz’s Hattrick nach der Pause und kamen auch in der Höhe verdient in der 66. und 87. Minute zu zwei weiteren Erfolgsschüssen ins Schlebuscher Tor. Es bleibt zu hoffen, dass die Schlebuscher Defensive mit den diesmal fehlenden Hinzmann, Herbel und Martin Schulz beim nächsten mal wieder die gewohnte Festigkeit besitzen wird.

Aufstellung:
Kuske, Dohmen, Breddemann, Balduan (ab 46. Minute Annas), Labusga (ab 68. Minute Rohrbeck), Marcel Schulz, Urban, Jammes, Birken (ab 72. Minute Grützner), Maier, Raufeiser.

Schlebusch II : SC Rondorf 0:2 (0:1)

Eine schmerzliche Überraschung lieferte das Spiel gegen die abstiegsgefährdeten Rondorfer, in deren Mittelpunkt leider die schwere Verletzung von Benni Liese stand. Nach langer Behandlung neben dem Gästetor durch die Besatzung des Rettungsfahrzeuges riefen diese auch noch den Notarzt in den Schlebuscher Bühl, die dann den Transport ins Klinikum veranlassten. Wir hoffen sehr, dass Benni schnell wieder gesund ist und wünschen ihm von dieser Stelle, dass er bald wieder nach Hause darf.

Aufstellung:
Geschonnek, Lombo, Schmiedt, Loritz, Aydogan, Liese (ab 55. Minute Gashi), Barbarski (ab 20. Minute Pechlivanidis), Maurice Mayer, Schultes, Probst

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