Spielberichte der 1. Mannschaft

Schlebusch gewinnt auch das nächste Vorbereitungsspiel

Favoritensieg ohne Feuerwerk

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto.
Uli Herhaus

Favoritensieg ohne Feuerwerk

Schlebusch steht dank des 3:1 bei Casa Espana im Pokal-Halbfinale — Sonntag gegen Rheinbach
Leverkusen. Der Fußball-Landesligist SV Schlebusch hat nach dem 3:1 (2:0) beim spielstarken A-Kreisligisten Casa Espana in Köln das Kreispokal-Halbfinale erreicht und spielt am Dienstag beim Bezirksligisten SG Worringen um den Finaleinzug. Die Schlebuscher brannten zwar kein Feuerwerk ab, wussten aber bei den engagierten Kölsch-Spaniern zumindest phasenweise zu überzeugen.

In der zehnten Minute nutzte Robin Seinsch seine dritte Torchance zur Führung. Es dauerte allerdings bis drei Minuten vor dem Pausenpfiff, ehe Christopher Hinzmann per Kopfball das 2:0 nachlegte. Nach dem Seitenwechsel tat sich der Landesligist zwar etwas schwerer und kassierte auch nach 55 Minuten den Anschlusstreffer. Aber richtig in die Bredouille geriet der Favorit nicht, auch wenn Amine Azzizi erst in der Nachspielzeit das erlösende dritte Tor gelang.

„Wir haben verdient gegen einen spielerisch ordentlichen Kreisligisten das Semifinale erreicht. Ein Wermutstropfen ist jedoch die Verletzung von Justin Engeländer, der somit am Sonntag in der Meisterschaft ausfallen wird”, erklärte SVS-Co-Trainer Kristian Fischer, der befürchtet, dass auch der angeschlagene Hinzmann nicht wird auflaufen können, wenn es für Schlebusch ab 15.15 Uhr im Bühl gegen den starken Tabellenvierten VfL Rheinbach geht.

„Die oberste Prämisse wird sein, dass wir jederzeit eine perfekte Balance und Konterabsicherung gewährleisten. Zudem müssen wir bei unseren Chancen den absoluten Willen zeigen, das Tor machen zu wollen”, so Fischer weiter. Auf jeden Fall soll am Ende der erste Heimsieg zu Buche stehen.

Casa Espana stemmt sich -letztlich vergeblich – gegen Amine Azzzi und Marcel Schulz sowie die Pokalniederlage

Schlebusch erreicht das Halbfinale des Bitburger Kreispokals

Casa Espana : SV Schlebusch 1:3 (0:2)

Gut erholt von der schmerzhaften Niederlage in Nümbrecht präsentierte sich unsere Truppe beim 3:1 Auswärtssieg Beim A-Kreisligisten Casa Espana. Trainer Müller hatte seine Mannschaft auf einigen Positionen umgestellt und die erfahrenen Dohmen Weistroffer und Hinzmann aber auch den Youngstern Seinsch, Nentwig und Engeländer eine Chance gegen die forschen Südstädter gegeben, un d das zahlte sich von Beginn an aus. Das Tor von Seinsch bereits in der 10. Minute brachte die Spanier schon früh aus dem Konzept und Hinzmanns 2:0 kur vor dem Halbzeitpfiff kam dann auch im rechten Moment. Die Gastgeber kamen in der 57. Minute per Strafstoß, wiiterten in der Folgezeit sicherlich “Morgenluft” und konnten dennoch den Sieg unserer Jungs, die mit Amina Azzizi 3:1 geschlagen waren.
Für die Runde der letzten Vier qualifizierten sich zeitgleich Südwest Köln gegen den SC Köln West (mit 1:0) und die SG Worringen mit 4:2 gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind. Das Halbfinale komplettieren werden morgen um 20:00 der SSV Alkenrath undder hohe Favorit Deutz 05.

Aufstellung:
Geschonnek, Diehl, Dohmen, Hinzmann (ab 46. Minute Hammmes), Seinsch, Nentwig (ab 46. Minute Raufeiser), Görgens, Weistroffer, Grützner, Engeländer (ab 46. Minute Martin Schulz) und Azzizi

Schlebusch`s starke Leistung führte zum 1:5

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

Schlebuschs starke Leistung führt zum 1:5

Der Landesligist unterliegt Homburg-Nümbrecht trotz guter erster Hälfte deutlichmit 1:5

Wer die ersten 45 Minuten der Fußball-Landesligapartie zwischen Homburg-Nümbrecht und dem SV gesehen und später das Ergebnis erfahren hat, wird sich mächtig gewundert haben. Schlebusch verlor mit 1:5 (0:1), nachdem die Elf von Trainer Stefan Müller eine richtig starke erste Hälfte abgeliefert hatte. „Der beste erste Durchgang von uns seit Monaten”, befand Müller.

Seine Spieler gerieten allerdings durch einen Abstauber von Robin Brummenbaum in Rückstand (43.). Zuvor hatten die Gäste durch Amine Azzizi, der freistehend scheiterte, durch einen Kopfball von Marcel Schulz, der auf der Linie geklärt wurde (7.) und einen Lattentreffer von Jan-Eric Birken (18.) die klar besseren Torchancen.

Schon drei Minuten nach dem Seitenwechsel gab es den nächsten Gegentreffer durch Daniel Kelm zu beklagen. Der SVS verkürzte durch Nicolai Annas (53.) und „da denkst du, du bist wieder in der Spur und leistest dir dann einen katastrophalen Ballverlust, den Nümbrecht zum 3:1 nutzt. Danach lief bei uns nichts mehr”, meinte Müller nach dem Tor von Christian Rüttgers. Die Platzherren erhöhten durch von Jan Luca Krämer (66.) und Brummenbaum (72.) abgeschlossene Konter auf 5:1.

Am Dienstag (19.30 Uhr) steht nun das Kreispokal-Viertelfinale beim A-Ligisten Casa Espana an.

Quelle:
Rheinische Post

Nach gutem Start eine “herbe Klatsche” Fünf Gegentore in Nümbrecht

Nach verschlafenem Auftakt wie aufgedreht
(lo/09.09.2018-20:15)
Oberberg – Nümbrecht hat gegen Schlebusch zunächst den Papst in der Tasche, liefert dann aber ein starkes Spiel ab – Wiehl steckt nach der Niederlage bei Aufsteiger Flittard endgültig in der Krise – Die Fußball-Landesliga wird präsentiert von der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden (AKTUALISIERT).

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch 5:1 (1:0).

Der SSV Homburg-Nümbrecht taumelte über weite Strecken der ersten Halbzeit bedenklich, ging am Ende aber als klarer Sieger vom Platz – irgendwie typisch Landesliga. „Wenn mir jemand nach einer halben Stunde gesagt hätte, dass wir mit 5:1 gewinnen, hätte ich ihm gesagt, dass er seine Tabletten absetzen soll“, war Trainer Torsten Reisewitz um einen markigen Spruch mit Wahrheitsgehalt nicht verlegen. „Schlebusch hatte ein Mega-Tempo und wir haben es nicht geschafft, so kompakt zu arbeiten, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Die erste Schrecksekunde mussten die Hausherren schon nach zwei Minuten überstehen: Nümbrecht verteidigte auf der rechten Abwehrseite luftig bis gar nicht, sodass sich die Schlebuscher leicht durchkombinieren konnten. Amine Azzizi kam aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, Christian Salmen reagierte glänzend. Wenig später wäre der Keeper geschlagen gewesen. Julian Schwarz rettete nach einer verlängerten Ecke gerade noch rechtzeitig vor Tim Breddemann (7.).

Vom SSV war derweil nichts zu sehen, die Zweikampfquote erschreckend schwach. Philipp Wirsing stocherte sich mal nach vorne, sein schwacher Versuch war aber leichte Beute für SVS-Goalie Luka Prica (9.). In der Folgezeit gelang es Blau-Gelben über längere Phasen nicht, sich vom Gegnerdruck zu befreien. Das 0:1 schien eine Frage der Zeit zu sein. Und in der 19. Minute hätte es fast geklingelt: Jan-Eric Birken zog aus 25 Metern ansatzlos ab, zu Salmens Glück klatschte das Leder an die Querstange.

[Erst im Sturm, dann im Defensivzentrum: Robin Brummenbaums (linkes Bild) Wechsel ins Mittelfeld trug Früchte – zur Freude von Trainer Torsten Reisewitz.]

Dieser Alutreffer war eine Art Weckruf für die Reisewitz-Elf, die fortan etwas präsenter war, ohne für offensive Glanzlichter zu sorgen. Daher war die Führung auch schmeichelhaft: Nach einem abgewehrten Freistoß landete die Kugel bei Robin Brummenbaum, der in die lange Ecke traf. Der Ball war leicht abgefälscht. Jetzt wackelte plötzlich der Gast: Prica lenkte einen Schuss von Mike Großberndt an die Latte, Daniel Kelm jagte das Spielgerät nach der anschließenden Ecke knapp drüber (45.).

In der Pause stellte Reisewitz um und beorderte Brummenbaum ins defensive Mittelfeld – ein taktischer Zug, der fruchten sollte. „Wir haben die Räume danach viel besser geschlossen“, sagte der Trainer. Nach einem tollen Angriff erhöhte Daniel Kelm auf 2:0, das Anschlusstor fiel nicht weiter ins Gewicht, weil Christian Rüttgers postwendend auf 3:1 stellte. „Damit haben wir den Schlebuschern den Zahn gezogen“, meinte der Coach.

Jan Luca Krämer köpfte per Bogenlampe eine Rüttgers-Ecke ein, bevor Brummenbaum den Schlusspunkt setzte. Reisewitz: „Trotz aller Freude dürfen wir diesen Sieg nicht überwerten. In den ersten 30 Minuten haben wir nur die Hacken der Gegenspieler gesehen. Da hatten wir keine Aggressivität gegen den Ball.“

Tore
1:0 Robin Brummenbaum (42.), 2:0 Daniel Kelm (48. Dennis Kania), 2:1 (52.), 3:1 Christian Rüttgers (53. Daniel Kelm), 4:1 Jan Luca Krämer (66. Christian Rüttgers), 5:1 Robin Brummenbaum (71. Daniel Kelm).

SSV Homburg-Nümbrecht

Christian Salmen; Dennis Kania, Julian Schwarz, Jan Luca Krämer, Philipp Wirsing, Ricardo Bauerfeind, Christian Rüttgers, Tom Barth (46. Robert Arnds), Mike Großberndt, Daniel Kelm (85. Maximilian Sackner), Robin Brummenbaum (74. Julian Opitz).

Nach starkem Start “herbe Klatsche” in Nümbrecht

Quelle:
Oberberg Aktuell
Fussball

Nach verschlafenem Auftakt wie aufgedreht
(lo/09.09.2018-20:15)
Oberberg – Nümbrecht hat gegen Schlebusch zunächst den Papst in der Tasche, liefert dann aber ein starkes Spiel ab – Wiehl steckt nach der Niederlage bei Aufsteiger Flittard endgültig in der Krise – Die Fußball-Landesliga wird präsentiert von der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden (AKTUALISIERT).

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch 5:1 (1:0).

Der SSV Homburg-Nümbrecht taumelte über weite Strecken der ersten Halbzeit bedenklich, ging am Ende aber als klarer Sieger vom Platz – irgendwie typisch Landesliga. „Wenn mir jemand nach einer halben Stunde gesagt hätte, dass wir mit 5:1 gewinnen, hätte ich ihm gesagt, dass er seine Tabletten absetzen soll“, war Trainer Torsten Reisewitz um einen markigen Spruch mit Wahrheitsgehalt nicht verlegen. „Schlebusch hatte ein Mega-Tempo und wir haben es nicht geschafft, so kompakt zu arbeiten, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Die erste Schrecksekunde mussten die Hausherren schon nach zwei Minuten überstehen: Nümbrecht verteidigte auf der rechten Abwehrseite luftig bis gar nicht, sodass sich die Schlebuscher leicht durchkombinieren konnten. Amine Azzizi kam aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, Christian Salmen reagierte glänzend. Wenig später wäre der Keeper geschlagen gewesen. Julian Schwarz rettete nach einer verlängerten Ecke gerade noch rechtzeitig vor Tim Breddemann (7.).

Vom SSV war derweil nichts zu sehen, die Zweikampfquote erschreckend schwach. Philipp Wirsing stocherte sich mal nach vorne, sein schwacher Versuch war aber leichte Beute für SVS-Goalie Luka Prica (9.). In der Folgezeit gelang es Blau-Gelben über längere Phasen nicht, sich vom Gegnerdruck zu befreien. Das 0:1 schien eine Frage der Zeit zu sein. Und in der 19. Minute hätte es fast geklingelt: Jan-Eric Birken zog aus 25 Metern ansatzlos ab, zu Salmens Glück klatschte das Leder an die Querstange.

[Erst im Sturm, dann im Defensivzentrum: Robin Brummenbaums (linkes Bild) Wechsel ins Mittelfeld trug Früchte – zur Freude von Trainer Torsten Reisewitz.]

Dieser Alutreffer war eine Art Weckruf für die Reisewitz-Elf, die fortan etwas präsenter war, ohne für offensive Glanzlichter zu sorgen. Daher war die Führung auch schmeichelhaft: Nach einem abgewehrten Freistoß landete die Kugel bei Robin Brummenbaum, der in die lange Ecke traf. Der Ball war leicht abgefälscht. Jetzt wackelte plötzlich der Gast: Prica lenkte einen Schuss von Mike Großberndt an die Latte, Daniel Kelm jagte das Spielgerät nach der anschließenden Ecke knapp drüber (45.).

In der Pause stellte Reisewitz um und beorderte Brummenbaum ins defensive Mittelfeld – ein taktischer Zug, der fruchten sollte. „Wir haben die Räume danach viel besser geschlossen“, sagte der Trainer. Nach einem tollen Angriff erhöhte Daniel Kelm auf 2:0, das Anschlusstor fiel nicht weiter ins Gewicht, weil Christian Rüttgers postwendend auf 3:1 stellte. „Damit haben wir den Schlebuschern den Zahn gezogen“, meinte der Coach.

Jan Luca Krämer köpfte per Bogenlampe eine Rüttgers-Ecke ein, bevor Brummenbaum den Schlusspunkt setzte. Reisewitz: „Trotz aller Freude dürfen wir diesen Sieg nicht überwerten. In den ersten 30 Minuten haben wir nur die Hacken der Gegenspieler gesehen. Da hatten wir keine Aggressivität gegen den Ball.“

Tore

1:0 Robin Brummenbaum (42.), 2:0 Daniel Kelm (48. Dennis Kania), 2:1 (52.), 3:1 Christian Rüttgers (53. Daniel Kelm), 4:1 Jan Luca Krämer (66. Christian Rüttgers), 5:1 Robin Brummenbaum (71. Daniel Kelm).

SSV Homburg-Nümbrecht

Christian Salmen; Dennis Kania, Julian Schwarz, Jan Luca Krämer, Philipp Wirsing, Ricardo Bauerfeind, Christian Rüttgers, Tom Barth (46. Robert Arnds), Mike Großberndt, Daniel Kelm (85. Maximilian Sackner), Robin Brummenbaum (74. Julian Opitz).

Nach dem 5:0 im Pokal in Gremberg geht es für den SV Schlebusch nach Homburg-Nümbrecht

Quelle:
Leverkusener Anzeiger

Autor:
Frank Graf

Mit einem alles in allem souveränen Auftritt zog der Fußball-Landesligist SV Schlebusch ins Viertelfinale des Kreispokals ein. Beim B-Kreisligisten SV Gremberg-Humboldt, der vom in Leverkusen durchaus bekannten Sascha Jagusch (ehemals Bayer 04-Amateure, Fortuna Köln und andere) trainiert wird, setzte sich der SVS locker mit 5:0 (1:0) durch. Doppeltorschütze war Michael Urban (25./80), zudem trafen Marcel Schulz (73.), Nicolai Annas (85.) und Ramon Weistroffer (88.). Annas legte dreimal perfekt auf. Zwar vergaben die Schlebuscher noch etliche gute Torchancen, doch der Sieg geriet nie auch nur annähernd in Gefahr.

Weitaus kniffliger dürfte sich die anstehende Aufgabe für Coach Stefan Müller und seine Spieler gestalten, denn in der Meisterschaft geht es am Sonntag (15.15 Uhr) zum SSV Homburg-Nümbrecht ins Oberbergische. Wie Schlebusch auch, startete der SSV mit einem Sieg und einer Niederlage. „Wir freuen uns auf die Fahrt dorthin. Die Spiele gegen Nümbrecht sind stets enge und intensive Vergleiche. Wir werden alles raushauen müssen, um dort einen Punkt mitnehmen zu können. Vor allem im Abschluss müssen wir konsequenter werden”, erklärt Schlebuschs Co-Trainer Kristian Fischer. Inzwischen haben Yannik Diehl und Fabian Nentwig ihre Verletzungen auskuriert und könnten erstmals zum Kader gehören

Schlebusch besucht den SSV Homburg-Nümbrecht

Vorschau Landesliga (3. Spieltag)

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch (Sonntag, 15:15 Uhr).

Es fehlen: Jonas Henscheid, Johannes Volk, Manuel Marks, Michel Hock, Joscha Trommler, Aron Jungjohann, Alexander Epstein, Sebastian Ghofranifar.

Einsatz fraglich: Christian Rüttgers.

Zum Spiel: Der Kölner Südwesten war diesmal keine Reise wert. Verdient verlor der SSV Homburg-Nümbrecht das Gastspiel bei Torsten Reisewitz‘ Ex-Klub Borussia Lindenthal-Hohenlind mit 1:3. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erwies sich das Führungstor der Domstädter als echter Wirkungstreffer. „Am Anfang hat nichts darauf hingedeutet, dass es so deutlich wird. Unsere Reaktion nach dem 0:1 hat mir überhaupt nicht gefallen. Ab da waren wir die spielerisch unterlegene Mannschaft“, erklärt Reisewitz.

Zum Schluss war immerhin ein Aufbäumen zu erkennen, obwohl die Blau-Gelben aufgrund der Platzverweise von Jonas Henscheid und Johannes Volk in Unterzahl agierten. „Das rechne ich den Jungs hoch an“, so Reisewitz. „Sie haben eine tolle Moral gezeigt und alles versucht, um das Ergebnis erträglich zu gestalten.“ Im Rahmen des zweiten Heimauftritts der Saison empfängt der SSV den SV Schlebusch, der wie die Reisewitz-Equipe mit einem Sieg (2:1 gegen Flittard) und einer Niederlage (0:2 gegen Windeck) gestartet ist.

Zwar hat das Team von Coach Stefan Müller mit Goalgetter Maik Maier und dem torgefährlichen Regisseur Denis Labusga seine Offensiv-Speersitze abgegeben, „aber der restliche Kader ist fast komplett zusammengeblieben. Schlebusch verfügt über eine enorm hohe fußballerische und läuferische Qualität. Unsere Aufgabe wird sein, mit Leidenschaft und Aggressivität dagegenzuhalten und dem Gegner nicht so große Räume zu bieten, wie wir es in Hohenlind getan haben“, erläutert Reisewitz.

Kurios: Henscheid und Volk hätten am kommenden Sonntag aus privaten Gründen ohnehin gefehlt, weshalb ihre Gelb-Roten Karten nicht weiter ins Gewicht fallen. Manuel Marks pausiert wegen einer Handverletzung. Christian Rüttgers, der gegen die Borussen umknickte und ausgewechselt werden musste, ist fraglich. Eine gravierende Blessur des Sprunggelenks hat er sich jedoch nicht zugezogen. Jonas Wagner könnte gegen Schlebusch zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Aufgebot stehen.

Gegen routinierte Windecker war Schlebusch letzlich chancenlos, Schlebusch II gewinnt gegen Prometheus Porz mit 3:0

Schlebusch : TSV Germania Windeck 0:2 (0:2)

Ganze 15 Minuten dauerte die “Schlebuscher Herrlichkeit” und in dieser kurzen Zeitspanne war das Spiel für Schlebusch praktisch entschiesen. Man hatte nämlich zwei große Torchancen durch Marcel Schulz und Tobias Grützner ohne die nötige Konzentration vergeben und zweimal freistehend über das Gästetor geschossen. Als der pfeilschnelle Morioka in der 16. Spielminute mit einem präzisen Steilpass für alle Schlebuscher viel zu schnell deren linke Seite “aufriss”, der Ball an den Schlebuscher Pfosten prallte und von dort den Weg in Pricas Tor fand, war das Spiel. wie sich anschließend zeigen sollte entschieden. Dazu reichte das zweite Gästetor nur acht Minuten später, denn danach war die Müllertruppe völlig von der Rolle. Serienweise fanden Schlebuscher Pässe den Weg zum Gegner oder ins Niemandsland. Angriffe in die Windecker Gefahrenzone blieben ausgesprochen selten. Mann hatte eigentlich kaum das Gefühl, dass es irgendwann eine Wende im Spiel geben könnte. Die wenigen Angriffsversuche der Schwarzgelben versandeten regelmäßig im Nichts,- sieht man einmal davon ab, das der in der 74. Minute eingewechselte Seinsch in nur 16 Minuten Spielzeit bei zwei Einschußchancen weit mehr erreichte als alle anderen Offensivkräfte zusammen in der vollen Spielzeit. Jedenfalls konnten die Gäste ohne übermässige Bemühungen ihren Sieg recht locker übder die Zeit bringen. Von der guten Form des Auswärtssieges in Flittard war jedenfalls gestern ausgesprochen wenig zu sehen.

Aufsteööung
Prica, Herbel, Hammes, Breddemann (ab 62. Annas), Marcel Schulz, Urban (ab 80. Engeländer), Weistroffer, Grützner (ab 74. Seinsch), Birken, Azzizi, Raufeiser.

Schlebusch II : Prometheus Porz 3:0 (1:0)
Unbeeindruckt von der Niederlage am Vorsonntag beim Lokalrivalen Bergfried Leverkusen ging unsere Zweite das 1. Heimspiel der Saison gegen die stark gestarteten Porzer an und belohnte sich mit einem überraschend glatten Sieg.
Torschützen waren Quasim Fraye, Kenzo Nakanishi und Schlebuschs Torschütze vom Dienst, Rüdiger Probst. Die Arbeit von Trainer Marco Treubmann beginnt unverkennbar erste Früchte zu tragen.

Aufstellung:
Stauner, Schultes, Lombo (ab 89 Bock), Schupp, Schmauser, Lehmann, Malik Amoussou-Tchibara, Balduan, Fraye (ab &8. Waryna, Nakanischi, Probst.

Der SV Schlebusch kommt noch einmal davon

Quelle:
Fupa.net
Autor:

SV Schlebusch kommt noch einmal davon
Der Landesligist erreicht im Pokal durch ein 4:2 in Mülheim Nord die nächste Runde

Die Kreispokalaufgabe beim B-Kreisligisten SC Mülheim Nord hatte sich der Fußball-Landesligist SV Schlebusch leichter vorgestellt. Nach einem 0:1-Pausenrückstand setzte sich der haushohe Favorit, der in großen Teilen Personal aus der zweiten Reihe einsetzte, noch mit 4:2 durch. „Wir sind noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen”, meinte Schlebuschs Trainer Stefan Müller, der lobende Worte für den Gegner fand: „Die Mülheimer haben das wirklich sehr gut gemacht, haben vor allem alles sehr fair gelöst. Das hat man in solchen Spielen ja auch nicht oft.”

Erst nachdem Mülheim kurz nach dem Seitenwechsel sogar mit 2:0 in Führung gegangen war, wachte der Landesligist auf und schaffte nach Toren von Michael Urban (2), Amine Azzizi und Robin Seinsch noch die Wende.

In der Meisterschaft wartet auf den SVS das erste Heimspiel und damit der TSV Germania Windeck (Sonntag, 15.15 Uhr, im Bühl). „Das ist eine der unangenehmsten Aufgabe in dieser Liga”, findet Stefan Müller, der um die Defensivqualitäten der Windecker weiß: „Da fallen selten mehr als ein oder zwei Tore. Die stehen sehr diszipliniert und sind immer mal für einen Konter gut. Ich erwarte ein zähes Ringen.” Nick Rohrbeck und Christopher Hinzmann fallen weiterhin verletzungsbedingt aus, und Martin Schulz weilt noch im Urlaub. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Torhüter Luka Prica, der sich zum Auftakt in Flittard verletzte und unter der Woche nicht trainieren konnte.

Bergfried entscheidet das enge Derby für sich

Autor.
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

RHEIN-WUPPER Der 2:1-Sieg gegen die Reserve des SV Schlebusch war hart umkämpft. Dominik Schmitz erzielte das entscheidende Tor.

Bergfried Leverkusen – SV Schlebusch II 2:1 (1:1).

Es war kein schönes Derby, dafür ein intensives vor gut 150 Zuschauern. In der Schlussphase musste nicht nur Bergfrieds Marcel Rekus mit Krämpfen behandelt werden, er biss aber auf die Zähne und rettete den Sieg über die Zeit. Zwar hatten Rüdiger Probst und Petros Pechlivanidis noch zwei Freistöße aus aussichtsreichen Positionen, der Ausgleich aber wollte den Schwarz-Gelben nicht mehr gelingen. Deren Coach Marco Treubmann befand, dass „schlichtweg das Team, das einen Fehler weniger gemacht hat, gewonnen hat. Ein Remis wäre verdient gewesen.“

Sein Gegenüber Lukas Beruda war zufrieden mit den ersten 70 Minuten seiner Elf. Er bemängelte nur, dass die Konter am Ende nicht konsequenter zu Ende gespielt worden waren. Kenzo Nakanishi hatte den SVS II in der 10. Minute in Front gebracht, als er einen Konter mustergültig abschloss. Rekus gelang eine Viertelstunde später der Ausgleich – nach einem Eckball hatte Sebastian Bamberg den Verteidiger erspäht. Der Treffer zum 2:1 durch Dominik Schmitz (56.) war der sehenswerteste der drei: Sascha Künzel war auf links geschickt worden, flankte von der Außenlinie, Schmitz nahm den Ball direkt aus 15 Metern volley, Justin Stauner parierte, aber Schmitz stocherte den Ball im Nachgang über die Linie.