Spielberichte der 1. Mannschaft

Schlebusch gewinnt auch das nächste Vorbereitungsspiel

Schlebusch jubelt nach dem Geduldsspiel


SV Schlebusch jubelt nach dem Geduldsspiel


links:
Torschütze Nick Rohrbeck – Bildmitte Nikolai Annas

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

Beim 1:0 gegen den Heiligenhauser SV feiert der Landesligist seinen ersten Heimsieg des Jahres 2019 — Rohrbeck trifft
Leverkusen. Der Landesligist SV Schlebusch hat tatsächlich doch noch den ersten Heimsieg im Jahr 2019 erzielt, was entsprechend bejubelt wurde. Beim 1:0 (0:0) über den Heiligenhauser SV, der somit nur noch höchst theoretische Chancen auf den Klassenverbleib hat, erzielte Nick Rohrbeck nach Vorarbeit von Yannick Raufeiser in der 67. Minute das Tor des Tages.

Es war ein Geduldsspiel für die Schlebuscher gegen stets tief stehende Gäste. „Die haben das gut gemacht, haben uns immer wieder die Räume eng gemacht. Es war alles in allem ein hartes Stück Arbeit und das erwartet fiese Spiel”, befand SVS-Trainer Stefan Müller. Die Gastgeber kamen zwar locker auf 70 Prozent Ballbesitz, die klaren Torchancen jedoch waren handverlesen. Nach 23 Minuten traf Nikolai Annas nur den Pfosten, zehn Minuten später schoss Nick Rohrbeck freistehend aus wenigen Metern übers Tor.

Das war es dann aber auch an Einschussmöglichkeiten in den ersten 45 Minuten. Auch nach dem Seitenwechsel ergab sich ein nahezu identisches Bild, denn Schlebusch machte und tat, während Heiligenhaus verhinderte und zerstörte. Auch nach dem Treffer durch Rohrbeck gingen die Gäste nicht volles Risiko, waren kaum einmal gefährlich. SVS-Schlussmann Justin Stauner verlebte jedenfalls einen sehr ruhigen Nachmittag im Bühl. „Ich bin heilfroh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. In Anbetracht der durch Verletzungen und ähnliche Probleme erzwungenen schwachen Trainingsbeteiligung war das sehr ordentlich, was wir abgeliefert haben”, resümierte Müller zufrieden.

Hitdorf entführt die Punkte aus Schlebusch

Schlebusch II : SC Hitdorf 3:4 (1:2)

In einem von beiden Seiten offensiv geführten Spiel hatte Monheim, was die Tore anging von Beginn an die Nase vorn und führte zur Pause mit 2:1. Schon in der 7. Minute ging der Gast durch Justin Prensena mit 1:1 in Führung, die Alban Gashi allerdings schon in der 27. Minute ausgleichen konnte. Nur 5 Minuten später war Justin Prensena erneut erfolgreich und es stand 2:1 für Hitdorf. In der 53. Minute trat er erneut als Torschütze in Erscheinung und es stand 1:3, was allerdings nun bei den Schlebuschern neue Kräfte freisetzte. Binnen 20 Minuten trafen sie zweimal ins Schwarze. Zunächst konnte Nassim Oahim zum 2:3 einnetzen und in der 73. Minute traf erneut Gashi zum 3:3. Als die Meisten danach mit einer Punkteteilung rechneten, erzwang Prensena (II – Bastian) den letztlich verdienten Auswärtssieg für die Hitdorfer.

Aufstellung:
David Shamisa Kuszai Berendt, Fabian Rick (ab 68. Minute Philippe Reis), Doci Ermal, Lars Schupp, Christopher Hahmann, Kai Lehmann, Quasim Frayje (ab 53. Minute Tobias Woryna) , Nassim Oahim (ab , Alban Gashi, Tobias Balduan, Rüdiger Probst (ab 46. Minute Malik Ammoussou Tchibara).

Die vergebenen Chancen des SVS

Platz zwei, der zum Aufstieg berechtigt, ist für Schlebusch nicht mehr zu erreichen.

Derzeit ärgert man sich beim Landesligisten SV Schlebusch schon ein wenig über die vielen Punkte, die man in den vergangenen Wochen regelrecht verschenkt hat.

Der Grund dafür ist, dass nach Bekanntgabe des Rückzugs des als Regionalliga-Absteiger längst feststehenden TV Herkenrath in die Kreisliga A nun auch der zweite Platz in der Landesliga zum Aufstieg reicht. „ Diese Chance auf Platz zwei haben wir inzwischen leider vertan”, räumt Schlebuschs Trainer Stefan Müller ein, der sich der Gründe dafür durchaus bewusst ist: „Auf Dauer waren unter anderem die zahlreichen, fortwährenden Ausfälle nicht zu kompensieren. Einen Vorwurf will ich jedoch hier niemandem machen, denn alle Jungs hatten stets vernünftige Gründe für ihr Fehlen. Es ist die Summe der Dinge, die letztendlich eine bessere Platzierung verhindert hat.” Und dennoch will Müller unbedingt wieder punkten, wenn es am Sonntag ab 15.15 Uhr im Bühl gegen den abstiegsgefährdeten Heiligenhauser SV geht. Schon im Hinspiel tat sich der SVS sehr schwer und kam als damals Tabellenzweiter nur zu einem 1:1. „Ich rechne wieder mit einer schwierigen Nummer, zumal Heiligenhaus ja durchaus noch Chancen auf den Klassenerhalt hat. Auf jeden Fall wollen wir endlich wieder unsere Spielfreude wiederfinden”, so Müller. Der Coach muss weiterhin auf Stammkräfte wie Dominik Dohmen, Tim Herbel, Michael Urban, Jan-Eric Birken, Christopher Hinzmann, Michael Urban und Ramon Weistroffer verzichten. Zudem droht Tobias Grützner wegen anhaltender Knieprobleme auszufallen.

Quelle:Rheinische Post
Autor:Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Fußball-Landesliga:

TuS Oberpleis – SV Schlebusch 3:1 (1:0).

Für das Verfolgerduell beim Tabellendritten in Oberpleis hatten sich die Schlebuscher Fußballer viel vorgenommen, um eine Trendwende bei einem direkten Konkurrenten herbeizuführen. Das ist nicht gelungen – und unter dem Strich machten kleine Fehler den Unterschied. So kassierten die Gäste ihre nächste Niederlage. „Das ist einfach nur ärgerlich, denn wir hatten durchaus gute Chancen. Aber wir werden mit diesem Ergebnis klarkommen und auch wieder bessere Zeiten erleben“, betonte Trainer Stefan Müller.In den ersten Minuten lief es noch ordentlich für die Schlebuscher, die sich ein paar vielversprechende Gelegenheiten erspielten. Nach einer halben Stunde gingen jedoch die Gastgeber etwas überraschend in Führung. Nach einem langen Ball offenbarte die SVS-Defensive große Schwächen. „Wir hatten das im Vorfeld besprochen und es trotzdem nicht gut gelöst“, sagte Müller, der trotz aller Kritik an der Leistung seiner Mannschaft ein Sonderlob an seinen Ersatz-Torwart Justin Stauner verteilte. In einigen brenzligen Situationen parierte der Nachwuchsmann in höchster Not und bewahrte sein Team vor einem noch höheren Rückstand vor dem Pausenpfiff.In der zweiten Halbzeit dauerte es aber nur zehn Minuten, bis die Platzherren auf 2:0 stellten – und nur wenig später sollte der dritte Treffer nach einem Eckball fallen. Die Partie war danach entschieden. „Mein Team hat aber trotz des deutlichen Rückstandes tollen Charakter gezeigt und alles versucht“, sagte Müller. Marco Mandrella und Amine Azzizi hatten einige Großchancen, doch es sollte bis zur 70. Minute dauern, ehe die Gäste durch den Treffer von Saif-Eddine Ayadi das erste und einzige Mal jubeln konnten. Für weitere Tore blieb nicht mehr genug Zeit – auch, weil die Oberpleiser konzentriert verteidigten. „Letztlich geht das Ergebnis vollkommen in Ordnung“, sagte Müller.

Schlebusch spielt zu fehlerhaft

Fußball-Landesliga: TuS Oberpleis – SV Schlebusch 3:1 (1:0).

Für das Verfolgerduell beim Tabellendritten in Oberpleis hatten sich die Schlebuscher Fußballer viel vorgenommen, um eine Trendwende bei einem direkten Konkurrenten herbeizuführen. Das ist nicht gelungen – und unter dem Strich machten kleine Fehler den Unterschied. So kassierten die Gäste ihre nächste Niederlage. „Das ist einfach nur ärgerlich, denn wir hatten durchaus gute Chancen. Aber wir werden mit diesem Ergebnis klarkommen und auch wieder bessere Zeiten erleben“, betonte Trainer Stefan Müller.

In den ersten Minuten lief es noch ordentlich für die Schlebuscher, die sich ein paar vielversprechende Gelegenheiten erspielten. Nach einer halben Stunde gingen jedoch die Gastgeber etwas überraschend in Führung. Nach einem langen Ball offenbarte die SVS-Defensive große Schwächen. „Wir hatten das im Vorfeld besprochen und es trotzdem nicht gut gelöst“, sagte Müller, der trotz aller Kritik an der Leistung seiner Mannschaft ein Sonderlob an seinen Ersatz-Torwart Justin Stauner verteilte. In einigen brenzligen Situationen parierte der Nachwuchsmann in höchster Not und bewahrte sein Team vor einem noch höheren Rückstand vor dem Pausenpfiff.

In der zweiten Halbzeit dauerte es aber nur zehn Minuten, bis die Platzherren auf 2:0 stellten – und nur wenig später sollte der dritte Treffer nach einem Eckball fallen. Die Partie war danach entschieden. „Mein Team hat aber trotz des deutlichen Rückstandes tollen Charakter gezeigt und alles versucht“, sagte Müller. Marco Mandrella und Amine Azzizi hatten einige Großchancen, doch es sollte bis zur 70. Minute dauern, ehe die Gäste durch den Treffer von Saif-Eddine Ayadi das erste und einzige Mal jubeln konnten. Für weitere Tore blieb nicht mehr genug Zeit – auch, weil die Oberpleiser konzentriert verteidigten. „Letztlich geht das Ergebnis vollkommen in Ordnung“, sagte Müller.

SV Schlebusch : FV Wiehl 2000 3 : 4 (1 : 1)

Jan Peters besiegt den SV Schlebusch nahezu im Alleingang

SV Schlebusch : FV Wiehl 2000 3:4 (1:1)

Zählt man nur die Tore, muß man zu dem Schluss kommen, dass der SV Schlebusch gegen einen einzigen Wiehler Spieler namens Jan Peters sein Heimspiel gegen mit 3:4 verloren hat. Peters nutzte bereits in der 8. Minute einen Ballverlust im Schlebuscher Mittelfeld, ließ seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und “netzte locker zum 0:1 ein”.
Danach gab es in kurzer Folge mehrere “kritische Szenen” im Wiehler Strafraum, wobei sich der durchaus nicht darüber beschweren konnte, dass ein durchaus denkbarer Strafstoßpfiff des Schiedsrichters ausblieb. Immerhin waren Schlebuscher Offensivkräfte wiederholt im Strafraum der Gäste in die Horizontiale befördert worden, ohne dass ein Strafstosspfiff ertönte wäre. Der ließ sich dann allerdings in der 32. Minute nun wirklich nicht mehr vermeiden, was Annas zum Ausgleichstor nutzte. Nur zwei Minuten nach der Halbzeitpause lag dann der SV Schlebusch erneut in Rückstand und erneut hatte Jan Peters ins Schwarze getroffen. Danach dauerte es nur 9 Minuten, bis Peters ein drittes Mal zugeschlagen hatte, was jedoch den heute von Fischer gecoachten Schlebuscher Offensivkräften Ansporn genug war, es jetzt mit der “Brechstange” zu versuchen. Bei Tobias Grützners Anschlußtor in der 63. Minute war dies unverkennbar und das Ausgleichstor des eingewechselten Marcel Schulz in der 78. Minute verdiente das gleiche Prädikat. Wiehl wollte danach unvererkennbar das Unentschieden über die Zeit bringen, was zu einer deutlichen Zeitzugabe des guten Schiedsricherters Scheffel führte. Das diese dann mit Anbruch der 96. Spielminute zum vierten “Streich” des Wiehlers Peters führte, war dann allerdings aus Schlebuscher Sicht eher in die Rubrik “blinder Eifer” einzuordnen und für den Rekordschützen der Wiehler Peters eindeutig die Überschrift “Sahnetag” rechtertigt.

Aufstellung:
Prica, Herbel, Hammes, Rohrbeck (ab 62. Minute Marcel Schulz), Breddemann, Ayadi (ab 81. Minute Azzizi), Annas (ab 78. Minute Mandrella), Görgens, Grütner, Raufeiser, Martin Schulz.

SV Schlebusch II : Casa Espana 2 : 5 (1:2)

Aufstellung:
Stauner, Ermal (ab 56. Minute (Rick), Reis, Schupp, Hahmann, Lehmann, Michael Urban, Balduan, Nakanishi (ab 50. Minute Bartels), Reeke, Probst (ab 68. Minute Oahim).

Schlebusch bringt drei Punkte aus Rheinbach mit nach Schlebusch – Schlebusch II unterliegt Spitzenreiter Blau-Weiß Köln mit 0:2

VfL Rheinbach : SV Schlebusch 0:2 (0:2)

Geht es zum Auswärtsspiel in Rheinbach hört man in der Regel:
Auf dem Rheinbacher Naturrasen ist es ganz schwer zu gewinnen. Der SV Schlebusch fährt allerdings ganz gerne in den südwestlichen Siegkreis, weil man dort immerhin schon einige Male gewonnen hat. In den letzte drei Spielen hieß der Gewinne stets SV Schlebusch der allerdings davor gleich vier mal der Verlierer war (Quelle: Fupa.net). In der Gesamtbilanz hat Schlebusch von 9 Spielen Fünf gewonnen, während Rheinbach viermal der Sieger war. Unentschieden gab es zwischen den heutigen Kobtrahenten nicht. Vor der heutigen Partie sah es die lokale Sportpresse wie folgt:

VfL Rheinbach – SV Schlebusch (So 15:00)
Dieses Spiel ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung”, sagt VfL-Trainer Achim Schmickler vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn. Die Gäste aus Leverkusen sind eine gut besetzte Mannschaft, die seit Jahren oben mitspielen. „Von daher sind wir froh, dass wir da dieses Jahr mitgehen können“, freut sich der 56-Jährige, der Möglichkeiten sieht, dass sein Team das Duell für sich entscheiden kann. „Allerdings brauchen wir dafür einen Top-Tag um dieses 50-50-Spiel zu gewinnen“, prophezeit Schmickler, der beim 0:2 im Hinspiel eine schwache Leistung seiner Elf sah. Zudem kann sich die Auswärtsbilanz des SVS mit 16 Punkten aus acht Partien sehen lassen. Für den VfL spricht vor allem die Heimstärke mit 15 Punkten aus sieben Spielen. Nicht mitwirken werden voraussichtlich Tigin Yaglioglu (Krank) und David Fischer (Angeschlagen). Dafür steht Maximilian Klemp nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung.

In Rheinbach entschied Nick Rohrbeck im Alleingang die Begegnung, indem er vor der Pause zweimal ins Schwarze traf. Sehr ärgerlich war für ihn aber auch für die  anderen Sieger,  dass der Schiedsrichter kurz vor Toresschluß glaubte, Micki Urban den  roten Karton vor die Nase halten zu müssen, was in der Nachspielzeit auch einem Rheinbacher wiederfuhr (97. Minute).

Aufstellung:
Prica, Dohmen, Herbel, Hammes, Rohrbeck (ab 84. Minute Urban), Breddemann Görgens (ab 88. Min. Weistroffer), Grützner, Birken, Azzizi (ab 93. Min. Annas, Raufeiser.

Schlebusch II unterliegt Spitzenreiter Blau-Weiss Köln 0:2  (0:0)

Kaum unerwartet kam die 0:2 Niederlage bei Spitzenreiter Blau-Weiß Köln, wobei es gleich zweimal die rote Kerte für einen Schlebusch Spieler gab (73. und 77. Minute). Da die Schlebuscher Reserve bislang in 18 Spielen nur 29 gelbe Karten erhalten hat (keine gelbe und auch keine gelbrote Karte erhalten haben erstaunt dies schon ein wenig.

Aufstellung.
Stauner, Reis (Kedeinis), Ermal, Schupp, Hahmann, Lemman, Mandrella, Reeke, Frayj (Nakanischi), Balduan, Dijumba.

Remis hilft dem SV Schlebusch nur bedingt

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

SV Schlebusch – SSV Homburg-Nümbrecht 1:1 (0:0).
Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel – unter dieser Floskel lässt sich der Auftritt des SV Schlebusch am Sonntag charakterisieren. In der Partie gegen den Tabellenzehnten kam die Mannschaft von Trainer Stefan Müller nicht über ein ernüchterndes 1:1 hinaus. „Klar hatten wir uns das anders vorgestellt und wären mit einem Sieg vorne mit dabei gewesen. Das ist irgendwie schade, doch ich kann meiner Mannschaft nur ein Lob für 60 super Minuten aussprechen. Leider haben wir das Niveau nicht halten können“, sagte der Trainer.

In der ersten Halbzeit lief für die Schlebuscher zunächst alles nach Plan. Die Platzherren erspielten sich schnell gute Chancen. Doch die beiden Möglichkeiten durch Marcel Schulz wurden nicht verwertet. So dauerte es bis zur 55. Minute, ehe Yannik Raufeiser das 1:0 für den SVS erzielte. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich bei den Gastgebern aber immer wieder Nachlässigkeiten ein. Den Oberbergischen gelang in der 70. Minute schließlich der Ausgleich. „Der Punkt bringt uns nicht wirklich weiter, aber ein Riesenproblem entsteht dadurch auch nicht“, betonte Müller. In der Schlussphase gab es noch Gelegenheiten auf beiden Seiten, doch die Abschlüsse waren allesamt zu ungenau.

Schlebusch läßt Germania Windeck keine Chance

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Fotor:
Uli Haus

Sieg in der Windlotterie

Schlebusch ist nach dem 2:0 in Windeck Landesliga-Zweiter

Leverkusen. In der Landesliga gewann der SV Schlebusch die „Windlotterie” bei Germania Windeck verdient mit 2:0 (0:0) und sprang somit auf Platz zwei. „Die Bedingungen waren hart an der Grenze”, befand Schlebuschs Trainer Stefan Müller, der seine Mannschaft perfekt darauf eingestellt hatte.

Während der SVS bei seinem Jahreseinstieg fast ausschließlich mit flachen Bällen operierte, um dem Wind so möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, versuchten es die fußballerisch limitierten Windecker stets mit hohen, weiten Bällen, mit denen niemand etwas anfangen konnte. So war es nicht verwunderlich, dass Schlebuschs Torhüter Luka Prica keinen einzigen Schuss parieren musste.

Dennoch dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Jan-Erik Birken die in allen Belangen besseren Gäste mit einem Distanzschuss in den Winkel in Führung brachte. Wenige Minuten vor dem Abpfiff machte der eingewechselte Nick Rohrbeck auf Zuspiel von Amine Azzizi, der ebenfalls erst in der Schlussphase ins Spiel gekommen war, alles klar. Es war ein Geduldspiel gegen einen destruktiven Gegner und einen unberechenbaren Wind, das die Schlebuscher gut beherrschten. „Wir haben das Beste aus den Verhältnissen gemacht und nie die Ruhe verloren. Viel verdienter kann man ein Spiel nicht gewinnen”, meinte Müller.


Marco Mandrella und Saif Ayadi verstärken den SV Schlebusch

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Vorschau auf die Rückrunde der Saison 2018/2019 den  SV Schlebusch

Kniebeschwerden bremsen derzeit SVS-Angreifer Amine Azzizi (am Ball) aus. Eine Untersuchung soll Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.

Der Fußball-Landesligist ist in die Vorbereitung auf die Rückrunde eingestiegen. Am Sonntag testet das Team von Trainer Stefan Müller beim SV Bergfried.
Mit Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde haben die Landesliga-Fußballer des SV Schlebusch zwei Zugänge präsentiert, die den Kader verstärken sollen. Der erst 20-jährige Marco Mandrella kommt vom Bezirksligisten TuS Marialinden in das Team von Trainer Stefan Müller.

Der gelernte Außenstürmer sammelte auch schon beim TuS Herkenrath Erfahrungen in der Mittelrheinliga. „Marco soll als Ersatz für Robin Seinsch einspringen, der nach Lützenkirchen zurückgewechselt ist. Wir sind uns sicher, dass er diese Lücke schließen kann“, betont Müller.

Als zweiten neuen Mann für die Rückrunde präsentiert der SVS den Stürmer Saif Ayadi, der vom Mittelrheinligisten BW Friesdorf nach Schlebusch wechselt. Der 23-jährige Linksfuß kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück, denn der in Schlebusch lebende Ayadi begann seine fußballerische Laufbahn einst beim SVS. „Das ist für uns eine richtig tolle Sache. Saif passt perfekt in unser Konzept“, sagt Müller über den Heimkehrer.
Seit dieser Woche haben er und seine Schützlinge die Trainingsarbeit aufgenommen. Bereits am Sonntag (11 Uhr) steigt das erste Testspiel beim Kreisligisten SV Bergfried Leverkusen. Durch die Rückkehr von Nick Rohrbeck nach langer Verletzung und Dominik Dohmen nach einer Vaterpause erhalten die Schlebuscher zudem zwei wichtige Kräfte in den Kader zurück.
Dafür muss Müller im Moment noch auf die Urlauber Christopher Hinzmann und Marcel Schulz verzichten. Zudem ist ungewiss, wann Amine Azzizi seine Kniebeschwerden auskuriert hat und mittrainieren kann. Genauere Untersuchungen beim Offensivspieler sollen Aufschluss über das Ausmaß der Verletzung geben. Der Trainer hofft freilich, dass es keine schlimme Diagnose geben wird. 16 Einsätze, drei Tore und drei Vorlagen stehen in Azzizis Hinrundenbilanz.
„Wir wollen in den kommenden Wochen den Grundstein für eine gute Rückrunde legen. Dass wir derzeit auf Platz zwei der Tabelle stehen, ist dafür sicherlich eine tolle Motivation“, sagt Müller. „Alle Spieler ziehen hervorragend mit.“