Spielberichte der 1. Mannschaft

Schlebusch gewinnt auch das nächste Vorbereitungsspiel

Quelle:Rheinische Post
Autor:Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Fußball-Landesliga:

TuS Oberpleis – SV Schlebusch 3:1 (1:0).

Für das Verfolgerduell beim Tabellendritten in Oberpleis hatten sich die Schlebuscher Fußballer viel vorgenommen, um eine Trendwende bei einem direkten Konkurrenten herbeizuführen. Das ist nicht gelungen – und unter dem Strich machten kleine Fehler den Unterschied. So kassierten die Gäste ihre nächste Niederlage. „Das ist einfach nur ärgerlich, denn wir hatten durchaus gute Chancen. Aber wir werden mit diesem Ergebnis klarkommen und auch wieder bessere Zeiten erleben“, betonte Trainer Stefan Müller.In den ersten Minuten lief es noch ordentlich für die Schlebuscher, die sich ein paar vielversprechende Gelegenheiten erspielten. Nach einer halben Stunde gingen jedoch die Gastgeber etwas überraschend in Führung. Nach einem langen Ball offenbarte die SVS-Defensive große Schwächen. „Wir hatten das im Vorfeld besprochen und es trotzdem nicht gut gelöst“, sagte Müller, der trotz aller Kritik an der Leistung seiner Mannschaft ein Sonderlob an seinen Ersatz-Torwart Justin Stauner verteilte. In einigen brenzligen Situationen parierte der Nachwuchsmann in höchster Not und bewahrte sein Team vor einem noch höheren Rückstand vor dem Pausenpfiff.In der zweiten Halbzeit dauerte es aber nur zehn Minuten, bis die Platzherren auf 2:0 stellten – und nur wenig später sollte der dritte Treffer nach einem Eckball fallen. Die Partie war danach entschieden. „Mein Team hat aber trotz des deutlichen Rückstandes tollen Charakter gezeigt und alles versucht“, sagte Müller. Marco Mandrella und Amine Azzizi hatten einige Großchancen, doch es sollte bis zur 70. Minute dauern, ehe die Gäste durch den Treffer von Saif-Eddine Ayadi das erste und einzige Mal jubeln konnten. Für weitere Tore blieb nicht mehr genug Zeit – auch, weil die Oberpleiser konzentriert verteidigten. „Letztlich geht das Ergebnis vollkommen in Ordnung“, sagte Müller.

Schlebusch spielt zu fehlerhaft

Fußball-Landesliga: TuS Oberpleis – SV Schlebusch 3:1 (1:0).

Für das Verfolgerduell beim Tabellendritten in Oberpleis hatten sich die Schlebuscher Fußballer viel vorgenommen, um eine Trendwende bei einem direkten Konkurrenten herbeizuführen. Das ist nicht gelungen – und unter dem Strich machten kleine Fehler den Unterschied. So kassierten die Gäste ihre nächste Niederlage. „Das ist einfach nur ärgerlich, denn wir hatten durchaus gute Chancen. Aber wir werden mit diesem Ergebnis klarkommen und auch wieder bessere Zeiten erleben“, betonte Trainer Stefan Müller.

In den ersten Minuten lief es noch ordentlich für die Schlebuscher, die sich ein paar vielversprechende Gelegenheiten erspielten. Nach einer halben Stunde gingen jedoch die Gastgeber etwas überraschend in Führung. Nach einem langen Ball offenbarte die SVS-Defensive große Schwächen. „Wir hatten das im Vorfeld besprochen und es trotzdem nicht gut gelöst“, sagte Müller, der trotz aller Kritik an der Leistung seiner Mannschaft ein Sonderlob an seinen Ersatz-Torwart Justin Stauner verteilte. In einigen brenzligen Situationen parierte der Nachwuchsmann in höchster Not und bewahrte sein Team vor einem noch höheren Rückstand vor dem Pausenpfiff.

In der zweiten Halbzeit dauerte es aber nur zehn Minuten, bis die Platzherren auf 2:0 stellten – und nur wenig später sollte der dritte Treffer nach einem Eckball fallen. Die Partie war danach entschieden. „Mein Team hat aber trotz des deutlichen Rückstandes tollen Charakter gezeigt und alles versucht“, sagte Müller. Marco Mandrella und Amine Azzizi hatten einige Großchancen, doch es sollte bis zur 70. Minute dauern, ehe die Gäste durch den Treffer von Saif-Eddine Ayadi das erste und einzige Mal jubeln konnten. Für weitere Tore blieb nicht mehr genug Zeit – auch, weil die Oberpleiser konzentriert verteidigten. „Letztlich geht das Ergebnis vollkommen in Ordnung“, sagte Müller.

SV Schlebusch : FV Wiehl 2000 3 : 4 (1 : 1)

Jan Peters besiegt den SV Schlebusch nahezu im Alleingang

SV Schlebusch : FV Wiehl 2000 3:4 (1:1)

Zählt man nur die Tore, muß man zu dem Schluss kommen, dass der SV Schlebusch gegen einen einzigen Wiehler Spieler namens Jan Peters sein Heimspiel gegen mit 3:4 verloren hat. Peters nutzte bereits in der 8. Minute einen Ballverlust im Schlebuscher Mittelfeld, ließ seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und “netzte locker zum 0:1 ein”.
Danach gab es in kurzer Folge mehrere “kritische Szenen” im Wiehler Strafraum, wobei sich der durchaus nicht darüber beschweren konnte, dass ein durchaus denkbarer Strafstoßpfiff des Schiedsrichters ausblieb. Immerhin waren Schlebuscher Offensivkräfte wiederholt im Strafraum der Gäste in die Horizontiale befördert worden, ohne dass ein Strafstosspfiff ertönte wäre. Der ließ sich dann allerdings in der 32. Minute nun wirklich nicht mehr vermeiden, was Annas zum Ausgleichstor nutzte. Nur zwei Minuten nach der Halbzeitpause lag dann der SV Schlebusch erneut in Rückstand und erneut hatte Jan Peters ins Schwarze getroffen. Danach dauerte es nur 9 Minuten, bis Peters ein drittes Mal zugeschlagen hatte, was jedoch den heute von Fischer gecoachten Schlebuscher Offensivkräften Ansporn genug war, es jetzt mit der “Brechstange” zu versuchen. Bei Tobias Grützners Anschlußtor in der 63. Minute war dies unverkennbar und das Ausgleichstor des eingewechselten Marcel Schulz in der 78. Minute verdiente das gleiche Prädikat. Wiehl wollte danach unvererkennbar das Unentschieden über die Zeit bringen, was zu einer deutlichen Zeitzugabe des guten Schiedsricherters Scheffel führte. Das diese dann mit Anbruch der 96. Spielminute zum vierten “Streich” des Wiehlers Peters führte, war dann allerdings aus Schlebuscher Sicht eher in die Rubrik “blinder Eifer” einzuordnen und für den Rekordschützen der Wiehler Peters eindeutig die Überschrift “Sahnetag” rechtertigt.

Aufstellung:
Prica, Herbel, Hammes, Rohrbeck (ab 62. Minute Marcel Schulz), Breddemann, Ayadi (ab 81. Minute Azzizi), Annas (ab 78. Minute Mandrella), Görgens, Grütner, Raufeiser, Martin Schulz.

SV Schlebusch II : Casa Espana 2 : 5 (1:2)

Aufstellung:
Stauner, Ermal (ab 56. Minute (Rick), Reis, Schupp, Hahmann, Lehmann, Michael Urban, Balduan, Nakanishi (ab 50. Minute Bartels), Reeke, Probst (ab 68. Minute Oahim).

Schlebusch bringt drei Punkte aus Rheinbach mit nach Schlebusch – Schlebusch II unterliegt Spitzenreiter Blau-Weiß Köln mit 0:2

VfL Rheinbach : SV Schlebusch 0:2 (0:2)

Geht es zum Auswärtsspiel in Rheinbach hört man in der Regel:
Auf dem Rheinbacher Naturrasen ist es ganz schwer zu gewinnen. Der SV Schlebusch fährt allerdings ganz gerne in den südwestlichen Siegkreis, weil man dort immerhin schon einige Male gewonnen hat. In den letzte drei Spielen hieß der Gewinne stets SV Schlebusch der allerdings davor gleich vier mal der Verlierer war (Quelle: Fupa.net). In der Gesamtbilanz hat Schlebusch von 9 Spielen Fünf gewonnen, während Rheinbach viermal der Sieger war. Unentschieden gab es zwischen den heutigen Kobtrahenten nicht. Vor der heutigen Partie sah es die lokale Sportpresse wie folgt:

VfL Rheinbach – SV Schlebusch (So 15:00)
Dieses Spiel ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung”, sagt VfL-Trainer Achim Schmickler vor dem Duell mit dem Tabellennachbarn. Die Gäste aus Leverkusen sind eine gut besetzte Mannschaft, die seit Jahren oben mitspielen. „Von daher sind wir froh, dass wir da dieses Jahr mitgehen können“, freut sich der 56-Jährige, der Möglichkeiten sieht, dass sein Team das Duell für sich entscheiden kann. „Allerdings brauchen wir dafür einen Top-Tag um dieses 50-50-Spiel zu gewinnen“, prophezeit Schmickler, der beim 0:2 im Hinspiel eine schwache Leistung seiner Elf sah. Zudem kann sich die Auswärtsbilanz des SVS mit 16 Punkten aus acht Partien sehen lassen. Für den VfL spricht vor allem die Heimstärke mit 15 Punkten aus sieben Spielen. Nicht mitwirken werden voraussichtlich Tigin Yaglioglu (Krank) und David Fischer (Angeschlagen). Dafür steht Maximilian Klemp nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung.

In Rheinbach entschied Nick Rohrbeck im Alleingang die Begegnung, indem er vor der Pause zweimal ins Schwarze traf. Sehr ärgerlich war für ihn aber auch für die  anderen Sieger,  dass der Schiedsrichter kurz vor Toresschluß glaubte, Micki Urban den  roten Karton vor die Nase halten zu müssen, was in der Nachspielzeit auch einem Rheinbacher wiederfuhr (97. Minute).

Aufstellung:
Prica, Dohmen, Herbel, Hammes, Rohrbeck (ab 84. Minute Urban), Breddemann Görgens (ab 88. Min. Weistroffer), Grützner, Birken, Azzizi (ab 93. Min. Annas, Raufeiser.

Schlebusch II unterliegt Spitzenreiter Blau-Weiss Köln 0:2  (0:0)

Kaum unerwartet kam die 0:2 Niederlage bei Spitzenreiter Blau-Weiß Köln, wobei es gleich zweimal die rote Kerte für einen Schlebusch Spieler gab (73. und 77. Minute). Da die Schlebuscher Reserve bislang in 18 Spielen nur 29 gelbe Karten erhalten hat (keine gelbe und auch keine gelbrote Karte erhalten haben erstaunt dies schon ein wenig.

Aufstellung.
Stauner, Reis (Kedeinis), Ermal, Schupp, Hahmann, Lemman, Mandrella, Reeke, Frayj (Nakanischi), Balduan, Dijumba.

Remis hilft dem SV Schlebusch nur bedingt

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

SV Schlebusch – SSV Homburg-Nümbrecht 1:1 (0:0).
Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel – unter dieser Floskel lässt sich der Auftritt des SV Schlebusch am Sonntag charakterisieren. In der Partie gegen den Tabellenzehnten kam die Mannschaft von Trainer Stefan Müller nicht über ein ernüchterndes 1:1 hinaus. „Klar hatten wir uns das anders vorgestellt und wären mit einem Sieg vorne mit dabei gewesen. Das ist irgendwie schade, doch ich kann meiner Mannschaft nur ein Lob für 60 super Minuten aussprechen. Leider haben wir das Niveau nicht halten können“, sagte der Trainer.

In der ersten Halbzeit lief für die Schlebuscher zunächst alles nach Plan. Die Platzherren erspielten sich schnell gute Chancen. Doch die beiden Möglichkeiten durch Marcel Schulz wurden nicht verwertet. So dauerte es bis zur 55. Minute, ehe Yannik Raufeiser das 1:0 für den SVS erzielte. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich bei den Gastgebern aber immer wieder Nachlässigkeiten ein. Den Oberbergischen gelang in der 70. Minute schließlich der Ausgleich. „Der Punkt bringt uns nicht wirklich weiter, aber ein Riesenproblem entsteht dadurch auch nicht“, betonte Müller. In der Schlussphase gab es noch Gelegenheiten auf beiden Seiten, doch die Abschlüsse waren allesamt zu ungenau.

Schlebusch läßt Germania Windeck keine Chance

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Fotor:
Uli Haus

Sieg in der Windlotterie

Schlebusch ist nach dem 2:0 in Windeck Landesliga-Zweiter

Leverkusen. In der Landesliga gewann der SV Schlebusch die „Windlotterie” bei Germania Windeck verdient mit 2:0 (0:0) und sprang somit auf Platz zwei. „Die Bedingungen waren hart an der Grenze”, befand Schlebuschs Trainer Stefan Müller, der seine Mannschaft perfekt darauf eingestellt hatte.

Während der SVS bei seinem Jahreseinstieg fast ausschließlich mit flachen Bällen operierte, um dem Wind so möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, versuchten es die fußballerisch limitierten Windecker stets mit hohen, weiten Bällen, mit denen niemand etwas anfangen konnte. So war es nicht verwunderlich, dass Schlebuschs Torhüter Luka Prica keinen einzigen Schuss parieren musste.

Dennoch dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Jan-Erik Birken die in allen Belangen besseren Gäste mit einem Distanzschuss in den Winkel in Führung brachte. Wenige Minuten vor dem Abpfiff machte der eingewechselte Nick Rohrbeck auf Zuspiel von Amine Azzizi, der ebenfalls erst in der Schlussphase ins Spiel gekommen war, alles klar. Es war ein Geduldspiel gegen einen destruktiven Gegner und einen unberechenbaren Wind, das die Schlebuscher gut beherrschten. „Wir haben das Beste aus den Verhältnissen gemacht und nie die Ruhe verloren. Viel verdienter kann man ein Spiel nicht gewinnen”, meinte Müller.


Marco Mandrella und Saif Ayadi verstärken den SV Schlebusch

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Vorschau auf die Rückrunde der Saison 2018/2019 den  SV Schlebusch

Kniebeschwerden bremsen derzeit SVS-Angreifer Amine Azzizi (am Ball) aus. Eine Untersuchung soll Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.

Der Fußball-Landesligist ist in die Vorbereitung auf die Rückrunde eingestiegen. Am Sonntag testet das Team von Trainer Stefan Müller beim SV Bergfried.
Mit Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde haben die Landesliga-Fußballer des SV Schlebusch zwei Zugänge präsentiert, die den Kader verstärken sollen. Der erst 20-jährige Marco Mandrella kommt vom Bezirksligisten TuS Marialinden in das Team von Trainer Stefan Müller.

Der gelernte Außenstürmer sammelte auch schon beim TuS Herkenrath Erfahrungen in der Mittelrheinliga. „Marco soll als Ersatz für Robin Seinsch einspringen, der nach Lützenkirchen zurückgewechselt ist. Wir sind uns sicher, dass er diese Lücke schließen kann“, betont Müller.

Als zweiten neuen Mann für die Rückrunde präsentiert der SVS den Stürmer Saif Ayadi, der vom Mittelrheinligisten BW Friesdorf nach Schlebusch wechselt. Der 23-jährige Linksfuß kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück, denn der in Schlebusch lebende Ayadi begann seine fußballerische Laufbahn einst beim SVS. „Das ist für uns eine richtig tolle Sache. Saif passt perfekt in unser Konzept“, sagt Müller über den Heimkehrer.
Seit dieser Woche haben er und seine Schützlinge die Trainingsarbeit aufgenommen. Bereits am Sonntag (11 Uhr) steigt das erste Testspiel beim Kreisligisten SV Bergfried Leverkusen. Durch die Rückkehr von Nick Rohrbeck nach langer Verletzung und Dominik Dohmen nach einer Vaterpause erhalten die Schlebuscher zudem zwei wichtige Kräfte in den Kader zurück.
Dafür muss Müller im Moment noch auf die Urlauber Christopher Hinzmann und Marcel Schulz verzichten. Zudem ist ungewiss, wann Amine Azzizi seine Kniebeschwerden auskuriert hat und mittrainieren kann. Genauere Untersuchungen beim Offensivspieler sollen Aufschluss über das Ausmaß der Verletzung geben. Der Trainer hofft freilich, dass es keine schlimme Diagnose geben wird. 16 Einsätze, drei Tore und drei Vorlagen stehen in Azzizis Hinrundenbilanz.
„Wir wollen in den kommenden Wochen den Grundstein für eine gute Rückrunde legen. Dass wir derzeit auf Platz zwei der Tabelle stehen, ist dafür sicherlich eine tolle Motivation“, sagt Müller. „Alle Spieler ziehen hervorragend mit.“

Raufeiser per Doppelschlag und Djaiz’ gar mit Viererpack bescheren Schlebusch sechs Punkte

Quelle:
Rheinische Post
Autoren:
Lars Hepp und Markus Neukirch
Foto:
Uwe Miserius

SVS-Stürmer Valentin Djaiz (M.) schießt den Ball zum 1:0 vorbei an Bergfrieds Keeper Sascha Mondorf. Insgesamt erzielte der 19-jährige Angreifer vier Tore im Derby für die Schlebuscher Reserve.
Foto: Miserius, Uwe (umi)

Rhein-Wupper In der Fußball-Kreisliga erzielt der 19-jährige Stürmer des SV Schlebusch II beim 4:2 gegen Bergfried Leverkusen alle Tore für sein Team. Der SC Hitdorf und der VfL Witzhelden verlieren ihre Spiele jeweils mit 0:1.

Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Fußball: Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II – Bergfried Leverkusen 4:2 (4:1).

Die Zuschauer im Bühl sahen ein unterhaltsames Derby. „Schlussendlich haben wir eine grottige erste Halbzeit gespielt und in der zweiten etwas Pech gehabt – von den Chancen her war es dann ausgeglichen“, sagte Bergfrieds Coach André Fanroth. Sein Gegenüber Marco Treubmann schlug in die gleiche Kerbe: „Im zweiten Abschnitt haben wir etwas den Faden verloren und Bergfried ins Spiel kommen lassen, aber in einer tollen ersten Halbzeit den Grundstein für den Sieg gelegt.“

Einige Spieler wuchsen im Nachbarschaftsduell über sich hinaus. Zum Beispiel Justin Stauner. Der Torwart der SVS-Reserve bewahrte Schlebusch mit einigen sehenswerten Paraden vor dem Anschlusstreffer zum Ende der Partie. Auch der Pfosten half bei einem Versuch von Sascha Künzel mit (77.).

Im Angriff war es Valentin Djaiz, der den Unterschied machte: In der zwölften Minute war er frei auf links durch und legte den Ball platziert ins lange Eck zum 1:0 – auch, weil Bergfrieds Keeper Sascha Mondorf zuvor ausrutschte. Nach Künzels Ausgleich (24.) markierte Djaiz per Kopf nach einer Flanke von Daniel Schultes postwendend das 2:1 – und ließ noch zwei weitere Treffer in der 32. und 41. Minute folgen. Zuvor hatte der Gastgeber jeweils stark gekontert. „Das hat er richtig gut gemacht“, sagte Treubmann. Schlebusch hätte sogar höher führen können, aber Djaiz und Philippe Reis verzogen bei ihren Versuchen, als sie allein auf Mondorf zuliefen.

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – SpVg. Köln-Flittard 3:1 (1:0).

Raufeiser traf diesmal doppelt

Der SV Schlebusch ist mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Das Team von Trainer Stefan Müller bezwang den Nachbarn aus Köln-Flittard im Derby mit 3:1. Entsprechend ausgelassen ging es im Anschluss an die Partie auf der gemeinsam mit der Reserve und den Alten-Herren aus Schlebusch ausgerichteten Weihnachtsfeier zu. Abwehrspieler Dominik Dohmen ist zudem Vater geworden, was freilich zur guten Stimmung beitrug. „Das ist alles hervorragend gelaufen. Sportlich hat es gestimmt und auch das Drumherum passte perfekt. Wir können mit dem Verlauf sehr zufrieden sein“, sagte Coach Müller. Ein wenig begünstigt durch die anderen Ergebnisse und etlichen Spielausfälle überwintert das SVS-Team nun sogar auf dem zweiten Tabellenplatz. Müller: „Das setzt natürlich allem die Krone auf.“

Mit Beginn des zweiten Abschnitts übernahm zunächst der Gast das Kommando, der nun mehr vom Spiel hatte. In der 58. Minute gelang Flittard der Ausgleich. Die Begegnung drohte nun gänzlich zu kippen. „Da hatte der Gegner auf einmal Oberwasser und weitere Chancen“, sagte Müller. SVS-Torhüter Luka Prica vereitelte aber einen Rückstand und die Gastgeber kamen wieder besser ins Spiel. Hatte Seinsch in der 68. Minute nach seinem Solo-Lauf noch Pech, so machten es die Hausherren zwölf Minuten vor dem Ende besser. Nach einem Eckball von Tobias Grützner stand Marcel Schulz goldrichtig und markierte den Treffer zum 2:1. In der Schlussminute sorgte Raufeiser mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung.Das Duell mit Flittard erwies sich ähnlich wie das Hinspiel, das Schlebusch 2:1 gewann, als zähe Angelegenheit. Torraumszenen waren in der ersten halben Stunde Mangelware. Robin Seinsch hätte in der 37. Minute den Führungstreffer erzielen können, doch sein Alleingang entschärfte der letztjährige SVS-Schlussmann Patrick Kuske mit einer starken Parade. Kurz vor der Pause gingen die Platzherren dann aber doch in Führung: Nach einem Foul an Amine Azzizi erzielte Yannik Raufeiser mit einem sehenswerten Freistoß aus rund 20 Metern das 1:0.

Ein Sieg für den Neu-Vater Schlebusch widmet das 3:1 gegen Flittard Dominik Dohmen und seiner Familie

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

Luka Prica mitr resolutem Fausteinsatz


Schlebuschs Torwart Luka Price klärt gegen Flittards Tim Weyers – Foto: UH

Leverkusen. Zum Jahresabschluss feierte der Landesligist SV Schlebusch mit dem 3:1 (1:0) über die SpVg Flittard den achten Saisonsieg und hat sich damit endgültig in der Spitzengruppe festgesetzt.

„Hätte mir das jemand zu Saisonbeginn so erzählt, wäre von mir wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln gekommen. Wir spielen bislang eine grandiose Serie, auch wenn natürlich der eine oder andere Punkt mehr auf der Habenseite stehen könnte. Wir haben nahezu das Optimum herausgeholt und werden uns nun voll und ganz und absolut zufrieden auf unsere Weihnachtsfeier konzentrieren”, erklärte Schlebuschs Übungsleiter Stefan Müller kurz nach dem Abpfiff des Derbys, das über weite Strecken recht einseitig verlief.

Während die Gäste sich massiv im und am eigenen Strafraum formiert hatten und ausschließlich auf Fehler der Platzherren wartete, brauchten diese einige Minuten, um eine spielerische Linie zu finden. Mit einem Rumpfaufgebot — es fehlten sechs Stammkräfte — und dem Startelf-Debütanten Yannik Diehl hatte der SVS zwar die Partie im Griff, erspielte sich aber zunächst keine Torchancen. Erst nach 37 Minuten tauchte Robin Seinsch völlig frei vor dem ehemaligen Schlebuscher im Kölner Gehäuse, Patrick Kuske, auf, schob das Spielgerät jedoch knapp am Tor vorbei. Etwas später klärten die Gäste einen Kopfball von Seinsch auf der Linie. Mit einem direkten Freistoß sorgte Yannik Raufeiser zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff für das nun überfällige 1:0.

Auch nach dem Seitenwechsel brauchte Schlebusch eine Viertelstunde, um wieder den Rhythmus zu finden. Endgültig wachten die Gastgeber erst auf, nachdem Justin Wiehlpütz nach 59 Minuten zum überraschenden Ausgleich traf. Nach 77 Minuten stellte Marcel Schulz mit einem Kopfball an die Unterkante der Latte, von wo aus der Ball hinter die Torlinie sprang, die Weichen auf Sieg, Flittard fand nun keine Mittel mehr. Kurz vor Schluss krönte Raufeiser seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer nach sehenswertem Solo. „Die Jungs haben diesen Sieg auch Dominik Dohmen geschenkt, der wenige Stunden zuvor erstmals Vater wurde und während des Spiels verständlicherweise bei seiner kleinen Familie weilte”, berichtete Müller.

Zwei Siege als vorgezogene Weihnachtsgeschenke, Schlebusch I schlägt Flittard mit 3:1 Schlebusch II läßt Bergfried beim 4:2 keine echte Chance

Buchstäblich mit dem letzten Aufgebot besiegtSchlebusch die SPVG Flittard mit 3:1 (1:1)

SV Schlebusch II : SV Bergfried 4:2 (4:1)

Als die Schlebuscher Zuschauer die Auswechselbank ihres Vereinns besichtigten, befanden sich dort mit Ersatztorwart Geschonnek, dem langzeitverletzte Hinzmann, Trainer Stefan Müller, sowie den bereits im Spiel der 2. Mannschaft gegen Bergfried Leverkusen eingesetzten Schupp und Djaiz nicht gerade ausgeruhtes Ersatzpersonal. Die auch diesmal fehlenden Kräfte pflegten derweil ihre Verletzungen und schließlich war ja auch noch die Stätte für die abendliche gemeinschaftliche Weihnachtsfeier der 1. und 2. Mannschaft und der Altherrenabteilung herzurichten, wozu es keine Verletzungsnachrichten zu berichten gab. Zur guten Stimmung trugen zweifelsohne natürlich auch die Meldungen über die 3:1 und 4:2 Siege gegen die Nachbarn Bergfried und Flittard bei, zumal Valentin Jakob Djaiz, sicher nicht nur einmal über seinen “Viererpack” am frühen Nachmittag berichtet haben dürfte (wann gewinnt man schon mal mit vier eigenen Toren gegen Bergfried?:
Die Tore der 1. Mannschaft gegen Nachbar Flittard teilten sich Yanik Raufeiser (zwei) und Marcel Schulz, wobei Yanik zweimal einnetzte und jetzt bereits 30 Tore auf seinem Konto hat (bei 177 Meisterschaftseinsätzen), während Marcel auf seine Torquote (24 Tore, 83 Pflichtspieltore) zweifellos stolz sein darf. Mit diesen Bilanzen können beide sicher zu recht zufrieden sein.

Aufstellungen:
1. Mannschaft:
Prica, Görgens, Hammes, Grützner, Breddemann, Seinsch (ab 91. Minute Ben Abdellah), Marcel Schulz, Diehlk (ab 81. Minute Ben Abdellah), Birken, Azzizi, Raufeiser.

2. Mannschaft:
Stauner, Schultes, Ermat, Schupp, Hahmann (ab 77. Minute Wagner), Lehmann, Nakanishi (ab 88. Minute Fischer), Wagner, Balduan, Reis, Reeke (ab 55. Minute Woryna), Dzaiz.

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