SV Schlebusch “verdaddelt” das Spiel gegen Brühl, Schlebusch II muß sich dem SC West geschlagen geben.

SV Schlebusch : gegen den SC Brühl 2:4 (1:2)

Mit einem ausgesprochen dünnen Spielerkader traf unsere Mannschaft gegen agressiv aufspielende Brühler, die völlig verdient die Punkte aus dem Bühl enführten. Dass es heute keinen “Sahnetag” geben werden sollte, war Skeptikern schon nach Breddemanns kapitalen Schnitzer in der 12. Minute klar, der im Mittelfeld dem gegnerischen Stürmer Notz den Ball unbeabsichtigt in den Lauf legte, der problemlos zur frühen Führung verwerten konnte. Knapp eine halbe Stunde später hatte Breddemann sein Mißgeschick wieder wettgemacht, als er überlegt zum 1:1 traf. Dem erneuten Rückstand per Strafstoß in der 43. Minute ging diesmal ein Ballverlust von Hammes voraus, wobei der Elfmeterpfiff keineswegs unumstritten war,- war der Brühler Notz doch diesmal knapp hinter der Strafraumgrenze ins Fliegen geraten und mit einer flachen Kurve bis deutlich hinter den Strafstoßpunkt gesegelt. Warum Schiedsrichter Carvalho offenbar mit dem Gefoulten Rücksprache hielt, ob er zurecht auf Elfmeter zu erkennen gedachte, stellte eine leicht zu mißdeutende Szene war. Der augenscheinliche Brasilianer Josè Carvalho, kurz vor der Vollendung seines 50. Lebensjahres, kommt offenbar aus dem Fußballkreis Duisburg, wo er zwischen 2017 und 2018 zahlreiche Spiele der Kreisliegen C bis A leitete und derzeitig im Lehrstab des Fußballkreises Köln tätig ist. Anhaltspunkte dass dieser Annahme eine Personenverwechslung zugrunde liegen könnte, gibt das Internet augenscheinlich nicht her. Für die Beurteilung uneingeschränkt belastbarer Tatsachen (Berechtigung einer Elfmeterentscheidung, rK oder nicht, usw.) fehlt die Zeit für letzlich zu vernachlässiegende Recherchen zu Tatsachenentscheidungen. Nachdem Hammes in der 54. Minute den 2:2 Ausgleich erzielt hatte, trafen sich die bereits erwähnten Personen dann an der Seitenlinie der Schlebuscher Hälfte nahe der Eckfahne erneut wieder, und auch diesmal war das Aufeinandertreffen für die Schlebuscher kein Gutes. Was war geschehen? Hammes, der seinem Gegenspieler körperlich deutlich überlegen war, hatte diesen nicht unbedingt regelwidrig mit der Schulter gerempelt, worauf dieser über die Seitenlinie stolperte, jedoch, was deutlich zu betonen war, nicht einmal zu Fall gebracht hatte. Carvalho zückte jedenfalls gleichwohl alsbald den roten Karton, was anschließend von den Brühlern zu zwei weiteren Toren genutzt wurde.
Die Enttäuschung der Schlebuscher war umso größer, hatte man doch nach 2015 und 2016 auch in der auslaufenden Saison in der Spielzeit 2017/2018 wieder die souveräne Führung in der Wertung das Ottsetpokalwettbewerbs ganz ohne gelbrote und rote Karten inne, und steht jetzt nach einer mustergültig fair geführten Saison mit leeren Händen da. Nur am Rande sei erwähnt, dass sich die Brühler in etlichen Situationen auch nicht gerade als als Musterknaben erwiesen hatten, wobei der rote Karton durchaus das eine oder andere Mal die schiedsrichterliche Tasche hätte verlassen können (so jedenfalls in der Beurteilung Brühler Offizieller) . Fair behandelt vom 23. Mann hatte sich jedenfalls heute das Heimpublikum nicht immer gefühlt.

Aufstellung:
Prica, Martin Schulz (85. Dohmen), Breddemann, Marcel Schulz, Urban (79.Annas), Labusga, Grützner, Hammes, HerbeL, Rohrbeck, Raueiser.

SV Schlebusch II : SC West Köln 0:2 (0:1)

Ebenso, wie die 1. Mannschaft, war der Mannschaftskader der 2. Mannschaft wieder einmal deutlich ausgedünnt, So gab es nicht wunder, dass der Aufstiegsmitfavorit letzlich völlig zu recht die Punkte mit nach Ehrenfeld nehmen durfte. Dabei hatte unsere 2. Manschaft eigentlich über die gesamte Spieldauer recht gefällig mitgemischt, aber eben im Gegensatz zum Gast das Toreschießen versaumt. Mit Deleibalta und Matthias Urban hatte Trainer Bayer Kesisoglu ebenso wie Stefan Müller nur zwei Einwechselspieler zur Verfügung, sodass bei wahrhaft tropischen Temperaturen gegen Ende des Spieles die Kräfte sichtlich schwanden, wobei bei “Oldie” Tobias Balduan wohl auch diesmal der AKKU schier unerschöpflich gefüllt zu sein schien.

Aufstellung:
Kuske, Balduan, Reis (ab 70. Minute Delibalta), Schmiedt, Loritz (ab 46. Minuze Matthias Urban), Probst, Aydogan, Mayer, Schupp,Schultes:

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