Bei brütender Hitze hochverdientes 2:1 gegen Bad Honnef, Schlebusch II siegt mit 5:3ohne

SV Schlebusch : FV Bad Honnef 2:1 (0:0)
Passend zu den schwülheißen Temperaturen schleppte sich die die Begegnung in der 1. Halbzeit ohne echte Höhepunkte dahin, sieht man mal davon ab, das Marcel Schulz`s Heber auf die Oberkante des Honnefer Tores, kurz ein wenig Aufmerksamkeit erregte. Ansonsten war das Spiel bestenfalls mittelprächtig, was sich nach dem Führungstor der Gäste in der 49. Minute durch Hakolli dann deutlich besserte.Dazu trug sicherlich auch bei, dass die zunächst geschonten Herbel, Maier und Grützner (auch Dohmen, Breddemann Rohrbeck und Hammes hatten heute frei) der Ball jetzt nahezu ununterbrochen nur eine Richtung kannte, die Richtung zum Bad Honnefer Tor. Hatten Weistroffer, der sich Mal um Mal in die Schlebuscher Attacken einreihte und Marcel Schulz zwei mal per Kopf ihr “Visier ein wenig zu hoch eingestellt” und Maik Maier erkennbar allzu gerne sein zunächst letztes Tor vor seinem Wechsel nach Altenberg erzielt, war es dann zunächst Nikolay Annas, der mit einem präzisen Schuß aus ca.20 Metern dem guten Honnefer Keeper keine Abwehrchance ließ. Tobias Grützner, der neben Marcel Schulz von allen Schlebuschern das Tor wohl am meisten wollte, war es dann vorbehalten, dieses auch zu erzielen, indem er eine blitzschnelle Kombination, bombensicher ins Bad Honnefer abschloß.

Aufstellung:
Kuske, Hinsmann, Balduan, Annas, Labusga, Schulz, Marcel, Urban,Weistroffer, Ring, Raufeiser, Schulz, Martin (Herbel, Maier, Grützner, für Hinzmann, Annas, Raufeiser)

Sr:
Patrick Seul,

Annas und Marcel Schulz treffen nach 0:1 Rückstand, Je zweimal Probst und Barbarski sowie Pechlivanidis ringen Humboldt Gremberg nieder
Um es vorwegzunehmen:

Die Gäste, obwohl schon längst als Absteiger feststehend, hielten bis zum Ende der Punkterunde durch und verdienten sich hohes Lob, die reguläre Punkterunde bis zum letzten Schlußpfiff der Meisterschaft in der Kreisliga A ablaufen zu lassen, und gerieten trotz ihres Abstieg zum Musterbild der Fairnis. Leider ist es seit vielen Jahren ärgerliche Begleiterscheinung, dass Vereine, die nicht mehr mitmachen mögen, die Meisterschaft in der Regel vorzeitig verlassen, wenn sie sich chancenlos sehen, und dass es da auch mit den Grembergern ab diesem Jahr eine seltene Ausnahme gibt, die hoffentlich Nachfolger finden wird. Möge dieses Beispiel künftig möglichst viele Nachahmer finden. Humboldt-Gremberg gelang es bei wahrhaft tropischen Temperaturen im Schlebuscher Bühl bis zur Halbzeit sogar die Führung zu behaupten und erst als Torjäger Rüdiger Probst und Denis Barbarski nach der Pause das Tempo deutlich erhöhten und in kurzer Folge fünfmal einnetzten (auch Pechliavanidis war erneut bei den Torschützen), nahm das Spiel den erwarteten Verlauf. Dass die Gäste auch jetzt nicht die “Zügel schleifen ließen” war dann geradezu vorbildlich, womit bewiesen sei, dass ihre Moral auch jetzt noch intakt war, was mit den Gästetoren zwei und drei völlig zu recht belohnt wurde

Aufstellung:
Hahman, Lombo, Matthias Urban (46. Min. Wagner), delibalta (ab 46. Minute Pechlivanidis), Schmiedt, Probst, Barbarski, Wolfrum (ab 46. Min. Alay), Schupp, Schultes.