Schlebusch hat noch etwas gutzumachen

Foto:
Joachim Schulz

Schlebusch hat noch etwas gutzumachen
Landesligist erinnert sich ungern an das 1:5 im Hinspiel bei Homburg-Nümbrecht

Mit dem „Windspielsieg” in Windeck erwischte der Fußball-Landesligist SV Schlebusch nach der viel zu langen Winterpause einen Wiedereinstieg nach Maß. „Nach einer langen Pause ist man ja selbst immer gespannt, wo man steht”, meint SVS-Co-Trainer Kristian Fischer, der meint, dass seine Mannschaft nun auch mit viel Selbstvertrauen die anstehende Aufgabe angehen wird. Am Sonntag (15.15 Uhr) empfangen die Schwarz-Gelben den SSV Homburg-Nümbrecht im Bühl. Für Schlebusch wird es darum gehen nachzulegen und Platz drei zu festigen. Die Gäste aus dem schmucken mittelalterlichen Städtchen im Oberbergischen wollen als Tabellenachter den Anschluss an die vorderen Ränge nicht verpassen. „Der Gegner gehört mit Sicherheit zu den spielstärksten Teams der Liga, was wir im Hinspiel schmerzlich erfahren mussten. Torsten Reisewitz macht dort als Coach einen super Job. Wir werden alles in die Waagschale werfen müssen”, meint Fischer. Mit 1:5 ging der SVS in der Hinrunde dort unter, weshalb man am Sonntag „einiges gerade rücken” möchte, wie Fischer betont. Möglicherweise werden allerdings einige Stammkräfte ausfallen. Nicolai Annas (Mandelentzündung) und Christoph Geschonneck (Schulterverletzung) sind noch angeschlagen. Und ob Michael Urban nach seinem Urlaub direkt in den Kader rücken wird, bleibt abzuwarten.

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – SSV Homburg-Nümbrecht. An den 9. September des vergangenen Jahres erinnert man sich im Lager des SV Schlebusch nicht gerne. Damals kassierte die Mannschaft von Trainer Stefan Müller in Homburg-Nümbrecht mit dem 1:5 seine bislang höchste Saisonniederlage. Am Sonntag (15.15 Uhr) kommt es nun zum zweiten Aufeinandertreffen – und die SVS-Fußballer brennen auf eine Revanche. „Nach unserem Sieg in Windeck gehen wir mit breiter Brust in die Partie. Die Jungs wollen einiges geraderücken nach dem völlig missratenen Hinspiel“, erklärt Co-Trainer Kristian Fischer.

Auch von der aktuellen Tabellensituation lassen sich die Schlebuscher Verantwortlichen nicht beeindrucken. Die Mannschaft hat sich auf dem dritten Rang behauptet und bei zwei Zählern Rückstand zum Tabellenzweiten FV Bonn-Endenich noch alle Optionen nach oben. Der SSV Homburg-Nümbrecht liegt als Achter bislang indes weit hinter den Erwartungen zurück.

„Wir zählen diesen Gegner aber nach wie vor zu den spielstärksten Teams der Liga und lassen uns von der Tabellensituation nicht täuschen“, betont Fischer, der einige Ausfälle zu beklagen hat: Nicolai Annas fällt aufgrund einer Mandelentzündung aus, Torhüter Christoph Geschonneck laboriert zudem an einer Schulterverletzung. Dazu hat sich Michael Urban in den Urlaub verabschiedet.