Letztes Fünkchen Hoffnung ist dahin

Quelle:
Fupa.net
Heiligenhauser SV

Letztes Fünkchen Hoffnung ist dahin
Der Heiligenhauser SV verabschiedet sich beim SV Schlebusch aus der Landesliga


Heiligenhaus. Nach der eigenen Auswärtspleite in Schlebusch und dem Sieg des Konkurrenten FV Bad Honnef wird beim HSV der Abstieg als besiegelt angesehen. Neun Zähler Rückstand bei noch drei offenen Spielen sind eine realistisch nicht mehr abtragbare Hypothek.

SV Schlebusch — Heiligenhauser SV 1:0 (0:0).

„Sicherlich kam der Abstieg nicht ganz plötzlich. Aber wenn es dann soweit ist, fühlt es sich dennoch ernüchternd an”, schilderte HSV-Trainer Ansgar Koenig die Gefühlslage. Bereits am Freitag hatte der Konkurrent aus Bad Honnef vorgelegt.

Daher probierte es der HSV während des Spielverlaufs mit einer deutlich offensiveren Ausrichtung als üblich. Insgesamt war es ein Spiel mit wenigen Torszenen und vielen Fehlpässen, einer etwas besseren Spielanlage beim SVS. Nico Annas scheiterte am Pfosten (20.). Auf der Gegenseite verpasste Marvin Liebschner aussichtsreich. Nach dem Seitenwechsel ging der Gast etwas mehr Risiko — und fing sich ein vermeidbares Gegentor. Nach einem Diagonalball über den Strafraum kam der Ball erneut in die gefährliche Zone. Die Gäste bekamen den Ball nicht geklärt, und Rohrbeck bedankte sich mit dem 1:0 (67.).

Fortan rückte Marvin Liebschner als zweite Spitze neben Linus Werner, später kam auch noch A-Junior Tim Rottländer hinzu. Situationen, die für einen Treffer gut waren, erspielte sich die Gastmannschaft vereinzelt auch danach. So fand manche Flanke von Toni Sagurna den Weg in den Strafraum — dort jedoch keinen Abnehmer. „Sportlich ist es natürlich sehr schade, dass wir nach einem Jahr wieder nach unten müssen”, so Ansgar Koenig. „Für den Neuaufbau mit vielen jungen Spielern ist es aber vielleicht nicht das schlechteste, in der Bezirksliga zu starten.” Von vorneherein betrachteten die Verantwortlichen die Saison in der Landesliga nach dem unverhofften Aufstieg als „Projekt”. Dass dieses nun nicht von Erfolg gekrönt war, hatte ein jeder als mögliches Szenario auf dem Schirm. Es wird von daher der Sportbetrieb rund um den Heideweg ganz sicher nicht zusammenbrechen. (r)