SVS erhöht sein Offensiv-Niveau

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto
Uli Herhaus

SVS erhöht sein Offensiv-NiveauSchlebusch geht mit einem breiter aufgestellten Angriff in die Landesliga-Saison

Die letzte Saison hat Fußball-Landesligist SV Schlebusch auf Rang sechs abgeschlossen. Nach dem Aufstieg der Schwarz-Gelben war dies zwar die schlechteste Platzierung, aber unbestritten immer noch als sehr vernünftig zu bezeichnen. „Ich konnte gut damit leben, denn es war eine schwierige Spielzeit. Es war einfach nicht mehr drin, da uns in der Rückrunde schlichtweg die personellen Möglichkeiten fehlten – gerade im Offensivbereich”, blickt Coach Stefan Müller ohne jeden Ärger zurück.

Um eine ähnliche Situation zu verhindern, haben sich die Schlebuscher zur neuen Saison in der Offensive personell breiter aufgestellt. Und wenn dann alle fit sind, wird sich auch das Niveau gewiss heben. Joshua Hauschke ist nach zwei Mittelfußbrüchen längst noch nicht in Bestform, und auch Marcel Wandinger ist recht verletzungsanfällig. Mustafa Uzun kommt aus der Kreisliga A und wird sich an das Tempo und die Physis in der Landesliga erst einmal gewöhnen müssen. Als echte Alternative für die Innenverteidigung freut sich Müller über den Zugang von Patrick Paffrath: „Für beide Seiten ein Glücksfall.”

Was die Rolle betrifft, die seine Mannschaft möglicherweise spielen wird, will sich Müller nicht zu weit aus dem Fenster hängen: „Das muss man abwarten. Unser Anspruch ist es allerdings, wieder im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Im Optimalfall ist das auch sicherlich möglich.” Während er die Aufsteiger noch nicht recht einschätzen kann, ist sich Müller sicher, dass es an der Spitze mehr als nur einen Kandidaten für den Aufstieg geben wird: „Dafür kommen einige in Frage, unter anderem Endenich und Merten. Aber auch hier wird man erst nach den ersten fünf, sechs Spieltagen mehr sagen können. Ein Solo eines Teams erwarte ich jedenfalls nicht. Grundsätzlich wird die Liga richtig stark sein.”

Zugänge: Uzun (Genclerbirligi Opladen), Hauschke (FC Monheim), Paffrath (Fortuna Köln II), Wandinger (Eintracht Hohkeppel)

Abgänge: Azzizi (FC Leverkusen), Prica, Weistroffer, Hinzmann (alle Laufbahnende)

Der Kader:

Tor: Justin Stauner, Christoph Geschonneck

Abwehr: Martin Schulz, Patrick Paffrath, Niklas Hammes, Yannick Raufeiser, Jan-Eric Birken, Dominik Dohmen

Mittelfeld/Angriff: Tim Herbel, Saif Ayadi, Michael Urban, Marcel Schulz, Marcel Wandinger, Tim Breddemann, Mustafa Uzun, Joshua Hauschke, Nicolai Annas, Tobias Grützner, David Görgens, Marco Mandrella, Fabian Nentwig, Nick Rohrbeck

SVS erhöht sein Offensiv-Niveau
Schlebusch geht mit einem breiter aufgestellten Angriff in die Landesliga-Saison
Die letzte Saison hat Fußball-Landesligist SV Schlebusch auf Rang sechs abgeschlossen. Nach dem Aufstieg der Schwarz-Gelben war dies zwar die schlechteste Platzierung, aber unbestritten immer noch als sehr vernünftig zu bezeichnen. „Ich konnte gut damit leben, denn es war eine schwierige Spielzeit. Es war einfach nicht mehr drin, da uns in der Rückrunde schlichtweg die personellen Möglichkeiten fehlten – gerade im Offensivbereich”, blickt Coach Stefan Müller ohne jeden Ärger zurück.

Um eine ähnliche Situation zu verhindern, haben sich die Schlebuscher zur neuen Saison in der Offensive personell breiter aufgestellt. Und wenn dann alle fit sind, wird sich auch das Niveau gewiss heben. Joshua Hauschke ist nach zwei Mittelfußbrüchen längst noch nicht in Bestform, und auch Marcel Wandinger ist recht verletzungsanfällig. Mustafa Uzun kommt aus der Kreisliga A und wird sich an das Tempo und die Physis in der Landesliga erst einmal gewöhnen müssen. Als echte Alternative für die Innenverteidigung freut sich Müller über den Zugang von Patrick Paffrath: „Für beide Seiten ein Glücksfall.”

Was die Rolle betrifft, die seine Mannschaft möglicherweise spielen wird, will sich Müller nicht zu weit aus dem Fenster hängen: „Das muss man abwarten. Unser Anspruch ist es allerdings, wieder im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Im Optimalfall ist das auch sicherlich möglich.” Während er die Aufsteiger noch nicht recht einschätzen kann, ist sich Müller sicher, dass es an der Spitze mehr als nur einen Kandidaten für den Aufstieg geben wird: „Dafür kommen einige in Frage, unter anderem Endenich und Merten. Aber auch hier wird man erst nach den ersten fünf, sechs Spieltagen mehr sagen können. Ein Solo eines Teams erwarte ich jedenfalls nicht. Grundsätzlich wird die Liga richtig stark sein.”