Schlebusch`s starke Leistung führte zum 1:5

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

Schlebuschs starke Leistung führt zum 1:5

Der Landesligist unterliegt Homburg-Nümbrecht trotz guter erster Hälfte deutlichmit 1:5

Wer die ersten 45 Minuten der Fußball-Landesligapartie zwischen Homburg-Nümbrecht und dem SV gesehen und später das Ergebnis erfahren hat, wird sich mächtig gewundert haben. Schlebusch verlor mit 1:5 (0:1), nachdem die Elf von Trainer Stefan Müller eine richtig starke erste Hälfte abgeliefert hatte. „Der beste erste Durchgang von uns seit Monaten”, befand Müller.

Seine Spieler gerieten allerdings durch einen Abstauber von Robin Brummenbaum in Rückstand (43.). Zuvor hatten die Gäste durch Amine Azzizi, der freistehend scheiterte, durch einen Kopfball von Marcel Schulz, der auf der Linie geklärt wurde (7.) und einen Lattentreffer von Jan-Eric Birken (18.) die klar besseren Torchancen.

Schon drei Minuten nach dem Seitenwechsel gab es den nächsten Gegentreffer durch Daniel Kelm zu beklagen. Der SVS verkürzte durch Nicolai Annas (53.) und „da denkst du, du bist wieder in der Spur und leistest dir dann einen katastrophalen Ballverlust, den Nümbrecht zum 3:1 nutzt. Danach lief bei uns nichts mehr”, meinte Müller nach dem Tor von Christian Rüttgers. Die Platzherren erhöhten durch von Jan Luca Krämer (66.) und Brummenbaum (72.) abgeschlossene Konter auf 5:1.

Am Dienstag (19.30 Uhr) steht nun das Kreispokal-Viertelfinale beim A-Ligisten Casa Espana an.

Quelle:
Rheinische Post

Nach gutem Start eine “herbe Klatsche” Fünf Gegentore in Nümbrecht

Nach verschlafenem Auftakt wie aufgedreht
(lo/09.09.2018-20:15)
Oberberg – Nümbrecht hat gegen Schlebusch zunächst den Papst in der Tasche, liefert dann aber ein starkes Spiel ab – Wiehl steckt nach der Niederlage bei Aufsteiger Flittard endgültig in der Krise – Die Fußball-Landesliga wird präsentiert von der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden (AKTUALISIERT).

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch 5:1 (1:0).

Der SSV Homburg-Nümbrecht taumelte über weite Strecken der ersten Halbzeit bedenklich, ging am Ende aber als klarer Sieger vom Platz – irgendwie typisch Landesliga. „Wenn mir jemand nach einer halben Stunde gesagt hätte, dass wir mit 5:1 gewinnen, hätte ich ihm gesagt, dass er seine Tabletten absetzen soll“, war Trainer Torsten Reisewitz um einen markigen Spruch mit Wahrheitsgehalt nicht verlegen. „Schlebusch hatte ein Mega-Tempo und wir haben es nicht geschafft, so kompakt zu arbeiten, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Die erste Schrecksekunde mussten die Hausherren schon nach zwei Minuten überstehen: Nümbrecht verteidigte auf der rechten Abwehrseite luftig bis gar nicht, sodass sich die Schlebuscher leicht durchkombinieren konnten. Amine Azzizi kam aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, Christian Salmen reagierte glänzend. Wenig später wäre der Keeper geschlagen gewesen. Julian Schwarz rettete nach einer verlängerten Ecke gerade noch rechtzeitig vor Tim Breddemann (7.).

Vom SSV war derweil nichts zu sehen, die Zweikampfquote erschreckend schwach. Philipp Wirsing stocherte sich mal nach vorne, sein schwacher Versuch war aber leichte Beute für SVS-Goalie Luka Prica (9.). In der Folgezeit gelang es Blau-Gelben über längere Phasen nicht, sich vom Gegnerdruck zu befreien. Das 0:1 schien eine Frage der Zeit zu sein. Und in der 19. Minute hätte es fast geklingelt: Jan-Eric Birken zog aus 25 Metern ansatzlos ab, zu Salmens Glück klatschte das Leder an die Querstange.

[Erst im Sturm, dann im Defensivzentrum: Robin Brummenbaums (linkes Bild) Wechsel ins Mittelfeld trug Früchte – zur Freude von Trainer Torsten Reisewitz.]

Dieser Alutreffer war eine Art Weckruf für die Reisewitz-Elf, die fortan etwas präsenter war, ohne für offensive Glanzlichter zu sorgen. Daher war die Führung auch schmeichelhaft: Nach einem abgewehrten Freistoß landete die Kugel bei Robin Brummenbaum, der in die lange Ecke traf. Der Ball war leicht abgefälscht. Jetzt wackelte plötzlich der Gast: Prica lenkte einen Schuss von Mike Großberndt an die Latte, Daniel Kelm jagte das Spielgerät nach der anschließenden Ecke knapp drüber (45.).

In der Pause stellte Reisewitz um und beorderte Brummenbaum ins defensive Mittelfeld – ein taktischer Zug, der fruchten sollte. „Wir haben die Räume danach viel besser geschlossen“, sagte der Trainer. Nach einem tollen Angriff erhöhte Daniel Kelm auf 2:0, das Anschlusstor fiel nicht weiter ins Gewicht, weil Christian Rüttgers postwendend auf 3:1 stellte. „Damit haben wir den Schlebuschern den Zahn gezogen“, meinte der Coach.

Jan Luca Krämer köpfte per Bogenlampe eine Rüttgers-Ecke ein, bevor Brummenbaum den Schlusspunkt setzte. Reisewitz: „Trotz aller Freude dürfen wir diesen Sieg nicht überwerten. In den ersten 30 Minuten haben wir nur die Hacken der Gegenspieler gesehen. Da hatten wir keine Aggressivität gegen den Ball.“

Tore
1:0 Robin Brummenbaum (42.), 2:0 Daniel Kelm (48. Dennis Kania), 2:1 (52.), 3:1 Christian Rüttgers (53. Daniel Kelm), 4:1 Jan Luca Krämer (66. Christian Rüttgers), 5:1 Robin Brummenbaum (71. Daniel Kelm).

SSV Homburg-Nümbrecht

Christian Salmen; Dennis Kania, Julian Schwarz, Jan Luca Krämer, Philipp Wirsing, Ricardo Bauerfeind, Christian Rüttgers, Tom Barth (46. Robert Arnds), Mike Großberndt, Daniel Kelm (85. Maximilian Sackner), Robin Brummenbaum (74. Julian Opitz).

Nach gutem Start eine herbe Klatsche

Nach verschlafenem Auftakt wie aufgedreht
(lo/09.09.2018-20:15)
Oberberg – Nümbrecht hat gegen Schlebusch zunächst den Papst in der Tasche, liefert dann aber ein starkes Spiel ab – Wiehl steckt nach der Niederlage bei Aufsteiger Flittard endgültig in der Krise – Die Fußball-Landesliga wird präsentiert von der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden (AKTUALISIERT).

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch 5:1 (1:0).
Spiel Nümbrecht – Schlebusch

Der SSV Homburg-Nümbrecht taumelte über weite Strecken der ersten Halbzeit bedenklich, ging am Ende aber als klarer Sieger vom Platz – irgendwie typisch Landesliga. „Wenn mir jemand nach einer halben Stunde gesagt hätte, dass wir mit 5:1 gewinnen, hätte ich ihm gesagt, dass er seine Tabletten absetzen soll“, war Trainer Torsten Reisewitz um einen markigen Spruch mit Wahrheitsgehalt nicht verlegen. „Schlebusch hatte ein Mega-Tempo und wir haben es nicht geschafft, so kompakt zu arbeiten, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Die erste Schrecksekunde mussten die Hausherren schon nach zwei Minuten überstehen: Nümbrecht verteidigte auf der rechten Abwehrseite luftig bis gar nicht, sodass sich die Schlebuscher leicht durchkombinieren konnten. Amine Azzizi kam aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, Christian Salmen reagierte glänzend. Wenig später wäre der Keeper geschlagen gewesen. Julian Schwarz rettete nach einer verlängerten Ecke gerade noch rechtzeitig vor Tim Breddemann (7.).

Vom SSV war derweil nichts zu sehen, die Zweikampfquote erschreckend schwach. Philipp Wirsing stocherte sich mal nach vorne, sein schwacher Versuch war aber leichte Beute für SVS-Goalie Luka Prica (9.). In der Folgezeit gelang es Blau-Gelben über längere Phasen nicht, sich vom Gegnerdruck zu befreien. Das 0:1 schien eine Frage der Zeit zu sein. Und in der 19. Minute hätte es fast geklingelt: Jan-Eric Birken zog aus 25 Metern ansatzlos ab, zu Salmens Glück klatschte das Leder an die Querstange.

[Erst im Sturm, dann im Defensivzentrum: Robin Brummenbaums (linkes Bild) Wechsel ins Mittelfeld trug Früchte – zur Freude von Trainer Torsten Reisewitz.]

Dieser Alutreffer war eine Art Weckruf für die Reisewitz-Elf, die fortan etwas präsenter war, ohne für offensive Glanzlichter zu sorgen. Daher war die Führung auch schmeichelhaft: Nach einem abgewehrten Freistoß landete die Kugel bei Robin Brummenbaum, der in die lange Ecke traf. Der Ball war leicht abgefälscht. Jetzt wackelte plötzlich der Gast: Prica lenkte einen Schuss von Mike Großberndt an die Latte, Daniel Kelm jagte das Spielgerät nach der anschließenden Ecke knapp drüber (45.).

In der Pause stellte Reisewitz um und beorderte Brummenbaum ins defensive Mittelfeld – ein taktischer Zug, der fruchten sollte. „Wir haben die Räume danach viel besser geschlossen“, sagte der Trainer. Nach einem tollen Angriff erhöhte Daniel Kelm auf 2:0, das Anschlusstor fiel nicht weiter ins Gewicht, weil Christian Rüttgers postwendend auf 3:1 stellte. „Damit haben wir den Schlebuschern den Zahn gezogen“, meinte der Coach.

Jan Luca Krämer köpfte per Bogenlampe eine Rüttgers-Ecke ein, bevor Brummenbaum den Schlusspunkt setzte. Reisewitz: „Trotz aller Freude dürfen wir diesen Sieg nicht überwerten. In den ersten 30 Minuten haben wir nur die Hacken der Gegenspieler gesehen. Da hatten wir keine Aggressivität gegen den Ball.“

Tore

1:0 Robin Brummenbaum (42.), 2:0 Daniel Kelm (48. Dennis Kania), 2:1 (52.), 3:1 Christian Rüttgers (53. Daniel Kelm), 4:1 Jan Luca Krämer (66. Christian Rüttgers), 5:1 Robin Brummenbaum (71. Daniel Kelm).

SSV Homburg-Nümbrecht

Christian Salmen; Dennis Kania, Julian Schwarz, Jan Luca Krämer, Philipp Wirsing, Ricardo Bauerfeind, Christian Rüttgers, Tom Barth (46. Robert Arnds), Mike Großberndt, Daniel Kelm (85. Maximilian Sackner), Robin Brummenbaum (74. Julian Opitz).

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Nach starkem Start “herbe Klatsche” in Nümbrecht

Quelle:
Oberberg Aktuell
Fussball

Nach verschlafenem Auftakt wie aufgedreht
(lo/09.09.2018-20:15)
Oberberg – Nümbrecht hat gegen Schlebusch zunächst den Papst in der Tasche, liefert dann aber ein starkes Spiel ab – Wiehl steckt nach der Niederlage bei Aufsteiger Flittard endgültig in der Krise – Die Fußball-Landesliga wird präsentiert von der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden (AKTUALISIERT).

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch 5:1 (1:0).

Der SSV Homburg-Nümbrecht taumelte über weite Strecken der ersten Halbzeit bedenklich, ging am Ende aber als klarer Sieger vom Platz – irgendwie typisch Landesliga. „Wenn mir jemand nach einer halben Stunde gesagt hätte, dass wir mit 5:1 gewinnen, hätte ich ihm gesagt, dass er seine Tabletten absetzen soll“, war Trainer Torsten Reisewitz um einen markigen Spruch mit Wahrheitsgehalt nicht verlegen. „Schlebusch hatte ein Mega-Tempo und wir haben es nicht geschafft, so kompakt zu arbeiten, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Die erste Schrecksekunde mussten die Hausherren schon nach zwei Minuten überstehen: Nümbrecht verteidigte auf der rechten Abwehrseite luftig bis gar nicht, sodass sich die Schlebuscher leicht durchkombinieren konnten. Amine Azzizi kam aus kurzer Distanz frei zum Abschluss, Christian Salmen reagierte glänzend. Wenig später wäre der Keeper geschlagen gewesen. Julian Schwarz rettete nach einer verlängerten Ecke gerade noch rechtzeitig vor Tim Breddemann (7.).

Vom SSV war derweil nichts zu sehen, die Zweikampfquote erschreckend schwach. Philipp Wirsing stocherte sich mal nach vorne, sein schwacher Versuch war aber leichte Beute für SVS-Goalie Luka Prica (9.). In der Folgezeit gelang es Blau-Gelben über längere Phasen nicht, sich vom Gegnerdruck zu befreien. Das 0:1 schien eine Frage der Zeit zu sein. Und in der 19. Minute hätte es fast geklingelt: Jan-Eric Birken zog aus 25 Metern ansatzlos ab, zu Salmens Glück klatschte das Leder an die Querstange.

[Erst im Sturm, dann im Defensivzentrum: Robin Brummenbaums (linkes Bild) Wechsel ins Mittelfeld trug Früchte – zur Freude von Trainer Torsten Reisewitz.]

Dieser Alutreffer war eine Art Weckruf für die Reisewitz-Elf, die fortan etwas präsenter war, ohne für offensive Glanzlichter zu sorgen. Daher war die Führung auch schmeichelhaft: Nach einem abgewehrten Freistoß landete die Kugel bei Robin Brummenbaum, der in die lange Ecke traf. Der Ball war leicht abgefälscht. Jetzt wackelte plötzlich der Gast: Prica lenkte einen Schuss von Mike Großberndt an die Latte, Daniel Kelm jagte das Spielgerät nach der anschließenden Ecke knapp drüber (45.).

In der Pause stellte Reisewitz um und beorderte Brummenbaum ins defensive Mittelfeld – ein taktischer Zug, der fruchten sollte. „Wir haben die Räume danach viel besser geschlossen“, sagte der Trainer. Nach einem tollen Angriff erhöhte Daniel Kelm auf 2:0, das Anschlusstor fiel nicht weiter ins Gewicht, weil Christian Rüttgers postwendend auf 3:1 stellte. „Damit haben wir den Schlebuschern den Zahn gezogen“, meinte der Coach.

Jan Luca Krämer köpfte per Bogenlampe eine Rüttgers-Ecke ein, bevor Brummenbaum den Schlusspunkt setzte. Reisewitz: „Trotz aller Freude dürfen wir diesen Sieg nicht überwerten. In den ersten 30 Minuten haben wir nur die Hacken der Gegenspieler gesehen. Da hatten wir keine Aggressivität gegen den Ball.“

Tore

1:0 Robin Brummenbaum (42.), 2:0 Daniel Kelm (48. Dennis Kania), 2:1 (52.), 3:1 Christian Rüttgers (53. Daniel Kelm), 4:1 Jan Luca Krämer (66. Christian Rüttgers), 5:1 Robin Brummenbaum (71. Daniel Kelm).

SSV Homburg-Nümbrecht

Christian Salmen; Dennis Kania, Julian Schwarz, Jan Luca Krämer, Philipp Wirsing, Ricardo Bauerfeind, Christian Rüttgers, Tom Barth (46. Robert Arnds), Mike Großberndt, Daniel Kelm (85. Maximilian Sackner), Robin Brummenbaum (74. Julian Opitz).

Schlebusch I und II “sammeln” auswärts zehn Gegentore, 1 Tor und 0 Punkte

SSV Homburg-Nümbrecht : SV Schlebusch 5:1 (2:0)
Gegentorschütze zum 2:1 Nikolai Annas

Aufstellung:
Prica, Herbel, Hammes, Breddemann (54. Görgen) , A>nnas (ab 75. Dohmen), Marcel Schulz, Urban, Birken, Azzizi (70. Grützner), Birken, Raufeiser, Martin Schulz

SC Holweide : SV Schlebusch II 5:0 (2:0)

Aufstellung:
Stauner, Schultes (ab 35.Gashi), Schupp, Ermal, Lehmann, Amoussou, Balduan, Engeländer,Jawad Afkhami, Probst

Nach dem 5:0 im Pokal in Gremberg geht es für den SV Schlebusch nach Homburg-Nümbrecht

Quelle:
Leverkusener Anzeiger

Autor:
Frank Graf

Mit einem alles in allem souveränen Auftritt zog der Fußball-Landesligist SV Schlebusch ins Viertelfinale des Kreispokals ein. Beim B-Kreisligisten SV Gremberg-Humboldt, der vom in Leverkusen durchaus bekannten Sascha Jagusch (ehemals Bayer 04-Amateure, Fortuna Köln und andere) trainiert wird, setzte sich der SVS locker mit 5:0 (1:0) durch. Doppeltorschütze war Michael Urban (25./80), zudem trafen Marcel Schulz (73.), Nicolai Annas (85.) und Ramon Weistroffer (88.). Annas legte dreimal perfekt auf. Zwar vergaben die Schlebuscher noch etliche gute Torchancen, doch der Sieg geriet nie auch nur annähernd in Gefahr.

Weitaus kniffliger dürfte sich die anstehende Aufgabe für Coach Stefan Müller und seine Spieler gestalten, denn in der Meisterschaft geht es am Sonntag (15.15 Uhr) zum SSV Homburg-Nümbrecht ins Oberbergische. Wie Schlebusch auch, startete der SSV mit einem Sieg und einer Niederlage. „Wir freuen uns auf die Fahrt dorthin. Die Spiele gegen Nümbrecht sind stets enge und intensive Vergleiche. Wir werden alles raushauen müssen, um dort einen Punkt mitnehmen zu können. Vor allem im Abschluss müssen wir konsequenter werden”, erklärt Schlebuschs Co-Trainer Kristian Fischer. Inzwischen haben Yannik Diehl und Fabian Nentwig ihre Verletzungen auskuriert und könnten erstmals zum Kader gehören

Schlebusch besucht den SSV Homburg-Nümbrecht

Vorschau Landesliga (3. Spieltag)

SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch (Sonntag, 15:15 Uhr).

Es fehlen: Jonas Henscheid, Johannes Volk, Manuel Marks, Michel Hock, Joscha Trommler, Aron Jungjohann, Alexander Epstein, Sebastian Ghofranifar.

Einsatz fraglich: Christian Rüttgers.

Zum Spiel: Der Kölner Südwesten war diesmal keine Reise wert. Verdient verlor der SSV Homburg-Nümbrecht das Gastspiel bei Torsten Reisewitz‘ Ex-Klub Borussia Lindenthal-Hohenlind mit 1:3. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erwies sich das Führungstor der Domstädter als echter Wirkungstreffer. „Am Anfang hat nichts darauf hingedeutet, dass es so deutlich wird. Unsere Reaktion nach dem 0:1 hat mir überhaupt nicht gefallen. Ab da waren wir die spielerisch unterlegene Mannschaft“, erklärt Reisewitz.

Zum Schluss war immerhin ein Aufbäumen zu erkennen, obwohl die Blau-Gelben aufgrund der Platzverweise von Jonas Henscheid und Johannes Volk in Unterzahl agierten. „Das rechne ich den Jungs hoch an“, so Reisewitz. „Sie haben eine tolle Moral gezeigt und alles versucht, um das Ergebnis erträglich zu gestalten.“ Im Rahmen des zweiten Heimauftritts der Saison empfängt der SSV den SV Schlebusch, der wie die Reisewitz-Equipe mit einem Sieg (2:1 gegen Flittard) und einer Niederlage (0:2 gegen Windeck) gestartet ist.

Zwar hat das Team von Coach Stefan Müller mit Goalgetter Maik Maier und dem torgefährlichen Regisseur Denis Labusga seine Offensiv-Speersitze abgegeben, „aber der restliche Kader ist fast komplett zusammengeblieben. Schlebusch verfügt über eine enorm hohe fußballerische und läuferische Qualität. Unsere Aufgabe wird sein, mit Leidenschaft und Aggressivität dagegenzuhalten und dem Gegner nicht so große Räume zu bieten, wie wir es in Hohenlind getan haben“, erläutert Reisewitz.

Kurios: Henscheid und Volk hätten am kommenden Sonntag aus privaten Gründen ohnehin gefehlt, weshalb ihre Gelb-Roten Karten nicht weiter ins Gewicht fallen. Manuel Marks pausiert wegen einer Handverletzung. Christian Rüttgers, der gegen die Borussen umknickte und ausgewechselt werden musste, ist fraglich. Eine gravierende Blessur des Sprunggelenks hat er sich jedoch nicht zugezogen. Jonas Wagner könnte gegen Schlebusch zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Aufgebot stehen.

SVS arbeitet an seiner Effizienz

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Fußball-Landesliga: SSV Homburg-Nümbrecht – SV Schlebusch.

Die Niederlage vor Wochenfrist gegen den TSV Germania Windeck kam für Trainer Stefan Müller und seine Mannschaft überraschend. Nach einem Sieg beim Aufsteiger in Köln-Flittard und zuletzt einer Pleite wird sich am dritten Spieltag zeigen, wohin der Weg den SVS in dieser Saison führt. Am Sonntag (15.15 Uhr) sind die Schlebuscher zu Gast beim punktgleichen Tabellennachbarn in Homburg-Nümbrecht. Nur der Sieger wird den Weg nach oben einschlagen, der Verlierer muss seine Ansprüche vorerst zurückschrauben. „Wir freuen uns sehr auf diese Begegnung. In der Vergangenheit war bei diesen Duellen immer extrem viel los und es gab stets einen unerwarteten Ausgang. Beide Mannschaften legen viel Wert auf die spielerischen Elemente“, sagt Schlebuschs Co-Trainer Kristian Fischer. Er hofft auf mindestens einen Punkt.

Gegen Windeck blieben die Schlebuscher vor allem in der Offensive einiges schuldig. Darauf konzentrierte sich auch die Trainingsarbeit. Fischer hofft, dass die sich bietenden Chancen wieder konsequenter genutzt werden. Yannik Diehl und Fabian Nentwig haben sich nach überstandenen Verletzungen zurückgemeldet. Einzig der Einsatz von Christopher Hinzmann ist wegen anhaltender Wadenprobleme ungewiss.