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Autor:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus

Schlebusch läßt dem Bezirksligisten FC Leverlusen keine echte Erfolgschance

https://www.facebook.com/svschlebusch/photos/a.562892847146749/1823454267757261/?type=3Quelle:

Erste mit 9-2 Sieg im Derby-Testspiel gegen den FC Leverkusen

Durch die Pokalspiele im Oberbergischen wurde das ursprüngliche Testspiel gegen den Heiligenhauser SV abgesagt und kurzfristig wurde das Spiel gegen den Nachbarn angesetzt.
Bereits nach 10 Minuten führte der Gast durch Tore von Mombasa und Bosa mit 2-0, ehe unsere Jungs das Spiel durch eine klare Leistungssteigerung bis zu Halbzeit drehen und entscheiden konnte…
In der 21. Minute konnte Yannik Raufeiser mit einem Freistoßtor den Anschluss herstellen, in der 25. Minute sorgte ein Eigentor von Bosa für den Ausgleich. In der Folgezeit erhöhte man das Tempo und konnte das Ergebnis bis zur Halbzeit durch Tore von Michael Urban (3), Tim Breddemann(2) sowie Saif Ayadi auf 8-2 in die Höhe schrauben. Nach dem Seitenwechsel traf Saif Ayadi mit dem 9-2 zum Endergebnis.

Beim Landesligisten richtet sich der Blick auf die anstehende Saison. Joshua Hauske und Wandinger sollen für mehr Torgefahr sorgen

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp

Zum Eintritt in die Winterpause vor knapp sieben Monaten war bei den Fußballern des SV Schlebusch noch alles in bester Ordnung. Der Landesligist hatte zwar eine Begegnung mehr absolviert als die meisten Konkurrenten, doch vollkommen zu Recht ging die von Stefan Müller trainierte Mannschaft nach einer starken Hinrunde als Tabellenzweiter in das neue Jahr.

„Meine Jungs haben in der ersten Saisonhälfte toll gearbeitet und sich viele Erfolge erkämpft“, blickt Müller gerne auf die Hinserie zurück. Zum damaligen Zeitpunkt war sogar die Hoffnung auf den Sprung in die Mittelrheinliga nicht völlig abwegig. Alles sah nach einer rundum gelungenen Spielzeit aus. Doch nach dem Saisonende ist die Stimmung nicht mehr rosarot, denn nach der Winterpause folgten vergleichsweise viele Niederlagen und der Absturz auf Rang sechs in er Schlusstabelle.

Laut Müller ist das kein Beinbruch, sondern vielmehr die logische Konsequenz aus einigen ungünstigen Entwicklungen. „Wir haben leider keine gute Vorbereitung auf die Rückrunde hinbekommen. Viele Spieler fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen, hinzu kamen nicht vorhersehbare Verletzungen“, erklärt der Coach. Zudem verließen die Schlebuscher den zunächst erfolgreich eingeschlagenen Weg. Der Einsatz in den Spielen ließ ein bisschen nach und das spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider.

Zum Teil fehlten aber schlicht Alternativen, die Müller bei schwerwiegenden Ausfällen und anderen brenzligen Situationen ins Spiel bringen konnte. „Das beste Beispiel ist die Begegnung beim FV Bonn-Endenich, wo wir mit 0:2 im Rückstand liegen. Ich hätte gerne Spieler für die Offensive gebracht, doch es waren ausschließlich Defensivakteure verfügbar“, erinnert sich Müller. Die Partie beim direkten Konkurrenten ging 0:3 verloren.

Doch beim SVS sind seit jeher Ruhe und Weitsicht das Motto. Die schwache Rückrunde ist analysiert und der Blick richtet sich längst nach vorne. Durch die namhaften Zugänge Joschua Hauschke vom 1. FC Monheim und Marcel Wandeinger von Eintracht Hohkeppel wurden nicht nur zwei Spieler mit Schlebuscher „Stallgeruch“ verpflichtet, das Duo soll auch die vor einem Jahr entstandene Lücke schließen, die durch die Abgänge von Maik Maier und Dennis Labusga entstanden ist. Die einstigen SVS-Angreifer brachten es pro Saison auf gut 40 Torbeteiligungen – eine Stärke, die bislang unzureichend kompensiert wurde.

„Mit dem neuen Gespann sollten wir wieder wesentlich durchschlagskräftiger werden“, sagt Müller, der neben dem aus der zweiten Mannschaft hochgezogenen Torhüter Justin Stauner und Mustafa Uzun von Genlerbirligi Opladen noch einen weiteren neuen Akteur in Schlebusch begrüßen kann: Linksfuß Tolgahan Cakir ging ebenfalls aus der SVS-Jugend hervor und wechselt nun aus der U19 von Deutz 05 zurück zum Bühl. „Für uns wird der neu entstehende Konkurrenzkampf wichtig sein – und dann schauen wir mal nach einer intensiven Vorbereitungsphase, wohin es gehen kann“, erklärt Müller.

SVS erhöht sein Offensiv-Niveau

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Autor:
Frank Graf
Foto
Uli Herhaus

SVS erhöht sein Offensiv-NiveauSchlebusch geht mit einem breiter aufgestellten Angriff in die Landesliga-Saison

Die letzte Saison hat Fußball-Landesligist SV Schlebusch auf Rang sechs abgeschlossen. Nach dem Aufstieg der Schwarz-Gelben war dies zwar die schlechteste Platzierung, aber unbestritten immer noch als sehr vernünftig zu bezeichnen. „Ich konnte gut damit leben, denn es war eine schwierige Spielzeit. Es war einfach nicht mehr drin, da uns in der Rückrunde schlichtweg die personellen Möglichkeiten fehlten – gerade im Offensivbereich”, blickt Coach Stefan Müller ohne jeden Ärger zurück.

Um eine ähnliche Situation zu verhindern, haben sich die Schlebuscher zur neuen Saison in der Offensive personell breiter aufgestellt. Und wenn dann alle fit sind, wird sich auch das Niveau gewiss heben. Joshua Hauschke ist nach zwei Mittelfußbrüchen längst noch nicht in Bestform, und auch Marcel Wandinger ist recht verletzungsanfällig. Mustafa Uzun kommt aus der Kreisliga A und wird sich an das Tempo und die Physis in der Landesliga erst einmal gewöhnen müssen. Als echte Alternative für die Innenverteidigung freut sich Müller über den Zugang von Patrick Paffrath: „Für beide Seiten ein Glücksfall.”

Was die Rolle betrifft, die seine Mannschaft möglicherweise spielen wird, will sich Müller nicht zu weit aus dem Fenster hängen: „Das muss man abwarten. Unser Anspruch ist es allerdings, wieder im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Im Optimalfall ist das auch sicherlich möglich.” Während er die Aufsteiger noch nicht recht einschätzen kann, ist sich Müller sicher, dass es an der Spitze mehr als nur einen Kandidaten für den Aufstieg geben wird: „Dafür kommen einige in Frage, unter anderem Endenich und Merten. Aber auch hier wird man erst nach den ersten fünf, sechs Spieltagen mehr sagen können. Ein Solo eines Teams erwarte ich jedenfalls nicht. Grundsätzlich wird die Liga richtig stark sein.”

Zugänge: Uzun (Genclerbirligi Opladen), Hauschke (FC Monheim), Paffrath (Fortuna Köln II), Wandinger (Eintracht Hohkeppel)

Abgänge: Azzizi (FC Leverkusen), Prica, Weistroffer, Hinzmann (alle Laufbahnende)

Der Kader:

Tor: Justin Stauner, Christoph Geschonneck

Abwehr: Martin Schulz, Patrick Paffrath, Niklas Hammes, Yannick Raufeiser, Jan-Eric Birken, Dominik Dohmen

Mittelfeld/Angriff: Tim Herbel, Saif Ayadi, Michael Urban, Marcel Schulz, Marcel Wandinger, Tim Breddemann, Mustafa Uzun, Joshua Hauschke, Nicolai Annas, Tobias Grützner, David Görgens, Marco Mandrella, Fabian Nentwig, Nick Rohrbeck

SVS erhöht sein Offensiv-Niveau
Schlebusch geht mit einem breiter aufgestellten Angriff in die Landesliga-Saison
Die letzte Saison hat Fußball-Landesligist SV Schlebusch auf Rang sechs abgeschlossen. Nach dem Aufstieg der Schwarz-Gelben war dies zwar die schlechteste Platzierung, aber unbestritten immer noch als sehr vernünftig zu bezeichnen. „Ich konnte gut damit leben, denn es war eine schwierige Spielzeit. Es war einfach nicht mehr drin, da uns in der Rückrunde schlichtweg die personellen Möglichkeiten fehlten – gerade im Offensivbereich”, blickt Coach Stefan Müller ohne jeden Ärger zurück.

Um eine ähnliche Situation zu verhindern, haben sich die Schlebuscher zur neuen Saison in der Offensive personell breiter aufgestellt. Und wenn dann alle fit sind, wird sich auch das Niveau gewiss heben. Joshua Hauschke ist nach zwei Mittelfußbrüchen längst noch nicht in Bestform, und auch Marcel Wandinger ist recht verletzungsanfällig. Mustafa Uzun kommt aus der Kreisliga A und wird sich an das Tempo und die Physis in der Landesliga erst einmal gewöhnen müssen. Als echte Alternative für die Innenverteidigung freut sich Müller über den Zugang von Patrick Paffrath: „Für beide Seiten ein Glücksfall.”

Was die Rolle betrifft, die seine Mannschaft möglicherweise spielen wird, will sich Müller nicht zu weit aus dem Fenster hängen: „Das muss man abwarten. Unser Anspruch ist es allerdings, wieder im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Im Optimalfall ist das auch sicherlich möglich.” Während er die Aufsteiger noch nicht recht einschätzen kann, ist sich Müller sicher, dass es an der Spitze mehr als nur einen Kandidaten für den Aufstieg geben wird: „Dafür kommen einige in Frage, unter anderem Endenich und Merten. Aber auch hier wird man erst nach den ersten fünf, sechs Spieltagen mehr sagen können. Ein Solo eines Teams erwarte ich jedenfalls nicht. Grundsätzlich wird die Liga richtig stark sein.”

Schlebusch spielt in Köln nur eine Halbzeit gut mit und verliert zum Saisonabschluss 1:4 bei Fortuna Köln II

Schlebusch spielt in Köln nur eine Halbzeit gut mit und verliert zum Saisonabschluss 1:4 bei Fortuna Köln II

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Marcel Schulz (r.) und seine Schlebuscher Teamkollegen verabschieden sich mit einer Niederlage in die Sommerpause. Foto: Miserius, Uwe (umi)

Leverkusen Nach einer Viertelstunde steht es 0:3 gegen die Gäste aus Schlebusch, aber dann rappelt sich das Team von Trainer Stefan Müller zumindest für ordentliche zweite 45 Minuten auf.


Von Lars Hepp


Die Fußballer des SVS haben sich mit einer Niederlage in die Sommerpause verabschiedet. Zum Abschluss musste sich die Mannschaft vom Bühl beim künftigen Mittelrheinligisten in Köln geschlagen geben und verpasste damit ein Erfolgserlebnis am Saisonende. „Immerhin haben wir noch eine ordentliche zweite Halbzeit hinbekommen und uns damit den Umständen entsprechend vernünftig verabschiedet“, erklärte Trainer Stefan Müller. Aufgrund der anhaltenden personellen Schieflage und dauerhaften Abwehrschwächen konnte sein Team letztlich nicht an die starken Ergebnisse aus der Hinrunde anknüpfen.

Den Start in die Begegnung verschliefen die Gäste. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde hatte Torhüter Justin Stauner schon drei Mal hinter sich greifen müssen. Doch mit zunehmender Dauer kämpften sich die Schlebuscher in die Partie und erarbeiteten sich zunehmend gute Chancen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Platzherren jedoch wieder die Initiative und machten mit dem vierten Treffer in der 59. Minute endgültig alles klar.

Praktisch im Gegenzug sorgte Nick Rohrbeck für den Ehrentreffer. „Mehr war leider nicht möglich, was letztlich aber auch unerheblich ist“, betonte Müller, der die sportliche Entwicklung seiner Mannschaft einzuordnen weiß. Bis zum 11. Juli machen die SVS-Kicker Urlaub, ehe sie einen neuen Anlauf wagen. Mit ein paar Zugängen im Sommer, weniger Verletzungspech und frischen Kräften ist in der kommenden Saison sicher wieder mehr möglich.

Zum Saisonschluß ein 1:4 beim Vizemeister und 2. Aufsteiger Fortuna Köln II

Fortuna Köln II : SV Schlebusch 4:1 (3:0)

Die Saisonbilanz der Landesliga 2018/19 sah nach Abschluß der Hinrunde durchaus erfolgversprechend aus und ließ bei einigem Optimismus durchaus den Blick in die Spitzenregion der Tabelle zu. Auf dem Punktekonto standen zur Saisonhalbzeit 25 Punkte bei 7 Siegen und vier Unentschieden zu Buche, obschon die Liste der Ausfälle sich aus den verschiedensten Gründen sich nie so recht leeren wollte. Man stand sehr knapp hinter dem Überraschungszweiten, Bonn-Endenich, und die Mitfavoriten Fortuna Köln II, Viktoria Köln II, Rheinbach und Germania Windeck lagen dichtauf in Schlagdistanz. In der Rückrunde kamen für den SV Schlebusch dann leider nur noch 19 Punkte hinzu, was in der neuen Saison durchaus noch Luft nach oben läßt. Bei Fortuna Köln II war das Spiel leider schon nach 19 Minuten entschieden. Der Verbandsligadritte der A-Junioren führte uneinholbar mit 3:0, wobei unsere Jungs als Erfolg verbuchen konnten, danach in den restlichen 71 Minuten das Spiel, jedenfalls was die Tore angeht, ausgeglichen gestalten konnten. Das Ehrentor steuerte Nick Rohrbeck bei.

Aufstellung:
Stauner, Diehl (ab 46. Minute Annas), , Herbel (ab 56. Minute Nentwig., Hammes, Rohrbeck, Breddemann, Marcel Schulz, Görgens, Birken, Raufeiser (ab 46. Minute Dohmen) , Martin Schulz.

Die 0:11 Niederlage unserer 2. Mannschaft in Pesch sollte nur am Rande Erwähnung finden.

Pfostenschuß leitet Pleite ein

...und auch bei dieser "Hammeschance rette der Pfosten für den Pescher Keepers Schuß in der

Niklas Hammes im Pech
Sein Schuss klatschte kurz nach dem Pescher 0:1 an den Pfosten

Quelle:
Rheinische Post
Autor:
Lars Hepp
Foto:
Uwe Miserius

Klare Heimniederlage : Pesch ist eine Nummer zu groß für Schlebusch

Der Landesligist aus Schlebusch verliert das letzte Heimspiel der Saison klar mit 0:4 gegen den unangefochtenen Spitzenreiter. „So ein Gegner ist im Moment einfach nicht unsere Kragenweite“, sagt Trainer Stefan Müller.

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch – FC Pesch 0:4 (0:1).

Das letzte Heimspiel der Saison war kein schönes Erlebnis für die Schlebuscher Fußballer, die klar ihre Grenzen aufgezeigt bekamen. Der souveräne Tabellenführer und künftige Mittelrheinligist FC Pesch erwies sich als eine Nummer zu groß. „Wir kassieren im Moment einfach zu viele Gegentore und kommen selbst kaum für Treffer in Frage. Das ist enttäuschend, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Trainer Stefan Müller.

Dabei hielten die ersatzgeschwächten Schlebuscher in den ersten 45 Minuten gut mit. Ein großer Leistungsunterschied war zunächst nicht erkennbar. Doch in der 44. Minute bewiesen die Gäste ihre Klasse und erzielten mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff gleich die Führung. Müller zufolge sei das Tor „aus dem Nichts“ gekommen. Seine Mannschaft gab gleich nach der Pause eine gute Antwort: Nach sehenswerter Passkombination lief Niklas Hammes in der 49. Minute allein auf den Pescher Kasten zu. Sein Versuch landete jedoch – fast schon bezeichnend für das Schlebuscher Pech – nur an dem Pfosten. „Da hat man gemerkt, dass sich bei uns ein Stück Resignation breitgemacht hat“, räumte Müller ein.

Nach einer Stunde gelang den Gästen der zweite Treffer, nur wenig später fiel mit dem 0:3 die Vorentscheidung. Acht Minuten vor dem Abpfiff durften die Pescher dann zum vierten Mal jubeln. „So ein Gegner ist im Moment einfach nicht unsere Kragenweite. Daher müssen wir uns auch mal mit weniger zufrieden geben“, betonte der Übungsleiter.

Schlebusch unterliegt dem FC Pesch unter Wert mit 0 :4

Fotos:
Joachim Schulz

Der Regen brachte ein wenig Abkühlungng

Kürz vor Spielbeginn geht ein kräftiger Schauer nieder

Der Regen brachte ein wenig Abkühlungng

Kürz vor Spielbeginn geht ein kräftiger Schauer nieder

… zum Glück regnete es aber nur einmal.
Für Alle, die den Regen oft vermissen, ist er hier doppelt im Bild

Der Pescher Torwart war bereits überwunden

Parallel zur Torlinie springt der Ball vom Pfosten weg

Schlebusch unterliegt unter Wert gegen Aufsteiger Pesch mit 0:4 (1:1) – Schlebusch II überläßt Rondorf I die Punkte


Fotos:
Joachim Schulz

Schlebusch unterliegt unter Wert gegen Aufsteiger Pesch mit 0:4 (1:1) –


Das Spiel gegen Meister und Aufsteiger, FC Pesch, machte von Anbeginn an klar, dass Pesch die klar reifere Mannschaft stellte, die allerdings bis auf den einen oder anderen Distanzschuß zunächst keine wirklichen Torchancen zu kreiieren vermochte, sodaß das 1:0 Führungstor durch Finn-Lukas Springer in der 44. Minute ein wenig überraschend kam. Luca Prica, der heute wohl für einige Zeit, seiner beruflichen Verpflichtungen wegen, nicht zur Verfügung stehen kann, war hier chancenlos. Nur vier Minuten später stieß der fleißige und heute besonders  angriffsfreudige Hammes im Höchsttempo in den Pescher Strafraum vor, scheiterte jedoch am fehlenden Glück und dem Pescher Torpfosten. Spielentscheidend waren sodann die Minuten 61 – 69. Nachdem Michael Urban bereits in der 25 . Minute verletzt den Platz verlassen hatte, entwickelte Niklas Hammes in der 62. Minute Riesenpech, als  sein Schlenzer parallel zur Pescher Torlinie vom Pfosten wegsprang, nachdem der Pescher Torhüter schon überwunden war.

Die Unruhe im Schlebuscher Spiel nach einem durchaus strafstoßwürdigen Einsatz eines Pescher Abwehrspielers, der einem Schlebuscher Gegner buchstäblich das Trikot zerfetzte und ihm damit den Weg zum Pescher Tor rüde “abschnitt”, hatte eine lange Schlebuscher Unterzahl zur Folge. Minutenlang spielte Schlebusch ohne den zudem nicht mehr einsatzfähigen Urban und mit einem vom Schiedsrichter nicht als regelkonform akzeptierten “Trikotfetzen” und als dann endlich Spielkleidung und -ordnung wiederhergestellt waren, führte der Gast durch zwei Distanzschüsse mit 3:0. Mehr als ein viertes Tor – das mutmaßlich aus deutlicher Abseitsstellung erzielt und gleichwohl anerkannt worden war, war das Spiel natürlich gelaufen. Nun,- ja, das war `s mit der Saison 2018/19, die nächste Woche mit dem Besuch bei der Kölner Fortuna II dann ausklingt und hoffentlich keine kritikwürdigen Tor aus der Distanz beinhalten wird.

Aufstellung :
Prica, Herbel, Hammes (ab 84. Minute Hinzmann), Rohrbeck (ab 67. Minute Annas), Breddemannmann, Marcel Schulz, Urban (ab 25. Minute Dohmem), Görgens, Birken, Raufeiser, Martin Schulz.

Schlebusch verspielt Chance auf Rang drei

Quelle:
Leverkusener Anzeiger
Text:
Frank Graf
Foto:
Uli Herhaus


SVS verliert deutlich in Bonn

Die Miene signalisiert die volle Komzentration

Trainer Stefan Müller präsentiert den “Schlachtplan”

Schlebusch verspielt Chance auf Rang drei
SVS verliert deutlich in Bonn – Landesligist vorne ideenlos und hinten fehlerhaft
Nach dem 0:3 (0:2) beim FV Bonn-Endenich hat der Fußball-Landesligist SV Schlebusch die Chance auf Platz drei in der Endabrechnung verspielt. ”Wir haben das einfach auch nicht verdient, denn wir haben in den letzten Wochen viel zu viele Punkte liegen gelassen. Natürlich gibt es dafür Gründe, aber im Endeffekt interessieren diese nicht”, meinte Schlebuschs Trainer Stefan Müller, der mit dem Auftritt seiner Schützlinge in Bonn überhaupt nicht zufrieden war: ”In der Summe haben wir uns zu viele Fehler erlaubt und waren in einigen Situationen vorne und auch hinten zu inkonsequent.”

Zudem erspielte sich Schlebusch kaum nennenswerte Torchancen, weil es unter anderem auch am unbedingten Willen mangelte, wie beispielsweise in einer Szene nach drei Minuten, als Niklas Hammes nicht abschloss und auch keinen Abnehmer für ein Zuspiel fand. Insgesamt blieb der SVS im ersten Durchgang weit hinter den eigenen Erwartungen zurück und lag zur Pause zu Recht nach Gegentoren in der elften und 34. Minute mit 0:2 im Hintertreffen.

Die zweiten 45 Minuten gestalteten die Gäste zwar weitaus besser, aber immer noch nicht gut genug, um Endenich wirklich in die Bredouille zu bringen. Mit dem ersten Torschuss überhaupt nach der Pause machten die Platzherren zehn Minuten vor dem Abpfiff alles klar.

”Erschwerend kam hinzu, dass ich nur Defensivspieler auf der Bank hatte, die ich dann bei 0:2-Rückstand bringen musste”, so Müller, der jedoch den nächsten Zugang vermelden kann. Vom Kreisligisten Genclerbirligi Opladen wechselt in Goalgetter Mustafa Uzun der nächste ”echte Leverkusener Jung” in den Bühl.