Pokalaus beim 1:3 n.V. in Windeck

Schlebusch verabschiedet sich aus dem Pokal

Landesligist verliert im Mittelreinpokal gegen Ligakonkurrent Windeck nach Verlängerung
Das Mittelrheinpokal-Abenteuer ist für den Fußball-Landesligisten SV Schlebusch beendet. Beim Ligakonkurrenten Germania Windeck gab es eine 1:3-Niederlage nach Verlängerung. 70 Minuten lang hat Schlebusch ein ordentliches Spiel gemacht, ohne sich dabei die ganz klaren Torchancen zu erspielen. Danach hatte Windeck mehr zuzusetzen. „Hinten raus fehlten uns die Körner, der Ausfall von sieben Stammkräften war nicht zu kompensieren“, meinte SVS-Übungsleiter Stefan Müller.Nach 33 Minuten brachte Nicolai Annas die Gäste nach einem Solo aus der eigenen Hälfte mit abschließendem Flachschuss aus 25 Metern in Führung. Bei furchtbaren Platzverhältnissen war vernünftiger Fußball insgesamt nicht möglich. Vieles vor den Toren ergab sich über Standardsituationen, von denen Windeck nach 70 Minuten eine zum Ausgleich per Kopfball nach Ecke nutzte. Auch die Gegentore in der Verlängerung (96., 108.) kassierte Schlebusch auf diese Art und Weise. In Anbetracht der prekären Personalsituation sind die beiden Platzweise gegen Annas (Gelb-Rot, 110.) und Martin Schulz (Rot, 120.) besonders ärgerlich. Allein schon die Feldverweise zeigen, dass der SVS einen tief-schwarzen Tag erwischt hatte, denn die Platzverweise der letzten fünf Jahre sind an den Fingern einer Hand abzuzählen. „Genau so ärgerlich ist, dass beide Male die Entscheidung des Unparteiischen überzogen war. Aber damit müssen wir jetzt halt leben. Für mich ist wichtig, dass wir am kommenden Sonntag ganz anders auftreten, wenn es wieder nach Windeck und diesmal um Punkte geht. Leider aber wird der Platz auch dann nicht besser sein“, erklärt Müller, der inständig hofft, den einen oder anderen diesmal unpässlichen Akteur dann einsetzen zu können. Die Verletztenliste wurde mit Niklas Hammes und Patrick Paffrath allerdings sogar noch erweitert. (fg)

„Wir wissen jetzt ganz genau, was zu tun ist und was uns dort erwarten wird. Daher hoffe ich auf einen entsprechenden Lerneffekt – und darauf, dass wir zurück in die Erfolgsspur finden“, erklärte Müller nach dem Zweitrunden-Aus.

SV Schlebusch Geschonneck, Paffrath (57. Grützner), Herbel, Hammes (91. Rick), Rohrbeck (87. Bartels), Breddemann, Annas, Birken, Mandrella (74. Djaiz), Raufeiser, Martin Schulz.

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